Deutschland gehört zu den sechs OECD-Staaten, deren Durchschnittswerte in der mathematischen Kompetenz seit PISA 2003 deutlich, d.h. signifikant, angestiegen sind. Mit 513 Punkten gehört Deutschland 2009 erstmals zu der Gruppe jener Staaten, die signifikant über dem OECD-Durchschnitt von 496 Punkten liegt.

Im Gegenzug hat sich der Anteil von Jugendlichen mit geringer mathematischer Kompetenz  von 21,6 % bei PISA 2003 auf 18,6 % bei PISA 2009 reduziert.

Auch im Bereich der naturwissenschaftlichen Kompetenz sind die deutschen Schülerinnen und Schüler mit 520 Punkten deutlich deutlich oberhalb des OECD-Durchschnitts, der bei 501 Punkten liegt. Ebenso ist der Anteil der Jugendlichen auf der niedrigsten Stufe der naturwissenschaftlichen Kompetenz deutlich niedriger als im OECD-Durchschnitt.

Das lässt insgesamt für naturwissenschaftlich-technische Berufe hoffen. Besser wäre es aber, wenn die Pisaangaben eine Differenzierung nach männlichen und weiblichen Jugendlichen zuließen. Das würde helfen, nach wie vor bestehende Vorurteile in Bezug auf das Geschlecht zu entkräften.

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