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die grüne Welle


Rückschläge
28. November 2011, 19:19
Abgelegt unter: Demokratie, Energiepolitik, Menschen, Politik, Umwelt, Wirtschaft | Schlagwörter: , , , , ,

Kann die grüne Welle zurückschlagen? Erstmal muss sie die Rückschläge verkraften. Der Castortransport wird mit Macht im wahrsten Sinne durchgeboxt.

Und gleichzeitig stimmen die Stuttgarter FÜR das Großprojekt.

http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE7AR00320111128

Und nun schaue ich in meine zweite Heimat, mein Geburtsland Südafrika. In den nächsten zwei Wochen wird versucht miteinander über den Klimawandel und die Verantwortung der Staaten zu verhandeln. Angela Merkel hat im Vorfeld schon deutlich gemacht, dass der Gipfeltreff keine historischen Ergebnisse erreichen wird.

Ist die Katastrophe nicht groß genug? Die Redaktion von n-tv sagt…

http://www.n-tv.de/politik/Katastrophe-noch-nicht-gross-genug-article4874401.html

ein Absatz des Artikels…

2015 müsste es losgehen

Das offizielle deutsche Verhandlungsziel ist nach wie vor “der Abschluss eines globalen, ausgewogenen, umfassenden, rechtsverbindlichen Klimaschutzabkommens mit bindenden Minderungszielen”, wie Umweltstaatssekretärin Katherina Reiche am 11. November im Bundestag sagte.

Also zurücklehnen und die Jahre zählen und auf Katastrophen warten. Igitt. Das will ich doch gar nicht.

Mal schaun wann und warum es wieder zu einem Umdenken kommt. Vielleicht ändert sich zumindest die Meinung Japans….

Mit schmelzenden Gletschern hat man  ein symbolvolles Bild. Jedes Jahr kann man vor Ort die Veränderungen wahrnehmen, aber der Prozess ist zu schleichend, dass man unverzüglich umdenkt und gegensteuert. Die Veränderungen sind aber nicht so ein eindrucksvolles Bild (das sich ins Gedächtnis brennt) wie ein Tsunamie ,eine atomare Explosion,fallende Türme oder hungernde Kinder. Wir können, gerade in Deutschland, den Klimawandel viel besser verdrängen als die Finanzkrise.

Ich sehe das Wirtschaftssystem in der Krise. Es versteht seine fallenden Kurse oftmals nicht. Extreme Verschuldung ohne doppelten Boden. Und wie soll ein Konkurenzsystem,wie der freie Markt, auf ein ernstgemeint und kooperativ beschlossenes Abkommen  unter den Staaten reagieren? Wie soll da  Wachstum herrschen, wenn  Klima- und Finanzabkommen bremsen?! Aber wir wollen doch den Wohlstand. In Wohlstandsländern ist die Geburtenrate geringer als in Entwicklungsländern. Aber dann können sich zu viele Chinesen und Inder ein eigenes Auto leisten. Schlecht fürs Klima gut für den Absatz von deutschen Autofirmen.

Dilemma. Ist wohl die beste Antwort auf die heutigen Krisen auf der Welt.
Hier müssen Ideen her. Und hier ist die Quelle der grünen Welle.

Sönke Keding

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Das Volksfest der Atomkritik

Mit schlechtem Gewissen habe ich mich entschieden nur im Internet zu demonstrieren und meinen Blog zu nutzen.  Letztes Jahr war ich dabei und so kann ich vielleicht die Leute erreichen, die zum Beispiel einen “Atom-Kraft-Nein-Danke-App” bei Facebook haben aber sich nicht auf den Weg machen.  Vielleicht auch weil sich der SINN zu demonstrieren für viele nicht erschließt. Warum demonstrieren, wenn doch die Atomkraft 2022 Geschichte ist und es nun der letzte Zug ist der sich nach Gorleben auf den Weg macht?!

Und dennoch gibt es die Aktivisten. Und in sehr großer Zahl.

http://tagesschau.de/inland/castorproteste100.html

Immerhin sehen 40 % nicht den Sinn in den Demonstrationen.

