die grüne Welle


   Mrz 10

Wende der Energiewende

Dritter Jahrestag: Fukushima

http://www.tagesschau.de/ausland/minamisoma104.html

Wenn du eine Wende planst in deiner Lebensgestaltung, dann hast du einen richtig guten Grund, oder nicht?

 

Politische Gründe:  im Juni 2011

“Die XXX hat als erste Partei in Deutschland einen
realistischen Fahrplan für eine Zukunft ohne Kern-
energie vorgelegt. Auch der Beschluss der christlic
h-liberalen Bundesregierung, bis spätestens 2022 das
letzte Kernkraftwerk in Deutschland vom Netz zu nehmen, trägt eine klare Handschrift: die der XXX”
Quizfrage: Welche Partei hat das geschrieben zum Thema Energiewende?
…genau die CSU.
“Wir sind nicht die Ideologen, sondern die Manager
des Energiewechsels.”
…keine emotionale Debatte – einfach pragmatisch rationale Ökonomie, die einem modernen Staat steuert.
Die grüne Welle ist schon lange Zeit vorbei. Aus einer euphorischen Energiewende ist ein Krampf geworden. Pragmatisch und rational beschreibt die Wende nun auch nicht mehr aussreichend…

Der Nürnberger Oberbürgermeister und Städtetags-Präsident Ulrich (SPD) Maly kritisierte insbesondere Seehofers Energiepolitik. “Wer keine Atomkraft wolle, könne nicht gleichzeitig keine Windräder und keine Stromleitungen wollen und Gaskraftwerke dahin bauen wollen, wo es nicht einmal einen Gasanschluss gebe”, lästerte der SPD-Politiker.

Ich glaube es ist Zeit wieder emotional zu werden. Sich sensibilisieren und erinnern was Atomkatastrophen bedeuten. Wie schön es war als bei allen Parteien der Ausstieg Konsens war – was bei solch einem Großprojekt auch nötig ist.
Naja, ich weiß auch nicht Protest und Diskurs haben den Atomausstieg nicht möglich gemacht (Selbstverständlich war die Proteste und (emotionalen) Debatten nicht sinnlos), doch nur die Katastrophe! hat einen gesellschaftlichen Konsens ermöglicht.
Ich hab da eine gewagte Theorie, das wir Menschlein eine Hass-Liebe bzgl. Katastrophen haben – aber ich führ das an dieser Stelle nicht aus.
Ich habe einen Wunsch und dieser wird mir weltweit nicht erfüllt und das macht mich traurig.

   Jan 20

grün = dumm ?

Nach dem neusten Deutschlandtrend verlieren die Grünen einen Punkt und erreichen nun 15%. Die CDU,SPD und Linke können einen Punkt gutmachen. http://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/crbilderstrecke314.html Es scheint, dass die Bevölkerung, nicht nur in Deutschland, dem grünen Braten nicht traut. Lieber mit realwirtschaftlichem und altbewährten Mitteln auf die Finanzkrisen reagieren.

Lieber der “Wohlstandsidee” hinterherrennen als  im Alltag umzudenken. Noch ein bisschen mehr und härter arbeiten und das Geld in die Forschung stecken, damit zum Beispiel in der Zukunft Atommüll unschädlich gemacht werden kann, oder der Müll höchst sicher gelagert werden kann.

http://diepresse.com/home/panorama/welt/721957/Leben-in-der-Todeszone_Die-Einsiedler-von-Fukushima

Gerne hätte ich euch den Clip “Leben in der Todeszone” reingestellt, damit ihr die aktuelle Situation in Fukushima und Umland kennenlernt. Leider finde ich das Video nicht im Internet – habe es aber im TV gesehen. Lesen bildet auch ganz gut ;)

Spannend sind hier die Informationen aber auch mal wieder die Reaktionen, die hoffentlich kein Gesamtbild widerspiegeln, aber den Unmut von einzelnen Personen deutlich zum Ausdruck bringt. Berichtet über irgendwas,aber bitte nicht mehr über Fukushima und anderen “grünen Quark”. Da habe ich natürlich kein großes Verständnis für….

