Bundesregierung will mehr junge Frauen für technische und naturwissenschaftliche Berufe begeistern

Eine “Kleine Anfrage” im Bundestag beschäftigte sich im Sommer 2012 damit, ob junge Frauen und Männer ihren Beruf nach wie vor oft nach geschlechterspezifischen Kriterien auswählen, wie sich aus einem aktuellen Datenreport des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB) vor allem im dualen System ergibt. Die Ausbildungsbeteiligung von Frauen liege in den einzelnen Branchen außerdem unter 50 Prozent und nehme jährlich ab. Laut einer Ausbildungsmarktanalyse der Industriegewerkschaft Metall seien die Ausbildungsverträge von Männern in einem Jahr um 12.900 gestiegen, die der Frauen um 2.700 gesunken.

Die Bundesregierung stellte in ihrer Antwort in einem Zahlenraster dar, dass ein erweitertes Berufswahlspektrum von Mädchen im Bereich in MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) angestrebt wird. Dafür werden von 2011 bis 2013 bundesweit 71.224 Euro ausgegeben. Im Verbundvorhaben „MSTfem- NET meets Nano and Optics – Mädchen-Technik-Talente-Foren“ werden in den Jahren 2011 bis 2012 in den einzelnen Bundesländern zwischen 120.000 Euro und 184.000 Euro zur Verfügung gestellt. Zwischen 2008 und 2012 erhält das Programm „Light up your life – Photonik für Mädchen“ 472.668 Euro.

Nach Ansicht der Bundesregierung können auch Mentoring-Programme dabei helfen, in der Berufswahl bestehende geschlechterspezifische Rollenklischees von Frauen wie auch von Männern zu überwinden.

http://www.bundestag.de/presse/ hib/2012_05/2012_243/02.html

Quelle: CEWSJournal Nr. 84 | 14.06.2012, S. 35.

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Chancengleichheit und Gender in der Forschungsförderung

Eine kurze Zusammenstellung zur „sex and gender analysis“ verschiedener großer Forschungsfördereinrichtungen bietet aktuell die Website „Gendered Innovations in Science, Health & Medicine, and Engineering“. Unter den genannten Einrichtungen, denen eine gute Politik zu den verschiedenen Ansätzen von Gender und Chancengleichheit bei Forschungsprojekten attestiert wird, sind auch die EU-Kommission und die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Die Darstellung fokussiert auf drei Bereiche:

• Policy to fix the numbers (Anteil an Wissenschaftlerinnen erhöhen)

• Policy to fix the institutions (struktureller Wandel in den Institutionen)

• Policy to fix the knowledge (Genderaspekte im Forschungsinhalt)

Zitate aus entsprechenden Papieren der Einrichtungen werden nebeneinander gestellt. Die Auflistung ist zu finden unter:

http://genderedinnovations.stanford. edu/sex-and-gender-analysis-policies- major-granting-agencies.html

Quelle: http://www.eubuero.de/fif-aktuelles.htm

zitiert nach: CEWS-Journal Nr. 84, 14.06.2012

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Studentinnen haben stärker ausgeprägte Karriereambitionen und wünschen sich gemischtes Mentoring

Obwohl jede zweite Studentin glaubt, dass sie trotz gleicher Qualifikationen keine gleichwertigen Karrierechancen haben wird, da Erziehungszeit und Babypause auch in Zukunft Karrierekiller sein werden, zeigt die Umfrage von AoN – AGENTUR ohne NAMEN GmbH (Veranstalter des Messe-Kongresses women&work) und der Studentenorganisation MTP – Marketing zwischen Theorie und Praxis e.V., dass unter den bundewseit befragten 1.190 Studierenden unterschiedlicher Fachrichtungen die Frauen dennoch die stärker ausgeprägten Karriereambitionen haben. Ziel der Befragung war es, mehr über die Denkweise der Studierenden zu den Themen Karriere-/Familien- planung, Rollenmuster und Chancengleichheit zu erfahren.

