Archiv für die Kategorie 'Fakultät Naturwissenschaften und Technik'

Sophia Wagner heisst die Gewinnerin des Wettbewerbs „Ingenieurinnen und ihre Leistungen“.

Das größte europäische Ingenieurinnen-Netzwerk „Frauen im Ingenieurberuf“ hat auf der Hannover den Preis an die  Medizintechnik-Absolventin verliehen. Sie wurde für ihre Arbeiten zur Wasserdesinfektion mittels Ultraschall und UV-Licht ausgezeichnet. Diese hat sie im Rahmen ihrer Bachelorarbeit durchgeführt.

 

Quelle: CEWSJOURNAL        Nr. 89 | 13.06.2013, S. 38.

 

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“Science Mums” das ist ein Netzwerk insbesondere aus Wissenschafterinnen – viele junge Mütter drunter – aber auch Ältere und Personen mit langen Auslandserfahrungen, die sich zum Ziel gesetzt haben, primär naturwissenschaftliche Projekte zu unterstützen. Alle MitarbeiterInnen der Datenbank von ScienceMums haben einen fundierten und relevanten wissenschaftlichen Hintergrund. Das Start-up Unternehmen will gerade auch jungen Wissenschaftlerinnen den Einstieg ins Berufsleben erleichtern.

http://www.sciencemums.de/

Quelle: CEWSJOURNAL        Nr. 89 | 13.06.2013, S. 36.

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Anna Mueller

Europäische Netzwerke im MINT-Bereich

Im Bereich Naturwissenschaft und Technik gibt es EU-weite Netzwerke, die sich für mehr Geschlechtergerechtigkeit im europäischen Forschungsraum einsetzen. Exemplarisch sind hier zu nennen:

a) Women & Mathematics (Femmes & maths), http://www.femmes-et-maths.fr/

b) Women Engineers (Femmes ingénieurs), http://www.femmes-ingenieurs.org/

Quelle: CEWSJOURNAL    Nr. 87 | 24.01.2013, S. 43 ff

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Frau Prof. Sabine Wieland, Hochschullehrerin an der Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL) und Vorsitzende des MINT-Netzwerkes Leipzig erhielt die Auszeichnung als „MINT-Botschafterin des Jahres 2012“.

Seit 2010 hat Prof. Wieland maßgeblich an unterschiedlichen Projekten zur Förderung des Interesses an Technik, Naturwissenschaften und Informatik mitgewirkt. Diese Projekte für unterschiedliche Altersstufen beinhalten eine Kombination aus Exkursionen, Fachvorträgen und Experimenten. Als Vorsitzende des MINT-Netzwerkes Leipzig steht Prof. Sabine Wieland für eine Stärkung und Erhöhung der Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Leipzig durch die Koordinierung und Förderung aller regionaler MINT-Aktivitäten. Neben den Leipziger Hochschulen und der Universität Leipzig gehören Forschungseinrichtungen, öffentlichen Einrichtungen, Unternehmen, Vereine und Privatpersonen zum MINT-Netzwerk Leipzig.

Quelle: CEWSJOURNAL    Nr. 87 | 24.01.2013, S. 34

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Nach aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes entschließen sich im Studienjahr 2011 33.178 Studienanfängerinnen für ein Studium der Ingenieurwissenschaften. Das sind 55 % mehr Studienanfängerinnen als noch 2008. Ein ähnliches Bild zeigt sich in Mathematik und Naturwissenschaften. Hier erhöht sich die Zahl der Studienanfängerinnen seit 2008 um 41,3 % auf 53.997.

Trotz dieser Steigerungen sind die MINT-Berufe im deutschsprachigen Raum, betrachtet man die absoluten Zahlen und die Verteilung der Geschlechter, nach wir vor eine Männerdomäne.

