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die grüne Welle


Rettet die Natur
4. Januar 2012, 12:45
Abgelegt unter: Menschen, Umwelt | Schlagwörter: , , ,

Ein Buch aus dem Jahre 1985 von Günter Haaf heißt “Rettet die Natur” und vieles habe ich lesen können ohne zu bemerken, dass es  “Umweltsünden” beschreibt, die vor meiner Geburt (1988) begangen wurden.

“Anfang der achtziger Jahre sah es so aus, als erlahmte der grüne Schwung im Argumentationsdickicht um “Arbeitsplätze” und ” Wettbewerbsfähigkeit”. (S. 14)

1972 gab es die erste Umweltkonferenz in Stockholm.

Hier lese ich dann….http://www.wirtschaftswetter.de/ausgabe71/oelschock.html

Können Sie sich überhaupt noch an die Ölkrisen in den 70er Jahren erinnern oder waren Sie überhaupt schon anwesend, auf dem Planeten Erde, der von Geld und Öl regiert wird? Gleich zwei Mal, 1973 und 1979 kletterten die Ölpreise in bis dahin ungekannte Höhen.

Deutschland reagierte auf die erste Ölkrise nämlich mit einer ungewöhnlichen Sparmaßnahme und verhängte mit dem Energiesicherungsgesetz vom 9. November 1973 vier autofreien Sonntage (25. November, 2., 9. und 16. Dezember 1973) sowie Tempolimits.

1980 Ein “Global 2000″-Report aus den USA prophezeit für das Jahr 2000….

“Wenn der gegenwärtige Trend anhält, dann wird die Welt im Jahr 2000 überbevölkert, verschmutzter, ökologisch weniger stabil und anfälliger gegen Störungen sein als die Welt, in der wir jetzt leben” (S.15)

1984 ein Buch wird veröffentlicht “the Resourceful Earth”- das Klimawandel und Rohstoffverknappung widerlegt.

“Die Beschränkungen des Wachstums durch Umweltbelastung, Rohstoffverknappung und Bevölkerungsdruck werden immer weniger.”(S.18)

So gibt es auch heute Menschen, die an die Klimalüge glauben und die nicht verstehen können was schon Rousseau mit
“Zurück zur Natur” meinte.( † 2. Juli 1778)

“Nur wenn er [der Mensch] seine Landschaft wiedererkennt, findet der Mensch sich selbst wieder, hat er die Gewissheit, wirklich “zu Hause” zu sein.” sagt Landschaftsökologe Prof. Francisco C. Cabral

Eine rückwärts gerichtete Utopie kommt u.a in der realen Wirtschaft nicht gut an.  Wir wollen nicht alle Bauern sein um so in und mit der Landschaft zu leben. Wir können nicht alle vom Blitz getroffen in den Wald stampfen und dort unsere Freizeit verbringen. Schon in den 1970er Jahren gab es ein Bewusstsein für die von Menschen verursachten Umweltprobleme.  2011 ist das Rekordjahr des Ressourcenverbrauchs. Also müssen wir schaffen unsere Gewohnheiten zu ändern, oder

endlich tun was wir wissen… http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturfragen/1641836/

Suchst du das Höchste, das Größte? Die Pflanze kann es dich lehren.
Was sie willenlos ist, sei du es wollend – das ist’s!
Friedrich Schiller

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Ich triebe dich!
24. Dezember 2011, 16:13
Abgelegt unter: Allgemein, Menschen | Schlagwörter: ,

Mir ist heut in der Bannewanne was aufgefallen.Ich habe einen Antrieb und einen Auftrieb. Es hat mit “Trieb” zutun. Und nicht mit” Liebe”.Es muss aber noch gesagt sein. Der Ansatz ist nicht so ernst gemeint…

Ich triebe dich

ich triebe dich und du treibst mich
so fließt mein Lebensfluss voran
gibt acht – treib nicht ab
und übertreib es nicht
bist mein Strom – ich triebe dich
und du treibst mich

du bist Wasser
du bist mehr
du bist halb voll
du bist halb leer

du bist die grüne Welle

wenn die Liebe nicht mehr reicht
und den Trieben weicht
dann schwimmt man mit dem Strom
Liebe macht Kummer und Sorgen
Triebe denken nicht an Morgen
in ihnen ist ein Schatz verborgen