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(KOMMENTAR VON:) Gast: Hl. Plutonium von St.Fukushima
08.01.2012 17:30

Da sieht man wieder was die grüne Angstpsychose Schaden an den Menschen anrichtet!

Hätte das Atom Gefahren, dann wären wohl alle Menschen in Hiroshima und Nagasaki alle schon tot!

Grün = dumm!

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Gast: nixpassiert
08.01.2012 12:19
hosenscheisser
Bitte es ist nix passiert! Alles sicher und die Verstrahlung ist auch nicht so schlimm. Also warum jammern diese verweichlichten Japaner überhaupt?
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angstmache

solche angstmache mit emotionen und schlechte recherche der fakten ist man eig von der krone gewohnt
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(Aber auch:)

Re: hosenscheisser

dann können sie ja nach fukushima ziehen, oder trauen sie sich nicht? sie könnten sich ja die dortigen angebauten lebensmittel importieren lassen (gehen sicher billig her) um zu zeigen das es nicht gefährlich ist!

bei manchen postern hier im forum denke ich mir die haben nur den kopf damit es ihnen nicht in den hals regnet!!

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Die Stimmung ist lange nicht mehr so wie kurz nach Fukushima.  Wirtschaftlichen Aufschwung erlebt zur Zeit Polen und sie wollen ja nicht dumm sein. Polen will sich  nicht von Russlands Gas abhängig machen (was ich sehr gut verstehe), Arbeitsplätze schaffen und Wohlstand. Der Clip verdeutlicht ein bisschen das Dilemma einzelner Staaten, dass jetzt eine Atomdiskussion nervt und verdrängt werden muss, denn aus volkswirtschaftlicher Sicht befürchten Behörden und Bürger Armut und Abhängigkeit in der Zukunft, wenn sie eben nicht auf die Atomenergie setzen.
Selbstverständlich gibt es sehr gute Argumente, dass es auch anders geht. Schaut rein…
Sönke Keding
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   Jan 08

Hin und Her

Was will ich von der Zukunft?

Götz Widmann – mein persönlicher Hausphilosoph hat mit zwei Werken, die ein bisschen den postmodernen Widerspruch widerspiegeln verdeutlicht, dass es gar nicht so einfach ist einen konsequenten Weg zu gehen. Sowohl das Gedicht, als auch der Song  sind nicht völlig ernst gemeint  – so steckt Götze in einer Lebenslage,die der aller größte Teil von uns kennt. Dazwischen.

Man will kein Industrieliebhaber und kein Hippie sein. Aber ein erfüllendes Leben will jeder. Die mögliche Lösung ist eine Synthese von materiellen und immateriellen Werten. Kein “Entweder – Oder”, sondern ein “Sowohl – Als auch…”
Es ist weniger konsequent – dafür massentauglich. Doch noch haben wir keinen Weg gefunden wirklich “nachhaltig” zu wirtschaften. Wir “wurschteln” uns durch und alle möglichen Unternehmen verkaufen sich “grün” und werben mit Nachhaltigkeit. Ist das nun die Synthese, oder pure Scheinheiligkeit. Ich glaube “Dazwischen” sind wir stecken geblieben.

Ich fühl mich im Dazwischen nicht recht wohl und versuche mich weiter in der Synthese. Denn ich habe mit jugendlichem Eifer kein “sowohl – als auch” anerkennen können. Ich wollte eine “Entweder – Oder” Entscheidung.

Und so zog ich in den Wald und habe Hippie “gespielt”, anders als bei Goetze habe ich das ganze sehr ernst genommen.
Wenn ich schau was ich wollte und seh wer ich bin, dann stellt sich ein “Verlierer-Gefühl” ein. Mal schaun wie lange ich dieses Gefühl mit mir tragen werde…

sind insgesamt drei Teile. Ein Projekt von meinem jüngeren Bruder Nils.

