Monatsarchiv für Oktober 2012

Eine kurze Zusammenstellung zur „sex and gender analysis“ verschiedener großer Forschungsfördereinrichtungen bietet aktuell die Website „Gendered Innovations in Science, Health & Medicine, and Engineering“. Unter den genannten Einrichtungen, denen eine gute Politik zu den verschiedenen Ansätzen von Gender und Chancengleichheit bei Forschungsprojekten attestiert wird, sind auch die EU-Kommission und die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Die Darstellung fokussiert auf drei Bereiche:

• Policy to fix the numbers (Anteil an Wissenschaftlerinnen erhöhen)

• Policy to fix the institutions (struktureller Wandel in den Institutionen)

• Policy to fix the knowledge (Genderaspekte im Forschungsinhalt)

Zitate aus entsprechenden Papieren der Einrichtungen werden nebeneinander gestellt. Die Auflistung ist zu finden unter:

http://genderedinnovations.stanford. edu/sex-and-gender-analysis-policies- major-granting-agencies.html

Quelle: http://www.eubuero.de/fif-aktuelles.htm

zitiert nach: CEWS-Journal Nr. 84, 14.06.2012

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Obwohl jede zweite Studentin glaubt, dass sie trotz gleicher Qualifikationen keine gleichwertigen Karrierechancen haben wird, da Erziehungszeit und Babypause auch in Zukunft Karrierekiller sein werden, zeigt die Umfrage von AoN – AGENTUR ohne NAMEN GmbH (Veranstalter des Messe-Kongresses women&work) und der Studentenorganisation MTP – Marketing zwischen Theorie und Praxis e.V., dass unter den bundewseit befragten 1.190 Studierenden unterschiedlicher Fachrichtungen die Frauen dennoch die stärker ausgeprägten Karriereambitionen haben. Ziel der Befragung war es, mehr über die Denkweise der Studierenden zu den Themen Karriere-/Familien- planung, Rollenmuster und Chancengleichheit zu erfahren.

Die Umfrage offenbart damit die Gefahr, dass Frauen aufgrund der negativen Erwartungen in Bezug auf Chancengleichheit einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung unterliegen könnten. Deshalb sich auch mehr als die Hälfte aller Befragten für ein durchmischtes Mentoringprogramm.

Auf die Frage nach den Wünschen und Anforderungen an potenzielle Arbeitgeber, sind sich Männer und Frauen einig: Ein gutes Betriebsklima, Weiterbildungsangebote und ein sicherer Arbeitsplatz werden als bedeutender eingeschätzt als Gehalt, Image und Standort des Unternehmens. 75 Prozent der befragten Frauen beziehungsweise 65 Prozent der Männer halten gemischte Arbeitsteams für besonders effizient.

http://www.agenturohnenamen.de/news/ news-zu-aon/news-zu-aon/datum/2012/03/28/ student-survey-2012-karriere-familie-co/

Ergebnisse (Download):

http://www.agenturohnenamen.de/fileadmin/tem- plates/images/Downloads/Student_Survey.pdf

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