Drei Viertel aller Deutschen nutzen erstmals das Internet

Inzwischen nutzen 74,7 Prozent der deutschen Bevölkerung das Internet, d.h. sind erstmals knapp drei Viertel der Deutschen online. Der aktuelle (N)ONLINER Atlas der Initiative D21 zeigt aber auch, dass die digitale Partizipation der gesamten Bevölkerung noch lange nicht abgeschlossen ist. Denn noch immer ist das Internet für knapp 18 Millionen Menschen über 14 Jahren kein selbstverständliches Medium.

Ursache sind vor allem bestimmte soziodemografische Faktoren wie Bildung, Einkommen und Alter, die die “Offliner” ausmachen. Jene “Offliner”  brauchen eine gezielte Förderung und Unterstützung bei der Internetnutzung, ohne die eine gleichberechtigte Teilhabe in der Gesellschaft immer weniger möglich ist. Dies gilt vor allem für den Beruf, aber auch in der alltäglichen Lebensführung wird die Internetnutzung immer selbstverständlicher und zwingender.

Bei den Frauen sind es vor allem die jungen Onlinerinnen zwischen 14 und 29 Jahren, die die Nase innerhalb ihrer Geschlechtergruppe vorn haben. Frauen über 70 surfen dagegen kaum. In dieser Altersgruppe ist nach dem aktuellen (N)ONLINER-Atlas 2011 auch die Schere zwischen weiblichen und männlichen Internetnutzern am größten.

Der Unterschied in der Nutzung zwischen den Geschlechtern  hat sich 2011 aber auf nunmehr 11,8 Prozentpunkte verringert.

Weitere Informationen unter: http://www.nonliner-atlas.de/

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HAWK-WiKi: Wörterbuch für geschlechtergerechte Sprache

Männersprache - Frauensprache?Die HAWK hat erstmalig ein Wörterbuch für geschlechtergerechte Sprache entwickelt. Es basiert auf dem „Leitfaden: Geschlechtergerechte Sprache an der HAWK“ (Stand Januar 2009) wonach auf eine gleichberechtigte sprachliche Darstellung von Frauen und Männern zu achten ist. Oft ist es aber nicht einfach, geschlechtergerechte Umschreibungen zu finden. So kommt es, dass die  Frauen vielfach sprachlich nicht benannt werden. Wer aber nicht benannt wird, ist auch nicht gemeint und wer nicht angesprochen wird, wird auch nicht erreicht.  .

Eine geschlechtergerechte Sprache zu verwenden ist für die HAWK also wichtig, zumal

  • eine geschlechtergerechte Sprache ein unverzichtbarer Bestandteil wissenschaftlicher Redlichkeit und Ausdruck wissenschaftlicher Sorgfalt ist ,
  • ebenso wie Ausdruck einer modernen und fairen Sprache, die der vermehrten gesellschaftlichen Präsenz von Frauen Rechnung trägt und Frauen sichtbar macht.

Das Wörterbuch „geschlechtergerechte Sprache an der HAWK“  ist ein konkreter Versuch – wenn auch zwangsläufig ein unvollständiger Versuch – den geschlechtergerechten Sprachgebrauch zu unterstützen. Es kann jederzeit ergänzen werden getreu dem Motto: je mehr, desto besser! Zu finden unter: http://elearning.hawk-hhg.de/wikis/fields/gendersprache/

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