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die grüne Welle


grün = dumm ?
20. Januar 2012, 17:06
Abgelegt unter: Energiepolitik, Umwelt, Wirtschaft | Schlagwörter: , , , ,

Nach dem neusten Deutschlandtrend verlieren die Grünen einen Punkt und erreichen nun 15%. Die CDU,SPD und Linke können einen Punkt gutmachen. http://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/crbilderstrecke314.html Es scheint, dass die Bevölkerung, nicht nur in Deutschland, dem grünen Braten nicht traut. Lieber mit realwirtschaftlichem und altbewährten Mitteln auf die Finanzkrisen reagieren.

Lieber der “Wohlstandsidee” hinterherrennen als  im Alltag umzudenken. Noch ein bisschen mehr und härter arbeiten und das Geld in die Forschung stecken, damit zum Beispiel in der Zukunft Atommüll unschädlich gemacht werden kann, oder der Müll höchst sicher gelagert werden kann.

http://diepresse.com/home/panorama/welt/721957/Leben-in-der-Todeszone_Die-Einsiedler-von-Fukushima

Gerne hätte ich euch den Clip “Leben in der Todeszone” reingestellt, damit ihr die aktuelle Situation in Fukushima und Umland kennenlernt. Leider finde ich das Video nicht im Internet – habe es aber im TV gesehen. Lesen bildet auch ganz gut ;)

Spannend sind hier die Informationen aber auch mal wieder die Reaktionen, die hoffentlich kein Gesamtbild widerspiegeln, aber den Unmut von einzelnen Personen deutlich zum Ausdruck bringt. Berichtet über irgendwas,aber bitte nicht mehr über Fukushima und anderen “grünen Quark”. Da habe ich natürlich kein großes Verständnis für….

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(KOMMENTAR VON:) Gast: Hl. Plutonium von St.Fukushima
08.01.2012 17:30

Da sieht man wieder was die grüne Angstpsychose Schaden an den Menschen anrichtet!

Hätte das Atom Gefahren, dann wären wohl alle Menschen in Hiroshima und Nagasaki alle schon tot!

Grün = dumm!

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Gast: nixpassiert
08.01.2012 12:19
hosenscheisser
Bitte es ist nix passiert! Alles sicher und die Verstrahlung ist auch nicht so schlimm. Also warum jammern diese verweichlichten Japaner überhaupt?
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angstmache

solche angstmache mit emotionen und schlechte recherche der fakten ist man eig von der krone gewohnt
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(Aber auch:)

Re: hosenscheisser

dann können sie ja nach fukushima ziehen, oder trauen sie sich nicht? sie könnten sich ja die dortigen angebauten lebensmittel importieren lassen (gehen sicher billig her) um zu zeigen das es nicht gefährlich ist!

bei manchen postern hier im forum denke ich mir die haben nur den kopf damit es ihnen nicht in den hals regnet!!

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Die Stimmung ist lange nicht mehr so wie kurz nach Fukushima.  Wirtschaftlichen Aufschwung erlebt zur Zeit Polen und sie wollen ja nicht dumm sein. Polen will sich  nicht von Russlands Gas abhängig machen (was ich sehr gut verstehe), Arbeitsplätze schaffen und Wohlstand. Der Clip verdeutlicht ein bisschen das Dilemma einzelner Staaten, dass jetzt eine Atomdiskussion nervt und verdrängt werden muss, denn aus volkswirtschaftlicher Sicht befürchten Behörden und Bürger Armut und Abhängigkeit in der Zukunft, wenn sie eben nicht auf die Atomenergie setzen.
Selbstverständlich gibt es sehr gute Argumente, dass es auch anders geht. Schaut rein…

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=9306458
Sönke Keding
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Ähm, …
21. Dezember 2011, 20:47
Abgelegt unter: Energiepolitik, Menschen, Umwelt, Wirtschaft | Schlagwörter: , , ,

Auf diesem Link zu einem Greenpeaceartikel könnt ihr lesen…

http://www.greenpeace.de/themen/meere/nachrichten/artikel/investition_in_walfang_statt_in_fukushima/

Das mehr..?

