Nach dem neusten Deutschlandtrend verlieren die Grünen einen Punkt und erreichen nun 15%. Die CDU,SPD und Linke können einen Punkt gutmachen. http://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/crbilderstrecke314.html Es scheint, dass die Bevölkerung, nicht nur in Deutschland, dem grünen Braten nicht traut. Lieber mit realwirtschaftlichem und altbewährten Mitteln auf die Finanzkrisen reagieren.
Lieber der “Wohlstandsidee” hinterherrennen als im Alltag umzudenken. Noch ein bisschen mehr und härter arbeiten und das Geld in die Forschung stecken, damit zum Beispiel in der Zukunft Atommüll unschädlich gemacht werden kann, oder der Müll höchst sicher gelagert werden kann.
Gerne hätte ich euch den Clip “Leben in der Todeszone” reingestellt, damit ihr die aktuelle Situation in Fukushima und Umland kennenlernt. Leider finde ich das Video nicht im Internet – habe es aber im TV gesehen. Lesen bildet auch ganz gut
Spannend sind hier die Informationen aber auch mal wieder die Reaktionen, die hoffentlich kein Gesamtbild widerspiegeln, aber den Unmut von einzelnen Personen deutlich zum Ausdruck bringt. Berichtet über irgendwas,aber bitte nicht mehr über Fukushima und anderen “grünen Quark”. Da habe ich natürlich kein großes Verständnis für….
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(KOMMENTAR VON:) Gast: Hl. Plutonium von St.Fukushima
08.01.2012 17:30
Da sieht man wieder was die grüne Angstpsychose Schaden an den Menschen anrichtet!
Hätte das Atom Gefahren, dann wären wohl alle Menschen in Hiroshima und Nagasaki alle schon tot!
Grün = dumm!
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Gast: nixpassiert
08.01.2012 12:19
hosenscheisser
Bitte es ist nix passiert! Alles sicher und die Verstrahlung ist auch nicht so schlimm. Also warum jammern diese verweichlichten Japaner überhaupt?
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angstmache
solche angstmache mit emotionen und schlechte recherche der fakten ist man eig von der krone gewohnt
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(Aber auch:)
Re: hosenscheisser
dann können sie ja nach fukushima ziehen, oder trauen sie sich nicht? sie könnten sich ja die dortigen angebauten lebensmittel importieren lassen (gehen sicher billig her) um zu zeigen das es nicht gefährlich ist!
bei manchen postern hier im forum denke ich mir die haben nur den kopf damit es ihnen nicht in den hals regnet!!
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Die Stimmung ist lange nicht mehr so wie kurz nach Fukushima. Wirtschaftlichen Aufschwung erlebt zur Zeit Polen und sie wollen ja nicht dumm sein. Polen will sich nicht von Russlands Gas abhängig machen (was ich sehr gut verstehe), Arbeitsplätze schaffen und Wohlstand. Der Clip verdeutlicht ein bisschen das Dilemma einzelner Staaten, dass jetzt eine Atomdiskussion nervt und verdrängt werden muss, denn aus volkswirtschaftlicher Sicht befürchten Behörden und Bürger Armut und Abhängigkeit in der Zukunft, wenn sie eben nicht auf die Atomenergie setzen.
Selbstverständlich gibt es sehr gute Argumente, dass es auch anders geht. Schaut rein…
Götz Widmann – mein persönlicher Hausphilosoph hat mit zwei Werken, die ein bisschen den postmodernen Widerspruch widerspiegeln verdeutlicht, dass es gar nicht so einfach ist einen konsequenten Weg zu gehen. Sowohl das Gedicht, als auch der Song sind nicht völlig ernst gemeint – so steckt Götze in einer Lebenslage,die der aller größte Teil von uns kennt. Dazwischen.
Man will kein Industrieliebhaber und kein Hippie sein. Aber ein erfüllendes Leben will jeder. Die mögliche Lösung ist eine Synthese von materiellen und immateriellen Werten. Kein “Entweder – Oder”, sondern ein “Sowohl – Als auch…”
Es ist weniger konsequent – dafür massentauglich. Doch noch haben wir keinen Weg gefunden wirklich “nachhaltig” zu wirtschaften. Wir “wurschteln” uns durch und alle möglichen Unternehmen verkaufen sich “grün” und werben mit Nachhaltigkeit. Ist das nun die Synthese, oder pure Scheinheiligkeit. Ich glaube “Dazwischen” sind wir stecken geblieben.
