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die grüne Welle


„Nötige Energie“
28. April 2011, 09:39
Abgelegt unter: Energiepolitik, Umwelt | Schlagwörter: , , , ,

Hat die Regierung die nötige Energie für eine Wende. Konservative Parteien haben meiner Meinung nach größere Probleme für eine WENDE.  Es soll eine andere Energieversorgung geben, aber die CDU scheint nur auf den Druck der Bevölkerung zu reagieren, aus einem politischen Zwang heraus. Ein Umdenken, für eine „euphorische Neuerfindung von Energieversorgung“ wird es nicht geben. Vor allem sollte die Regierung nicht den Fehler machen und sich in neue Abhängigkeiten von Windenergieunternehmen zu bringen. Natürlich braucht es diese Abhängigkeit, doch das der „kleine Mann“ auch privat mehr und mehr freudig die erneuerbare Energie annimmt (Erdwärme, Solar und Co.),wird wenig erwähnt und eher von der LINKEN Partei thematisiert. Die Politik hat eine Chance für mehr Handlungsspielraum, wenn Verantwortung auch abgegeben werden kann. Wenn Unternehmen (u.a. mit Kleinkraftwerke) und Bürger sich in Sachen Energie „selbstversorgen“, dann kann die Politik aus den Fängen der Atomlobby, frisch durchatmen, und politische Mittel finden, dass die elektronischen Geräte und Elektroautos sparsamer und sparsamer werden. Damit man eben nicht Atomstrom von den Nachbarländern einkauft. Ich habe aufmerksam Zeitung gelesen und den Prozess der „grünen Welle“ anhand von „Schlagwörtern“ erkannt, die aus den Mündern konservativ-  und wirtschaftlich orientierter Politik kommt.„Nachhaltigkeit“, „Eigenverantwortung“ sind zwei von solch „grünen Wörtern“…

„Die Diskussion wurde in Deutschland schon immer vergleichsweise emotional geführt, aber seit Japan wird sie noch emotionaler geführt als anderswo.“ So spricht McAllister (CDU) in einer Grundsatzrede an, was ich in einem Artikel erwähnte, dass nämlich die „emotionslose Politik“, verdrossen auf die Atomdebatte reagiert.  Außerordentlich spannend finde ich aber was McAllister weiter sagt: „Das sei aber kein Grund, sich arrogant darüber hinwegzusetzen, sondern vielmehr ein Grund, hinzuhören. Kernkraft hat keine Mehrheit in der Bevölkerung.“ Das sind tolle Worte. Und Unterstreichen die „grüne Welle“. In Stuttgart21 hat sich die Politik noch arrogant verhalten, gegenüber Baumschützern und Umweltverbänden. Das wird seit dem Machtverlust in Baden-Württemberg nicht mehr passieren. Und jetzt gibt’s Bürgerentscheid(!) in Stuttgart.

McAllister  sprach auch zu den „Kernenergiefetischisten“ (dieses Wort hat ein CDU Mann gewählt, sehr grün ;) ) Man solle das Endlager Asse besuchen um den „traurigen Zustand“ mit eigenen Augen zu sehen.

Die Ostermärsche und die vielfältigen -kreativen Anti-Atomdemonstrationen in diesen Tagen halten den Druck hoch und zwar auch mit Emotionen. Es scheint, einzelne CDU Politiker haben die nötige Energie, doch ich prophezeie, das die CDU ihre große Zeit gehabt hat.  Und sie kann nur wieder zur Macht kommen, wenn wir eine schwere Wirtschaftskrise haben.  Denn dann re(a)giert die Macht der Angst und Klimaschutz und Energiewende werden wieder sekundäre Themen.

Sönke Keding

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