xxxxXx – einfach mal abschalten!

Stop Phubbing!

Aufgrund der vielen Medien, die uns ständig umgeben, fällt es uns immer schwerer abzuschalten. Dabei ist Langeweile unglaublich wichtig für das Gehirn. Die Verknüpfung verschiedener Gehirnareale fällt durch ein gewisses Maß an Ruhe und Muße wesentlich leichter und fördert somit die Kreativität. Und diese ist unabdingbar an einer Gestaltungshochschule!
Unser Treffpunkt soll deshalb vor allem eins sein: Ein Ort des Abschaltens vom (mobilen und virtuellen) Alltag.

Menschen beschäftigen sich immer mehr mit ihren Smartphones, weswegen die Personen in der unmittelbaren Umgebung oftmals vernachlässigt werden. Dieser als „Phubbing“ bezeichnete Trend wird äußert kritisch betrachtet.
Im Zentrum unserer Kreation steht der Wunsch, für diese Entwicklung eine kontroverse Diskussionsplattform zu schaffen. Die individuellen Persönlichkeiten sollen wieder real in Verbindung und Kommunikation treten, ohne virtuelle Hilfsmittel.
Die Anlehnung an eine Nervenstruktur symbolisiert einerseits Vernetzung sowie den Austausch von Erfahrungen und Wissen an der Hochschule. Andererseits verdeutlicht sie die Wichtigkeit, die Ruhe für den kreativen Schaffensprozess hat.
Die Skulptur basiert auf Magnetfeldstrukturen, welche abstrahiert die Verbindung der einzelnen Gebäude des Campus darstellt. Zudem spiegeln diese Formen die zwischenmenschlichen Beziehungen wider und gehen auf die durch Handystrahlung entstehenden Felder ein.
Um die Menschen zum „bewussten Abschalten“ zu bewegen ist eine Abwesenheit von Digitalität in einem gewissen Umkreis um unser Objekt vorgesehen.
So wird ein “Ort der Kommunikation” erschaffen.

 

Dabei können verschiedene Störsender oder Materialen zum Einsatz kommen. http://www.handyblocker.to/ http://www.biologa.de/

Momentan beschäftigen wir uns mir der Konkretisierung von Form und Struktur unseres Objektes. Bei der Auswahl der Materialien haben wir mit verschiedenen Metallverarbeitungsbetrieben über die Umsetzung gesprochen. Die Nervenstruktur wird durch Lasern oder Wasserstrahlschneiden aus 8 mm Aluminium- oder 2 – 4 mm Edelstahlplatten geschnitten. Die Platten werden in bearbeitbare Segmente unterteilt und diese im Anschluss in Form gebogen. Durch Schweißen (oder andere Verbindungsarten) entsteht dann die finale Skulptur für den neuen Campus.