Ich fühl mich im Dazwischen nicht recht wohl und versuche mich weiter in der Synthese. Denn ich habe mit jugendlichem Eifer kein “sowohl – als auch” anerkennen können. Ich wollte eine “Entweder – Oder” Entscheidung.
Und so zog ich in den Wald und habe Hippie “gespielt”, anders als bei Goetze habe ich das ganze sehr ernst genommen.
Wenn ich schau was ich wollte und seh wer ich bin, dann stellt sich ein “Verlierer-Gefühl” ein. Mal schaun wie lange ich dieses Gefühl mit mir tragen werde…
sind insgesamt drei Teile. Ein Projekt von meinem jüngeren Bruder Nils.
Ein Buch aus dem Jahre 1985 von Günter Haaf heißt “Rettet die Natur” und vieles habe ich lesen können ohne zu bemerken, dass es “Umweltsünden” beschreibt, die vor meiner Geburt (1988) begangen wurden.
“Anfang der achtziger Jahre sah es so aus, als erlahmte der grüne Schwung im Argumentationsdickicht um “Arbeitsplätze” und ” Wettbewerbsfähigkeit”. (S. 14)
1972 gab es die erste Umweltkonferenz in Stockholm.
Können Sie sich überhaupt noch an die Ölkrisen in den 70er Jahren erinnern oder waren Sie überhaupt schon anwesend, auf dem Planeten Erde, der von Geld und Öl regiert wird? Gleich zwei Mal, 1973 und 1979 kletterten die Ölpreise in bis dahin ungekannte Höhen.
Deutschland reagierte auf die erste Ölkrise nämlich mit einer ungewöhnlichen Sparmaßnahme und verhängte mit dem Energiesicherungsgesetz vom 9. November 1973 vier autofreien Sonntage (25. November, 2., 9. und 16. Dezember 1973) sowie Tempolimits.
1980 Ein “Global 2000″-Report aus den USA prophezeit für das Jahr 2000….
“Wenn der gegenwärtige Trend anhält, dann wird die Welt im Jahr 2000 überbevölkert, verschmutzter, ökologisch weniger stabil und anfälliger gegen Störungen sein als die Welt, in der wir jetzt leben” (S.15)
1984 ein Buch wird veröffentlicht “the Resourceful Earth”- das Klimawandel und Rohstoffverknappung widerlegt.
“Die Beschränkungen des Wachstums durch Umweltbelastung, Rohstoffverknappung und Bevölkerungsdruck werden immer weniger.”(S.18)
So gibt es auch heute Menschen, die an die Klimalüge glauben und die nicht verstehen können was schon Rousseau mit “Zurück zur Natur” meinte.( † 2. Juli 1778)
“Nur wenn er [der Mensch] seine Landschaft wiedererkennt, findet der Mensch sich selbst wieder, hat er die Gewissheit, wirklich “zu Hause” zu sein.” sagt Landschaftsökologe Prof. Francisco C. Cabral
Eine rückwärts gerichtete Utopie kommt u.a in der realen Wirtschaft nicht gut an. Wir wollen nicht alle Bauern sein um so in und mit der Landschaft zu leben. Wir können nicht alle vom Blitz getroffen in den Wald stampfen und dort unsere Freizeit verbringen. Schon in den 1970er Jahren gab es ein Bewusstsein für die von Menschen verursachten Umweltprobleme. 2011 ist das Rekordjahr des Ressourcenverbrauchs. Also müssen wir schaffen unsere Gewohnheiten zu ändern, oder
Mir ist heut in der Bannewanne was aufgefallen.Ich habe einen Antrieb und einen Auftrieb. Es hat mit “Trieb” zutun. Und nicht mit” Liebe”.Es muss aber noch gesagt sein. Der Ansatz ist nicht so ernst gemeint…
Ich triebe dich
ich triebe dich und du treibst mich
so fließt mein Lebensfluss voran
gibt acht – treib nicht ab
und übertreib es nicht
bist mein Strom – ich triebe dich
und du treibst mich
du bist Wasser
du bist mehr
du bist halb voll
du bist halb leer