Dies belegt die Soziologin Tanja Paulitz erneut im Rahmen ihrer empirischen Forschung:  Technik beinhaltet nach wie vor einen klaren Geschlechteraspekt. Sie macht ihn an zwei dominanten Berufsbildern deutlich, die sie in der Männerdomäne der Technikwissenschaften definiert hat und die immer mit bestimmten Vorstellungen von “Männlichkeit” verbunden sind: den Theoretiker, der sich mit den Grundlagen befasst, und den Generalisten, der anwendungsnah arbeitet und oft in der Industrie tätig ist.
Der Theoretiker sagt: „Ich war schon immer technisch interessiert, und das treibt mich an.“ Und er glaubt, dass dieses Interesse bei Frauen nicht stark genug sei, um ein Leben lang in technischen Berufen erfolgreich zu sein. Der Generalist ist ein „Manager-Typ“, der Dinge vorantreibt und viel kommuniziert. Seiner Meinung nach sind Frauen in technischen Berufen seltener zu finden, weil sie Beruf und Familie nicht vereinbaren können. Was ihm selbst im Arbeitsalltag gelingt – viele „Baustellen“ gleichzeitig zu bewältigen – traut er Frauen nicht zu.

Auch wenn diese Einstellungen sehr oft latente Überzeugungen sind, die nicht explizit formuliert werden, so tragen sie doch – wenn auch unbewusst -  zur Reproduktion männlicher Normvorstellungen in den technischen Berufsfeldern bei. Ute Paulitz hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Geschlechternormen in der Welt der Technik zu beschreiben und analysieren und dabei deutlich zwischen den einzelnen Technik-Fächern zu unterscheiden.

Letzteres müssen auch all diejenigen Initiativen berücksichtigen, die mehr Frauen in technische Berufe bringen wollen, denn mit einer pauschalen Sichtweise lasse sich dieses Ziel nicht erreichen.

Tanja Paulitz:
„Mann und Maschine. Eine genealogische Wissenssoziologie des Ingenieurs und der modernen Technikwissenschaften, 1850-1930“, transcript-Verlag Bielefeld, 2012, ISBN 978-3-8376-1804-4

Quellen: http://idw-online.de/de/news507917; CEWS Journal Nr. 87, 24.01.2013, S.34

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Zum ersten Mal ist der „Göttingen Award für frauenpolitisches Engagement in der Region“ durch den Business and Professional Women Club Göttingen (BPW), verliehen worden. Der Preis für das Projekt „Perspektive MINT – Beruflicher Wiedereinstieg für  Frauen in Teilzeit“ ging am 11.12.2012 an die HAWK Fakultät Naturwissenschaften und Technik und die VHS Göttingen.

Der Preis wurde von Isabella Wolter, erste Vorsitzende des BPW Club Göttingen, an Susanne Berdelmann, Volkshochschule (VHS) Göttingen, und Prof. Dr. Gisela Ohms, Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) Fakultät Naturwissenschaften und Technik Göttingen, überreicht. Initiatorin des Projekts war Prof. Dr. Anna Müller (HAWK, Professur für Gender und Diversitymanagement), die in der Fakultät Naturwissenschaften und Technik sofort auf offene Ohren stieß. Die „Perspektive MINT“ wird vom Land Niedersachsen mit rund 180.000 Euro als Pilotprojekt gefördert und von der Agentur für Arbeit/Jobcenter unterstützt.

Wolter würdigte die bundesweit einzigartige Initiative „Perspektive MINT“, die ein Ziel in der Verbesserung der (Wieder-) Einstiegsmöglichkeiten für Frauen in naturwissenschaftlich-technische Berufe sieht und zur Erhöhung des Frauenanteils in den MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) beitragen soll. Zwölf Frauen zwischen 31 und 53 Jahren mit einem naturwissenschaftlich-technischen Profil erhielten nach einer Orientierungsphase an der VHS die Chance, in einem zweisemestrigen Studium an der HAWK Fakultät N aktuelle Fachkenntnisse aufzufrischen oder zu vertiefen. Das Studium schließt ab Februar 2013 ein vertiefendes viermonatiges Praktikum in Kooperationsfirmen ein.

