Mentoringprogramm VDI-ZUKUNFTSPILOTEN

Der VDI Verein Deutscher Ingenieure fördert gezielt den Austausch von Erfahrungswissen unter technikbegeisterten Frauen und Jugendlichen. Jugendliche mit Technik-Interesse, die ihre ersten Erfahrungen mit einer Mentorin oder einem Mentor machen möchten, sind beim Mentoringprogramm der VDI-ZUKUNFTSPILOTEN richtig. Die persönliche Entwicklung sowie die Berufs- und Studienwahl der Jugendlichen sind die zentralen Schwerpunkte des im Herbst gestarteten Programms. Studierende der Ingenieurwissenschaften und berufstätige Ingenieurinnen und Ingenieure stehen Jugendlichen ab 15 Jahren als Impuls- und Ratgeber zur Seite.

Es kann sowohl um die Planung individueller Karrierestrategien als auch um den Austausch von Erfahrungen oder die eigene Entwicklung gehen. Mentor als auch Mentee sollten deshalb über Empathie, Offenheit und die Bereitschaft sich selbst in Frage zu stellen verfügen. Auch die Fähigkeiten Feedback zu geben und anzunehmen sowie das Zuhören-Können sind hilfreich für ein erfolgreiches Mentoring.

Mehr Informationen hierzu unter:

www.vdi.de/doppelt-erfolgreich-durch-mentoring

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Fördern FH-Studiengänge die Beschäftigungsbefähigung der Studierenden besser?

Die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge an den deutschen Hochschulen haben vielfach ihren hohen Anspruch an die Förderung überfachlicher beschäftigungsrelevanter Kompetenzen der Studierenden noch nicht erfüllt, so der Bachelor-/Master-Praxis-Check von CHE und QUEB.

Einbezogen wurden Studiengänge aus den Fächern Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Mechatronik, Bauingenieurwesen sowie Elektrotechnik und Informationstechnik.

Er untersucht die neuen Studiengänge dahingehend, wie sie über die Vermittlung der fachlichen Kompetenz hinaus das  Ziel der Beschäftigungsbefähigung im Studium verankern und fördern. Konkret wurden die drei Aspekte a) Praxisorientierung, b) Vermittlung von methodischen sowie c)  Vermittlung von sozialen Kompetenzen bewertet.

Das bessere Abschneiden der Fachhochschulen ist dabei vor allem auf den Teilbereich des Praxisbezugs zurückzuführen.   Aber die größten Defizite bestehen hochschultypenübergreifend in der Vermittlung methodischer und sozialer Kompetenzen. Lediglich 15 Prozent der Studiengänge erhielten hinsichtlich der Vermittlung methodischer Kompetenzen die Höchstbewertung; noch weniger wird auf die Vermittlung sozialer Kompetenzen geachtet: Nur an 4 Prozent der Bachelorstudiengänge und an 6 Prozent der Master-Studiengänge konnten drei Sterne vergeben werden.. Bei beiden Abschlussarten kam jeweils mehr als die Hälfte der Studiengänge nicht über einen Stern hinaus.

Quelle: CHE Centrum für Hochschulentwicklung  Fachhochschulen beim Praxisbezug weiter vorne, in: Online-Redaktion Verlag Dashöfer, 10.11.2011

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Frauen in Führungspositionen im Mittelstand führend

Gemäß der 10. Studie der Initiative “UnternehmerPerspektiven” “Frauen und Männer an der Spitze” führt der deutsche Mittelstand in puncto Frauen in Führungspositionen. Die Studie liefert aktuelle Zahlen und spezifiziert sie  u.a. nach Branchen.

Danach sind 20 Prozent aller Topführungspositionen in mittelständischen Firmen ab 2,5 Mio. Euro Jahresumsatz mit Frauen besetzt. Im großen Mittelstand (über 100 Mio.Euro Jahresumsatz) liegt der Anteil weiblicher Führungskräfte bei 18 Prozent.

Mit Blick auf den Fachkräftemangel und die demografische Entwicklung zeigt sich der Mittelstand offenbar beim Thema Führung schon jetzt als zukunftsorientiert und innovativ, indem er die Potentiale von Frauen für Führungspositionen erkennt und im Vergleich zur Industrie offenbar vermehrt nutzt.

Lediglich im Vertrieb sind die Führungspositionen auch im Mittelstand nur zu 37 Prozent mit Frauen besetzt. In den technischen Unternehmens-Bereichen Entwicklung (15 Prozent Frauen in Führungspositionen) und Produktion (8 Prozent Frauen in Führungspositionen) gibt es den größten Nachholbedarf in puncto Frauen.

Deutlicher Nachholbedarf herrscht dagegen auch im Mittelstand bei den technischen Zukunftsbranchen wie Logistik, Maschinenbau und der chemisch-pharmazeutischen Industrie.

Die vollständige Studie sowie weitere Informationen zur Initiative finden sich unter www.unternehmerperspektiven.de.

Weitere Informationen zur Studie der Commerzbank:

https://www.commerzbank.de/de/hauptnavigation/presse/pressemitteilungen/archiv1/2011/quartal_11_02/

presse_archiv_detail_11_02_8535.html

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Studentinnen in Bachelor- und Masterstudiengängen

Die Hochschulen in Deutschland bieten mittlerweile 11.549 Bachelor- und Masterstudiengänge an. Damit führen 82 Prozent aller Studiengänge an deutschen Hochschulen zu den Abschlüssen Bachelor oder Master. Der Anteil der Studentinnen in Bachelorstudiengängen liegt mit 441.123 bei 45,2 % der Gesamtstudierenden. Im Masterbereich liegt der Anteil der Studentinnen sogar bei 47,7 %, das sind 69.073 von insgesamt 144.859 Studierenden.

Damit haben sich die Frauenanteile im Vergleich zum Wintersemester 2008/2009 im Bachelor um 0,1 Prozentpunkte verringert und im Master um 0,3 Prozentpunkte erhöht (S.27 der Studie). Etwas mehr als die Hälfte der Bachelorabsolventinnen und -absolventen im Prüfungsjahr 2009 (37.201; 51,7 %) und 43,8 % (9.120) der Masterabsolventinnen und -absolventen sind weiblich (S.34 der Studie).

Die Zahlen basieren auf den Online-Angaben der Hochschulen im Hochschulkompass und auf den Daten des Statistischen Bundesamtes.

Die Studie „Statistische Daten zur Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen – Wintersemester

2010/2011“ ist als PDF-Datei auf den HRK-Internetseiten abrufbar. Gedruckt ist die Broschüre in der HRK-Reihe „Statistiken zur Hochschulpolitik“als Nr. 2/2010 erschienen und kann bei der HRK kostenlos bestellt werden:

publikationen@hrk.de.

http://www.hrk.de/de/download/dateien/

HRK_StatistikBA_MA_WiSe_2010_11_final.pdf

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