Sönke Keding

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   Jan 04

Rettet die Natur

Ein Buch aus dem Jahre 1985 von Günter Haaf heißt “Rettet die Natur” und vieles habe ich lesen können ohne zu bemerken, dass es  “Umweltsünden” beschreibt, die vor meiner Geburt (1988) begangen wurden.

“Anfang der achtziger Jahre sah es so aus, als erlahmte der grüne Schwung im Argumentationsdickicht um “Arbeitsplätze” und ” Wettbewerbsfähigkeit”. (S. 14)

1972 gab es die erste Umweltkonferenz in Stockholm.

Hier lese ich dann….http://www.wirtschaftswetter.de/ausgabe71/oelschock.html

Können Sie sich überhaupt noch an die Ölkrisen in den 70er Jahren erinnern oder waren Sie überhaupt schon anwesend, auf dem Planeten Erde, der von Geld und Öl regiert wird? Gleich zwei Mal, 1973 und 1979 kletterten die Ölpreise in bis dahin ungekannte Höhen.

Deutschland reagierte auf die erste Ölkrise nämlich mit einer ungewöhnlichen Sparmaßnahme und verhängte mit dem Energiesicherungsgesetz vom 9. November 1973 vier autofreien Sonntage (25. November, 2., 9. und 16. Dezember 1973) sowie Tempolimits.

1980 Ein “Global 2000″-Report aus den USA prophezeit für das Jahr 2000….

“Wenn der gegenwärtige Trend anhält, dann wird die Welt im Jahr 2000 überbevölkert, verschmutzter, ökologisch weniger stabil und anfälliger gegen Störungen sein als die Welt, in der wir jetzt leben” (S.15)

1984 ein Buch wird veröffentlicht “the Resourceful Earth”- das Klimawandel und Rohstoffverknappung widerlegt.

“Die Beschränkungen des Wachstums durch Umweltbelastung, Rohstoffverknappung und Bevölkerungsdruck werden immer weniger.”(S.18)

So gibt es auch heute Menschen, die an die Klimalüge glauben und die nicht verstehen können was schon Rousseau mit
“Zurück zur Natur” meinte.( † 2. Juli 1778)

“Nur wenn er [der Mensch] seine Landschaft wiedererkennt, findet der Mensch sich selbst wieder, hat er die Gewissheit, wirklich “zu Hause” zu sein.” sagt Landschaftsökologe Prof. Francisco C. Cabral

Eine rückwärts gerichtete Utopie kommt u.a in der realen Wirtschaft nicht gut an.  Wir wollen nicht alle Bauern sein um so in und mit der Landschaft zu leben. Wir können nicht alle vom Blitz getroffen in den Wald stampfen und dort unsere Freizeit verbringen. Schon in den 1970er Jahren gab es ein Bewusstsein für die von Menschen verursachten Umweltprobleme.  2011 ist das Rekordjahr des Ressourcenverbrauchs. Also müssen wir schaffen unsere Gewohnheiten zu ändern, oder

endlich tun was wir wissen… http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturfragen/1641836/

Suchst du das Höchste, das Größte? Die Pflanze kann es dich lehren.
Was sie willenlos ist, sei du es wollend – das ist’s!
Friedrich Schiller

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   Dez 24

Ich triebe dich!

Mir ist heut in der Bannewanne was aufgefallen.Ich habe einen Antrieb und einen Auftrieb. Es hat mit “Trieb” zutun. Und nicht mit” Liebe”.Es muss aber noch gesagt sein. Der Ansatz ist nicht so ernst gemeint…

Ich triebe dich

ich triebe dich und du treibst mich
so fließt mein Lebensfluss voran
gibt acht – treib nicht ab
und übertreib es nicht
bist mein Strom – ich triebe dich
und du treibst mich

du bist Wasser
du bist mehr
du bist halb voll
du bist halb leer

du bist die grüne Welle

wenn die Liebe nicht mehr reicht
und den Trieben weicht
dann schwimmt man mit dem Strom
Liebe macht Kummer und Sorgen
Triebe denken nicht an Morgen
in ihnen ist ein Schatz verborgen