Das weniger..?

versteh ich nicht.

Ich versteh die Rechnung nicht. Wem nützt das. Die goldenen Zeiten des Walfangs sind dank Gier vorbei(es gab mal mehr Wale), aber dann…(im Jahre 2006 z.B.)

http://www.n-tv.de/politik/dossier/Zu-viele-Wale-getoetet-article171472.html

dann doch jetzt ein konsequenter Ausstieg aus diesem Wirtschaftssektor. Man unterschätzt oft die Traditionen. Deutsche haben Know- How für Kernkraft und tötliche Waffen. Wir haben einfach so gute Panzer oder tolle Überwachungssoftware - liegt wohl an unserer deutschen Geschichte und das ist nicht einmal lustig.Und weil die Fukushimageschichte die Atomindustrie kaputt gemacht hat, bleibt uns noch der Waffenhandel. Die Japaner denken genauso.
Zumindest sind Japaner eine Walfangnation und sie wissen wie man Wale aufspürt. Das ist  Wal(fang) Know-How von Generation zu Generation weitergegeben.  (Öko- )Waltourismus wäre eine Alternative für ehemalige Walfänger.

Ehemalige Wilderer  werden Wildhüter. In vielen Schutzprojekten scheint diese Idee erfolgversprechend zu sein.
Warum nicht in Japan?

Nach grüner Welle riecht diese Nachricht auf jedenfall nicht. Eher riecht es nach Geld. Fukushima kostet für immer und Walfang wirft noch ein bisschen was ab.

Sönke Keding

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in den sauren Apfel beißen
4. Dezember 2011, 15:45
Abgelegt unter: Allgemein, Energiepolitik, Menschen, Politik, Umwelt, Wirtschaft | Schlagwörter: , , , , , ,

ein Sauer-Schauer, das Gesicht verzieht sich und man weiß selber nicht so recht. Ist sauer jetzt lustig?
Das Gesichtverziehen ist eine Abwehrreaktion, wen es interessiert…

http://www.drs3.ch/www/de/drs3/sendungen/schlauer-in-60-sekunden/79818.sh10138859.html

In dem Audiobeitrag wird deutlich das Sauer erstmal nicht lustig ist und der Körper mit Warnsignalen reagiert und sofort alles versucht die Gefahr zu verdünnen oder auszuspucken.

Die Lösung. Keine sauren Sachen essen. Und wenn man auf einem Klimagipfel eingeladen ist, dann kann man auch von den süßen Dingen reden. Neue Seewege und neues Land dank Erderwärmung. Und die Katastrophen treffen zunächst immer die ärmere Bevölkerung, die nicht erdbebensichere Häuser haben, keine Versicherung, keine Mobilität und Geld. Es trifft jene, die keinen großen Konsumbeitrag leisten und kein wirtschaftsrelevantes Know-How besitzen. China  plant die Klimaveränderungen stets mit ein und beißt in den sauren Apfel. Staudämme provozieren Überschwemmungen, Landverlust,Dürren, aber produzieren “sauberen” Strom. Das Volk in manchen Teilen Chinas rennt schon heute mit verzogenem Gesicht herum. Sie mussten bereits in den sauren Apfel beißen – für größere Ideen.

Dazu ein tragisch-komisches Fundstück.

http://www.saurerapfel.de/warum.cfm

Eine Unternehmensberaterseite.. Wir helfen ihnen den richtigen “sauren Apfel” zu finden.
..die bei schwierigen Entscheidungen hilft.

Was fällt mir auf…

Ein saurer Apfel:   1. der Apfel ist grün (Vgl. “grüne Welle”)

2. eine Vitaminspritze ( mit Betonung auf Spritze)

3. Ein Spruch: “Wer in einen sauren Apfel gebissen hat, den schmeckt der süße desto besser”
(Vgl. die saure Politik von China)

4. ein zweiter Spruch: “verbotene Äpfel sind süß”

Aus wirtschaftlicher Sicht kann China und co. mit diesen Vorüberlegungen mit “gutem Gewissen” in jeden Klimagipfel gehen. Sie wissen auf welche Leckereien (Bodenschätze, Wertanlagen) sie scharf sind und weil in jede ausgewogene Ernährung auch etwas Saures gehört, nimmt man auch die Schattengewächse einer jeden Überlegung bewusst in kauf.

