Ostblockmädchen

Mai 22nd, 2010 rbader
Produktion: ORF 2008 46 Min. (Stereo) – Originalhörspiel dt.
Regisseur(e): Eberhard Petschinka
Inhaltsangabe: Sie heißen Zita und Zuza und kommen aus der Slowakei. In Wien suchen sie den sozialen Aufstieg. Als Hostessen oder Models, als Film- oder Fernsehstars. Zumindest aber wollen sie einen Mann mit Geld und dickem Wagen.
Natürlich endet die Geschichte – vorläufig zumindest -, wie sie enden muss. Zita gerät an einen betrügerischen Ägypter, Zuza an einen amerikanischen Filmproduzenten, der in Wahrheit ein Internetbetrüger aus einer heruntergekommenen Wohnsiedlung bei Bratislava ist. Zwischendurch wird noch irrtümlich ein Pizzaverkäufer erschossen und ein russischer Pate hetzt den Mädchen einen Schläger an den Hals.
Am Ende aber kriegen Zita und Zuza, was sie wollen und führen, nachdem sie eine Castingshow gewonnen haben, ein “supernormales Leben als Fernsehstars”.
Der Autor Emile Désastre und sein Regisseur Eberhard Petschinka verweigern in ihrem saftigen Stück jede Art von Tränendrüsenkitsch. Sie drehen die traurigen Verhältnisse einfach um. Diesmal lassen die Ausgebeuteten sich nicht unterkriegen. Mit Witz und starken Sprüchen führen Autor und Regisseur ihre Heldinnen zum Sieg. Wobei sich die nach realen Vorbildern erzählte Geschichte auch in der Produktionsgeschichte dieses Hörspiels spiegelt: In den “Ostblockmädchen” spielen Zita und Zuza sich selbst.

Quelle: http://www.hoerdat.in-berlin.de/

Der Hörspielpool des Bayerischen Rundfunks

Mai 22nd, 2010 rbader

Der Bayerische Rundfunk engagiert sich ganz besonders für Hörspiele und Medienkunst. In seinem Hörspielpool unter

http://www.br-online.de/bayern2/hoerspiel-und-medienkunst/

stellt der Bayerische Rundfunk eine Fülle von Hörspielproduktionen zum Anhören und zum Download bereit, darunter auch viele unbekannte und Nachwuchskünstler.  Darüber hinaus findet man eine Menge unterschiedlicher Produktionen, die sich mit der Herstellung, der Dramaturgie und anderen Aspekten des Hörspielmachens beschäftigen.

Phonostar – Internetradio hören und aufzeichnen

Mai 22nd, 2010 rbader

Phonostar ist ein Portal und zugleich eine Software zum Finden, Anhören und Aufzeichnen von Radiosendungen übers Internet. Das Portal stellt einen sehr guten Programmführer (ähnlich einer Fersehzeitschrift) durch das aktuelle Radioprogramm bereit.  Die Beschreibungen und Informationen zu den einzelnen Sendungen sind hervorragend, und so findet man Hinweise zu einer Fülle an aktuellen Radiosendungen, nicht nur aller deutscher Sendeanstalten, sondern auch Hinweise zu interesssanten Produktionen aus dem Ausland.

Damit nicht genug. Phonostar bietet darüber hinaus eine eigene Software zur Installation auf dem lokalen PC, die es erlaubt, zeitgesteuert Aufnahmen aller beliebigen Radiosender zu programmieren (ähnlich wie ein Videorecorder). Ein Hörspiel muss man also nicht zur Ausstrahlungszeit anhören, sondern kann es bequem aufzeichnen lassen und zeiversetzt nachträglich anhören.  Das funktioniert sogar mit einem PC, der in den Standby-Modus heruntergefahren wurde und der sich zum richtigen Zeitpunkt ein- und nach der Aufnahme wieder ausschaltet. Adresse: Phonostar