Triebe motivier´n
Verliebte verlier´n
haben Kummer und Sorgen
sagen:”ich mach kein Kind in diese böse Welt”
außer:”ich hätte genügend Geld”

den Getriebenen treibt es voran
er treibt und treibt und bleibt
nie stehen, er sagt zugleich

Hallo und auf Wiedersehn
Triebe fördern Taten
Lieben macht Verlegen
macht ängstlich und dagegen
hilft der Trieb auf der Stelle

mein Trost: die grüne Welle
ich triebe dich und du treibst mich
auf dir fließ ich voran

Sönke Keding

Ich wünsche euch eine getriebene Weihnachtszeit. Jesus war wohl auch ein getriebener Mann. Ein  jüdischer Wandercharismatiker, der von einer “besseren Welt” träumte. Weihnachten ist ein naives Fest. Aber Naivität braucht auch einen Feiertag, denn Hoffnung ist etwas höchst naives. Und ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass wir eine moderne,aufgeklärte, ökologisch-denkende Gesellschaft werden.

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   Dez 21

Ähm, …

Auf diesem Link zu einem Greenpeaceartikel könnt ihr lesen…

http://www.greenpeace.de/themen/meere/nachrichten/artikel/investition_in_walfang_statt_in_fukushima/

Das mehr..?

Das weniger..?

versteh ich nicht.

Ich versteh die Rechnung nicht. Wem nützt das. Die goldenen Zeiten des Walfangs sind dank Gier vorbei(es gab mal mehr Wale), aber dann…(im Jahre 2006 z.B.)

http://www.n-tv.de/politik/dossier/Zu-viele-Wale-getoetet-article171472.html

dann doch jetzt ein konsequenter Ausstieg aus diesem Wirtschaftssektor. Man unterschätzt oft die Traditionen. Deutsche haben Know- How für Kernkraft und tötliche Waffen. Wir haben einfach so gute Panzer oder tolle Überwachungssoftware - liegt wohl an unserer deutschen Geschichte und das ist nicht einmal lustig.Und weil die Fukushimageschichte die Atomindustrie kaputt gemacht hat, bleibt uns noch der Waffenhandel. Die Japaner denken genauso.
Zumindest sind Japaner eine Walfangnation und sie wissen wie man Wale aufspürt. Das ist  Wal(fang) Know-How von Generation zu Generation weitergegeben.  (Öko- )Waltourismus wäre eine Alternative für ehemalige Walfänger.

Ehemalige Wilderer  werden Wildhüter. In vielen Schutzprojekten scheint diese Idee erfolgversprechend zu sein.
Warum nicht in Japan?

Nach grüner Welle riecht diese Nachricht auf jedenfall nicht. Eher riecht es nach Geld. Fukushima kostet für immer und Walfang wirft noch ein bisschen was ab.

Sönke Keding

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   Dez 15

Die größten Ereignisse

“Ein Baum der fällt macht mehr Krach als ein Wald der wächst” ein tibetischer Spruch

Unsere Geschichtsbücher sind voll von fallenden Bäumen, sagt Dürr. (deutscher Physiker)

Kanada wäre nun so ein Beispiel.  Die Öffentlichkeit weltweit überlegt sich – wie weit sind wir und wie ernst meinen wir es mit der Klimaerwärmung. Es sah so aus als ob der Fahrplan nun bis 2020 vollzogen wird und alle machen mit. Der Wald wächst eben langsam. Leider fällt ein Baum und wir sehen keinen Fortschritt mehr, doch es gibt ihn. Der fallende Baum macht nur mehr Krach.