du bist die grüne Welle
wenn die Liebe nicht mehr reicht
und den Trieben weicht
dann schwimmt man mit dem Strom
Liebe macht Kummer und Sorgen
Triebe denken nicht an Morgen
in ihnen ist ein Schatz verborgen
Triebe motivier´n
Verliebte verlier´n
haben Kummer und Sorgen
sagen:”ich mach kein Kind in diese böse Welt”
außer:”ich hätte genügend Geld”
den Getriebenen treibt es voran
er treibt und treibt und bleibt
nie stehen, er sagt zugleich
Hallo und auf Wiedersehn
Triebe fördern Taten
Lieben macht Verlegen
macht ängstlich und dagegen
hilft der Trieb auf der Stelle
mein Trost: die grüne Welle
ich triebe dich und du treibst mich
auf dir fließ ich voran
Sönke Keding
Ich wünsche euch eine getriebene Weihnachtszeit. Jesus war wohl auch ein getriebener Mann. Ein jüdischer Wandercharismatiker, der von einer “besseren Welt” träumte. Weihnachten ist ein naives Fest. Aber Naivität braucht auch einen Feiertag, denn Hoffnung ist etwas höchst naives. Und ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass wir eine moderne,aufgeklärte, ökologisch-denkende Gesellschaft werden.
Ich versteh die Rechnung nicht. Wem nützt das. Die goldenen Zeiten des Walfangs sind dank Gier vorbei(es gab mal mehr Wale), aber dann…(im Jahre 2006 z.B.)
dann doch jetzt ein konsequenter Ausstieg aus diesem Wirtschaftssektor. Man unterschätzt oft die Traditionen. Deutsche haben Know- How für Kernkraft und tötliche Waffen. Wir haben einfach so gute Panzer oder tolle Überwachungssoftware - liegt wohl an unserer deutschen Geschichte und das ist nicht einmal lustig.Und weil die Fukushimageschichte die Atomindustrie kaputt gemacht hat, bleibt uns noch der Waffenhandel. Die Japaner denken genauso.
Zumindest sind Japaner eine Walfangnation und sie wissen wie man Wale aufspürt. Das ist Wal(fang) Know-How von Generation zu Generation weitergegeben. (Öko- )Waltourismus wäre eine Alternative für ehemalige Walfänger.
Ehemalige Wilderer werden Wildhüter. In vielen Schutzprojekten scheint diese Idee erfolgversprechend zu sein. Warum nicht in Japan?
Nach grüner Welle riecht diese Nachricht auf jedenfall nicht. Eher riecht es nach Geld.Fukushima kostet für immer und Walfang wirft noch ein bisschen was ab.
“Ein Baum der fällt macht mehr Krach als ein Wald der wächst” ein tibetischer Spruch
Unsere Geschichtsbücher sind voll von fallenden Bäumen, sagt Dürr. (deutscher Physiker)
Kanada wäre nun so ein Beispiel. Die Öffentlichkeit weltweit überlegt sich – wie weit sind wir und wie ernst meinen wir es mit der Klimaerwärmung. Es sah so aus als ob der Fahrplan nun bis 2020 vollzogen wird und alle machen mit. Der Wald wächst eben langsam. Leider fällt ein Baum und wir sehen keinen Fortschritt mehr, doch es gibt ihn. Der fallende Baum macht nur mehr Krach.
Ich versuche mich immerwieder an Fortschritten hochzuziehen. Argumente die für die “grüne Welle” sprechen machen mir mehr spaß, als mit dem Finger auf “fallende Bäume” zu zeigen. Zum Beispiel die steigende Nachfrage nach Bio-,lokale Produkte,fair trade
Die grüne Welle wächst nicht so schnell und so entzieht sie sich der allgemeinen Aufmerksamkeit. Und dann schaut man wieder hin und reagiert wie eine Omi:“Mein Gott-bist du aber groß geworden.”
Man kann sich nur entwickeln, wenn man Zeit bekommt. Das Gehirn braucht Pausen um authentisch zu reagieren.
