Broschüre missING – Junge Frauen in MINT“ 2014

Schülerinnen, die kurz vor ihrem Schulabschluss stehen und sich über Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten im MINT-Bereich informieren wollen, sollten die Broschüre missING zur Hand nehmen. Die neue Ausgabe enthält ausführliche Porträts von Hochschulen und Studiengängen und stellt Unternehmen vor, die MINT-begeisterten Schülerinnen interessante Berufsperspektiven bieten. In spannenden Beiträgen berichten MINT-Studentinnen aus ganz Deutschland von ihren persönlichen Erfahrungen und stellen ihre Hochschulen vor. Daneben gibt es jede Menge interessante Daten und Fakten rund um MINT-Studiengänge sowie Hinweise auf Schnupperveranstaltungen und Studieneinstieg- sangebote der Hochschulen.

Auch die HAWK bietet ein solches Orientierungsangebot – genannt startMINT und zwar an der Fakultät Naturwissenschaften und Technik (N) und der Fakultät Ressourcenmanagement (R) – hier die Studiengängen Forstwirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen.  Im Rahmen von startMINT bieten auch Unternehmen Schulabsolventinnen an, vielfältige praktiktische Erfahrungen zu sammeln – und das im Rahmen eines bezahlten halbjährigen Betriebspraktikum.

Ein Studium ist jedoch nicht der einzige Weg, um eine Karriere im MINT- Bereich zu beginnen – es geht auch, sich über eine (Berufs-)Ausbildung für den gewünschten Traumberuf zu qualifizieren. In der missING berichten Frauen in Führungspositionen aus Unternehmen wie der Bayer AG, der Airbus Group oder der Audi AG von ihrer Arbeit und ihrem Werdegang. Außerdem gibt es Informationen zu Messen, Workshops und anderen interessanten Veranstaltungen für Berufseinsteigerinnen.

Quelle:

CEWSJoURNAL  Nr. 93 | 15.04.2014

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Interdisziplinäre Studiengänge zukünftig besonders gefragt

Das Interesse von Frauen an technisch-naturwissenschaftlichen Studiengängen wächst. Gefragt sind vor allem interdisziplinäre Angebote wie Energieinformatik, Elektrochemie, Medizintechnik und Wirtschaftsingenieurwesen – Gebiete, die Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit miteinander verbinden und in denen Fachkräfte besonders begehrt sind.

Dies ergaben die Diskussionen und Workshops der VDE MINT Akademie zum Thema Mobilität der Zukunft in München. Die Veranstaltung bot erstmals Expertinnen die Möglichkeit, zum einen fachübergreifend über technologische Impulse zu diskutieren, und zum anderen Berufswege in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) auszuloten.

Im VDE MINT-Portal stehen Beiträge der Referentinnen zum Nachlesen bereit.

 

 

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Studienabbrüche im Bereich MINT – Unterschiede zwischen den Geschlechtern

Die Ursachen des Studienabbruchs sind aus der HIS-Studie: Ursachen des Studienabbruch in Bachelor- und in herkömmlichen Studiengängen: Ergebnisse einer bundesweiten Befragung von Exmatrikulierten des Studienjahres 2007/08″ (HIS 2/210) bekannt.  Der relativ hohe Studienabbruch an den deutschen Hochschulen im MINT-Bereich wird gegenwärtig vor allem durch drei Motive bestimmt, die für mehr als zwei Drittel der Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher ausschlaggebend sind:

a) An erster Stelle stehen dabei Leistungsprobleme. Bei 20% der Studienabbrecher gibt die Erfahrung, den Anforderungen des Studiums nicht gerecht zu werden, den Ausschlag für die Aufgabe des Studiums.

b) Mit 19% ist ein weiteres knappes Fünftel der Studienabbrecher letztlich an Problemen mit der Finanzierung ihres Studiums gescheitert.

c) Von ähnlich großer Bedeutung ist das vorzeitige Beenden des Studiums aufgrund mangelnder Studienmotivation. Diese Studierenden identifizieren sich nicht mehr mit ihrem Studienfach und den sich daraus ergebenden beruflichen Möglichkeiten. Aus ihrer Sicht haben sich ihre Vorstellungen vom gewählten Studium nicht eingelöst, sie haben sich mit falschen Erwartungen immatrikuliert.

Nachfolgende aktuelle Statistik zeigt, dass die Frauen geringfügig weniger ihr Studium abbrechen – mit einer Ausnahme!

Tabelle1_Studienabbruch_MINT_Geschlecht_2010

 

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Traditionelle Geschlechterrollen sind in Europa stark verbreitet, aber bei vielen jungen Europäern unbeliebt

Traditionelle Vorstellungen von Geschlechterverhältnissen sind nach Meinung vieler junger Europäer in ihren jeweiligen Ländern stark vertreten. Im Durchschnitt waren zwei Drittel aller Teilnehmer des aktuellen European Youth Poll dieser Meinung.