China steckt dank konsequenter Politik in keinem Gewissens- oder Wirtschaftsdilemma. Wenn man es aus einer anderen Sicht beschaut, dann ist China der größte Motor damit die gefährdeten Arten schnellstmöglich aussterben usw. , aber diese Sicht nehme ich in anderen Beitragen ausführlicher ein.

Mir ging es dieses Mal um die Frage:Warum verzieht China (und USA und und und und und) das Gesicht, wenn es um ernste(einschneidende) internationale Abkommen geht?Womöglich – weil sie schon in den sauren Apfel gebissen haben und keine Lust verspüren mit noch mehr Säure ihr Wachstum zu bremsen. So wie unser Körper sofort auf die Warnung reagiert und die gefährliche Säure mit produziertem Speichel verdünnt, verflüssigt China derzeit jede Gefahr (auch Finanzkrisen) mit Geld.

Ich will jetzt nicht mit Weltuntergangsstimmung reagieren, aber ich denke mit solch einem Kapitalismus wird es immer mehr saure Äpfel geben

und dann verziehen die Kapital-Liebhaber ihr Gesicht nicht wegen der Säure, sondern endlich wegen ihrem schlechten Gewissen.

Sönke Keding

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Rückschläge
28. November 2011, 19:19
Abgelegt unter: Demokratie, Energiepolitik, Menschen, Politik, Umwelt, Wirtschaft | Schlagwörter: , , , , ,

Kann die grüne Welle zurückschlagen? Erstmal muss sie die Rückschläge verkraften. Der Castortransport wird mit Macht im wahrsten Sinne durchgeboxt.

Und gleichzeitig stimmen die Stuttgarter FÜR das Großprojekt.

http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE7AR00320111128

Und nun schaue ich in meine zweite Heimat, mein Geburtsland Südafrika. In den nächsten zwei Wochen wird versucht miteinander über den Klimawandel und die Verantwortung der Staaten zu verhandeln. Angela Merkel hat im Vorfeld schon deutlich gemacht, dass der Gipfeltreff keine historischen Ergebnisse erreichen wird.

Ist die Katastrophe nicht groß genug? Die Redaktion von n-tv sagt…

http://www.n-tv.de/politik/Katastrophe-noch-nicht-gross-genug-article4874401.html

ein Absatz des Artikels…

2015 müsste es losgehen

Das offizielle deutsche Verhandlungsziel ist nach wie vor “der Abschluss eines globalen, ausgewogenen, umfassenden, rechtsverbindlichen Klimaschutzabkommens mit bindenden Minderungszielen”, wie Umweltstaatssekretärin Katherina Reiche am 11. November im Bundestag sagte.

Also zurücklehnen und die Jahre zählen und auf Katastrophen warten. Igitt. Das will ich doch gar nicht.

Mal schaun wann und warum es wieder zu einem Umdenken kommt. Vielleicht ändert sich zumindest die Meinung Japans….

Mit schmelzenden Gletschern hat man  ein symbolvolles Bild. Jedes Jahr kann man vor Ort die Veränderungen wahrnehmen, aber der Prozess ist zu schleichend, dass man unverzüglich umdenkt und gegensteuert. Die Veränderungen sind aber nicht so ein eindrucksvolles Bild (das sich ins Gedächtnis brennt) wie ein Tsunamie ,eine atomare Explosion,fallende Türme oder hungernde Kinder. Wir können, gerade in Deutschland, den Klimawandel viel besser verdrängen als die Finanzkrise.

Ich sehe das Wirtschaftssystem in der Krise. Es versteht seine fallenden Kurse oftmals nicht. Extreme Verschuldung ohne doppelten Boden. Und wie soll ein Konkurenzsystem,wie der freie Markt, auf ein ernstgemeint und kooperativ beschlossenes Abkommen  unter den Staaten reagieren? Wie soll da  Wachstum herrschen, wenn  Klima- und Finanzabkommen bremsen?! Aber wir wollen doch den Wohlstand. In Wohlstandsländern ist die Geburtenrate geringer als in Entwicklungsländern. Aber dann können sich zu viele Chinesen und Inder ein eigenes Auto leisten. Schlecht fürs Klima gut für den Absatz von deutschen Autofirmen.