Triebe motivier´n
Verliebte verlier´n
haben Kummer und Sorgen
sagen:”ich mach kein Kind in diese böse Welt”
außer:”ich hätte genügend Geld”

den Getriebenen treibt es voran
er treibt und treibt und bleibt
nie stehen, er sagt zugleich

Hallo und auf Wiedersehn
Triebe fördern Taten
Lieben macht Verlegen
macht ängstlich und dagegen
hilft der Trieb auf der Stelle

mein Trost: die grüne Welle
ich triebe dich und du treibst mich
auf dir fließ ich voran

Sönke Keding

Ich wünsche euch eine getriebene Weihnachtszeit. Jesus war wohl auch ein getriebener Mann. Ein  jüdischer Wandercharismatiker, der von einer “besseren Welt” träumte. Weihnachten ist ein naives Fest. Aber Naivität braucht auch einen Feiertag, denn Hoffnung ist etwas höchst naives. Und ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass wir eine moderne,aufgeklärte, ökologisch-denkende Gesellschaft werden.

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Ähm, …
21. Dezember 2011, 20:47
Abgelegt unter: Energiepolitik, Menschen, Umwelt, Wirtschaft | Schlagwörter: , , ,

Auf diesem Link zu einem Greenpeaceartikel könnt ihr lesen…

http://www.greenpeace.de/themen/meere/nachrichten/artikel/investition_in_walfang_statt_in_fukushima/

Das mehr..?

Das weniger..?

versteh ich nicht.

Ich versteh die Rechnung nicht. Wem nützt das. Die goldenen Zeiten des Walfangs sind dank Gier vorbei(es gab mal mehr Wale), aber dann…(im Jahre 2006 z.B.)

http://www.n-tv.de/politik/dossier/Zu-viele-Wale-getoetet-article171472.html

dann doch jetzt ein konsequenter Ausstieg aus diesem Wirtschaftssektor. Man unterschätzt oft die Traditionen. Deutsche haben Know- How für Kernkraft und tötliche Waffen. Wir haben einfach so gute Panzer oder tolle Überwachungssoftware - liegt wohl an unserer deutschen Geschichte und das ist nicht einmal lustig.Und weil die Fukushimageschichte die Atomindustrie kaputt gemacht hat, bleibt uns noch der Waffenhandel. Die Japaner denken genauso.
Zumindest sind Japaner eine Walfangnation und sie wissen wie man Wale aufspürt. Das ist  Wal(fang) Know-How von Generation zu Generation weitergegeben.  (Öko- )Waltourismus wäre eine Alternative für ehemalige Walfänger.

Ehemalige Wilderer  werden Wildhüter. In vielen Schutzprojekten scheint diese Idee erfolgversprechend zu sein.
Warum nicht in Japan?

Nach grüner Welle riecht diese Nachricht auf jedenfall nicht. Eher riecht es nach Geld. Fukushima kostet für immer und Walfang wirft noch ein bisschen was ab.

Sönke Keding

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Die größten Ereignisse
15. Dezember 2011, 16:52
Abgelegt unter: Allgemein, Energiepolitik, Menschen | Schlagwörter: ,

“Ein Baum der fällt macht mehr Krach als ein Wald der wächst” ein tibetischer Spruch

Unsere Geschichtsbücher sind voll von fallenden Bäumen, sagt Dürr. (deutscher Physiker)

Kanada wäre nun so ein Beispiel.  Die Öffentlichkeit weltweit überlegt sich – wie weit sind wir und wie ernst meinen wir es mit der Klimaerwärmung. Es sah so aus als ob der Fahrplan nun bis 2020 vollzogen wird und alle machen mit. Der Wald wächst eben langsam. Leider fällt ein Baum und wir sehen keinen Fortschritt mehr, doch es gibt ihn. Der fallende Baum macht nur mehr Krach.

Ich versuche mich immerwieder an Fortschritten hochzuziehen. Argumente die für die “grüne Welle” sprechen machen mir mehr spaß, als mit dem Finger auf “fallende Bäume” zu zeigen. Zum Beispiel die steigende Nachfrage nach Bio-,lokale Produkte,fair trade

Die grüne Welle wächst nicht so schnell und so entzieht sie sich der allgemeinen Aufmerksamkeit. Und dann schaut man wieder hin und reagiert wie eine Omi:“Mein Gott-bist du aber groß geworden.”