Ich versuche mich immerwieder an Fortschritten hochzuziehen. Argumente die für die “grüne Welle” sprechen machen mir mehr spaß, als mit dem Finger auf “fallende Bäume” zu zeigen. Zum Beispiel die steigende Nachfrage nach Bio-,lokale Produkte,fair trade

Die grüne Welle wächst nicht so schnell und so entzieht sie sich der allgemeinen Aufmerksamkeit. Und dann schaut man wieder hin und reagiert wie eine Omi:“Mein Gott-bist du aber groß geworden.”

Man kann sich nur entwickeln, wenn man Zeit bekommt. Das Gehirn braucht Pausen um authentisch zu reagieren.
Damit meine ich nicht eine Pause bis 2015 oder länger….Verständlich,wir haben ja nicht nur Klimaprobleme. Der komplizierter werdende Alltag ist Belastung genug.

Man kann dem Gehirn eine Pause gönnen, wenn man sich einen Gedanken erlaubt.

“Weniger ist mehr.” Nicht beim konsumieren einer Ware, an die anderen Kaufmöglichkeiten denken und überlegen ob man sich richtig entschieden hat. Sondern das genießen, was man hat.  Glück findet man auch, wenn man sich radikal beschränkt. Ich meine: sich vor zu vielen Reizen schützen um bewusst die weniger gewordenen Reize verdauen zu können.( geklaute Gedanken aus einem Artikel von DIE ZEIT Wissen Ratgeber NATUR erleben. genießen. bewahren.)

Ein Stadtmensch erlebt gefühlt mehr, wenn er auf das Landvolk schaut. Aber wo findet er einen ruhigen Ort um die Flut an Reizen zu verdauen. Dürr sagt in etwa: Ein Computer bekommt Information und er kann nur Information ausspucken. Der Mensch macht aus der verdauten Information Wissen.  Er sagt : Wir sind eine Informations(sammel)gesellschaft,denn eine Wissensgesellschaft sind wir bestimmt nicht.  Wir zerstreuen die Informationen über die Erderwärmung und die Sünden unseres Wohlstands in der Vielfalt von Ablenkungsmöglichkeiten.

Vielleicht schafft die Winterzeit und Weihnachtszeit für manche solch einen Ort der Ruhe. Das wäre  ein schöner Ort der Ruhe.
Das “Heilige” an der Nacht funkt wohl unter den Weihnachtsbäumen auf, doch der Weg dahin ist eine groteske Reizflut in Form von Werbung und der Weihnachtseinkauf wird zu einer nervenaufreibenden Geschichte.  Wieder wünsch ich mir ein “Weniger”, gerade in der Weihnachtszeit.

http://www.youtube.com/watch?v=q2SAR7N6m_0&context=C2da18ADOEgsToPDskLB9eyzcKxMslriXLFFpDsq

Unter diesem wunderschönen Track steht ein super Kommentar. Der Hörer schreibt:

“man why cant everyone just chill and listen to music like this, im so tired of living in a world where everyone is always fighting eachother we as people just need to chill out and stop fucking up the planet”

dirtbiXe vor 3 Monaten   53 gefällt das

Das Glück ist ein Schmetterling,
angelockt vom Duft der stillen Blüte,
die sich öffnend dem Augenblick verschenkt.
Andreas Tenzer, www.zitate-aphorismen.de

Sönke Keding

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   Dez 08

die Hoffnung schmilzt

Das Video stellt die Wirklichkeit gut dar und man erfährt was der Stand des Umwelschutzes und der Stand der Umweltverschmutzung ist.  Wie sieht es bei den “Klimaabkommenblockiererstaaten” aus? So siehts aus….

http://www.youtube.com/watch?v=3VTW4JXuWGo&feature=related

Und zurück zu einem vorherigen Eintrag. Der Gletscher ist ein gutes Symbol um den Klimawandel zu erklären – ich habe beklagt, dass der Gletscher recht schleichend stirbt und man ihn schnell aus den Augen verliert.Das zweite Video kann, dank Technik, uns bei unserer Wahrnehmung unterstützen. Und ich sah gerade das Video und dacht: “Der Gletscher ist ja gar nicht  langsam unterwegs“,dann ist das Symbol noch stärker (und trauriger) als ich erdacht habe.

