Mentoringprogramm VDI-ZUKUNFTSPILOTEN

Der VDI Verein Deutscher Ingenieure fördert gezielt den Austausch von Erfahrungswissen unter technikbegeisterten Frauen und Jugendlichen. Jugendliche mit Technik-Interesse, die ihre ersten Erfahrungen mit einer Mentorin oder einem Mentor machen möchten, sind beim Mentoringprogramm der VDI-ZUKUNFTSPILOTEN richtig. Die persönliche Entwicklung sowie die Berufs- und Studienwahl der Jugendlichen sind die zentralen Schwerpunkte des im Herbst gestarteten Programms. Studierende der Ingenieurwissenschaften und berufstätige Ingenieurinnen und Ingenieure stehen Jugendlichen ab 15 Jahren als Impuls- und Ratgeber zur Seite.

Es kann sowohl um die Planung individueller Karrierestrategien als auch um den Austausch von Erfahrungen oder die eigene Entwicklung gehen. Mentor als auch Mentee sollten deshalb über Empathie, Offenheit und die Bereitschaft sich selbst in Frage zu stellen verfügen. Auch die Fähigkeiten Feedback zu geben und anzunehmen sowie das Zuhören-Können sind hilfreich für ein erfolgreiches Mentoring.

Mehr Informationen hierzu unter:

www.vdi.de/doppelt-erfolgreich-durch-mentoring

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Jetzt anmelden für Bewerbungsgespräche auf der women&work

Vorterminierten Vier-Augen-Gespräche sind eine perfekte Möglichkeit, schon im Vorfeld bei potenziellen Arbeitgebern sichtbar zu sein und seine Stärken, Talente und sein Können zu platzieren.

Wer sich gezielt auf die Gespräche mit den Unternehmen auf der women&work vorbereiten möchte, kann sich ab sofort bis zum 20. April 2015 für vorterminierte Vier-Augen-Gespräche bei den ausstellenden Unternehmen anmelden.

Anmelden können sich:

  • Studentinnen aller Fachbereiche auf der Suche nach Praktika oder einem Unternehmen, das die Abschulssarbeit begleiten soll,
  • Absolventinnen aller Fachbereiche
  • Wiedereinsteigerinnen
  • Frauen, die bereits im Job sind, aber einen Job-Wechsel planen
  • Frauen in Führungspositionen

Dazu hinterlegt jede Bewerberin einen Online-Lebenslauf und legt fest, mit welchen Unternehmen sie Interviews auf der Messe führen möchte. Jedes dieser Unternehmen kann nach Eingabe eines individuellen Passworts nur die Lebensläufe der Bewerberinnen einsehen, die sich für die Vier-Augen-Gespräche bei dem entsprechenden Unternehmen beworben haben. Die Kontaktdaten der jeweiligen Bewerberin sind für das Unternehmen dabei aber zu keiner Zeit sichtbar. Der Austausch von persönlichen Kontaktdaten findet erst auf der Messe im persönlichen Gespräch statt.

Nach der Messe werden alle Lebensläufe aus Datenschutzgründen automatisch gelöscht!

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Weniger als ein Prozent der Schülerinnen, die eine Lehrstelle suchen …

 … ziehen eine technische Ausbildung überhaupt in Betracht. IT-Berufe sind bei Mädchen nach wie vor unbeliebt, ihre beruflichen Vorstellungen sind nach wie vor sehr traditionell. Bei jungen Frauen, die studieren wollen, hat sich das aber in den letzten Jahren deutlich geändert.

Denn die sogenannten MINT-Fächer, also Mathematik, Informatik, Technik und Naturwissenschaften werden von Erstsemester-Studentinnen heute deutlich häufiger gewählt als noch vor fünf Jahren. Das zeigen aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes, wie hierzu auch Dr. Ulrike Struwe, Geschäftsführerin des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. und Projektleiterin der Geschäftsstelle Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen “Komm, mach MINT” im Interview erläutert.