Man kann sich nur entwickeln, wenn man Zeit bekommt. Das Gehirn braucht Pausen um authentisch zu reagieren.
Damit meine ich nicht eine Pause bis 2015 oder länger….Verständlich,wir haben ja nicht nur Klimaprobleme. Der komplizierter werdende Alltag ist Belastung genug.

Man kann dem Gehirn eine Pause gönnen, wenn man sich einen Gedanken erlaubt.

“Weniger ist mehr.” Nicht beim konsumieren einer Ware, an die anderen Kaufmöglichkeiten denken und überlegen ob man sich richtig entschieden hat. Sondern das genießen, was man hat.  Glück findet man auch, wenn man sich radikal beschränkt. Ich meine: sich vor zu vielen Reizen schützen um bewusst die weniger gewordenen Reize verdauen zu können.( geklaute Gedanken aus einem Artikel von DIE ZEIT Wissen Ratgeber NATUR erleben. genießen. bewahren.)

Ein Stadtmensch erlebt gefühlt mehr, wenn er auf das Landvolk schaut. Aber wo findet er einen ruhigen Ort um die Flut an Reizen zu verdauen. Dürr sagt in etwa: Ein Computer bekommt Information und er kann nur Information ausspucken. Der Mensch macht aus der verdauten Information Wissen.  Er sagt : Wir sind eine Informations(sammel)gesellschaft,denn eine Wissensgesellschaft sind wir bestimmt nicht.  Wir zerstreuen die Informationen über die Erderwärmung und die Sünden unseres Wohlstands in der Vielfalt von Ablenkungsmöglichkeiten.

Vielleicht schafft die Winterzeit und Weihnachtszeit für manche solch einen Ort der Ruhe. Das wäre  ein schöner Ort der Ruhe.
Das “Heilige” an der Nacht funkt wohl unter den Weihnachtsbäumen auf, doch der Weg dahin ist eine groteske Reizflut in Form von Werbung und der Weihnachtseinkauf wird zu einer nervenaufreibenden Geschichte.  Wieder wünsch ich mir ein “Weniger”, gerade in der Weihnachtszeit.

Unter diesem wunderschönen Track steht ein super Kommentar. Der Hörer schreibt:

“man why cant everyone just chill and listen to music like this, im so tired of living in a world where everyone is always fighting eachother we as people just need to chill out and stop fucking up the planet”

dirtbiXe vor 3 Monaten   53 gefällt das

Das Glück ist ein Schmetterling,
angelockt vom Duft der stillen Blüte,
die sich öffnend dem Augenblick verschenkt.
Andreas Tenzer, www.zitate-aphorismen.de

Sönke Keding

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in den sauren Apfel beißen
4. Dezember 2011, 15:45
Abgelegt unter: Allgemein, Energiepolitik, Menschen, Politik, Umwelt, Wirtschaft | Schlagwörter: , , , , , ,

ein Sauer-Schauer, das Gesicht verzieht sich und man weiß selber nicht so recht. Ist sauer jetzt lustig?
Das Gesichtverziehen ist eine Abwehrreaktion, wen es interessiert…

http://www.drs3.ch/www/de/drs3/sendungen/schlauer-in-60-sekunden/79818.sh10138859.html

In dem Audiobeitrag wird deutlich das Sauer erstmal nicht lustig ist und der Körper mit Warnsignalen reagiert und sofort alles versucht die Gefahr zu verdünnen oder auszuspucken.

Die Lösung. Keine sauren Sachen essen. Und wenn man auf einem Klimagipfel eingeladen ist, dann kann man auch von den süßen Dingen reden. Neue Seewege und neues Land dank Erderwärmung. Und die Katastrophen treffen zunächst immer die ärmere Bevölkerung, die nicht erdbebensichere Häuser haben, keine Versicherung, keine Mobilität und Geld. Es trifft jene, die keinen großen Konsumbeitrag leisten und kein wirtschaftsrelevantes Know-How besitzen. China  plant die Klimaveränderungen stets mit ein und beißt in den sauren Apfel. Staudämme provozieren Überschwemmungen, Landverlust,Dürren, aber produzieren “sauberen” Strom. Das Volk in manchen Teilen Chinas rennt schon heute mit verzogenem Gesicht herum. Sie mussten bereits in den sauren Apfel beißen – für größere Ideen.