Pitcher

Mai 22nd, 2010 rbader
Autor(en): Walter Filz (BRD *1959)
Produktion: WDR 2000 58 Min. (Stereo) – Originalhörspiel dt.
Genre(s): Originalton
Regisseur(e): Walter Filz
Inhaltsangabe: Er war in hunderten von Werbespots. In tausend Hollywood-Filmen. In Millionen Ohren. – Doch jetzt will ihn keiner mehr hören. Das klassische Synchronsprecher-Schicksal. Was tun? Jede Arbeit um jeden Preis. – Auch Mordsarbeit? Auch die. – So kommt eine abgenutzte Prominenten-Stimme an einen Killer-Job. Der Job führt nach Osten. Zu einem Mann, der Stimmen aufpoliert. Perfekt verbessert. Angeblich. Man nennt ihn “Pitcher”. Und er soll sterben.
Wie? Warum? In wessen Auftrag? Für welche Summe? – Die üblichen Fragen führen zu unüblichen Antworten. Antworten, die zeigen, wie es im hart umkämpften Stimmenbusiness tatsächlich zugeht. – Walter Filz liefert den Tatsachenbeweis, indem er in seinem Hörspiel ausschließlich Original-Töne verwendet. Naja, fast ausschließlich…
Expertenkommentar: Für sein Hörspiel “Pitcher” wurde Walter Filz mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet, der am 20.Juni 2001 zum 50sten Mal verliehen wurde.
“Aus dieser kuriosen Konstruktion”, heißt es in der Jurybegründung, “entwickelt sich ein nicht nur doppel-, sondern gleich mehrfach-bödiges skurriles Spiel.W alter Filz verwertet O-Töne aus Reportagen, Reiseberichten und Interviews und kombiniert dieses authentische Material mit fiktiven Passagen… Wie nebenbei wird dabei das eigene Medium so kritisch wie lustvoll reflektiert. Das alles geschieht spielerisch, unverbraucht, mit vielfarbigen Strichen, amüsant, witzig, schwarz-humorig.”
Mitwirkende: Joachim Kerzel, Walter Filz, Friedrich Blutner, Helmut Fest
Preise / Auszeichnungen: Hörspielpreis der Kriegsblinden 2001