Damit meine ich nicht eine Pause bis 2015 oder länger….Verständlich,wir haben ja nicht nur Klimaprobleme. Der komplizierter werdende Alltag ist Belastung genug.
Man kann dem Gehirn eine Pause gönnen, wenn man sich einen Gedanken erlaubt.
“Weniger ist mehr.” Nicht beim konsumieren einer Ware, an die anderen Kaufmöglichkeiten denken und überlegen ob man sich richtig entschieden hat. Sondern das genießen, was man hat. Glück findet man auch, wenn man sich radikal beschränkt. Ich meine: sich vor zu vielen Reizen schützen um bewusst die weniger gewordenen Reize verdauen zu können.( geklaute Gedanken aus einem Artikel von DIE ZEIT Wissen Ratgeber NATUR erleben. genießen. bewahren.)
Ein Stadtmensch erlebt gefühlt mehr, wenn er auf das Landvolk schaut. Aber wo findet er einen ruhigen Ort um die Flut an Reizen zu verdauen. Dürr sagt in etwa: Ein Computer bekommt Information und er kann nur Information ausspucken. Der Mensch macht aus der verdauten Information Wissen. Er sagt : Wir sind eine Informations(sammel)gesellschaft,denn eine Wissensgesellschaft sind wir bestimmt nicht. Wir zerstreuen die Informationen über die Erderwärmung und die Sünden unseres Wohlstands in der Vielfalt von Ablenkungsmöglichkeiten.
Vielleicht schafft die Winterzeit und Weihnachtszeit für manche solch einen Ort der Ruhe. Das wäre ein schöner Ort der Ruhe.
Das “Heilige” an der Nacht funkt wohl unter den Weihnachtsbäumen auf, doch der Weg dahin ist eine groteske Reizflut in Form von Werbung und der Weihnachtseinkauf wird zu einer nervenaufreibenden Geschichte. Wieder wünsch ich mir ein “Weniger”, gerade in der Weihnachtszeit.
Unter diesem wunderschönen Track steht ein super Kommentar. Der Hörer schreibt:
“man why cant everyone just chill and listen to music like this, im so tired of living in a world where everyone is always fighting eachother we as people just need to chill out and stop fucking up the planet”
Das Glück ist ein Schmetterling,
angelockt vom Duft der stillen Blüte,
die sich öffnend dem Augenblick verschenkt. Andreas Tenzer, www.zitate-aphorismen.de
Das Video stellt die Wirklichkeit gut dar und man erfährt was der Stand des Umwelschutzes und der Stand der Umweltverschmutzung ist. Wie sieht es bei den “Klimaabkommenblockiererstaaten” aus? So siehts aus….
Und zurück zu einem vorherigen Eintrag. Der Gletscher ist ein gutes Symbol um den Klimawandel zu erklären – ich habe beklagt, dass der Gletscher recht schleichend stirbt und man ihn schnell aus den Augen verliert.Das zweite Video kann, dank Technik, uns bei unserer Wahrnehmung unterstützen. Und ich sah gerade das Video und dacht: “Der Gletscher ist ja gar nicht langsam unterwegs“,dann ist das Symbol noch stärker (und trauriger) als ich erdacht habe.
Zusammenfassend lässt sich reimend sagen….
Welche Zukunft?
rosig – sieht anders aus
gelblich-graue Augen
der Zunkunft sehen mich gerad an Ich schrei:Nein, geh weg, ich will das nicht
nehm eine Rose und dies Gedicht
geh mir aus dem Licht
Verschwinde! War mein letzter Gruß.
Die graue Zukunft war dann Weg
und auch Müll und Dreck
Finanzschlacht und Ruß
fort.
endlich hat es aufgehört.
mein Schreien war nicht laut
wenn ihr euch traut
wir dann zusammen VERSCHWINDE! Schrein
rosig solln wir sein
und wenn die schwere Industrie
beginnt von forn
spüren sie den Rosendorn
einer duftenden Zukunft
ein Sauer-Schauer, das Gesicht verzieht sich und man weiß selber nicht so recht. Ist sauer jetzt lustig?