Dilemma. Ist wohl die beste Antwort auf die heutigen Krisen auf der Welt.
Hier müssen Ideen her. Und hier ist die Quelle der grünen Welle.

Sönke Keding

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wo ist denn das Problem….
30. Oktober 2011, 23:32
Abgelegt unter: Menschen, Umwelt, Wirtschaft | Schlagwörter: , , , , , , ,

ach,

wir leben in einer zivilisierten Welt. Wo der Verstand herrscht und jeder das Wohl des Anderen sucht. Drei sehr nette Beispiele demonstrieren wie schön unsere Welt ist und der Mensch als – homo nachhaltikus. Wo selbst die Mächtigen alles tun um die Welt nachhaltig zu machen und wir unbedingt alle Kinder und Käufer machen wollen, dass das nie aufhört. Ach, es ist so schön…und was sind das für Beispiele? Ich wähle mal die Klassiker.

http://www.mcdonalds.de/unternehmen/umweltschutz.html

“Umweltschutz ist für uns selbstverständlich.” Ist das nicht schön. Die sind viel weiter als die Wutbürger, die noch in den Anfängen sind -  im Üben – umweltverträglicher zu verbrauchen und zu leben. Das M von mcdonalds steht für MUTTER NATUR, glaub ich, ganz fest, anderes kann ich mir das jetzt eigentlich nicht erklären und man die haben die grüne Welle schon längst durch. Das ist schon lange SELBSTVERSTÄNDLICH.

Und welcher Nobelpreisträger wählte diese Worte….help us to protect the polar bears arctic home

http://www.coca-cola.com/en/index.html

Was sie trinken keine Cola von dieser Marke? Dann haben sie die Eisbären auf dem Gewissen.

LEBE DIE ZUKUNFT – das tut man mit Cola. Weil die im Konzern voll die Nachhaltigkeitsstrategie haben.

http://www.coca-cola-gmbh.de/nachhaltigkeit/index.html

Wir machen hier voll die Welle und Unilever hat das Konzept….

Klimaschutz

Unser Ziel ist, jedes Handeln so auszurichten, dass es zu dauerhaftem Erfolg und gleichzeitig dauerhafter Schonung aller Ressourcen beiträgt.

http://www.unilever.de/

Voll gut, oder? Einfach dauerhaft Erfolg(Gewinn?!) und dauerhaft Ressourcen schonen.Das ist ja der feuchte Traum eines jeden Kapitalisten.

Und das sind globale Konzerne, die haben Einfluss und nutzen das um die Welt zu retten, die sollen doch mal von einem Umweltschützer ein bisschen Respekt bekommen. Immer nur böse Kritik, das ist doch gemein. Das sind bestimmt feine,ehrliche Leute.  Und deswegen ist der WWF wahrscheinlich ein wichtiger Partner. Nein, jetzt habe ich vergessen Tiger als SMS an den WWF zu schicken, das hol ich morgen gleich nach. Hab ja heute schon Coca Cola nicht geholfen die Eisbären zu retten.

Das Problem bin also ICH und vielleicht DU bestimmt nicht die Unternehmen, die gaaaanz viele Arbeitsplätze schaffen.

Ich könnte überlegen ehrenamtlich bei einem dieser “großen Freunde” zu arbeiten. Ein bisschen unentgeldliche Arbeit um den Konzernen was zurückzugeben.

———————————

Und warum verarschen sich die Konzerne selber und uns? Weil sie schlau sind. Es wäre ja selten dämlich damit zu werben, dass man in seiner Gier alles tun würde  um immer größeren Erfolg zu haben. Und warum halten sie sich nicht fern von Begriffen wie Nachhaligkeit und Umweltschutz,wenn sie doch wenigstens nichts sagen würden, dann wär es nur halb so unehrlich und vor allem nicht so peinlich. Weil “grün” im Trend ist und voll cool ist. Und damit verlorene Schäfchen in die (Konsum)Herde zurückgeholt werden können. Hallo, ich bin der böse Wolf, was wollen sie kaufen empfehlen die Wirtschaftspsychologen nicht.

