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die grüne Welle


die Hoffnung schmilzt
8. Dezember 2011, 21:17
Abgelegt unter: Menschen, Umwelt | Schlagwörter: , , ,

Das Video stellt die Wirklichkeit gut dar und man erfährt was der Stand des Umwelschutzes und der Stand der Umweltverschmutzung ist.  Wie sieht es bei den “Klimaabkommenblockiererstaaten” aus? So siehts aus….

Und zurück zu einem vorherigen Eintrag. Der Gletscher ist ein gutes Symbol um den Klimawandel zu erklären – ich habe beklagt, dass der Gletscher recht schleichend stirbt und man ihn schnell aus den Augen verliert.Das zweite Video kann, dank Technik, uns bei unserer Wahrnehmung unterstützen. Und ich sah gerade das Video und dacht: “Der Gletscher ist ja gar nicht  langsam unterwegs“,dann ist das Symbol noch stärker (und trauriger) als ich erdacht habe.

Zusammenfassend lässt sich reimend sagen….

Welche Zukunft?

rosig – sieht anders aus
gelblich-graue Augen
der Zunkunft sehen mich gerad an
Ich schrei:Nein, geh weg, ich will das nicht

nehm eine Rose und dies Gedicht
geh mir aus dem Licht

Verschwinde! War mein letzter Gruß.
Die graue Zukunft war dann Weg
und auch Müll und Dreck
Finanzschlacht und Ruß

fort.
endlich hat es aufgehört.
mein Schreien war nicht laut
wenn ihr euch traut
wir dann zusammen
VERSCHWINDE! Schrein

rosig solln wir sein

und wenn die schwere Industrie
beginnt von forn
spüren sie den Rosendorn
einer duftenden Zukunft

(ein Spontangedicht)

Sönke Keding

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vertraute Welt
8. November 2011, 10:40
Abgelegt unter: Allgemein, Menschen, Umwelt | Schlagwörter: , ,

nach einem Wochenend an und auf der Weser mit   Kanu war die vertraute Welt wieder da. Und es ist schon komisch,dass die vertraute Welt fließt -  egal, ob wir sie wahrnehmen oder nicht.  Damit wir uns nicht so sehr abtreiben lassen, sollten wir vielleicht mehr in der vertraute Welt sein.  Eigentlich lässt sie uns nie los. Und wenn man ihrem Griff traut, dann kann man ganz spirituell werden.  Ich hab mich mit Freunden in einer Wald-Zelt-Kommune mal für Monate darauf eingelassen und was ich von der vertrauten Welt rüberretten wollt, das packe und packte ich in symbolvolle Texte,Gedichte und vor allem Märchen.

Weil nun der dunkle Herbst immer weniger Licht zulässt, kann man sich doch mal auf solche halbdunklen Welten einlassen und für den Winter üben.

die vertraute Stimme – Sönke Keding

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Bunte Demokratie in Berlin und Deutschland
28. September 2011, 18:39
Abgelegt unter: Demokratie, Menschen, Politik, Umwelt | Schlagwörter: , , , , , , , ,

Der “Wutbürger” der in Stuttgart(21) protestiert und das Protestieren wiederentdeckt hat, ist meistens über 50 Jahre, gut gebildet und fühlt sich der Partei der Grünen nah. Das Wort “Wutbürger” ist das Wort des Jahres geworden und das Unwort des Jahres und hat sicherlich den “grünen Rausch” verstärkt. Weil endlich mal mit Emotionen demonstriert wird und “politisch sein” etwas AUFREGENDES sein kann.

Fukushima ist weit weg, die Emotionen mittlerweile auch.