Das die Meinung erlaubt ist sich über den Sinn von Demonstrationen Gedanken zu machen ist in Ordnung. Gar nicht in Ordnung finde ich die Meinung vom Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann – das die Demonstrationen jetzt eigentlich keinen Sinn mehr machen. Die Grünen sind doch selber Schuld, wenn sie nicht auf der grünen Welle surfen wollen. Und so eine Aussage als Grüner ärgert doch hoffentlich auch die vielen Mitglieder, die ich letztes Jahr in großer Zahl gesehen habe und sich für einen sofortigen Atomaustieg stark gemacht haben. Den haben wir nicht und wir wissen das Gorleben kein Endlager sein darf.

http://www.youtube.com/watch?v=bu_4D0-q4PM&feature=fvst

Und da DANKE ich allen Demonstranten und Helfern, die gerade auf den Schienen sitzen oder anders vor Ort protestieren und die Gewalt der Polizei ertragen.

Vielleicht, weil sie über dieses Thema nicht lachen können. Aber manchmal hilft drüber zu lachen…

…………………………………………………………………………………………………..

Falls man keine Erfahrungen mit Demonstrationen und Demonstranten hat, dann hilft es sie kennenzulernen. Denn so böse sind sie nicht.

http://castorticker.de/

Spannend ist hier der Radiostream. Ihr hört Stimmen von Protestierenden die mit dem Handy live erzählen wie es aussieht. Total spannend und eine tolle Seite.

Alle weiteren Informationen also auf dem Castorticker…..

Ich verfolge den “zug” seit Tagen und bin von den Aktionen begeistert. Um die 25000 Menschen an vielen Orten und überall gibt es spannende Ereignisse. Die Vernetzung und Prostestkultur ist genial und die Politik kann sich da was abschauen. Immerhin haben die jährlichen Castorfahrten dafür gesorgt, dass es eine Jahreshauptversammlung der Atomkritiker gibt und sie sich professionalisiert haben…

Mal schaun  und hören wie es weitergeht.

Sönke Keding

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Für welches Ziel leben wir?
8. Oktober 2011, 10:17
Abgelegt unter: Demokratie, Menschen, Umwelt, Wirtschaft | Schlagwörter: ,

ökologische Verantwortung und wirtschaftliche Gerechtigkeit mit dem Ziel einer wirklichen globalen Nachhaltigkeit.

sagt: Vandana Shiva und auch alles andere was sie zu erzählen hat gibt mir Kraft und vielleicht auch anderen die sich fragen: Was tun?

http://www.arte.tv/de/Die-Welt-verstehen/Was-tun/3802128.html

(leider nur für kurze Zeit bei Arte zu sehen)

zum Schluss ein Gedicht von meiner anfänglichen “Was soll ich tun und erkennen?-Phase”

Spieglein, Spieglein

Spieglein, Spieglein an der Wand
hab ich mein Leben noch in der Hand
oder hab ich mich verannt
verlaufen in Alltäglichkeit
wo zum Teufel ist meine Heiterkeit
Kindlichkeit, Andersartigkeit

-ich bin ich-
aber WER bin ich
WAS bin ich
WARUM bin ich
warum gibt es mich? Warum gibt es mich?

Kinderfragen, die wir schwer ertragen
Alltag hilft nicht mehr nachzufragen

aber will ich das einseh´n
oder will ich mir eingestehn
dass ich schnell im Kreise dreh
wenn ich nicht die Schönheit seh

ein Versuch ist nicht schwer
ich schau aufs Meer
und spür etwas
nur was?

es gibt mehr als Meer
zum Meer führt eine Straße
viele Automobile fahren darauf
es ist sehr laut und stressig
dennoch wächst trotzig, lässig
Pflanzenkraut zu hauf

die Natur ist mutig und kämpft schwer
und der Mensch ist unfair
sieht das Meer
aber nicht das Pflanzenkraut
das sich traut zu kämpfen

Siehe das ständige streben nach Leben
von Pflanze,Tier und Mensch
Pflanze und das Tier kennen ihre Rolle hier
und der Mensch?

Spieglein, Spieglein an an der Wand…

(von 2007)

Vandana Shiva und andere wilde Pflanzen, die mutig und schwer kämpfen für den Erhalt des vielfältigen Lebens sind “schön” und wir können sie im Meer von Möglichkeiten erkennen und verstehen, wenn wir sie finden wollen.

Sönke Keding

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auf rot-schwarz hab ich keine Lust
6. Oktober 2011, 12:46
Abgelegt unter: Demokratie, Menschen, Politik, Umwelt | Schlagwörter: , , ,

Das Denken ist die Arbeit des Geistes, die Träumerei seine Lust.
Vi ctor Hugo, Die Elenden

Denn ich träume von einer zukunftsweisenden und  bunten Welt. Eine rot-schwarze Regierung kann der Stadt Berlin nicht gerecht werden. Eine pulsierende Jugendkulturstadt braucht keinen konservativen Deckel, sondern wilde Köpfe mit “Mut zur Veränderung” und jetzt gibt es fünf Jahre “Wille zur Macht”. Vielleicht harmlos, aber langweilig und bremsend.

