Archiv für die Kategorie 'Fakultät Management'

Das Interesse von Frauen an technisch-naturwissenschaftlichen Studiengängen wächst. Gefragt sind vor allem interdisziplinäre Angebote wie Energieinformatik, Elektrochemie, Medizintechnik und Wirtschaftsingenieurwesen – Gebiete, die Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit miteinander verbinden und in denen Fachkräfte besonders begehrt sind.

Dies ergaben die Diskussionen und Workshops der VDE MINT Akademie zum Thema Mobilität der Zukunft in München. Die Veranstaltung bot erstmals Expertinnen die Möglichkeit, zum einen fachübergreifend über technologische Impulse zu diskutieren, und zum anderen Berufswege in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) auszuloten.

Im VDE MINT-Portal stehen Beiträge der Referentinnen zum Nachlesen bereit.

 

 

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Der Trend hin zu mehr MINT-Studentinnen setzt sich fort. In den Ingenieurwissenschaften wird der erneute Anstieg besonders bei den Studienanfängerinnen deutlich. Nach aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes und Berechnungen der Geschäftsstelle Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT“ stieg die Anzahl der Frauen im Studienjahr 2010 im Vergleich zu 2009 um 11 %. Die Schnellmeldungen des Statistischen Bundesamts zeigen, dass sich diese positive Entwicklung bei den Studienanfängerinnen im Wintersemester 2011/12 fortsetzt.

Auch der Anteil der Absolventinnen im Prüfungsjahr 2010 in Mathematik und Naturwissenschaften liegt mit 41 % so hoch wie nie zuvor. Damit ist ein Maximalwert erreicht. Dies gilt auch für die Ingenieurwissenschaften. 2010 schlossen insgesamt 13.159 Frauen ein ingenieurwissenschaftliches Studium ab. Das sind 10 % mehr als 2009 und damit so viel wie nie zuvor.

Diese Entwicklung fällt mit der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt zusammen. Mit Ausnahme der Datenverarbeitungsfachleute fällt das Beschäftigungswachstum von Frauen in allen MINT-Berufsgruppen stärker aus als das der Männer, so eine aktuelle Erhebung der Bundesagentur für Arbeit, Partner von „Komm, mach MINT.“ Frauen in MINT-Berufen konnten von dem Beschäftigungsplus stärker profitieren als Männer. Somit sind die Chancen in diesen Bereichen so gut wie nie zuvor.
Detailliertere Zahlen und speziell aufbereitetes Datenmaterial werden auf www.komm-mach-mint. de/Service/Daten-Fakten zur Verfügung gestellt.

Im Fokus stehen dabei Studienanfängerinnen und Studienanfänger sowie Absolventinnen und Absolventen aus ausgewählten MINT-Bereichen.

Quelle: CEWSjournal Nr.83/04.04.2012

weiterführende Links zu den Zahlen:

http://www.komm-mach-mint.de/MINT-News
http://www.komm-mach- mint.de/Service/Daten-Fakten
http://statistik.arbeitsagentur.de/ Statischer-Content/Arbeitsmarktberichte/ Berichte-Broschueren/Arbeitsmarkt-fuer- Akademiker/Generische-Publikationen/ Kurzinfo-Frauen-MINT-2011.pdf
https://www.destatis.de/DE/PresseService/ Presse/Pressemitteilungen/2012/03/ PD12_095_213.html;jsessionid=353A9 0C3DA4631C790E3562FC7E5C194.cae1

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Die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge an den deutschen Hochschulen haben vielfach ihren hohen Anspruch an die Förderung überfachlicher beschäftigungsrelevanter Kompetenzen der Studierenden noch nicht erfüllt, so der Bachelor-/Master-Praxis-Check von CHE und QUEB.

Einbezogen wurden Studiengänge aus den Fächern Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Mechatronik, Bauingenieurwesen sowie Elektrotechnik und Informationstechnik.

Er untersucht die neuen Studiengänge dahingehend, wie sie über die Vermittlung der fachlichen Kompetenz hinaus das  Ziel der Beschäftigungsbefähigung im Studium verankern und fördern. Konkret wurden die drei Aspekte a) Praxisorientierung, b) Vermittlung von methodischen sowie c)  Vermittlung von sozialen Kompetenzen bewertet.