Mehr dazu: http://www.hawk-hhg.de/pressestelle/179339_189615.php

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Die Videoreihe „MINTlive“ von Komm, mach MINT zeigt viele spannende Jobperspektiven im MINT-Bereich auf. Die etwa dreiminütigen Filme porträtieren Studentinnen und berufstätige Frauen. Derzeit werden 4 junge Frauen portraitiert. Weitere Spots werden folgen:

Umweltingenieurin Saskia erklärt, welchen Herausforderungen sie gegenübersteht, was sie bewegen will und was genau sie tut. Ihr Ziel: Aus Abfall genauso viel Energie zu erzeugen wie derzeit aus teuren und teilweise umweltschädlichen Substraten. Dazu braucht es eine ganz besondere Biogasanlage und wie diese funktioniert und was sie mit einer pupsenden Kuh gemeinsam hat.

Damit Krankheiten Krankheiten einfach, schnell und kostengünstig diagnostiziert werden können erzählt die Masterstudentin Sonja über die notwendige Grundlagenforschung im Fachbereich Physik an ihrer Universität Bielefeld.

Masterstudentin Carina arbeitet ihremBachelor in  Informatik an der Universität Heidelberg (Schwerpunkt Data Mining). als wissenschaftliche Hilfskraft an der Programmierung eines Routenplaners.

Bachelorstudentin Christina schließlich studiert Mathematik an der FU Berlin. Bei der Deutschen Mathematiker Vereinigung arbeitet sie die Aufgaben für den Mathe-Adventskalender aus und betreut den E-Mail-Support. Mathematik sagt sie, ist genau das Richtige für sie!

Mehr dazu unter:

http://www.komm-mach-mint.de/MINT-Du/MINT-Podcast

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Eine “Kleine Anfrage” im Bundestag beschäftigte sich im Sommer 2012 damit, ob junge Frauen und Männer ihren Beruf nach wie vor oft nach geschlechterspezifischen Kriterien auswählen, wie sich aus einem aktuellen Datenreport des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB) vor allem im dualen System ergibt. Die Ausbildungsbeteiligung von Frauen liege in den einzelnen Branchen außerdem unter 50 Prozent und nehme jährlich ab. Laut einer Ausbildungsmarktanalyse der Industriegewerkschaft Metall seien die Ausbildungsverträge von Männern in einem Jahr um 12.900 gestiegen, die der Frauen um 2.700 gesunken.

Die Bundesregierung stellte in ihrer Antwort in einem Zahlenraster dar, dass ein erweitertes Berufswahlspektrum von Mädchen im Bereich in MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) angestrebt wird. Dafür werden von 2011 bis 2013 bundesweit 71.224 Euro ausgegeben. Im Verbundvorhaben „MSTfem- NET meets Nano and Optics – Mädchen-Technik-Talente-Foren“ werden in den Jahren 2011 bis 2012 in den einzelnen Bundesländern zwischen 120.000 Euro und 184.000 Euro zur Verfügung gestellt. Zwischen 2008 und 2012 erhält das Programm „Light up your life – Photonik für Mädchen“ 472.668 Euro.

Nach Ansicht der Bundesregierung können auch Mentoring-Programme dabei helfen, in der Berufswahl bestehende geschlechterspezifische Rollenklischees von Frauen wie auch von Männern zu überwinden.

http://www.bundestag.de/presse/ hib/2012_05/2012_243/02.html

Quelle: CEWSJournal Nr. 84 | 14.06.2012, S. 35.

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Der Trend hin zu mehr MINT-Studentinnen setzt sich fort. In den Ingenieurwissenschaften wird der erneute Anstieg besonders bei den Studienanfängerinnen deutlich. Nach aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes und Berechnungen der Geschäftsstelle Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT“ stieg die Anzahl der Frauen im Studienjahr 2010 im Vergleich zu 2009 um 11 %. Die Schnellmeldungen des Statistischen Bundesamts zeigen, dass sich diese positive Entwicklung bei den Studienanfängerinnen im Wintersemester 2011/12 fortsetzt.

Auch der Anteil der Absolventinnen im Prüfungsjahr 2010 in Mathematik und Naturwissenschaften liegt mit 41 % so hoch wie nie zuvor. Damit ist ein Maximalwert erreicht. Dies gilt auch für die Ingenieurwissenschaften. 2010 schlossen insgesamt 13.159 Frauen ein ingenieurwissenschaftliches Studium ab. Das sind 10 % mehr als 2009 und damit so viel wie nie zuvor.