Es ist doch entwaffnend und genial…Angriff ist die beste Verteidigung.

MC-D bringt den Kindern bei wie man sich richtig ernährt. ja wer denn sonst ;)     Das ist doch genial. Das ist ein gutes Gegengewicht für Kritik. Und die märchenhafte Selbstverarsche, lässt dann auch den einzelnen Chef nachts schlafen.

Wer anderen eine Grube gräbt fällt selbst hinein.

Wenn du so stumpf lügst, dann stumpfst du ab und glaubst an deine Selbstverarsche….wie sagen die Frommen.

Es ist ein Sache des Glaubens.

Wer´s glaubt


Sönke Keding

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nicht so schön…
13. Oktober 2011, 19:14
Abgelegt unter: Menschen, Politik, Umwelt, Wirtschaft | Schlagwörter: , , , ,

Wilmar International der weltgrößte Palmölkonzern. “Nachhaltig ist nur ihre Umweltzerstörung” – ein Zertifikat für Nachhaltigkeit bekommen sie dennoch ausgestellt und wir wollen etwas tun und kaufen diese verteuerten Produkte. Das sollte doch die Wutbürger auf die Ölpalme bringen. Nicht nur die Dummheiten vor Ort sollten uns ärgern, sondern auch “sowas selten gemeines…”

Ein erschreckender Doku-Bericht über den “Terror der Palmölkonzerne”

…dann noch was Schönes…gelebte Zukunft

http://direktrecycling.net/DEUTSCHLAND/PRODUKTENEU04-2002/BUERO/PRODUKTE-BUERO.htm

und ein Nachtrag zum Staudamm, der die Stimmung des Umweltschützers auf den Tiefpunkt befördert…”Todesstoß für Amazonien?”

http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/329478_weltspiegel/8428054_brasilien–der-monster-staudamm–todessto–f-r-amaz?type=null&buchstabe=W

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Rettet den Regenwald
9. Oktober 2011, 15:35
Abgelegt unter: Allgemein, Umwelt, Wirtschaft | Schlagwörter:

http://www.regenwald.org/regenwaldreport/2011/334/aktuelle-aktionen-staudammprojekt-und-waldgesetz-in-brasilien

Per Mail bekam ich u.a.  folgende Zeilen…

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

ein großer Etappensieg für die Indianer in Brasilien: ein Gericht hat den Megastaudamm Belo Monte erneut gestoppt. Weitere Erfolge in den letzten Tagen: In Bolivien haben die Indianer erreicht, dass der Bau einer Straße durch den Nationalpark TIPNIS ausgesetzt wurde. Und in Kamerun untersagte ein Gericht, dass ein artenreicher Tropenwald für Palmölplantagen gerodet wird.

Ich hoffe die Erfolge mehren sich…

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Für welches Ziel leben wir?
8. Oktober 2011, 10:17
Abgelegt unter: Demokratie, Menschen, Umwelt, Wirtschaft | Schlagwörter: ,

ökologische Verantwortung und wirtschaftliche Gerechtigkeit mit dem Ziel einer wirklichen globalen Nachhaltigkeit.

sagt: Vandana Shiva und auch alles andere was sie zu erzählen hat gibt mir Kraft und vielleicht auch anderen die sich fragen: Was tun?

http://www.arte.tv/de/Die-Welt-verstehen/Was-tun/3802128.html

(leider nur für kurze Zeit bei Arte zu sehen)

zum Schluss ein Gedicht von meiner anfänglichen “Was soll ich tun und erkennen?-Phase”

Spieglein, Spieglein

Spieglein, Spieglein an der Wand
hab ich mein Leben noch in der Hand
oder hab ich mich verannt
verlaufen in Alltäglichkeit
wo zum Teufel ist meine Heiterkeit
Kindlichkeit, Andersartigkeit

-ich bin ich-
aber WER bin ich
WAS bin ich
WARUM bin ich
warum gibt es mich? Warum gibt es mich?