Dazu ein tragisch-komisches Fundstück.

http://www.saurerapfel.de/warum.cfm

Eine Unternehmensberaterseite.. Wir helfen ihnen den richtigen “sauren Apfel” zu finden.
..die bei schwierigen Entscheidungen hilft.

Was fällt mir auf…

Ein saurer Apfel:   1. der Apfel ist grün (Vgl. “grüne Welle”)

2. eine Vitaminspritze ( mit Betonung auf Spritze)

3. Ein Spruch: “Wer in einen sauren Apfel gebissen hat, den schmeckt der süße desto besser”
(Vgl. die saure Politik von China)

4. ein zweiter Spruch: “verbotene Äpfel sind süß”

Aus wirtschaftlicher Sicht kann China und co. mit diesen Vorüberlegungen mit “gutem Gewissen” in jeden Klimagipfel gehen. Sie wissen auf welche Leckereien (Bodenschätze, Wertanlagen) sie scharf sind und weil in jede ausgewogene Ernährung auch etwas Saures gehört, nimmt man auch die Schattengewächse einer jeden Überlegung bewusst in kauf.

China steckt dank konsequenter Politik in keinem Gewissens- oder Wirtschaftsdilemma. Wenn man es aus einer anderen Sicht beschaut, dann ist China der größte Motor damit die gefährdeten Arten schnellstmöglich aussterben usw. , aber diese Sicht nehme ich in anderen Beitragen ausführlicher ein.

Mir ging es dieses Mal um die Frage:Warum verzieht China (und USA und und und und und) das Gesicht, wenn es um ernste(einschneidende) internationale Abkommen geht?Womöglich – weil sie schon in den sauren Apfel gebissen haben und keine Lust verspüren mit noch mehr Säure ihr Wachstum zu bremsen. So wie unser Körper sofort auf die Warnung reagiert und die gefährliche Säure mit produziertem Speichel verdünnt, verflüssigt China derzeit jede Gefahr (auch Finanzkrisen) mit Geld.

Ich will jetzt nicht mit Weltuntergangsstimmung reagieren, aber ich denke mit solch einem Kapitalismus wird es immer mehr saure Äpfel geben

und dann verziehen die Kapital-Liebhaber ihr Gesicht nicht wegen der Säure, sondern endlich wegen ihrem schlechten Gewissen.

Sönke Keding

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Rückschläge
28. November 2011, 19:19
Abgelegt unter: Demokratie, Energiepolitik, Menschen, Politik, Umwelt, Wirtschaft | Schlagwörter: , , , , ,

Kann die grüne Welle zurückschlagen? Erstmal muss sie die Rückschläge verkraften. Der Castortransport wird mit Macht im wahrsten Sinne durchgeboxt.

Und gleichzeitig stimmen die Stuttgarter FÜR das Großprojekt.

http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE7AR00320111128

Und nun schaue ich in meine zweite Heimat, mein Geburtsland Südafrika. In den nächsten zwei Wochen wird versucht miteinander über den Klimawandel und die Verantwortung der Staaten zu verhandeln. Angela Merkel hat im Vorfeld schon deutlich gemacht, dass der Gipfeltreff keine historischen Ergebnisse erreichen wird.

Ist die Katastrophe nicht groß genug? Die Redaktion von n-tv sagt…

http://www.n-tv.de/politik/Katastrophe-noch-nicht-gross-genug-article4874401.html

ein Absatz des Artikels…

2015 müsste es losgehen

Das offizielle deutsche Verhandlungsziel ist nach wie vor “der Abschluss eines globalen, ausgewogenen, umfassenden, rechtsverbindlichen Klimaschutzabkommens mit bindenden Minderungszielen”, wie Umweltstaatssekretärin Katherina Reiche am 11. November im Bundestag sagte.

Also zurücklehnen und die Jahre zählen und auf Katastrophen warten. Igitt. Das will ich doch gar nicht.

Mal schaun wann und warum es wieder zu einem Umdenken kommt. Vielleicht ändert sich zumindest die Meinung Japans….

