Archiv für die Kategorie 'Fakultät Naturwissenschaften und Technik'

Anna Mueller

Mentoringprogramm VDI-ZUKUNFTSPILOTEN

Der VDI Verein Deutscher Ingenieure fördert gezielt den Austausch von Erfahrungswissen unter technikbegeisterten Frauen und Jugendlichen. Jugendliche mit Technik-Interesse, die ihre ersten Erfahrungen mit einer Mentorin oder einem Mentor machen möchten, sind beim Mentoringprogramm der VDI-ZUKUNFTSPILOTEN richtig. Die persönliche Entwicklung sowie die Berufs- und Studienwahl der Jugendlichen sind die zentralen Schwerpunkte des im Herbst gestarteten Programms. Studierende der Ingenieurwissenschaften und berufstätige Ingenieurinnen und Ingenieure stehen Jugendlichen ab 15 Jahren als Impuls- und Ratgeber zur Seite.

Es kann sowohl um die Planung individueller Karrierestrategien als auch um den Austausch von Erfahrungen oder die eigene Entwicklung gehen. Mentor als auch Mentee sollten deshalb über Empathie, Offenheit und die Bereitschaft sich selbst in Frage zu stellen verfügen. Auch die Fähigkeiten Feedback zu geben und anzunehmen sowie das Zuhören-Können sind hilfreich für ein erfolgreiches Mentoring.

Mehr Informationen hierzu unter:

www.vdi.de/doppelt-erfolgreich-durch-mentoring

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Anna Mueller

Orientierungsstudium im MINT-Bereich

Ob ein MINT-Studium wirklich zu mir passt oder eher nicht, welche Fachrichtung ich wählen soll und ob ich den Anforderungen überhaupt gewachsen bin – diese und andere Fragen machen es Abiturientinnen und Abiturienten schwer, sich für eine bestimmte Studienrichtung zu entscheiden. Deshalb bieten immer mehr Hochschulen – auch die HAWK mit Ihrem Orientierungsstudium startMINT für junge Frauen (einbettet in das Niedersachsen Technikum) – ein bis zwei Semester die Möglichkeit  auszuprobieren, welches Studium am besten den eigenen Erwartungen und Wünschen entspricht.

Beim Orientierungsstudium kann man in verschiedene Bereiche hineinschnuppern und generell erst einmal schauen, ob ein MINT-Studium das Richtige ist. Auch die Praxis kann intensiver kennengelernt werden – etwa durch eine ausgedehnte Praxisphase und Praxisprojekte. Erbrachte Leistungen, d.h. in der Regel erfolgreich absolvierte Prüfungen und dadurch erworbene Credits werden im späteren Studium angerechnet.

Komm, mach MINT. hat eine Übersicht über Hochschulen erstellt, die ein MINT-Orientierungsstudium anbieten.

 

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Fachhochschulstudentinnen und -studenten haben jetzt die Möglichkeit ihr technisches Studium mit der Option auf einen Beruf als Lehrerin oder Lehrer zu verknüpfen.

Gleichwohl ist Ingenieurin oder Ingenieur ein spannender Beruf. Wer sich jedoch beide Berufsmöglichkeiten offen halten will, kann jetzt ganz unkompliziert beide Wege beschreiten: An 16 Standorten in ganz NRW kann ein technisches Fachhochschulstudium mit der Qualifizierung für das Lehramt am Berufskolleg als Master of Education (M. Ed.) verknüpft werden. Bereits während des Bachelor-Studiums können die Studierenden Zusatzmodule in Fachdidaktik und Bildungswissenschaften besuchen und ein Orientierungspraktikum an einem Berufskolleg absolvieren. Nach dem Bachelor-Abschluss können sie dann in einen Master-Studiengang für das Lehramt an Berufskollegs einer Verbunduniversität wechseln. Die Berufsaussichten sind hervorragend, z.B. als Lehrkraft am Berufskolleg oder aber als Ingenieurin oder Ingenieur in einem Unternehmen. Auch als Expertinnen und Experten in der betrieblichen Aus- und Fortbildung gibt es gute Beschäftigungsmöglichkeiten. Zudem eröffnet der Master-Abschluss die Möglichkeit zur Promotion.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW fördert die Vorhaben für fünf Jahre.