Kinderfragen, die wir schwer ertragen
Alltag hilft nicht mehr nachzufragen

aber will ich das einseh´n
oder will ich mir eingestehn
dass ich schnell im Kreise dreh
wenn ich nicht die Schönheit seh

ein Versuch ist nicht schwer
ich schau aufs Meer
und spür etwas
nur was?

es gibt mehr als Meer
zum Meer führt eine Straße
viele Automobile fahren darauf
es ist sehr laut und stressig
dennoch wächst trotzig, lässig
Pflanzenkraut zu hauf

die Natur ist mutig und kämpft schwer
und der Mensch ist unfair
sieht das Meer
aber nicht das Pflanzenkraut
das sich traut zu kämpfen

Siehe das ständige streben nach Leben
von Pflanze,Tier und Mensch
Pflanze und das Tier kennen ihre Rolle hier
und der Mensch?

Spieglein, Spieglein an an der Wand…

(von 2007)

Vandana Shiva und andere wilde Pflanzen, die mutig und schwer kämpfen für den Erhalt des vielfältigen Lebens sind “schön” und wir können sie im Meer von Möglichkeiten erkennen und verstehen, wenn wir sie finden wollen.

Sönke Keding

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der gute Mensch
2. September 2011, 17:01
Abgelegt unter: Menschen, Umwelt, Wirtschaft | Schlagwörter: ,

Wann ist man einer von den Guten? Und würde jemand sich selber auf die Seite des “Bösen” stellen… Auf die Frage kam ich nachdem ich ein altes Interview von Bush Junior nach den 9/11 Anschlägen gesehen habe…”Es ist ein Kampf Gut gegen Böse und die Guten gewinnen.” Es ist doch phantastisch,wie im Film. Er meinte natürlich, dass die Amerikaner die Guten sind.

Wer ein positives Menschenbild entwickelt hat, der glaubt, dass in allen (Menschen) die Voraussetzung sitzt, das Leben zu lieben und am Leben interessiert zu sein.

Wie seht das aus – das Leben lieben? Was muss man tun um das Leben zu lieben. Kann ich ein Atheist sein und das Leben lieben? Ein Christ sagt eher: NEIN.  Kann ich an Profitmaximierung glauben und das Leben lieben. ICH sage: “eher Nein.” Kann ich die Natur wissentlich zerstören, kann ich ihre Zerstörung in Kauf nehmen für die Liebe an mein Leben oder das meiner Familie?

Es ist alles sehr abstrakt. Was ist “lieben” und was ist “das Leben.”?

Das Leben steckt in unzählbaren Varianten.  Das Leben ist verwunderlich…Wie will ich mit meinem Verstand darauf reagieren. Ich versuche mit meiner Persönlichkeit auf die Dinge zu reagieren und spüre Verzweiflung, wenn ich mit meinem Verstand nicht erfassen kann, warum jeder sich auf der richtigen Seite fühlt und wir uns dennoch die Lebensgrundlagen zerstören.

Ich fühle mich selber auf der Seite der Guten. Weil ich eine Beziehung zur Natur habe.

Der nächste sagt:” Ich liebe das Leben meiner Familie und meiner Nation. Ich liebe die Natur in meinem Nutzgarten. Hier kann er unmittelbar begreifen und verstehen. Die Zerstörung ist so weit weg. Ich kann nur in meiner kleinen Welt ein positives Menschenbild aufbauen. Ja, meine Freunde und Familie beschütze ich….,aber die Anderen, die sind doch alle gleich..!”

Wir müssen lernen universaler zu lieben. Das Lieben in meiner kleinen Welt übt das Lieben für die große Welt.

Und im “grünen Denken” erkenne ich ein Mittel am Leben interessiert zu sein.
Das begreift man mit dem Verstand nicht – was das Leben ist. Wenn man sich nicht auf die Seite des Geldes stellt oder auf die Seite des ausgedachten Systems, sondern immer von dem ausgeht was schon VOR dem Menschen war. Dann hat man damit ein gutes Werkzeug zu argumentieren.