Das Zitat spiegelt wunderbar das Ende der Träume für Berlin wider.  Lebe ich um zu arbeiten?! – oder lebe ich um zu Träumen? Ich muss  denkend anerkennen, die grüne Welle schwächelt, denn andere Parteilager haben keine Lust auf der “grünen Welle” zu surfen. Denn dann verlieren sie an die Partei der Grünen Stimmen. Sie zeigen Profil und sagen: “Wir wollen das Soziale in den Fordergrund rücken”.  Aber “grüne Themen” sind gleichzeitig soziale Themen und der Kollitionsbruch in Berlin zwischen Rot-Grün ist ein Bruch zwischen Umweltschutz und Menschenrecht. An der Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai wird in einer Person die Logik der Hochzeit von Ökologie und Humanismus deutlich.

http://derstandard.at/1316733543932/Kenia-Nobelpreistraegerin-Wangari-Maathai-gestorben

Ihre Träume haben die Realität positiv verändert.

Sönke Keding


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Bunte Demokratie in Berlin und Deutschland
28. September 2011, 18:39
Abgelegt unter: Demokratie, Menschen, Politik, Umwelt | Schlagwörter: , , , , , , , ,

Der “Wutbürger” der in Stuttgart(21) protestiert und das Protestieren wiederentdeckt hat, ist meistens über 50 Jahre, gut gebildet und fühlt sich der Partei der Grünen nah. Das Wort “Wutbürger” ist das Wort des Jahres geworden und das Unwort des Jahres und hat sicherlich den “grünen Rausch” verstärkt. Weil endlich mal mit Emotionen demonstriert wird und “politisch sein” etwas AUFREGENDES sein kann.

Fukushima ist weit weg, die Emotionen mittlerweile auch.

Die Umfragekurve der Grünen geht in Berlin runter. Obwohl sie das beste Ergebnis in Berlin eingefahren haben bleibt ein bitterer Geschmack. Sie sind nach Fukushima auf Werte um die 25% gekommen und sind nun von 17,6 %  der Berliner Bevölkerung gewählt worden. Und damit immer noch plus 4,5%  mehr Wählerstimmen bekommen als zuvor. Weil Frau Künast Bürgermeisterin werden wollte und die einstigen Prognosen auch mich in den Bann zogen ist es eine Überraschung. Die Berlinwahl ist für meinen Geschmack  vernünftig gelaufen. Es gibt eine rot-grüne Macht.  Berlin, lange Rot-Rot geführt, macht es möglich dass die PIRATEN tolle 8,9% bekommen.

Die Wähler der Piraten sind für mich die anderen jüngeren Wutbürger.

Die keine Lust haben auf die immer gleichen Antworten.Die das Gefühl haben, “das was wirklich passiert wird im Geheimen vollzogen” und der Bürger will die Fäden sehen und die Menschen, die die Fäden in der Hand halten.  Die Piraten fordern u.a. Transparenz. Mehr Bildung.(wobei sie bei Bildung auch etwas anderes meinen als die FDP 1,8%) Und Freiheit im Internet. Das sind Themen, die von den anderen Parteien zum Teil gefordert werden, aber die Stimmen der Piraten lassen einen Einfluss der Jugend zu, die eine andere Sprache spricht. Wenn unsere Demokratie die Stärke hat, dass eine Art Jugendbewegung sich integrieren darf, ohne (gewaltsame) Demonstrationen auf der Straße und über Jahre wachsen darf, dann könnte ein politisches Klima entstehen, indem ein Großteil der Bevölkerung sich nicht vernachlässigt fühlt. Die konservative Oma und ihr  Enkel können beisammen sitzen anderer Meinung sein und dennoch zufrieden mit der Politik ihrer Vertreter sein. Eine Partei kann und braucht nicht alles im Blick haben. Sie muss inhaltliche Schwerpunkte setzen. Die Verteilung in Berlin ist interessant und kann Früchte tragen von denen  jeder Bürger was abbekommt.

Was hat das mit der grünen Welle zu tun? Die grüne Welle geht weiter und hat eben nicht direkt mit der Parteienwelt zu tun. Die Grünen müssen es  auch weiter beweisen, dass sie es auch ernst meinen mit Umweltthemen und nicht nur die beliebte Farbe für Erfolge ausnutzen. So können z.B. PIRATEN grüner und vor allem radikaler denken als die Grünen.
Eine Farbe bedeutet zunächst  nichts.