Während in der Türkei über 92 Prozent der jungen Leute diese Meinung vertraten, sind es in den Niederlanden nur knapp 16 Prozent (Deutschland 58 Prozent). Gleichzeitig sind die traditionellen Rollenbilder allerdings unbeliebt: So sind gerade mal 26 % (Deutschland 33 %) der Meinung, dass Haushalt und Kinder in erster Linie Aufgabe der Frau sei.

88 % (Deutschland 97 %) sind hingegen dafür, dass beide Geschlechter für die Erziehung gleichermaßen eine Auszeit nehmen.  Die Frage nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit beider Geschlechter brachte ein fast einstimmiges Ergebnis in ganz Europa hervor: 97 % sprechen sich dafür aus.

Gleichzeitig sind aber beispielsweise 70 % der deutschen Teilnehmer der Meinung, dass es Frauen nach wie vor schwerer haben, beruflich Karriere zu machen.

An dem Poll, den das Europäische Jugendparlament – unterstützt von der Stiftung Mercator – online durchgeführt hat, nahmen 4.112 Jugendliche im Alter von 16-27 Jahren teil. Die Umfrage wurde vom 23. Mai bis zum 4. Juni 2013 durchgeführt.  Die Politik erhält dabei eher schlechte Noten: Nur 32 % (Deutschland 39 %) sind der Meinung, dass ihre Regierung genug für die Gleichstellung der Geschlechter tut. 89 % (Deutschland 88 %) wünschen sich, dass sich die Europäische Union aktiv in die Geschlechterpolitik einmischt. Ob das allerdings in Form einer Frauenquote für Führungspositionen geschehen sollte, ist umstritten: Nur 48 % (Deutschland 48 %) stimmen solch einer Quote grundsätzlich zu.

Quelle: 4.7.2013, Online-Redaktion Verlag Dashöfer, Quelle: Stiftung Mercator GmbH

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Lise Meitners „Töchter“ stellen sich vor

Weibliche Vorbilder spielen insbesondere in der Physik eine zentrale Rolle. Sie sichtbar zu machen ist insbesondere für weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchs wichtig. Der jetzt erschienene begleitende Katalog der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) und der Österreichischen Physikalischen Gesellschaft (ÖPG) zur Ausstellung „Lise Meitners Töchter, Physikerinnen stellen sich vor“ enthält alle 24 Ausstellungsposter von erfolgreichen Physikerinnen. Er zeigt ihren Lebensweg in die Physik, ihre Forschungsfelder und Wünsche auf und geht auch auf die Vereinbarkeit von Karriere und Familie ein. Gerade Lise Meitner ist ein Beispiel dafür, wie in der Geschichte die Leistung von Frauen im Bereich Naturwissenschaft und Technik oftmals “übersehen” wurde.

 

Zentrales Anliegen des Katalogs ist es, insbesondere junge Mädchen und Frauen z. B. an Schulen, Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen über den Lebenslauf und den wissenschaftlichen Werdegang von Physikerinnen zu informieren – auch um damit die beruflichen Perspektiven und Möglichkeiten aufzuzeigen.

 

 

Kostenfreier Download unter:

 

http://www.lise-meitner-katalog.de

 

 

 

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Buchhinweise zum Thema

Ihsen, Susanne; Ava Höhle, Ester; Baldin, Dominik:

Spurensuche! Entscheidungskriterien für Natur- bzw. Ingenieurwissenschaften und mögliche Ursachen für frühe Studienabbrüche von Frauen und Männern an TU9-Universitäten

(Reihe: TUM Gender- und Diversity-Studies)

Springer VS, erscheint im Juli, 2013 ISBN-13: 978-3531182223

 

Bessing, Nina; Lukoschat, Helga (Hrsg.):

Innovation durch Perspektivenvielfalt

 Wie kann in der industriellen Forschung und Entwicklung mehr Geschlechtervielfalt in Teams gefördert werden? Welche inhaltlichen und methodischen Impulse kann eine geschlechtersensible Forschung und Entwicklung für neue Produkte und Dienstleistungen liefern?

Budrich Verlag, erscheint Juli 2013 ISBN-13: 978-3866494909

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Empfehlungen und Richtlinien zur Integration von Gender in Forschung und Innovation

Das unter anderem von der EU und der amerikanischen Stanford-Universität geförderte Projekt „Gendered Innovations“ hat auf seiner Homepage eine Übersicht erstellt, in der wichtige Schritte wie Empfehlungen und Richtlinien zur Integration von Gender in Forschung und Innovation erfasst sind. Die Schritte richten sich an Forscherinnen und Forscher, fördernde wie auch forschende Institutionen, Verlage von Zeitschriften, die im Peer- Review-Verfahren arbeiten sowie die Industrie. In einem Zeitstrahl sind Meilensteine chronologisch aufgeführt.