Die Umfrage offenbart damit die Gefahr, dass Frauen aufgrund der negativen Erwartungen in Bezug auf Chancengleichheit einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung unterliegen könnten. Deshalb sich auch mehr als die Hälfte aller Befragten für ein durchmischtes Mentoringprogramm.

Auf die Frage nach den Wünschen und Anforderungen an potenzielle Arbeitgeber, sind sich Männer und Frauen einig: Ein gutes Betriebsklima, Weiterbildungsangebote und ein sicherer Arbeitsplatz werden als bedeutender eingeschätzt als Gehalt, Image und Standort des Unternehmens. 75 Prozent der befragten Frauen beziehungsweise 65 Prozent der Männer halten gemischte Arbeitsteams für besonders effizient.

http://www.agenturohnenamen.de/news/ news-zu-aon/news-zu-aon/datum/2012/03/28/ student-survey-2012-karriere-familie-co/

Ergebnisse (Download):

http://www.agenturohnenamen.de/fileadmin/tem- plates/images/Downloads/Student_Survey.pdf

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Studentinnen machen sich häufiger als Studenten Sorgen um berufliche Zukunft

Männliche Studenten schätzen ihre Chancen, nach dem Studium einen passenden Job zu finden, positiver ein als ihre Kommilitoninnen. Diese urteilen zwar nicht ganz so positiv wie männliche Studenten, aber auch von ihnen rechnet nur etwa jede Vierte mit “weniger guten” (22 %) oder “gar nicht guten” (4 %) Berufschancen.

Gravierender hingegen fällt der Unterschied zwischen den Geschlechtern auf die Frage nach Sorgen, dass sich ihre beruflichen Chancen in Zukunft verschlechtern könnten, aus: Hier gaben 48 % der Studentinnen an, sich zu sorgen – bei ihren Mitstudenten behaupteten das nur 35 %.

Ganze 23 % der besorgten Studentinnen gaben dabei die Befürchtung als Grund an, dass ihre Familienpläne nicht mit den Anforderungen des Berufslebens zu vereinbaren sein könnten.

Die gesamte Studie lässt sich hier kostenlos herunterladen: www.begabtenfoerderungswerk.de/studie/downloads/file/8-reemtsma-allensbach-studie-2012

Quelle:

2.7.2012, Online-Redaktion Verlag Dashöfer, Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
Die 4. Allensbachstudie “Bildung und Beruf in Zeiten der Finanzkrise: Studienbedingungen und Jobchancen nach dem Studium” fragte nach den Sorgen des akademischen Nachwuchses in Deutschland.

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Wünsche und Anregungen junger Akademikerinnen an an Arbeitgeber

Viele Unternehmen setzen gezielt Frauen- und Familienförderprogramme ein, doch ist unklar, ob dies tatsächlich auch den Wünschen und Anforderungen von Frauen an potentielle Arbeitgeber entspricht. Die “Ingolstädter Studie” von Professor Alfred Quenzler gibt hierzu zum ersten Mal – ziel­gruppenselektiert nach Studentinnen/Absolventin­nen, Berufs(wieder)-einsteigerinnen und (Young) Professionals – Auskunft. Abgefragt wurden:

a) Unternehmensrelevante Fakten (z.B. Krisen­sicherheit, Internationalität);

b) Arbeitszeitmodelle;

c) Vergütungsmodelle;

d) Image des Unternehmens;

e) Unternehmenskultur und Umgangsformen im Unternehmen;

f) Familienfreundlichkeit / Familien­einrichtungen;

g) Karriereorientierte Unterstützung und Beratung für Frauen.

Die finale Gewichtung und Überführung der einzelnen Kriterien in Ran­kings erfolgte durch eine empirische Befragung von insgesamt 300 akademisch gebildeten Frauen bundesweit.