Die Umfragekurve der Grünen geht in Berlin runter. Obwohl sie das beste Ergebnis in Berlin eingefahren haben bleibt ein bitterer Geschmack. Sie sind nach Fukushima auf Werte um die 25% gekommen und sind nun von 17,6 %  der Berliner Bevölkerung gewählt worden. Und damit immer noch plus 4,5%  mehr Wählerstimmen bekommen als zuvor. Weil Frau Künast Bürgermeisterin werden wollte und die einstigen Prognosen auch mich in den Bann zogen ist es eine Überraschung. Die Berlinwahl ist für meinen Geschmack  vernünftig gelaufen. Es gibt eine rot-grüne Macht.  Berlin, lange Rot-Rot geführt, macht es möglich dass die PIRATEN tolle 8,9% bekommen.

Die Wähler der Piraten sind für mich die anderen jüngeren Wutbürger.

Die keine Lust haben auf die immer gleichen Antworten.Die das Gefühl haben, “das was wirklich passiert wird im Geheimen vollzogen” und der Bürger will die Fäden sehen und die Menschen, die die Fäden in der Hand halten.  Die Piraten fordern u.a. Transparenz. Mehr Bildung.(wobei sie bei Bildung auch etwas anderes meinen als die FDP 1,8%) Und Freiheit im Internet. Das sind Themen, die von den anderen Parteien zum Teil gefordert werden, aber die Stimmen der Piraten lassen einen Einfluss der Jugend zu, die eine andere Sprache spricht. Wenn unsere Demokratie die Stärke hat, dass eine Art Jugendbewegung sich integrieren darf, ohne (gewaltsame) Demonstrationen auf der Straße und über Jahre wachsen darf, dann könnte ein politisches Klima entstehen, indem ein Großteil der Bevölkerung sich nicht vernachlässigt fühlt. Die konservative Oma und ihr  Enkel können beisammen sitzen anderer Meinung sein und dennoch zufrieden mit der Politik ihrer Vertreter sein. Eine Partei kann und braucht nicht alles im Blick haben. Sie muss inhaltliche Schwerpunkte setzen. Die Verteilung in Berlin ist interessant und kann Früchte tragen von denen  jeder Bürger was abbekommt.

Was hat das mit der grünen Welle zu tun? Die grüne Welle geht weiter und hat eben nicht direkt mit der Parteienwelt zu tun. Die Grünen müssen es  auch weiter beweisen, dass sie es auch ernst meinen mit Umweltthemen und nicht nur die beliebte Farbe für Erfolge ausnutzen. So können z.B. PIRATEN grüner und vor allem radikaler denken als die Grünen.
Eine Farbe bedeutet zunächst  nichts.

Eine “eche Demokratie” ist bunt. So verteilt sich die Macht und das Verantwortungsgefühl. Viele Interessengruppen wollen Verantwortung tragen für das allgemeine Wohl. Und so viel Fachwissen aus unterschiedlichen Lagern ist nötig in unserer komplexen Gesellschaft. Wichtig ist die Wechselwirkung zwischen den Parteien, die zur Zeit heuchlerisch ist. Zum Beispiel der Flirt zwischen Rösler und Merkel (bei seiner Buchvorstellung). Ist doch nur eine Arterhaltungsstrategie. Sie MÜSSEN sich einfach gern haben ;)

In den USA kann man zwischen Demokraten und Republikanern wählen. Ist sowas heilsam?
Wir konten(eigentlich)  lange nur zwischen SPD und CDU wählen.

“Wer heilt hat  recht.” Und wir zerstören weiterhin die Natur der Welt -  jeden Tag. Zum Beispiel mit unseren Einkäufen im Supermarkt und unserem Energiehunger. Und wir brauchen keine grüne Welle sondern einen”grünen Rausch”. Ich meine: auf der Seite der Natur sollen wir stehen und nicht aus Trend und Wirtschaftsgründen uns grün schminken….

Wecken wir das letzte Stückchen wilde Natur in uns. Denn ohne wilde Natur in unseren Gärten, in unseren Köpfen und unserer Welt werden aus Wiesen Wüsten. Und in Wüsten verhungern Menschen.

Sönke Keding

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