Das bessere Abschneiden der Fachhochschulen ist dabei vor allem auf den Teilbereich des Praxisbezugs zurückzuführen.   Aber die größten Defizite bestehen hochschultypenübergreifend in der Vermittlung methodischer und sozialer Kompetenzen. Lediglich 15 Prozent der Studiengänge erhielten hinsichtlich der Vermittlung methodischer Kompetenzen die Höchstbewertung; noch weniger wird auf die Vermittlung sozialer Kompetenzen geachtet: Nur an 4 Prozent der Bachelorstudiengänge und an 6 Prozent der Master-Studiengänge konnten drei Sterne vergeben werden.. Bei beiden Abschlussarten kam jeweils mehr als die Hälfte der Studiengänge nicht über einen Stern hinaus.

Quelle: CHE Centrum für Hochschulentwicklung  Fachhochschulen beim Praxisbezug weiter vorne, in: Online-Redaktion Verlag Dashöfer, 10.11.2011

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Gemäß der 10. Studie der Initiative “UnternehmerPerspektiven” “Frauen und Männer an der Spitze” führt der deutsche Mittelstand in puncto Frauen in Führungspositionen. Die Studie liefert aktuelle Zahlen und spezifiziert sie  u.a. nach Branchen.

Danach sind 20 Prozent aller Topführungspositionen in mittelständischen Firmen ab 2,5 Mio. Euro Jahresumsatz mit Frauen besetzt. Im großen Mittelstand (über 100 Mio.Euro Jahresumsatz) liegt der Anteil weiblicher Führungskräfte bei 18 Prozent.

Mit Blick auf den Fachkräftemangel und die demografische Entwicklung zeigt sich der Mittelstand offenbar beim Thema Führung schon jetzt als zukunftsorientiert und innovativ, indem er die Potentiale von Frauen für Führungspositionen erkennt und im Vergleich zur Industrie offenbar vermehrt nutzt.

Lediglich im Vertrieb sind die Führungspositionen auch im Mittelstand nur zu 37 Prozent mit Frauen besetzt. In den technischen Unternehmens-Bereichen Entwicklung (15 Prozent Frauen in Führungspositionen) und Produktion (8 Prozent Frauen in Führungspositionen) gibt es den größten Nachholbedarf in puncto Frauen.

Deutlicher Nachholbedarf herrscht dagegen auch im Mittelstand bei den technischen Zukunftsbranchen wie Logistik, Maschinenbau und der chemisch-pharmazeutischen Industrie.

Die vollständige Studie sowie weitere Informationen zur Initiative finden sich unter www.unternehmerperspektiven.de.

Weitere Informationen zur Studie der Commerzbank:

https://www.commerzbank.de/de/hauptnavigation/presse/pressemitteilungen/archiv1/2011/quartal_11_02/

presse_archiv_detail_11_02_8535.html

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Die Hochschulen in Deutschland bieten mittlerweile 11.549 Bachelor- und Masterstudiengänge an. Damit führen 82 Prozent aller Studiengänge an deutschen Hochschulen zu den Abschlüssen Bachelor oder Master. Der Anteil der Studentinnen in Bachelorstudiengängen liegt mit 441.123 bei 45,2 % der Gesamtstudierenden. Im Masterbereich liegt der Anteil der Studentinnen sogar bei 47,7 %, das sind 69.073 von insgesamt 144.859 Studierenden.

Damit haben sich die Frauenanteile im Vergleich zum Wintersemester 2008/2009 im Bachelor um 0,1 Prozentpunkte verringert und im Master um 0,3 Prozentpunkte erhöht (S.27 der Studie). Etwas mehr als die Hälfte der Bachelorabsolventinnen und -absolventen im Prüfungsjahr 2009 (37.201; 51,7 %) und 43,8 % (9.120) der Masterabsolventinnen und -absolventen sind weiblich (S.34 der Studie).

Die Zahlen basieren auf den Online-Angaben der Hochschulen im Hochschulkompass und auf den Daten des Statistischen Bundesamtes.

Die Studie „Statistische Daten zur Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen – Wintersemester

2010/2011“ ist als PDF-Datei auf den HRK-Internetseiten abrufbar. Gedruckt ist die Broschüre in der HRK-Reihe „Statistiken zur Hochschulpolitik“als Nr. 2/2010 erschienen und kann bei der HRK kostenlos bestellt werden:

publikationen@hrk.de.

http://www.hrk.de/de/download/dateien/

HRK_StatistikBA_MA_WiSe_2010_11_final.pdf

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