Aus den Ergebnissen der Studie und den Verglei­chen der Ergebnisse der unterschiedlichen Frauen­gruppen wird deutlich:

1) Durch alle Altersgruppen zieht sich der Wunsch nach einer genderfairen Führungskultur. Anerkennung und Wertschätzung sind für Frauen wichtige Kriterien, wenn es um die Wahl des Arbeitgebers geht.

2) „Familienfreund­lichkeit“ definieren Frauen nicht durch die gängi­gen „familienfreundlichen Maßnahmen“, sondern hauptsächlich durch flexible Arbeitszeiten.

3) Die Attraktivitätskriterien eines Arbeitgebers richten sich bei den Frauen sehr stark nach der jeweili­gen Lebenssituation.

Darauf müssen sich Unter­nehmen, die Frauen rekrutieren wollen, einstellen! Das Betriebsklima hat den entscheidenden Einfluss darauf, ob es Unternehmen gelingt, Frauen zu gewinnen und im Unternehmen zu halten.

Weitere Informationen u.a. zu Handlungsempfeh­lungen für Unternehmen:

http://www.agenturohnenamen.de/female-leadership-institute/perspektiven-wechsel/

Quelle:

CEWSJou rnal Nr. 82 | 08.02.2012, S. 24.

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Zahl der jungen Frauen in MINT-Studiengängen steigt

Der Trend hin zu mehr MINT-Studentinnen setzt sich fort. In den Ingenieurwissenschaften wird der erneute Anstieg besonders bei den Studienanfängerinnen deutlich. Nach aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes und Berechnungen der Geschäftsstelle Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT“ stieg die Anzahl der Frauen im Studienjahr 2010 im Vergleich zu 2009 um 11 %. Die Schnellmeldungen des Statistischen Bundesamts zeigen, dass sich diese positive Entwicklung bei den Studienanfängerinnen im Wintersemester 2011/12 fortsetzt.

Auch der Anteil der Absolventinnen im Prüfungsjahr 2010 in Mathematik und Naturwissenschaften liegt mit 41 % so hoch wie nie zuvor. Damit ist ein Maximalwert erreicht. Dies gilt auch für die Ingenieurwissenschaften. 2010 schlossen insgesamt 13.159 Frauen ein ingenieurwissenschaftliches Studium ab. Das sind 10 % mehr als 2009 und damit so viel wie nie zuvor.

Diese Entwicklung fällt mit der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt zusammen. Mit Ausnahme der Datenverarbeitungsfachleute fällt das Beschäftigungswachstum von Frauen in allen MINT-Berufsgruppen stärker aus als das der Männer, so eine aktuelle Erhebung der Bundesagentur für Arbeit, Partner von „Komm, mach MINT.“ Frauen in MINT-Berufen konnten von dem Beschäftigungsplus stärker profitieren als Männer. Somit sind die Chancen in diesen Bereichen so gut wie nie zuvor.
Detailliertere Zahlen und speziell aufbereitetes Datenmaterial werden auf www.komm-mach-mint. de/Service/Daten-Fakten zur Verfügung gestellt.

Im Fokus stehen dabei Studienanfängerinnen und Studienanfänger sowie Absolventinnen und Absolventen aus ausgewählten MINT-Bereichen.

Quelle: CEWSjournal Nr.83/04.04.2012

weiterführende Links zu den Zahlen:

http://www.komm-mach-mint.de/MINT-News
http://www.komm-mach- mint.de/Service/Daten-Fakten
http://statistik.arbeitsagentur.de/ Statischer-Content/Arbeitsmarktberichte/ Berichte-Broschueren/Arbeitsmarkt-fuer- Akademiker/Generische-Publikationen/ Kurzinfo-Frauen-MINT-2011.pdf
https://www.destatis.de/DE/PresseService/ Presse/Pressemitteilungen/2012/03/ PD12_095_213.html;jsessionid=353A9 0C3DA4631C790E3562FC7E5C194.cae1

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"Probieren – dann studieren": Göttinger Fakultäten beteiligen sich an Niedersachsen-Technikum