Weitere Informationen unter www.wissenschaft.nrw.de/lehramtsstudiengaenge-fuer-berufskollegs

Quelle: Komm, mach MINT; Newsletter Januar 2015

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Anna Mueller

Neues Netzwerk-Projekt Gender-UseIT

Mit dem Projekt „Gender-UseIT – Web-Usability unter Gendergesichtspunkten“ wird ein Netzwerk gegründet, deren Mitglieder vorhandene Forschungsstränge in der Informatik zur Mensch-Computer-Interaktion und der sozialwissenschaftlichen Internetforschung bündeln und weiterentwickeln. Hintergrund ist, dass der berufliche und private Alltag in der heutigen Gesellschaft vom Umgang mit interaktiven Benutzerschnittstellen stark geprägt ist und die Menschen, die damit in Berührung kommen, sich in vielfältiger Weise unterscheiden. Ein Unterscheidungsmerkmal ist das Geschlecht, das sich auf Technikaffinität, Technikaneignung und Techniknutzung auswirkt.

 Das Netzwerk Gender-UseIT will innovative Forschungskooperationen bilden und im interdisziplinären Austausch zu neuen Ansätzen in der HCI-Forschung gelangen. Als ein Ergebnis werden Leitlinien entwickelt , die die Integration der Genderperspektive in die Web-Usability vorsehen und zu praxisorientierten Empfehlungen führen, die für die Anwendungs- und Systementwicklung, Web-Agenturen und das Interface-Design relevant sind. Über den akademischen Zirkel hinaus soll der gendersensible Blick auf Webanwendungen in einer breiten Öffentlichkeit diskutiert werden. Ziel ist es einer Verfestigung von Stereotypen und Rollenklischees entgegen zu wirken.

In einen Fachbeirat arbeiten unterschiedliche Wissenschaftsdisziplinen wie Medieninformatik, Psychologie, Gender Studies und Marketing zusammen im gemeinsamem Interesse, die Forschung zur Genderperspektive im Usability-Engineering-Prozess vorantreiben. Geplant ist für den 03./04.04.2014 eine Fachkonferenz „Gender-UseIT – Web-Usability unter Gendergesichtspunkten in Berlin.

„Gender-UseIT – Web-Usability unter Genderperspektive“ ist ein Verbundvorhaben des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit mit der Hochschule Heilbronn.

Quelle: http://www.kompetenzz.de/ Aktuelles/Gender-UseIT-gestartet

 

 

 

 

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Das Interesse von Frauen an technisch-naturwissenschaftlichen Studiengängen wächst. Gefragt sind vor allem interdisziplinäre Angebote wie Energieinformatik, Elektrochemie, Medizintechnik und Wirtschaftsingenieurwesen – Gebiete, die Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit miteinander verbinden und in denen Fachkräfte besonders begehrt sind.

Dies ergaben die Diskussionen und Workshops der VDE MINT Akademie zum Thema Mobilität der Zukunft in München. Die Veranstaltung bot erstmals Expertinnen die Möglichkeit, zum einen fachübergreifend über technologische Impulse zu diskutieren, und zum anderen Berufswege in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) auszuloten.

Im VDE MINT-Portal stehen Beiträge der Referentinnen zum Nachlesen bereit.

 

 

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Die Ursachen des Studienabbruchs sind aus der HIS-Studie: Ursachen des Studienabbruch in Bachelor- und in herkömmlichen Studiengängen: Ergebnisse einer bundesweiten Befragung von Exmatrikulierten des Studienjahres 2007/08″ (HIS 2/210) bekannt.  Der relativ hohe Studienabbruch an den deutschen Hochschulen im MINT-Bereich wird gegenwärtig vor allem durch drei Motive bestimmt, die für mehr als zwei Drittel der Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher ausschlaggebend sind:

a) An erster Stelle stehen dabei Leistungsprobleme. Bei 20% der Studienabbrecher gibt die Erfahrung, den Anforderungen des Studiums nicht gerecht zu werden, den Ausschlag für die Aufgabe des Studiums.

b) Mit 19% ist ein weiteres knappes Fünftel der Studienabbrecher letztlich an Problemen mit der Finanzierung ihres Studiums gescheitert.

c) Von ähnlich großer Bedeutung ist das vorzeitige Beenden des Studiums aufgrund mangelnder Studienmotivation. Diese Studierenden identifizieren sich nicht mehr mit ihrem Studienfach und den sich daraus ergebenden beruflichen Möglichkeiten. Aus ihrer Sicht haben sich ihre Vorstellungen vom gewählten Studium nicht eingelöst, sie haben sich mit falschen Erwartungen immatrikuliert.

Nachfolgende aktuelle Statistik zeigt, dass die Frauen geringfügig weniger ihr Studium abbrechen – mit einer Ausnahme!