Zusammenfassend lässt sich reimend sagen….

Welche Zukunft?

rosig – sieht anders aus
gelblich-graue Augen
der Zunkunft sehen mich gerad an
Ich schrei:Nein, geh weg, ich will das nicht

nehm eine Rose und dies Gedicht
geh mir aus dem Licht

Verschwinde! War mein letzter Gruß.
Die graue Zukunft war dann Weg
und auch Müll und Dreck
Finanzschlacht und Ruß

fort.
endlich hat es aufgehört.
mein Schreien war nicht laut
wenn ihr euch traut
wir dann zusammen
VERSCHWINDE! Schrein

rosig solln wir sein

und wenn die schwere Industrie
beginnt von forn
spüren sie den Rosendorn
einer duftenden Zukunft

(ein Spontangedicht)

Sönke Keding

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   Dez 04

in den sauren Apfel beißen

ein Sauer-Schauer, das Gesicht verzieht sich und man weiß selber nicht so recht. Ist sauer jetzt lustig?
Das Gesichtverziehen ist eine Abwehrreaktion, wen es interessiert…

http://www.drs3.ch/www/de/drs3/sendungen/schlauer-in-60-sekunden/79818.sh10138859.html

In dem Audiobeitrag wird deutlich das Sauer erstmal nicht lustig ist und der Körper mit Warnsignalen reagiert und sofort alles versucht die Gefahr zu verdünnen oder auszuspucken.

Die Lösung. Keine sauren Sachen essen. Und wenn man auf einem Klimagipfel eingeladen ist, dann kann man auch von den süßen Dingen reden. Neue Seewege und neues Land dank Erderwärmung. Und die Katastrophen treffen zunächst immer die ärmere Bevölkerung, die nicht erdbebensichere Häuser haben, keine Versicherung, keine Mobilität und Geld. Es trifft jene, die keinen großen Konsumbeitrag leisten und kein wirtschaftsrelevantes Know-How besitzen. China  plant die Klimaveränderungen stets mit ein und beißt in den sauren Apfel. Staudämme provozieren Überschwemmungen, Landverlust,Dürren, aber produzieren “sauberen” Strom. Das Volk in manchen Teilen Chinas rennt schon heute mit verzogenem Gesicht herum. Sie mussten bereits in den sauren Apfel beißen – für größere Ideen.

Dazu ein tragisch-komisches Fundstück.

http://www.saurerapfel.de/warum.cfm

Eine Unternehmensberaterseite.. Wir helfen ihnen den richtigen “sauren Apfel” zu finden.
..die bei schwierigen Entscheidungen hilft.

Was fällt mir auf…

Ein saurer Apfel:   1. der Apfel ist grün (Vgl. “grüne Welle”)

2. eine Vitaminspritze ( mit Betonung auf Spritze)

3. Ein Spruch: “Wer in einen sauren Apfel gebissen hat, den schmeckt der süße desto besser”
(Vgl. die saure Politik von China)

4. ein zweiter Spruch: “verbotene Äpfel sind süß”

Aus wirtschaftlicher Sicht kann China und co. mit diesen Vorüberlegungen mit “gutem Gewissen” in jeden Klimagipfel gehen. Sie wissen auf welche Leckereien (Bodenschätze, Wertanlagen) sie scharf sind und weil in jede ausgewogene Ernährung auch etwas Saures gehört, nimmt man auch die Schattengewächse einer jeden Überlegung bewusst in kauf.

China steckt dank konsequenter Politik in keinem Gewissens- oder Wirtschaftsdilemma. Wenn man es aus einer anderen Sicht beschaut, dann ist China der größte Motor damit die gefährdeten Arten schnellstmöglich aussterben usw. , aber diese Sicht nehme ich in anderen Beitragen ausführlicher ein.