Der Beitrag von Anja Braun wurde im Wissenschaftsmagazin SWR2 Campus am 3.1.2015 ausgestrahlt.

www.swr.de/swr2-campus-mehr-frauen-in-mint-studiengaengen

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Orientierungsstudium im MINT-Bereich

Ob ein MINT-Studium wirklich zu mir passt oder eher nicht, welche Fachrichtung ich wählen soll und ob ich den Anforderungen überhaupt gewachsen bin – diese und andere Fragen machen es Abiturientinnen und Abiturienten schwer, sich für eine bestimmte Studienrichtung zu entscheiden. Deshalb bieten immer mehr Hochschulen – auch die HAWK mit Ihrem Orientierungsstudium startMINT für junge Frauen (einbettet in das Niedersachsen Technikum) – ein bis zwei Semester die Möglichkeit  auszuprobieren, welches Studium am besten den eigenen Erwartungen und Wünschen entspricht.

Beim Orientierungsstudium kann man in verschiedene Bereiche hineinschnuppern und generell erst einmal schauen, ob ein MINT-Studium das Richtige ist. Auch die Praxis kann intensiver kennengelernt werden – etwa durch eine ausgedehnte Praxisphase und Praxisprojekte. Erbrachte Leistungen, d.h. in der Regel erfolgreich absolvierte Prüfungen und dadurch erworbene Credits werden im späteren Studium angerechnet.

Komm, mach MINT. hat eine Übersicht über Hochschulen erstellt, die ein MINT-Orientierungsstudium anbieten.

 

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Warum nicht beides? Technikstudium und Lehramt ein neuer Weg in NRW

Fachhochschulstudentinnen und -studenten haben jetzt die Möglichkeit ihr technisches Studium mit der Option auf einen Beruf als Lehrerin oder Lehrer zu verknüpfen.

Gleichwohl ist Ingenieurin oder Ingenieur ein spannender Beruf. Wer sich jedoch beide Berufsmöglichkeiten offen halten will, kann jetzt ganz unkompliziert beide Wege beschreiten: An 16 Standorten in ganz NRW kann ein technisches Fachhochschulstudium mit der Qualifizierung für das Lehramt am Berufskolleg als Master of Education (M. Ed.) verknüpft werden. Bereits während des Bachelor-Studiums können die Studierenden Zusatzmodule in Fachdidaktik und Bildungswissenschaften besuchen und ein Orientierungspraktikum an einem Berufskolleg absolvieren. Nach dem Bachelor-Abschluss können sie dann in einen Master-Studiengang für das Lehramt an Berufskollegs einer Verbunduniversität wechseln. Die Berufsaussichten sind hervorragend, z.B. als Lehrkraft am Berufskolleg oder aber als Ingenieurin oder Ingenieur in einem Unternehmen. Auch als Expertinnen und Experten in der betrieblichen Aus- und Fortbildung gibt es gute Beschäftigungsmöglichkeiten. Zudem eröffnet der Master-Abschluss die Möglichkeit zur Promotion.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW fördert die Vorhaben für fünf Jahre.

Weitere Informationen unter www.wissenschaft.nrw.de/lehramtsstudiengaenge-fuer-berufskollegs

Quelle: Komm, mach MINT; Newsletter Januar 2015

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Interdisziplinäre Studiengänge zukünftig besonders gefragt

Das Interesse von Frauen an technisch-naturwissenschaftlichen Studiengängen wächst. Gefragt sind vor allem interdisziplinäre Angebote wie Energieinformatik, Elektrochemie, Medizintechnik und Wirtschaftsingenieurwesen – Gebiete, die Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit miteinander verbinden und in denen Fachkräfte besonders begehrt sind.

Dies ergaben die Diskussionen und Workshops der VDE MINT Akademie zum Thema Mobilität der Zukunft in München. Die Veranstaltung bot erstmals Expertinnen die Möglichkeit, zum einen fachübergreifend über technologische Impulse zu diskutieren, und zum anderen Berufswege in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) auszuloten.

Im VDE MINT-Portal stehen Beiträge der Referentinnen zum Nachlesen bereit.

 

 

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Potenziale bei den Frauen noch nicht ausgeschöpft

Der diesjährige Bericht „Bildung und Qualifikation als Grundlage der technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands“, an dem Expertinnen und Experten des HIS-Instituts für Hochschulforschung (HIS-HF) und des Niedersächsischen Instituts für Wirtschaftsforschung (NIW) im Auftrag der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) der Bundesregierung gemeinsam gearbeitet haben, analysiert in einem Schwerpunktkapitel die wichtigsten Indikatoren zur Bildungs- und Erwerbsbeteiligung von Frauen in den Ingenieur- und Naturwissenschaften.