Mit schmelzenden Gletschern hat man  ein symbolvolles Bild. Jedes Jahr kann man vor Ort die Veränderungen wahrnehmen, aber der Prozess ist zu schleichend, dass man unverzüglich umdenkt und gegensteuert. Die Veränderungen sind aber nicht so ein eindrucksvolles Bild (das sich ins Gedächtnis brennt) wie ein Tsunamie ,eine atomare Explosion,fallende Türme oder hungernde Kinder. Wir können, gerade in Deutschland, den Klimawandel viel besser verdrängen als die Finanzkrise.

Ich sehe das Wirtschaftssystem in der Krise. Es versteht seine fallenden Kurse oftmals nicht. Extreme Verschuldung ohne doppelten Boden. Und wie soll ein Konkurenzsystem,wie der freie Markt, auf ein ernstgemeint und kooperativ beschlossenes Abkommen  unter den Staaten reagieren? Wie soll da  Wachstum herrschen, wenn  Klima- und Finanzabkommen bremsen?! Aber wir wollen doch den Wohlstand. In Wohlstandsländern ist die Geburtenrate geringer als in Entwicklungsländern. Aber dann können sich zu viele Chinesen und Inder ein eigenes Auto leisten. Schlecht fürs Klima gut für den Absatz von deutschen Autofirmen.

Dilemma. Ist wohl die beste Antwort auf die heutigen Krisen auf der Welt.
Hier müssen Ideen her. Und hier ist die Quelle der grünen Welle.

Sönke Keding

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Das Volksfest der Atomkritik

Mit schlechtem Gewissen habe ich mich entschieden nur im Internet zu demonstrieren und meinen Blog zu nutzen.  Letztes Jahr war ich dabei und so kann ich vielleicht die Leute erreichen, die zum Beispiel einen “Atom-Kraft-Nein-Danke-App” bei Facebook haben aber sich nicht auf den Weg machen.  Vielleicht auch weil sich der SINN zu demonstrieren für viele nicht erschließt. Warum demonstrieren, wenn doch die Atomkraft 2022 Geschichte ist und es nun der letzte Zug ist der sich nach Gorleben auf den Weg macht?!

Und dennoch gibt es die Aktivisten. Und in sehr großer Zahl.

http://tagesschau.de/inland/castorproteste100.html

Immerhin sehen 40 % nicht den Sinn in den Demonstrationen.

Das die Meinung erlaubt ist sich über den Sinn von Demonstrationen Gedanken zu machen ist in Ordnung. Gar nicht in Ordnung finde ich die Meinung vom Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann – das die Demonstrationen jetzt eigentlich keinen Sinn mehr machen. Die Grünen sind doch selber Schuld, wenn sie nicht auf der grünen Welle surfen wollen. Und so eine Aussage als Grüner ärgert doch hoffentlich auch die vielen Mitglieder, die ich letztes Jahr in großer Zahl gesehen habe und sich für einen sofortigen Atomaustieg stark gemacht haben. Den haben wir nicht und wir wissen das Gorleben kein Endlager sein darf.

http://www.youtube.com/watch?v=bu_4D0-q4PM&feature=fvst

Und da DANKE ich allen Demonstranten und Helfern, die gerade auf den Schienen sitzen oder anders vor Ort protestieren und die Gewalt der Polizei ertragen.

Vielleicht, weil sie über dieses Thema nicht lachen können. Aber manchmal hilft drüber zu lachen…

…………………………………………………………………………………………………..

Falls man keine Erfahrungen mit Demonstrationen und Demonstranten hat, dann hilft es sie kennenzulernen. Denn so böse sind sie nicht.

http://castorticker.de/

Spannend ist hier der Radiostream. Ihr hört Stimmen von Protestierenden die mit dem Handy live erzählen wie es aussieht. Total spannend und eine tolle Seite.

Alle weiteren Informationen also auf dem Castorticker…..

Ich verfolge den “zug” seit Tagen und bin von den Aktionen begeistert. Um die 25000 Menschen an vielen Orten und überall gibt es spannende Ereignisse. Die Vernetzung und Prostestkultur ist genial und die Politik kann sich da was abschauen. Immerhin haben die jährlichen Castorfahrten dafür gesorgt, dass es eine Jahreshauptversammlung der Atomkritiker gibt und sie sich professionalisiert haben…

Mal schaun  und hören wie es weitergeht.