Eine “eche Demokratie” ist bunt. So verteilt sich die Macht und das Verantwortungsgefühl. Viele Interessengruppen wollen Verantwortung tragen für das allgemeine Wohl. Und so viel Fachwissen aus unterschiedlichen Lagern ist nötig in unserer komplexen Gesellschaft. Wichtig ist die Wechselwirkung zwischen den Parteien, die zur Zeit heuchlerisch ist. Zum Beispiel der Flirt zwischen Rösler und Merkel (bei seiner Buchvorstellung). Ist doch nur eine Arterhaltungsstrategie. Sie MÜSSEN sich einfach gern haben ;)

In den USA kann man zwischen Demokraten und Republikanern wählen. Ist sowas heilsam?
Wir konten(eigentlich)  lange nur zwischen SPD und CDU wählen.

“Wer heilt hat  recht.” Und wir zerstören weiterhin die Natur der Welt -  jeden Tag. Zum Beispiel mit unseren Einkäufen im Supermarkt und unserem Energiehunger. Und wir brauchen keine grüne Welle sondern einen”grünen Rausch”. Ich meine: auf der Seite der Natur sollen wir stehen und nicht aus Trend und Wirtschaftsgründen uns grün schminken….

Wecken wir das letzte Stückchen wilde Natur in uns. Denn ohne wilde Natur in unseren Gärten, in unseren Köpfen und unserer Welt werden aus Wiesen Wüsten. Und in Wüsten verhungern Menschen.

Sönke Keding

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Auf grünen Sohlen – Richtung Zukunft
13. September 2011, 19:42
Abgelegt unter: Demokratie, Menschen, Politik | Schlagwörter: , , , , , , , ,

…..nach weiteren Wahlen

http://www.noz.de/lokales/57227552/gruene-welle-ueberall-in-melle

In Mecklenburg-Vorpommern einen sonnigen Platz (endlich) erkämpft. Bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen unterstreicht die Partei der Grünen mit ihrer Farbe die Wahlen und kann sogar in meinem heimatlichen  Wahlkreis große Erfolge erzielen. Die lokale Zeitung betitelt mit “GRÜNE WELLE überall in Melle” sogar werbend für meinen Blog – ein weiterer Beweiß, dass die grünen Themen mehr Aufmerksamkeit bekommen. Insgesamt ist die SPD und CDU weiterhin als Volkspartei mehr anerkannt als Bündnis90 die Grünen, diese Partei – eine Art Schwellenpartei. Da der Klimawandel in den nächsten Jahrzehnten sich zuspitzt und eine gewisse Müdigkeit über die Werkzeuge der Volksparteien herscht, sucht das Volk mehr und mehr eigenen Einfluss. Der starke Staatsmann und die starke Staatsfrau ist nicht mehr so als Politiker – Typ gefragt. Es geht um Machtverteilung und (Ver)Teilen ist die Basis von der Demokratieidee. “Erfolgreicher wer die Sprache des Volkes spricht”, So mein Gefühl.  Ein Politiker muss mehr können als bürgernah zu kommunzieren, doch meiner Einschätzung nach ist der erste Eindruck weiterhin entscheidener für den Wähler und seine Wahlentscheidung.

….und Berlin (Zukunftstrendstadt am Puls der Zeit) kommt erst noch (18.9)und ich bin gespannt

Sönke

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die große Industrienation
4. Juli 2011, 17:36
Abgelegt unter: Demokratie, Energiepolitik | Schlagwörter: ,

Manche lieben Fußball und manche lieben die Industrie. Michael Fuchs (CDU) (wird auch Atomfuchs genannt) ist so ein Industrie-Liebhaber. Ich habe seine Hompage besucht und seinen Lebenslauf durchgelesen. Und ich habe
das Gefühl, dass die Unternehmer der alten Schule so gar nicht verstehen können wie “ihre Industrie” ohne Atomkraft funktionieren soll. Ich finde es immer wieder verwunderlich und kann es nie genug fragen, bis mir jemand eine befriedigende Antwort gibt. Wohin mit dem Atommüll? Die Antwort von Fuchs ärgert mich. Denn deshalb habe ich den Bundestagsabgeordneten kennengelernt…Er ist mir negativ aufgefallen.