Mir ging es dieses Mal um die Frage:Warum verzieht China (und USA und und und und und) das Gesicht, wenn es um ernste(einschneidende) internationale Abkommen geht?Womöglich – weil sie schon in den sauren Apfel gebissen haben und keine Lust verspüren mit noch mehr Säure ihr Wachstum zu bremsen. So wie unser Körper sofort auf die Warnung reagiert und die gefährliche Säure mit produziertem Speichel verdünnt, verflüssigt China derzeit jede Gefahr (auch Finanzkrisen) mit Geld.

Ich will jetzt nicht mit Weltuntergangsstimmung reagieren, aber ich denke mit solch einem Kapitalismus wird es immer mehr saure Äpfel geben

und dann verziehen die Kapital-Liebhaber ihr Gesicht nicht wegen der Säure, sondern endlich wegen ihrem schlechten Gewissen.

Sönke Keding

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   Nov 28

Rückschläge

Kann die grüne Welle zurückschlagen? Erstmal muss sie die Rückschläge verkraften. Der Castortransport wird mit Macht im wahrsten Sinne durchgeboxt.

http://www.youtube.com/watch?v=5el_rBH3Efs

Und gleichzeitig stimmen die Stuttgarter FÜR das Großprojekt.

http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE7AR00320111128

Und nun schaue ich in meine zweite Heimat, mein Geburtsland Südafrika. In den nächsten zwei Wochen wird versucht miteinander über den Klimawandel und die Verantwortung der Staaten zu verhandeln. Angela Merkel hat im Vorfeld schon deutlich gemacht, dass der Gipfeltreff keine historischen Ergebnisse erreichen wird.

Ist die Katastrophe nicht groß genug? Die Redaktion von n-tv sagt…

http://www.n-tv.de/politik/Katastrophe-noch-nicht-gross-genug-article4874401.html

ein Absatz des Artikels…

2015 müsste es losgehen

Das offizielle deutsche Verhandlungsziel ist nach wie vor “der Abschluss eines globalen, ausgewogenen, umfassenden, rechtsverbindlichen Klimaschutzabkommens mit bindenden Minderungszielen”, wie Umweltstaatssekretärin Katherina Reiche am 11. November im Bundestag sagte.

Also zurücklehnen und die Jahre zählen und auf Katastrophen warten. Igitt. Das will ich doch gar nicht.

Mal schaun wann und warum es wieder zu einem Umdenken kommt. Vielleicht ändert sich zumindest die Meinung Japans….

Mit schmelzenden Gletschern hat man  ein symbolvolles Bild. Jedes Jahr kann man vor Ort die Veränderungen wahrnehmen, aber der Prozess ist zu schleichend, dass man unverzüglich umdenkt und gegensteuert. Die Veränderungen sind aber nicht so ein eindrucksvolles Bild (das sich ins Gedächtnis brennt) wie ein Tsunamie ,eine atomare Explosion,fallende Türme oder hungernde Kinder. Wir können, gerade in Deutschland, den Klimawandel viel besser verdrängen als die Finanzkrise.

Ich sehe das Wirtschaftssystem in der Krise. Es versteht seine fallenden Kurse oftmals nicht. Extreme Verschuldung ohne doppelten Boden. Und wie soll ein Konkurenzsystem,wie der freie Markt, auf ein ernstgemeint und kooperativ beschlossenes Abkommen  unter den Staaten reagieren? Wie soll da  Wachstum herrschen, wenn  Klima- und Finanzabkommen bremsen?! Aber wir wollen doch den Wohlstand. In Wohlstandsländern ist die Geburtenrate geringer als in Entwicklungsländern. Aber dann können sich zu viele Chinesen und Inder ein eigenes Auto leisten. Schlecht fürs Klima gut für den Absatz von deutschen Autofirmen.

Dilemma. Ist wohl die beste Antwort auf die heutigen Krisen auf der Welt.
Hier müssen Ideen her. Und hier ist die Quelle der grünen Welle.

Sönke Keding

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