Mit dem Schülerinnenprojekt StartMINT beteiligen sich die beiden Göttinger HAWK-Fakultäten Naturwissenschaften und Technik sowie Ressourcenmanagement am Niedersachsen-Technikum (Nitec). StartMINT soll jungen Frauen ermöglichen, durch entsprechende Praxiserfahrungen Einblicke in den  Ingenieurinnenberuf zu gewinnen, der den meisten jungen Frauen aufgrund mangelnder Vorbilder doch eher fremd und „dröge“ erscheint. Dass dem nicht so ist, das können die (Fach-)Abiturientinnen in den Praktikumsbetrieben und im Probestudium erfahren. Entsprechend in ihrer Selbstwirksamkeit gestärkt, wählen die Teilnehmerinnen – so die Hoffnung – dann auch häufiger ein ingenieurwissenschaftlich –technisches Studium.

Insgesamt zehn (Fach-)Abiturientinnen bietet die HAWK  vom kommenden Wintersemester an zunächst ein flexibles, individuelles Orientierungsstudium für ein Semester in den Studiengängen Elektrotechnik/Informationstechnik, Präzisionsmaschinenbau, Physikalische Technologien an der Göttinger HAWK-Fakultät Naturwissenschaften und Technik sowie Wirtschaftsingenieurwesen und Forstwirtschaft an der Göttinger HAWK-Fakultät Ressourcenmanagement an. Erbrachte Studienleistungen werden anerkannt, wenn sich die Teilnehmerinnen für ein reguläres Studium an den Fakultäten N und R immatrikulieren sollten.

Die jungen Frauen sind zunächst als Gasthörerinnen oder im Teilzeitstudium eingeschrieben, kombiniert mit einem Praktikum in einem Unternehmen. Sie nehmen an den jeweiligen Einführungswochen teil und können dann aus einem speziell für sie vorgeschlagenen Angebot an Lehrveranstaltungen auswählen. Ab März 2013 stehen den Teilnehmerinnen verschiedene Optionen offen: Wechsel in ein bezahltes Praktikum bei Kooperationsfirmen und im Bereich Forstwirtschaft zu den Niedersächsischen Landesforsten oder Quereinstieg in ein Praxisverbundstudium (duales Studium) oder die Aufnahme eines regulären Studiums.

Mehr dazu unter:

http://www.hawk-hhg.de/pressestelle/179339_181695.php

oder:

http://www.hawk-hhg.de/startmint

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Fördern FH-Studiengänge die Beschäftigungsbefähigung der Studierenden besser?

Die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge an den deutschen Hochschulen haben vielfach ihren hohen Anspruch an die Förderung überfachlicher beschäftigungsrelevanter Kompetenzen der Studierenden noch nicht erfüllt, so der Bachelor-/Master-Praxis-Check von CHE und QUEB.

Einbezogen wurden Studiengänge aus den Fächern Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Mechatronik, Bauingenieurwesen sowie Elektrotechnik und Informationstechnik.

Er untersucht die neuen Studiengänge dahingehend, wie sie über die Vermittlung der fachlichen Kompetenz hinaus das  Ziel der Beschäftigungsbefähigung im Studium verankern und fördern. Konkret wurden die drei Aspekte a) Praxisorientierung, b) Vermittlung von methodischen sowie c)  Vermittlung von sozialen Kompetenzen bewertet.

Das bessere Abschneiden der Fachhochschulen ist dabei vor allem auf den Teilbereich des Praxisbezugs zurückzuführen.   Aber die größten Defizite bestehen hochschultypenübergreifend in der Vermittlung methodischer und sozialer Kompetenzen. Lediglich 15 Prozent der Studiengänge erhielten hinsichtlich der Vermittlung methodischer Kompetenzen die Höchstbewertung; noch weniger wird auf die Vermittlung sozialer Kompetenzen geachtet: Nur an 4 Prozent der Bachelorstudiengänge und an 6 Prozent der Master-Studiengänge konnten drei Sterne vergeben werden.. Bei beiden Abschlussarten kam jeweils mehr als die Hälfte der Studiengänge nicht über einen Stern hinaus.