Sönke Keding

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wo ist denn das Problem….
30. Oktober 2011, 23:32
Abgelegt unter: Menschen, Umwelt, Wirtschaft | Schlagwörter: , , , , , , ,

ach,

wir leben in einer zivilisierten Welt. Wo der Verstand herrscht und jeder das Wohl des Anderen sucht. Drei sehr nette Beispiele demonstrieren wie schön unsere Welt ist und der Mensch als – homo nachhaltikus. Wo selbst die Mächtigen alles tun um die Welt nachhaltig zu machen und wir unbedingt alle Kinder und Käufer machen wollen, dass das nie aufhört. Ach, es ist so schön…und was sind das für Beispiele? Ich wähle mal die Klassiker.

http://www.mcdonalds.de/unternehmen/umweltschutz.html

“Umweltschutz ist für uns selbstverständlich.” Ist das nicht schön. Die sind viel weiter als die Wutbürger, die noch in den Anfängen sind -  im Üben – umweltverträglicher zu verbrauchen und zu leben. Das M von mcdonalds steht für MUTTER NATUR, glaub ich, ganz fest, anderes kann ich mir das jetzt eigentlich nicht erklären und man die haben die grüne Welle schon längst durch. Das ist schon lange SELBSTVERSTÄNDLICH.

Und welcher Nobelpreisträger wählte diese Worte….help us to protect the polar bears arctic home

http://www.coca-cola.com/en/index.html

Was sie trinken keine Cola von dieser Marke? Dann haben sie die Eisbären auf dem Gewissen.

LEBE DIE ZUKUNFT – das tut man mit Cola. Weil die im Konzern voll die Nachhaltigkeitsstrategie haben.

http://www.coca-cola-gmbh.de/nachhaltigkeit/index.html

Wir machen hier voll die Welle und Unilever hat das Konzept….

Klimaschutz

Unser Ziel ist, jedes Handeln so auszurichten, dass es zu dauerhaftem Erfolg und gleichzeitig dauerhafter Schonung aller Ressourcen beiträgt.

http://www.unilever.de/

Voll gut, oder? Einfach dauerhaft Erfolg(Gewinn?!) und dauerhaft Ressourcen schonen.Das ist ja der feuchte Traum eines jeden Kapitalisten.

Und das sind globale Konzerne, die haben Einfluss und nutzen das um die Welt zu retten, die sollen doch mal von einem Umweltschützer ein bisschen Respekt bekommen. Immer nur böse Kritik, das ist doch gemein. Das sind bestimmt feine,ehrliche Leute.  Und deswegen ist der WWF wahrscheinlich ein wichtiger Partner. Nein, jetzt habe ich vergessen Tiger als SMS an den WWF zu schicken, das hol ich morgen gleich nach. Hab ja heute schon Coca Cola nicht geholfen die Eisbären zu retten.

Das Problem bin also ICH und vielleicht DU bestimmt nicht die Unternehmen, die gaaaanz viele Arbeitsplätze schaffen.

Ich könnte überlegen ehrenamtlich bei einem dieser “großen Freunde” zu arbeiten. Ein bisschen unentgeldliche Arbeit um den Konzernen was zurückzugeben.

———————————

Und warum verarschen sich die Konzerne selber und uns? Weil sie schlau sind. Es wäre ja selten dämlich damit zu werben, dass man in seiner Gier alles tun würde  um immer größeren Erfolg zu haben. Und warum halten sie sich nicht fern von Begriffen wie Nachhaligkeit und Umweltschutz,wenn sie doch wenigstens nichts sagen würden, dann wär es nur halb so unehrlich und vor allem nicht so peinlich. Weil “grün” im Trend ist und voll cool ist. Und damit verlorene Schäfchen in die (Konsum)Herde zurückgeholt werden können. Hallo, ich bin der böse Wolf, was wollen sie kaufen empfehlen die Wirtschaftspsychologen nicht.

Es ist doch entwaffnend und genial…Angriff ist die beste Verteidigung.

MC-D bringt den Kindern bei wie man sich richtig ernährt. ja wer denn sonst ;)     Das ist doch genial. Das ist ein gutes Gegengewicht für Kritik. Und die märchenhafte Selbstverarsche, lässt dann auch den einzelnen Chef nachts schlafen.

Wer anderen eine Grube gräbt fällt selbst hinein.

Wenn du so stumpf lügst, dann stumpfst du ab und glaubst an deine Selbstverarsche….wie sagen die Frommen.