Das Gesichtverziehen ist eine Abwehrreaktion, wen es interessiert…
In dem Audiobeitrag wird deutlich das Sauer erstmal nicht lustig ist und der Körper mit Warnsignalen reagiert und sofort alles versucht die Gefahr zu verdünnen oder auszuspucken.
Die Lösung. Keine sauren Sachen essen. Und wenn man auf einem Klimagipfel eingeladen ist, dann kann man auch von den süßen Dingen reden. Neue Seewege und neues Land dank Erderwärmung. Und die Katastrophen treffen zunächst immer die ärmere Bevölkerung, die nicht erdbebensichere Häuser haben, keine Versicherung, keine Mobilität und Geld. Es trifft jene, die keinen großen Konsumbeitrag leisten und kein wirtschaftsrelevantes Know-How besitzen. China plant die Klimaveränderungen stets mit ein und beißt in den sauren Apfel. Staudämme provozierenÜberschwemmungen, Landverlust,Dürren, aber produzieren “sauberen” Strom. Das Volk in manchen Teilen Chinas rennt schon heute mit verzogenem Gesicht herum. Sie mussten bereits in den sauren Apfel beißen – für größere Ideen.
Eine Unternehmensberaterseite.. Wir helfen ihnen den richtigen “sauren Apfel” zu finden. ..die bei schwierigen Entscheidungen hilft.
Was fällt mir auf…
Ein saurer Apfel: 1. der Apfel ist grün (Vgl. “grüne Welle”)
2. eine Vitaminspritze ( mit Betonung auf Spritze)
3. Ein Spruch: “Wer in einen sauren Apfel gebissen hat, den schmeckt der süße desto besser”
(Vgl. die saure Politik von China)
4. ein zweiter Spruch: “verbotene Äpfel sind süß”
Aus wirtschaftlicher Sicht kann China und co. mit diesen Vorüberlegungen mit “gutem Gewissen” in jeden Klimagipfel gehen. Sie wissen auf welche Leckereien (Bodenschätze, Wertanlagen) sie scharf sind und weil in jede ausgewogene Ernährung auch etwas Saures gehört, nimmt man auch die Schattengewächse einer jeden Überlegung bewusst in kauf.
China steckt dank konsequenter Politik in keinem Gewissens- oder Wirtschaftsdilemma. Wenn man es aus einer anderen Sicht beschaut, dann ist China der größte Motor damit die gefährdeten Arten schnellstmöglich aussterben usw. , aber diese Sicht nehme ich in anderen Beitragen ausführlicher ein.
Mir ging es dieses Mal um die Frage:Warum verzieht China (und USA und und und und und) das Gesicht, wenn es um ernste(einschneidende) internationale Abkommen geht?Womöglich – weil sie schon in den sauren Apfel gebissen haben und keine Lust verspüren mit noch mehr Säure ihr Wachstum zu bremsen. So wie unser Körper sofort auf die Warnung reagiert und die gefährliche Säure mit produziertem Speichel verdünnt, verflüssigt China derzeit jede Gefahr (auch Finanzkrisen) mit Geld.
Ich will jetzt nicht mit Weltuntergangsstimmung reagieren, aber ich denke mit solch einem Kapitalismus wird es immer mehr saure Äpfel geben
und dann verziehen die Kapital-Liebhaber ihr Gesicht nicht wegen der Säure, sondern endlich wegen ihrem schlechten Gewissen.
Und nun schaue ich in meine zweite Heimat, mein Geburtsland Südafrika. In den nächsten zwei Wochen wird versucht miteinander über den Klimawandel und die Verantwortung der Staaten zu verhandeln. Angela Merkel hat im Vorfeld schon deutlich gemacht, dass der Gipfeltreff keine historischen Ergebnisse erreichen wird.
Ist die Katastrophe nicht groß genug? Die Redaktion von n-tv sagt…
Das offizielle deutsche Verhandlungsziel ist nach wie vor “der Abschluss eines globalen, ausgewogenen, umfassenden, rechtsverbindlichen Klimaschutzabkommens mit bindenden Minderungszielen”, wie Umweltstaatssekretärin Katherina Reiche am 11. November im Bundestag sagte.
Also zurücklehnen und die Jahre zählen und auf Katastrophen warten. Igitt. Das will ich doch gar nicht.