Quelle: http://www.hoerdat.in-berlin.de/

Ariel 15 oder die Grundlagen der Verlorenheit

Mai 22nd, 2010 rbader
Autor(en): Helene Hegemann (BRD *1992)
Produktion: DLR 2008 47 Min. (Stereo) – Originalhörspiel dt.
Regisseur(e): Elisabeth Putz
Gute Geister im Hintergrund: Ton: Hermann Leppich
Ton: Thorsten Weigelt
Inhaltsangabe: Lisa ist 15, lebt in Berlin, geht zur Schule und verbringt Zeit mit ihren Altersgenossen. Zum Geburtstag bekommt sie ein formschönes Apple Keyboard aus eloxiertem Aluminium von ihrem Elternteil, weil das ein echter Blickfang ist und kinderfreundlicher als Wohnaccessoires und Sexspielzeuge.
“Ich prophezeie. Ich spreche Kindermund, man merkt sich die Aussprüche, man wiederholt sie vor mir. Diese Aussprüche sind Gedichte, das Rezept ist einfach: Man muss sich auf den Teufel verlassen, auf den Zufall, auf das Vakuum.”
Kompromisslos durchläuft sie den komplizierten Weg des Erwachsenwerdens und der ersten Liebe. “Ich bin Ariel die kleine Meerjungfrau aus dem gleichnamigen Zeichentrickklassiker von Walt Disney und du bist irgendwie tot”.
Expertenkommentar: Hörspiel des Monats Oktober 2008, Begründung der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste:
“Das Hörspiel der erst fünfzehnjährigen Autorin besteht aus lauter sich jagenden kurzen Selbstaussagen. Es besticht durch eine faszinierende sprachliche Produktivkraft. Helene Hegemann erschafft mit erstaunlicher Souveränität die Figur einer weiblichen Großstadtjugendlichen aus deren Sprechen heraus. In einem obsessiven Analysebedürfnis rekonstruiert sie ihre eigenen widersprüchlichen Identitäten aus Erinnerung und Reflexion.
Irrlichternd zwischen Teenager- und Erwachsenenbewusstsein, manifestiert sich ein Ich, das sich im Gefühl seiner Unbestimmbarkeit und Verlorenheit in den Bildern von Ariel oder der Kleinen Meerjungfrau spiegelt. Gekonnt bezieht sich die Autorin auf Andersens und gleichzeitig Walt Disneys Märchenfigur, die das Wasser verlassen musste und an Land nicht leben kann. In dieser verzweiflungsvollen Zwischenstellung erscheint Ariel als ein sensibles, hochintelligentes und komplexes Bewusstsein, das seine entstehende Identität in den kulturellen Stereotypen durchspielt, destruiert und reflektiert.
In postmoderner Form wird eine Geschichte erzählt und wieder nicht erzählt: sie erscheint hin und her gespiegelt in den Äußerungen verschiedener männlicher und weiblicher Stimmen bis zur Unerkennbarkeit. Sex, Tod, Träume, Literatur, Ohnmacht, Liebe, der ‘soziale Brennpunktzusammenhang’ werden umspielt. In der Schnelligkeit von Perspektiv- und Themenwechseln erhöht sich der Druck für das Ich, sich in den Zuschreibungen der Erwachsenenwelt und den Andockmöglichkeit des digitalen Zeitalters zu erfinden. Das jugendliche Bewusstsein Ariels befindet sich in dem tragischen Dilemma, gegen die Grundlagen der Gesellschaft zu rebellieren und aufgrund seiner Aufgeklärtheit die Rebellion als virtuell ironisieren zu müssen.
Kunstvoll rhythmisiert ist das Hörspiel durch einen Reichtum von Musikzitaten, Stadtgeräuschen und fragmentarisch angelegten Improvisationen, die das Stück gliedern und akzentuieren.”
Mitwirkende: Winnie Böwe, Astrid Meyerfeldt, Sabin Tambrea, Stefan Konarske
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 10 2008

Quelle: http://www.hoerdat.in-berlin.de/

Etwas mehr links – 10 Quickies für eine Nation mit rückläufiger Geburtenrate

Mai 22nd, 2010 rbader
Autor(en): Dunja Arnaszus (BRD *1970)
Auch unter dem Titel: 10 Quickies für eine Nation mit rückläufiger Geburtenrate (Untertitel)
Tiernamen (1. Teil)
Aphrodisiaka (2. Teil)
Spielzeug (3. Teil)
Gebären (4. Teil)
Atmen (5. Teil)
Der Akt (6. Teil)
Fesselspiele (7. Teil)
Chakren (8. Teil)
Säugling (9. Teil)
Auf hoher See (10. Teil)
Produktion: RBB 2007 53 Min. (Stereo) – Originalhörspiel dt.
Genre(s): Komödie
Regisseur(e): Judith Lorentz
Inhaltsangabe: “Fortpflanzung – ich bin dabei!” übertitelt das Ministerium für Sport, Familie und noch so andere Gruppen enthusiastisch seine neue Kampagne zur Sexualisierung der zwischenmenschlichen Verhältnisse. Denn eines ist klar: ohne Kinder kein Volk, ohne Volk keine Regierung, ohne Regierung kein Ministerium. Undenkbar.
Mit der Herausgabe einer glossigen Broschüre sucht nun das Ministerium den libidinösen Bankrott der Bevölkerung (Geburtenrate bei stabilen 0,0006%) noch einmal abzuwenden.
Die Lebenspartnerschaft Antonia Assmann und Tom Perez Morales ist dem Vermehrungsplan gegenüber nicht mal so abgeneigt, zumal sie als arbeitslose Erzieherin und Grundschullehrer z.B. auf den Ernährungszuschuss für aphrodisische Lebensmittel bitter angewiesen sind. Tapfer folgen sie kapitelweise den bürokratisch-erotischen Vorschlägen der Broschüre, geben einander Tiernamen, probieren wohl auch die Sache mit den Fesselspielen oder lassen sich von Antonias Mutter ausführlich von den Freuden der Geburt berichten.
Ob man einander und das Ministerium trotz oder wegen all dieser Strapazen glücklich machen kann untersucht Dunja Arnaszus mit gutgelaunter Zwanghaftigkeit in diesem tragikomischen Hörslapstick, dessen utopische Leichtfüßigkeit von dem dröhnenden Fußstampfen der Realität stündlich aufgeholt zu werden droht.