Im internationalen Vergleich zeigt sich, dass eine ganze Reihe von Ländern – vor allem die osteuropäischen – erfolgreicher darin sind, Frauen etwa für ein Ingenieurstudium zu interessieren. In Deutschland spielt bei der Entscheidung von Frauen für oder gegen ein MINT-Fach u.a. auch eine Rolle, welche Aussichten in Bezug auf Karrierechancen und Vereinbarkeit von Beruf und Familie sie Frauen versprechen. Die Signale des Arbeitsmarkts sind hier wenig ermutigend. Frauen in Deutschland sind im internationalen Vergleich in akademisch geprägten MINT-Berufen deutlich unterrepräsentiert und nehmen auch seltener Führungsaufgaben wahr als Männer. Systematische Unterschiede in den Karrieremustern von Männern und Frauen in Deutschland führen in den MINT-Fächern wie allgemein zu einer kontinuierlichen Abnahme des Frauenanteils auf jeder höheren Karrierestufe des Bildungs- und Erwerbssystems.

Pressemitteilung zur Publikation HIS: Forum Hochschule 11|2013 vom 22.08.2013.

 

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Ingenieurinnen-Netzwerk “Frauen im Ingenieurberuf” zeichnet Bachelorarbeit aus

Sophia Wagner heisst die Gewinnerin des Wettbewerbs „Ingenieurinnen und ihre Leistungen“.

Das größte europäische Ingenieurinnen-Netzwerk „Frauen im Ingenieurberuf“ hat auf der Hannover den Preis an die  Medizintechnik-Absolventin verliehen. Sie wurde für ihre Arbeiten zur Wasserdesinfektion mittels Ultraschall und UV-Licht ausgezeichnet. Diese hat sie im Rahmen ihrer Bachelorarbeit durchgeführt.

 

Quelle: CEWSJOURNAL        Nr. 89 | 13.06.2013, S. 38.

 

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Unbewusste Geschlechternormen in der Welt der Technik

Nach aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes entschließen sich im Studienjahr 2011 33.178 Studienanfängerinnen für ein Studium der Ingenieurwissenschaften. Das sind 55 % mehr Studienanfängerinnen als noch 2008. Ein ähnliches Bild zeigt sich in Mathematik und Naturwissenschaften. Hier erhöht sich die Zahl der Studienanfängerinnen seit 2008 um 41,3 % auf 53.997.

Trotz dieser Steigerungen sind die MINT-Berufe im deutschsprachigen Raum, betrachtet man die absoluten Zahlen und die Verteilung der Geschlechter, nach wir vor eine Männerdomäne.

Dies belegt die Soziologin Tanja Paulitz erneut im Rahmen ihrer empirischen Forschung:  Technik beinhaltet nach wie vor einen klaren Geschlechteraspekt. Sie macht ihn an zwei dominanten Berufsbildern deutlich, die sie in der Männerdomäne der Technikwissenschaften definiert hat und die immer mit bestimmten Vorstellungen von “Männlichkeit” verbunden sind: den Theoretiker, der sich mit den Grundlagen befasst, und den Generalisten, der anwendungsnah arbeitet und oft in der Industrie tätig ist.
Der Theoretiker sagt: „Ich war schon immer technisch interessiert, und das treibt mich an.“ Und er glaubt, dass dieses Interesse bei Frauen nicht stark genug sei, um ein Leben lang in technischen Berufen erfolgreich zu sein. Der Generalist ist ein „Manager-Typ“, der Dinge vorantreibt und viel kommuniziert. Seiner Meinung nach sind Frauen in technischen Berufen seltener zu finden, weil sie Beruf und Familie nicht vereinbaren können. Was ihm selbst im Arbeitsalltag gelingt – viele „Baustellen“ gleichzeitig zu bewältigen – traut er Frauen nicht zu.

Auch wenn diese Einstellungen sehr oft latente Überzeugungen sind, die nicht explizit formuliert werden, so tragen sie doch – wenn auch unbewusst -  zur Reproduktion männlicher Normvorstellungen in den technischen Berufsfeldern bei. Ute Paulitz hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Geschlechternormen in der Welt der Technik zu beschreiben und analysieren und dabei deutlich zwischen den einzelnen Technik-Fächern zu unterscheiden.