Quelle: CHE Centrum für Hochschulentwicklung  Fachhochschulen beim Praxisbezug weiter vorne, in: Online-Redaktion Verlag Dashöfer, 10.11.2011

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Frauen studieren nach wie vor in geringerem Maß als Männer

Die Ergebnisse aus der jüngsten HIS-Befragung von Studienberechtigten des Jahres 2010 zeigt eine allgemeine Steigerung der Studierneigung auf. Zwischen 55 % und 77 % aller Studienberechtigen des Abschlussjahrgangs 2010 wollen ein Studium aufnehmen.  Gegenüber 2008 ist das eine Steigerung bei der maximalen Studierneigung um 5 %.

Bei Frauen jedoch ist auch 2010 die Studierneigung immer noch geringer als bei Männern. Sie liegt bei den Frauen bei 75 %  und ist damit um 4 Prozentpunkte niedriger.

Denn Frauen versprechen sich in der Regel geringere Erträge von einem Studium und trauen sich trotz guter Noten seltener ein Studium zu. Auch lassen sie sich stärker von den zu erwartenden Studienkosten verunsichern. Traditionelle Geschlechterrollenbilder bei Eltern hemmen zusätzlich – so die HIS-Studie. Eltern erwarten eher von Söhnen ein Hochschulstudium als von ihren Töchtern.

Im Gegenzug planen Frauen deshalb stärker als studierfähige Männer eine Berufsausbildung nach dem Erwerb der Hochschulreife. Ebenso nennen diese Option häufiger Studienberechtigte aus Nicht-Akademikerhaushalten und ostdeutsche Studienberechtigte.

Es gibt also noch viel zu tun, um soziale Unterschiede  und Differenzen zwischen den Geschlechtern abzubauen.

Weiterführende Informationen: http://www.his.de/pdf/pub_fh/fh-201114.pdf

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400 hochqualifizierte Frauen für den Aufsichtsrat

Der Aufsichtsratspool des Verbands deutscher Unternehmerinnen e.V. (VdU) zur Vermittlung von topqualifizierten Frauen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik umfasst seit dem 21. Oktober 2011 über 400 Kandidatinnenprofile. Mit der Einrichtung einer  Datenbank nach norwegischem Vorbild möchte der Verband deutscher Unternehmerinnen Aufsichtsratsvorsitzende und Inhaber von Unternehmen und öffentlichen Institutionen bei der Suche nach geeigneten Kandidatinnen für ihre Aufsichtsgremien unterstützen.

Im VdU-Portfolio finden sich Frauen wie Prof. Dr. Sabina Jeschke, die als erste Prodekanin der Fakultät für Maschinenwesen an der RWTH Aachen lehrt. Zudem ist sie Gesellschafterin einer GmbH, die Unternehmen im Bereich IT-Infrastruktur, Robotik und Automatisierung berät. Auch im VdU-Pool ist Christine Scheel, seit 1994 Mitglied des deutschen Bundestages. Im Februar 2012 wechselt Scheel in den Vorstand des Energieversorgers HEAG Südhessische Energie AG (HSE). Frauen wie sie sind hervorragende Aufsichtsratskandidatinnen, auf deren Kompetenz zukünftig stärker zurückgegriffen werden wird.

Aktuell führen über zehn Aktiengesellschaften konkrete Gespräche mit Frauen aus dem VdU-Aufsichtsratspool. Bald sind Frauen in den Kreisen, in denen die Kandidaten für Aufsichtsratsmandate gesucht werden, nicht mehr zu wenig vernetzt.

Quelle: 7.11.2011, Online-Redaktion Verlag Dashöfer, Quelle: Verband deutscher Unternehmerinnen e.V. (VdU)

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