Es ist ein Sache des Glaubens.

Wer´s glaubt


Sönke Keding

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“gib niemals auf Fukushima”
23. Oktober 2011, 13:13
Abgelegt unter: Menschen, Umwelt | Schlagwörter: , , ,

…so ein Zitat aus dem kurzen Bericht.  Aber vielleicht sollte im Mindestumkreis von 80 Km Fukushima aufgegeben werden bzw. evakuiert. Es stellt sich kein vielleicht, wenn man in Fukushima lebt und womöglich noch eigene Kinder hat….der kurze Bericht fasst die aktuelle Lage gut zusammen und macht deutlich das die Bemühungen der Regierung nicht erfolgreich sind und das man evakuieren muss. Vor allem die Familien. Aber natürlich sollten auch alte Menschen den Respekt ihres Landes bekommen, dass man sie nicht im (Strahlen-)Stich lässt.

Ein Vorteil, die Antiatombewegung ist nun in Japan aktiv und wütend. Also hat der Tsunami für eine “grüne Welle” gerade in Japan gesorgt. Aber es ist widerlich, dass so viele Opfer dafür nötig sind/waren.

Aus den verstrahlten Zonen sollten Denkmäler werden. Zum Beispiel könnte man die Natur bewusst die verlassenen Städte und Gemeinden (zurück)erobern lassen. In dem versiegelte Böden aufgerissen werden und zum Beispiel Bäumchen etc. gepflanzt werden. So eine Geisterstadt mit wilder Natur ist doch ein anschauliches Erlebnis. Sollen doch Touristen und Schulklassen(auch ehemalige Bewohner,die ihre Heimat besuchen wollen) in Strahlenschutzkleidung zutritt haben und fotografieren und sehen (wie die aktuellen Strahlenwerte sind) Zwar leidet die Natur und einzelne Tiere wie der Mensch, sprich es gibt Mutationen und Unfruchtbarkeit, dennoch wird die Natur insgesamt mit Radioaktivität fertig.  Aber das Denkmal macht deutlich: Menschen haben sich ihren eigenen Lebensraum zerstört(nachdem sie mit ihren Fähigkeit erreicht haben die gesamte Welt zu besiedeln). Und da kann man schonmal Schamgefühle bekommen, die pädagogisch wertvoll sind. Dann brauchen wir keine weiteren Katastrophen um ein zügigeres Umdenken möglich zu machen.

Sönke Keding

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Auf grünen Sohlen – Richtung Zukunft
13. September 2011, 19:42
Abgelegt unter: Demokratie, Menschen, Politik | Schlagwörter: , , , , , , , ,

…..nach weiteren Wahlen

http://www.noz.de/lokales/57227552/gruene-welle-ueberall-in-melle

In Mecklenburg-Vorpommern einen sonnigen Platz (endlich) erkämpft. Bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen unterstreicht die Partei der Grünen mit ihrer Farbe die Wahlen und kann sogar in meinem heimatlichen  Wahlkreis große Erfolge erzielen. Die lokale Zeitung betitelt mit “GRÜNE WELLE überall in Melle” sogar werbend für meinen Blog – ein weiterer Beweiß, dass die grünen Themen mehr Aufmerksamkeit bekommen. Insgesamt ist die SPD und CDU weiterhin als Volkspartei mehr anerkannt als Bündnis90 die Grünen, diese Partei – eine Art Schwellenpartei. Da der Klimawandel in den nächsten Jahrzehnten sich zuspitzt und eine gewisse Müdigkeit über die Werkzeuge der Volksparteien herscht, sucht das Volk mehr und mehr eigenen Einfluss. Der starke Staatsmann und die starke Staatsfrau ist nicht mehr so als Politiker – Typ gefragt. Es geht um Machtverteilung und (Ver)Teilen ist die Basis von der Demokratieidee. “Erfolgreicher wer die Sprache des Volkes spricht”, So mein Gefühl.  Ein Politiker muss mehr können als bürgernah zu kommunzieren, doch meiner Einschätzung nach ist der erste Eindruck weiterhin entscheidener für den Wähler und seine Wahlentscheidung.

….und Berlin (Zukunftstrendstadt am Puls der Zeit) kommt erst noch (18.9)und ich bin gespannt

Sönke

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