Es ist beschwerlich, dass niemand weiß was gut und richtig ist. Zwar gibt es viele Sinnangebote – aber weiß ein Christentum oder Islam oder Buddhismus oder die Wissenschaft wirklich Antworten zu finden?

Ich persönlich achte auf meine eigenen Gefühle. Ich werde aggressiv, wenn ich von Zerstörung und Tod höre und ich versuche die Aggression nicht zu nutzen um selber Zerstörung und Tod zu säen. Ich will nicht ungerecht auf Ungerechtigkeit reagieren.

Ich vermute was falsch ist und will das “Falsche” nicht wiederholen und gebe aber zu – mir fehlt manches mal die Antwort was richtig ist. Ich weiß nicht einmal was gut und böse ist und trotzdem:

Es sind nicht immer die Anderen die Scheiße bauen und Fehler machen…

P.S. Kleingeldprinzessin – ein großartige Sängerin mit Texten zum Nachdenken und Schmunzeln

Sönke

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das wird mir zu blöd….
22. August 2011, 14:59
Abgelegt unter: Menschen, Umwelt, Wirtschaft | Schlagwörter: , ,

Wenn es Dir zu blöd wird, dann schalte den Fernseher aus.

Wenn es Dir zu blöd wird, dann brech das Studium ab.

Wenn es Dir zu blöd wird in der teuren Stadt dann ziehe aufs Land.

Wenn es einem nicht zu blöd wird, ist man dann selber schon so blöd geworden, dass man sich in der eigenen Haut fremd fühlt?Dass man sich so leer fühlt,dass egal was man in sich reinschmeißt alles wieder ausgeschissen wird und nichts mehr aufgenommen werden kann. Seien es Ideen oder Erfahrungen.

Was ist dein Nährwert in deinem Leben?

http://www.regenwald.org/

Das Klima braucht den Regenwald. Der Regenwald bietet einen wichtigen Nährwert. Der Nährwert von unseren Lebensmitteln aus dem Supermarkt ist manchmal ein schändlicher Verlust für ein wertvolles Leben. Mir wird es zu blöd, wenn ich lesen muss, dass der Regenwald abgeholzt wird für Palmkernöl und “wasauchimmer”. Und mir wird schlecht, wenn ich als Endverbraucher einsehe: ” Ja, auch ich esse manchmal Rama und teile meinen kleinen Beitrag dazu bei, dass die Welt ein kleines Stückchen unerträglicher wird.” (Natürlich boykottiere ich nun dieses Produkt.)

Die blutige Margarine

https://www.regenwald.org/mailalert/747/rama-die-blutige-margarine-aus-dem-hause-unilever

Schicksale des Klimawandels

Klimawandel in Zeiten von Börsenkrise interessiert den Zeitgeist jetzt Mal gerade nicht allzusehr. Ein interessanter kurzer Beitrag in dem SICHTBARE Beispiele einer schleichenden Katastrophe vorgestellt werden.

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7975270

Und nochmal zurück zu Unilever (Rama und Co.) ich wollte mir die Produkte durchschauen und sehe auf der Startseite wieder “KLIMASCHUTZ…” Das wird mir zu blöd…..” Sie schreiben:

Unser Ziel ist, jedes Handeln so auszurichten, dass es zu dauerhaftem Erfolg und gleichzeitig dauerhafter Schonung aller Ressourcen beiträgt.

Absoluter Schwachsinn. Aber ähnlich wie das “grüne Mc Donalds” und das grüne RWE und grüne Henkel betreiben sie allesamt schlaue Wirtschaftspsychologie frei jeder Bildung und Moral. Aber schlau und gewinnorientiert. 

Die Produktpalette von Unilever ist gruselig riesig. Und ich fühle eine Ohnmacht vor so viel Macht. Aber wenigstens macht es mich noch wütend und aggressiv wenn ich verarscht werde und

diese Wut macht mir deutlich, dass ich noch ein emotionales Wesen bin und           Emotionen sind ein Nährwert für mein Leben.

Sönke

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