Antonia: Hier, Kapitel Sieben. “Atmen”, das macht doch jeder, das können wir auch.
Tom: Gilt röcheln auch? Oder winseln, seufzen, japsen…
Antonia: Das weiß ich jetzt nicht, Tom, das müssen wir ausprobieren… -machst du schon? Ich hör’ gar nichts Besonderes.
Tom: Ich kann das nicht, wenn du mich dabei ansiehst…

Expertenkommentar: Hörspiel des Monats August 2007, Begründung der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste:
In Arnaszus’ Satire auf fehlenden Kinderwunsch, Unfruchtbarkeit und staatliche Bemühungen, die Geburtenrate zu steigern, erhält ein arbeitsloses Pädagogenehepaar nur dann Unterstützung, wenn es sich einer Fruchtbarkeitsfortbildung unterzieht. Alle gut gemeinten Anstrengungen enden als Rohrkrepierer; die Libido zündet erst auf einer Waffenkiste auf dem Auswandererschiff.
Das Hörspiel bürokratisiert das Intimleben durch viele groteske Details. Die technische Brillanz potenziert die Qualität des Stücks. Seine Parodie auf hypertrophe Auswüchse einer Mangelverwaltung und Fürsorgegesellschaft zieht Gewinn aus dem Kontrast von anarchischer Spontaneität und zwanghafter staatlicher Bevormundung.
Die Jury gibt gerade im Sommerloch der Hoffnung Ausdruck, dass die öffentlich-rechtliche Hörspielrate in Deutschland nicht ebenso auf Null sinkt wie die Geburtenrate in Dunja Arnaszus’ Hörspiel.

Quelle: http://www.hoerdat.in-berlin.de/

Radio Tobi

Mai 22nd, 2010 rbader
Autor(en): Peter Jacobi (BRD *1951)
Produktion: DLR 2008 44 Min. (Stereo) – Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel ab 8 Jahre
Regisseur(e): Judith Lorentz
Komponist(en): Lutz Glandien
Inhaltsangabe: Tobi ist 9 Jahre alt und seit er denken kann, hat er ein Radio im Kopf: “Radio Tobi”. Solange die Moderatoren in seinem Radio ihn gut finden, hört er gerne zu. Auch manchmal in langweiligen Unterrichtsstunden. Eines Tages aber wird er von einer Mitschülerin überrumpelt, sie nimmt ihm sein Mobiltelefon ab und filmt seine Niederlage. Nun macht das Radio ihn fertig und er kann es nicht abstellen.
Egal, was er macht, “Radio Tobi” macht ihn lächerlich. Er gehört nicht mehr zur “Oberliga”, zu Sven und Nils, den coolen Jungs in der Klasse. Tobi versucht alles, um das Radio in seinem Kopf endlich abzustellen.
Preise / Auszeichnungen: Kinderhörspielpreis der Stadt Karlsruhe 2009

Quelle und weitere Informationen und LInks: http://www.hoerdat.in-berlin.de/

“Zu wüten gegen ein stummes Ding” – Moby Dick und das Radio

Mai 22nd, 2010 rbader

Welche unterschiedlichen Möglichkeiten gibt es, einen umfangreichen Roman in eine Hörspielfassung umzusetzen? Mehr als ein Dutzend verschiedener Inszenierungen gibt es von dem Roman “Moby Dick”.  Anlässlich einer 10stündigen Neufassung, die Klaus Buhlert jüngst für den BR realisierte, stellt sich Julian Doepp in seinem Feature die Aufgabe, die bisher realisierten Produktionen zu vergleichen und dabei charakteristische Merkmale der Inszenierung herauszuarbeiten. Ein hervorragendes Lehrstück in Sachen Inszenierung.