Tabelle1_Studienabbruch_MINT_Geschlecht_2010

 

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Weibliche Vorbilder spielen insbesondere in der Physik eine zentrale Rolle. Sie sichtbar zu machen ist insbesondere für weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchs wichtig. Der jetzt erschienene begleitende Katalog der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) und der Österreichischen Physikalischen Gesellschaft (ÖPG) zur Ausstellung „Lise Meitners Töchter, Physikerinnen stellen sich vor“ enthält alle 24 Ausstellungsposter von erfolgreichen Physikerinnen. Er zeigt ihren Lebensweg in die Physik, ihre Forschungsfelder und Wünsche auf und geht auch auf die Vereinbarkeit von Karriere und Familie ein. Gerade Lise Meitner ist ein Beispiel dafür, wie in der Geschichte die Leistung von Frauen im Bereich Naturwissenschaft und Technik oftmals “übersehen” wurde.

 

Zentrales Anliegen des Katalogs ist es, insbesondere junge Mädchen und Frauen z. B. an Schulen, Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen über den Lebenslauf und den wissenschaftlichen Werdegang von Physikerinnen zu informieren – auch um damit die beruflichen Perspektiven und Möglichkeiten aufzuzeigen.

 

 

Kostenfreier Download unter:

 

http://www.lise-meitner-katalog.de

 

 

 

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Der diesjährige Bericht „Bildung und Qualifikation als Grundlage der technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands“, an dem Expertinnen und Experten des HIS-Instituts für Hochschulforschung (HIS-HF) und des Niedersächsischen Instituts für Wirtschaftsforschung (NIW) im Auftrag der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) der Bundesregierung gemeinsam gearbeitet haben, analysiert in einem Schwerpunktkapitel die wichtigsten Indikatoren zur Bildungs- und Erwerbsbeteiligung von Frauen in den Ingenieur- und Naturwissenschaften.

Im internationalen Vergleich zeigt sich, dass eine ganze Reihe von Ländern – vor allem die osteuropäischen – erfolgreicher darin sind, Frauen etwa für ein Ingenieurstudium zu interessieren. In Deutschland spielt bei der Entscheidung von Frauen für oder gegen ein MINT-Fach u.a. auch eine Rolle, welche Aussichten in Bezug auf Karrierechancen und Vereinbarkeit von Beruf und Familie sie Frauen versprechen. Die Signale des Arbeitsmarkts sind hier wenig ermutigend. Frauen in Deutschland sind im internationalen Vergleich in akademisch geprägten MINT-Berufen deutlich unterrepräsentiert und nehmen auch seltener Führungsaufgaben wahr als Männer. Systematische Unterschiede in den Karrieremustern von Männern und Frauen in Deutschland führen in den MINT-Fächern wie allgemein zu einer kontinuierlichen Abnahme des Frauenanteils auf jeder höheren Karrierestufe des Bildungs- und Erwerbssystems.

Pressemitteilung zur Publikation HIS: Forum Hochschule 11|2013 vom 22.08.2013.

 

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Anna Mueller

Buchhinweise zum Thema

Ihsen, Susanne; Ava Höhle, Ester; Baldin, Dominik:

Spurensuche! Entscheidungskriterien für Natur- bzw. Ingenieurwissenschaften und mögliche Ursachen für frühe Studienabbrüche von Frauen und Männern an TU9-Universitäten

(Reihe: TUM Gender- und Diversity-Studies)

Springer VS, erscheint im Juli, 2013 ISBN-13: 978-3531182223

 

Bessing, Nina; Lukoschat, Helga (Hrsg.):

Innovation durch Perspektivenvielfalt

 Wie kann in der industriellen Forschung und Entwicklung mehr Geschlechtervielfalt in Teams gefördert werden? Welche inhaltlichen und methodischen Impulse kann eine geschlechtersensible Forschung und Entwicklung für neue Produkte und Dienstleistungen liefern?

Budrich Verlag, erscheint Juli 2013 ISBN-13: 978-3866494909

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Das unter anderem von der EU und der amerikanischen Stanford-Universität geförderte Projekt „Gendered Innovations“ hat auf seiner Homepage eine Übersicht erstellt, in der wichtige Schritte wie Empfehlungen und Richtlinien zur Integration von Gender in Forschung und Innovation erfasst sind. Die Schritte richten sich an Forscherinnen und Forscher, fördernde wie auch forschende Institutionen, Verlage von Zeitschriften, die im Peer- Review-Verfahren arbeiten sowie die Industrie. In einem Zeitstrahl sind Meilensteine chronologisch aufgeführt.

Eine weitere Neuerung auf der Website ist eine neue Fallstudie aus der Robotik: Unter anderem mithilfe einer „Engineering Checklist“ soll die Ent- wicklung von technologischen Hilfsmitteln für ältere Menschen gendersensibel werden.

http://genderedinnovations. stanford.edu/policy_landing.html

http://genderedinnovations. stanford.edu/policy/timeline.html

http://genderedinnovations.stanford. edu/case-studies/robots.html

Quelle: http://www.eubuero.de/fif.htm

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