“Gestern war Sonne, heute so gut wie keine.” So viel zum Thema erneuerbare Energien. (dieses Zitat  - abgeschrieben und zufällig gelesen in Lübecker Nachrichten)

Nicht ausschließlich Solar ist als erneuerbare Energie zu gebrauchen. Es ist sogar gefährlich, denn die Solarlobby ist (zu)mächtig geworden. In der Demokratie wird Macht verteilt.  Beispiele_ Gewaltenteilung, viele Parteien und Föderalismus. Eine mehrgleisige Energieversorgung ( auch ohne Kohlekraft) schafft das Gefühl, dass die Industrie allen gehört. Und nicht wenigen. Unsere Atomversorger wurden zu mächtig, zu arrogant und zu reich um mit dem Geld noch mächtiger zu werden…Sie haben kein schlechtes Gewissen,

setzen noch auf vorWEGEHEN.(Wortkarikatur) Und ich will nur noch wegsehen.(siehe Greenwashing Artikel in meinem Blog) Denn es wird gelogen.

Michael Fuchs ist sehr beliebt in seinem Wahlkreis und viele seine Wähler verstehen nicht “diesen Blitzausstieg”

….2022 Das ist weit weg. Vor allem für Politiker der “alten Schule” die nicht mehr umdenken wollen/können. Da hilft nur abwählen oder gleicher Meinung sein.

513 Abgeordnete stimmen für den Ausstieg, 70 sind dagegen, acht enthalten sich

Ich ärgere mich über die christliche Union seit dem ich 12 bin, damals noch weil ich christliche Werte (als Pastorensohn) nicht entdecken konnte. Heute bin ich älter und denke nicht mehr christlich, aber erst störte mich das C und heute stört mich manchmal das D.  Denn “das Demokratische” wird doch manches Mal gegen Realpolitisches eingetauscht.” Realpolitische Wirtschaftsunion.” Das passt (oft) besser zur CDU. Und Sigmar Gabriel nervt mich auch. Weil er gemein ist und Salz auf Wunden streut. Meist “gemein” zu Merkel.  Allgemein finde ich die Sticheleien im Bundestag fies. Als Student der Sozialen Arbeit ärgere ich mich über das S der Sozialdemokraten, denn das “Sozial- heißt für mich Menschenliebe “ und man sollte im Bundestag nicht auf dem anderen rumhacken, mit der Begründung wir wurden Jahrelang beleidigt und schlecht behandelt. “Und heute stimmen sie endlich zu. Das ist Genugtuung.” (Gabriel SPD) Und auch die anderen Parteien sind nicht unschuldig.

Ich schreibe mit Umwegen um mein Demokratiebild zu erklären, ich definiere Demokratie als Basis für die Umsetzung der Grundrechte. Die Industrie lockt mit materiellem Wohlstand.

Die “Grüne Welle” schwappt in die großen Industrien, weil sie Geld machen können, mit den “grünen Bewegungen” in unserem Land. Umweltschützer und andere kämpfen für eine umweltfreundliche Demokratie. In den Nachrichten sehen wir jeden Tag von den Kämpfen der unterdrückten Völker. Gestern z.B. habe ich schreckliche Bilder aus Weißrussland gesehen. „Heute verbieten sie uns das Klatschen und morgen das Sprechen“, sagte eine Frau und ihr kamen die Tränen (und auch mir).

Demokratie ( aus Lexikon)

Bezeichnung einer modernen Lebensform und politischen Ordnung. Demokratie setzt auf die Freiheit des Individuums, garantiert die Gleichheit des Individuums und stellt sämtliches Handeln auf eine freiwillige Grundlage. Das Volk ist der oberste Souverän in der Demokratie. Allerdings üben gewählte Volksvertreter die Macht aus.

Meine persönliche Demokratie.

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Menschen sind gezwungen eine geeignete Form zu finden. Wer sagt in der Gruppe was zu tun ist?! Demokratie ist die Antwort(der Gruppe) auf Diktatur…Demokratie kann aber auch die Antwort auf Umweltzerstörung und weitere destruktive Fehler einer Gruppe sein. In Gruppen bis zu 150 Personen sind keine Vertreter nötig. Deshalb liebe ich auch Ökodörfer und alternative Gemeinschaften innerhalb von Demokratien. Wie das Ökodorf  Siebenlinden.

http://www.siebenlinden.de/

Oder die utopische Stadt

http://www.auroville.de/de/information

Jetzt habe ich sehr viel geschrieben und wahrscheinlich werden wenige meine Mühe überhaupt zur Kenntnis nehmen, aber ich verbringe gerne Zeit mit Gedanken, die die Welt besser machen…

Der eine mag Fußball und ich mag Demokratie.

Sönke Keding

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