Aus der Ankündigung des Bayerischen Rundfunks:

“Eine Dokumentation über Moby-Dick im Radio als Auftakt zur zehnteiligen Hörspielserie von Klaus Buhlert: Dessen Moby-Dick-Adaption geht über die Abenteuergeschichte von der Jagd auf den Wal hinaus und übersetzt erstmals auch Melvilles stilistische Experimentierfreude und scharfe Gesellschaftskritik ins Medium Radio.”

Das Feature ist online verfügbar:

http://www.br-online.de/bayern2/hoerspiel-und-medienkunst/pool-julian-doepp-zu-wueten-gegen-ein-stummes-ding-moby-dick-und-das-radio-ID1260362682126.xml

Der Assistent

Mai 22nd, 2010 rbader
Autor(en): Paul Plamper (BRD *1972)
Produktion: WDR/DLF/HR 2009 54 Min. (Stereo) – Originalhörspiel dt.
Regisseur(e): Paul Plamper
Komponist(en): Nils Kacirek
Inhaltsangabe: Ein Mann aus der Wirtschaftswelt hat mit allem gebrochen und will nun etwas Soziales tun. Er sucht sich einen neuen Job bei einem ambulanten Dienst, als Assistent einer komplett gelähmten Frau. Sie braucht Hilfe – rund um die Uhr – um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Ihre Privatsphäre wird damit sein Arbeitsplatz.
Paul Plamper und Nils Kacirek erzählen vom Aufeinandertreffen eines ungleichen Paares. Im Mikrokosmos einer sozialen Dienstleistung spürt ihr Hörspiel den Machtstrukturen nach und führt uns in einen Konflikt, der die Grenzen zwischen behindert und nicht-behindert aufzulösen scheint.

Quelle: http://www.hoerdat.in-berlin.de/

Weitere Hörspiele von Paul Plamper und Hintergrundinformationen zum Making-of finden Sie im Hörspielpark unter http://www.paulplamper.de

Mein Computer versteht mich nicht

April 21st, 2010 rbader

Zu dieser Story gehört ein Bild, das die Story einleitet.

Das Bild finden Sie unter http://www.familie-ahlers.de/computer_witze/windows0025.gif

Die Story

Bei der Literaturrecherche für meine Dissertation stieß ich auf eine immer wieder zitierte  Forschungsarbeit, konnten die Arbeit im Original nicht finden. Die hartnäckige Suche brachte mich schließlich auf die Spur interessanter Erkenntnisse. Damals fiel die Bedeutung kaum jemand auf, doch heute weiß ich, dass ohne diese Erkenntnisse das iPhone niemals den Erfolg gehabt hätte, den es hat.

Konstruktion

Die Story ist nach den Prinzipien des Storytelling, wie sie etwa in dem Buch von Frenzel, Müller und Sottong dargestellt sind, konstruiert. Sie ist nicht einfach aus meinem Leben oder meiner Erfahrung gegriffen, sondern die Konstruktion der Story folgt erstens den im Buch dargestellten dramaturgischen Regeln und zweitens einer didaktischen Absicht: Ich möchte eine Botschaft vermitteln, vielleicht sogar mehrere zugleich. Ob die Botschaft(en) ankommen, welche und wieviele und ob die Story gar als zu komplex empfunden wird, mögen Sie als Zuhörerinnen und Zuhörer entscheiden.

Im Grunde ist die Story der Versuch, einen Aspekt meiner Lehre und ihrer Inhalte in einer anderen Form zu vermitteln.  Ich hoffe trotzdem, dass die Story als solche gut und spannend ist und sich das Zuhören auch dann lohnt, wenn keine Lernabsicht dahinter steht. Geschichten, denen man anhört, dass sie nur für das Lernen gemacht sind, fände ich nämlich nicht wünschenswert. Das ginge für mich am Ziel vorbei. Über Rückmeldung freue ich mich.

rb