Eine weitere Neuerung auf der Website ist eine neue Fallstudie aus der Robotik: Unter anderem mithilfe einer „Engineering Checklist“ soll die Ent- wicklung von technologischen Hilfsmitteln für ältere Menschen gendersensibel werden.

http://genderedinnovations. stanford.edu/policy_landing.html

http://genderedinnovations. stanford.edu/policy/timeline.html

http://genderedinnovations.stanford. edu/case-studies/robots.html

Quelle: http://www.eubuero.de/fif.htm

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Ingenieurinnen-Netzwerk “Frauen im Ingenieurberuf” zeichnet Bachelorarbeit aus

Sophia Wagner heisst die Gewinnerin des Wettbewerbs „Ingenieurinnen und ihre Leistungen“.

Das größte europäische Ingenieurinnen-Netzwerk „Frauen im Ingenieurberuf“ hat auf der Hannover den Preis an die  Medizintechnik-Absolventin verliehen. Sie wurde für ihre Arbeiten zur Wasserdesinfektion mittels Ultraschall und UV-Licht ausgezeichnet. Diese hat sie im Rahmen ihrer Bachelorarbeit durchgeführt.

 

Quelle: CEWSJOURNAL        Nr. 89 | 13.06.2013, S. 38.

 

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MINT-Frühjahrsbericht weist Fachkräftemangel im MINT-Bereich aus

Den deutschen Unternehmen fehlen aktuell rund 123.000 Arbeitskräfte im so genannten MINT- Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, davon jeweils die Hälfte mit akademischem und beruflichem Abschluss.

Während die Engpässe bei den akademischen MINT- Qualifikationen bis zum Jahr 2020 auch durch die Erfolge bei den Studierendenzahlen beherrschbar werden dürften, entwickeln sich die Engpässe bei den beruflich qualifizierten MINT-Kräften zu einer Wachstumsbremse. Es gehen deutlich mehr Fachkräfte in Rente, als aus dem System der beruflichen Bildung nachrücken können.

Lesen Sie mehr unter:

http://www.arbeitgeber.de/www/arbeitgeber.nsf/ id/de_pi02713

Quelle: CEWSJOURNAL        Nr. 89 | 13.06.2013, S. 37.

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Traditionelle Geschlechterrollen stark verbreitet, aber bei vielen jungen Europäern unbeliebt

Traditionelle Vorstellungen von Geschlechterverhältnissen sind nach Meinung vieler junger Europäer in ihren jeweiligen Ländern stark vertreten. Im Durchschnitt waren zwei Drittel aller Teilnehmer des aktuellen European Youth Poll  (insgesamt 4.112 Befragte im Alter von 16-27 Jahren) dieser Meinung. Dabei ging die Spannbreite in den einzelnen Ländern allerdings stark auseinander: Während in der Türkei über 92 Prozent diese Meinung vertraten, sind es in den Niederlanden nur knapp 16 Prozent (Deutschland 58 Prozent).
Gleichzeitig sind die traditionellen Rollenbilder allerdings unbeliebt: So sind gerade mal 26 % (Deutschland 33 %) der Meinung, dass Haushalt und Kinder in erster Linie Aufgabe der Frau sei. 88 % (Deutschland 97 %) sind hingegen dafür, dass beide Geschlechter für die Erziehung gleichermaßen eine Auszeit nehmen.

Die Frage nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit beider Geschlechter brachte ein fast einstimmiges Ergebnis in ganz Europa hervor: 97 % sprechen sich dafür aus. Gleichzeitig sind aber beispielsweise 70 % der deutschen Teilnehmer der Meinung, dass es Frauen nach wie vor schwerer haben, beruflich Karriere zu machen.

Die Politik erhält dabei eher schlechte Noten: Nur 32 % (Deutschland 39 %) sind der Meinung, dass ihre Regierung genug für die Gleichstellung der Geschlechter tut. 89 % (Deutschland 88 %) wünschen sich, dass sich die Europäische Union aktiv in die Geschlechterpolitik einmischt. Ob das allerdings in Form einer Frauenquote für Führungspositionen geschehen sollte, ist umstritten: Nur 48 % (Deutschland 48 %) stimmen solch einer Quote grundsätzlich zu.

Quelle: 4.7.2013, Online-Redaktion Verlag Dashöfer, Quelle: Stiftung Mercator GmbH

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