Diese Entwicklung fällt mit der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt zusammen. Mit Ausnahme der Datenverarbeitungsfachleute fällt das Beschäftigungswachstum von Frauen in allen MINT-Berufsgruppen stärker aus als das der Männer, so eine aktuelle Erhebung der Bundesagentur für Arbeit, Partner von „Komm, mach MINT.“ Frauen in MINT-Berufen konnten von dem Beschäftigungsplus stärker profitieren als Männer. Somit sind die Chancen in diesen Bereichen so gut wie nie zuvor.
Detailliertere Zahlen und speziell aufbereitetes Datenmaterial werden auf www.komm-mach-mint. de/Service/Daten-Fakten zur Verfügung gestellt.

Im Fokus stehen dabei Studienanfängerinnen und Studienanfänger sowie Absolventinnen und Absolventen aus ausgewählten MINT-Bereichen.

Quelle: CEWSjournal Nr.83/04.04.2012

weiterführende Links zu den Zahlen:

http://www.komm-mach-mint.de/MINT-News
http://www.komm-mach- mint.de/Service/Daten-Fakten
http://statistik.arbeitsagentur.de/ Statischer-Content/Arbeitsmarktberichte/ Berichte-Broschueren/Arbeitsmarkt-fuer- Akademiker/Generische-Publikationen/ Kurzinfo-Frauen-MINT-2011.pdf
https://www.destatis.de/DE/PresseService/ Presse/Pressemitteilungen/2012/03/ PD12_095_213.html;jsessionid=353A9 0C3DA4631C790E3562FC7E5C194.cae1

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Mit dem Schülerinnenprojekt StartMINT beteiligen sich die beiden Göttinger HAWK-Fakultäten Naturwissenschaften und Technik sowie Ressourcenmanagement am Niedersachsen-Technikum (Nitec). StartMINT soll jungen Frauen ermöglichen, durch entsprechende Praxiserfahrungen Einblicke in den  Ingenieurinnenberuf zu gewinnen, der den meisten jungen Frauen aufgrund mangelnder Vorbilder doch eher fremd und „dröge“ erscheint. Dass dem nicht so ist, das können die (Fach-)Abiturientinnen in den Praktikumsbetrieben und im Probestudium erfahren. Entsprechend in ihrer Selbstwirksamkeit gestärkt, wählen die Teilnehmerinnen – so die Hoffnung – dann auch häufiger ein ingenieurwissenschaftlich –technisches Studium.

Insgesamt zehn (Fach-)Abiturientinnen bietet die HAWK  vom kommenden Wintersemester an zunächst ein flexibles, individuelles Orientierungsstudium für ein Semester in den Studiengängen Elektrotechnik/Informationstechnik, Präzisionsmaschinenbau, Physikalische Technologien an der Göttinger HAWK-Fakultät Naturwissenschaften und Technik sowie Wirtschaftsingenieurwesen und Forstwirtschaft an der Göttinger HAWK-Fakultät Ressourcenmanagement an. Erbrachte Studienleistungen werden anerkannt, wenn sich die Teilnehmerinnen für ein reguläres Studium an den Fakultäten N und R immatrikulieren sollten.

Die jungen Frauen sind zunächst als Gasthörerinnen oder im Teilzeitstudium eingeschrieben, kombiniert mit einem Praktikum in einem Unternehmen. Sie nehmen an den jeweiligen Einführungswochen teil und können dann aus einem speziell für sie vorgeschlagenen Angebot an Lehrveranstaltungen auswählen. Ab März 2013 stehen den Teilnehmerinnen verschiedene Optionen offen: Wechsel in ein bezahltes Praktikum bei Kooperationsfirmen und im Bereich Forstwirtschaft zu den Niedersächsischen Landesforsten oder Quereinstieg in ein Praxisverbundstudium (duales Studium) oder die Aufnahme eines regulären Studiums.

Mehr dazu unter:

http://www.hawk-hhg.de/pressestelle/179339_181695.php

oder:

http://www.hawk-hhg.de/startmint

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