Mal schaun wann und warum es wieder zu einem Umdenken kommt. Vielleicht ändert sich zumindest die Meinung Japans….
Mit schmelzenden Gletschern hat man ein symbolvolles Bild. Jedes Jahr kann man vor Ort die Veränderungen wahrnehmen, aber der Prozess ist zu schleichend, dass man unverzüglich umdenkt und gegensteuert. Die Veränderungen sind aber nicht so ein eindrucksvolles Bild (das sich ins Gedächtnis brennt) wie ein Tsunamie ,eine atomare Explosion,fallende Türme oder hungernde Kinder. Wir können, gerade in Deutschland, den Klimawandel viel besser verdrängen als die Finanzkrise.
Ich sehe das Wirtschaftssystem in der Krise. Es versteht seine fallenden Kurse oftmals nicht. Extreme Verschuldung ohne doppelten Boden. Und wie soll ein Konkurenzsystem,wie der freie Markt, auf ein ernstgemeint und kooperativ beschlossenes Abkommen unter den Staaten reagieren? Wie soll da Wachstum herrschen, wenn Klima- und Finanzabkommen bremsen?! Aber wir wollen doch den Wohlstand. In Wohlstandsländern ist die Geburtenrate geringer als in Entwicklungsländern. Aber dann können sich zu viele Chinesen und Inder ein eigenes Auto leisten. Schlecht fürs Klima gut für den Absatz von deutschen Autofirmen.
Dilemma. Ist wohl die beste Antwort auf die heutigen Krisen auf der Welt.
Hier müssen Ideen her. Und hier ist die Quelle der grünen Welle.
Mit schlechtem Gewissen habe ich mich entschieden nur im Internet zu demonstrieren und meinen Blog zu nutzen. Letztes Jahr war ich dabei und so kann ich vielleicht die Leute erreichen, die zum Beispiel einen “Atom-Kraft-Nein-Danke-App” bei Facebook haben aber sich nicht auf den Weg machen. Vielleicht auch weil sich der SINN zu demonstrieren für viele nicht erschließt. Warum demonstrieren, wenn doch die Atomkraft 2022 Geschichte ist und es nun der letzte Zug ist der sich nach Gorleben auf den Weg macht?!
Und dennoch gibt es die Aktivisten. Und in sehr großer Zahl.
Immerhin sehen 40 % nicht den Sinn in den Demonstrationen.
Das die Meinung erlaubt ist sich über den Sinn von Demonstrationen Gedanken zu machen ist in Ordnung. Gar nicht in Ordnung finde ich die Meinung vom Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann – das die Demonstrationen jetzt eigentlich keinen Sinn mehr machen. Die Grünen sind doch selber Schuld, wenn sie nicht auf der grünen Welle surfen wollen. Und so eine Aussage als Grüner ärgert doch hoffentlich auch die vielen Mitglieder, die ich letztes Jahr in großer Zahl gesehen habe und sich für einen sofortigen Atomaustieg stark gemacht haben. Den haben wir nicht und wir wissen das Gorleben kein Endlager sein darf.
Und da DANKE ich allen Demonstranten und Helfern, die gerade auf den Schienen sitzen oder anders vor Ort protestieren und die Gewalt der Polizei ertragen.
Vielleicht, weil sie über dieses Thema nicht lachen können. Aber manchmal hilft drüber zu lachen…
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Falls man keine Erfahrungen mit Demonstrationen und Demonstranten hat, dann hilft es sie kennenzulernen. Denn so böse sind sie nicht.
Spannend ist hier der Radiostream. Ihr hört Stimmen von Protestierenden die mit dem Handy live erzählen wie es aussieht. Total spannend und eine tolle Seite.
Alle weiteren Informationen also auf dem Castorticker…..
Ich verfolge den “zug” seit Tagen und bin von den Aktionen begeistert. Um die 25000 Menschen an vielen Orten und überall gibt es spannende Ereignisse. Die Vernetzung und Prostestkultur ist genial und die Politik kann sich da was abschauen. Immerhin haben die jährlichen Castorfahrten dafür gesorgt, dass es eine Jahreshauptversammlung der Atomkritiker gibt und sie sich professionalisiert haben…