Letzteres müssen auch all diejenigen Initiativen berücksichtigen, die mehr Frauen in technische Berufe bringen wollen, denn mit einer pauschalen Sichtweise lasse sich dieses Ziel nicht erreichen.

Tanja Paulitz:
„Mann und Maschine. Eine genealogische Wissenssoziologie des Ingenieurs und der modernen Technikwissenschaften, 1850-1930“, transcript-Verlag Bielefeld, 2012, ISBN 978-3-8376-1804-4

Quellen: http://idw-online.de/de/news507917; CEWS Journal Nr. 87, 24.01.2013, S.34

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Mit dem Niedersachsen-Technikum und dem Beitritt zum Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT.“ unterstreicht die HAWK Hildesheim, Holzminden, Göttingen ihr Engagement für mehr Frauen in MINT-Berufen

„Probieren – und dann studieren!“ Unter diesem Motto können junge Frauen an der HAWK ein Jahr lang ausprobieren, ob ein Studium im MINT-Bereich das Richtige für sie ist. StartMINT heißt das Programm, das an den Fakultäten ‘Naturwissenschaften und Technik’ und ‘Ressourcenmanagement’ angeboten und im Rahmen des Niedersachsen-Technikums durchgeführt wird. Das Besondere an StartMINT: Die Teilnehmerinnen erhalten nicht nur einen Einblick in ein ingenieurwissenschaftlich-technisches Studium, sondern absolvieren parallel ein Praktikum in einem Unternehmen. „Diese Praxiserfahrung zu einem frühen Zeitpunkt des Studiums ist für viele junge Frauen ganz wichtig, um anschließend eine sichere Studienwahlentscheidung treffen zu können“ erläutert Prof. Dr. Anna Müller, Professorin für Gender- und Diversitymanagement an der Hochschule. „Sie erhalten dadurch Einblick in mögliche Berufsfelder und können sich darin ausprobieren. Vorhandene Selbstzweifel bezüglich der Anforderungen können dadurch ausgeräumt werden.“ Der erste Durchgang von StartMINT begann zum Wintersemester 2012/13. Die Teilnehmerinnen haben sich für die Studiengänge Präzisionsmaschinenbau, Elektrotechnik und Informationstechnik, Physikalische Technologien, Forstwirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen eingeschrieben. Der anschließende Wechsel in das reguläre Studium ist unproblematisch, erbrachte Studienleistungen werden anerkannt.

Die HAWK führt noch eine Reihe weiterer Maßnahmen durch, um junge Frauen für ein MINT-Studium zu gewinnen. Zu nennen sind hier insbesondere der Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag sowie fortlaufende Aktivitäten für Schülerinnen und Schüler und Fortbildungen für Lehrkräfte. Die HAWK betont zudem, dass nicht nur bei den Mädchen und jungen Frauen angesetzt werden muss, damit diese sich für ein technisch-naturwissenschaftliches Studium entscheiden. Es sind vielmehr auch die Hochschulen selbst, die aktiv werden müssen. Die HAWK hält diesbezüglich die geschlechtergerechte Gestaltung der Studieninhalte für besonders wichtig und hat dafür eine (drittmittelgeförderte) Professur für Gender- und Diversitymanagement eingerichtet. Daneben fokussiert sie sich im Bereich MINT mit dem Projekt Perspektive MINT (www.hawk-hhg.de/perspektivemint sowie http://www.hawk-hhg.de/pressestelle/179339_189615.php) an den Standorten Göttingen und Holzminden auf die Zielgruppe der Wiedereinsteigerinnen. Frauen (mit und ohne Migrationshintergrund und Studium), die nach einer längeren Erwerbsunterbrechung oder Familienphase (wieder) im naturwissenschaftlich-technischen Berufsfeld tätig werden wollen, werden im Rahmen eines akademischen Weiterbildungsprojekts für den MINT-Bereich qualifiziert – getreu dem Motto: „Tun wir etwas für die Mütter, und wir gewinnen auch die Töchter!“

Mehr Infos unter: http://www.komm-mach-mint.de/MINT-News/MINT-Paktbeitritt-HAWK

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