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die grüne Welle


grün = dumm ?
20. Januar 2012, 17:06
Abgelegt unter: Energiepolitik, Umwelt, Wirtschaft | Schlagwörter: , , , ,

Nach dem neusten Deutschlandtrend verlieren die Grünen einen Punkt und erreichen nun 15%. Die CDU,SPD und Linke können einen Punkt gutmachen. http://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/crbilderstrecke314.html Es scheint, dass die Bevölkerung, nicht nur in Deutschland, dem grünen Braten nicht traut. Lieber mit realwirtschaftlichem und altbewährten Mitteln auf die Finanzkrisen reagieren.

Lieber der “Wohlstandsidee” hinterherrennen als  im Alltag umzudenken. Noch ein bisschen mehr und härter arbeiten und das Geld in die Forschung stecken, damit zum Beispiel in der Zukunft Atommüll unschädlich gemacht werden kann, oder der Müll höchst sicher gelagert werden kann.

http://diepresse.com/home/panorama/welt/721957/Leben-in-der-Todeszone_Die-Einsiedler-von-Fukushima

Gerne hätte ich euch den Clip “Leben in der Todeszone” reingestellt, damit ihr die aktuelle Situation in Fukushima und Umland kennenlernt. Leider finde ich das Video nicht im Internet – habe es aber im TV gesehen. Lesen bildet auch ganz gut ;)

Spannend sind hier die Informationen aber auch mal wieder die Reaktionen, die hoffentlich kein Gesamtbild widerspiegeln, aber den Unmut von einzelnen Personen deutlich zum Ausdruck bringt. Berichtet über irgendwas,aber bitte nicht mehr über Fukushima und anderen “grünen Quark”. Da habe ich natürlich kein großes Verständnis für….

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(KOMMENTAR VON:) Gast: Hl. Plutonium von St.Fukushima
08.01.2012 17:30

Da sieht man wieder was die grüne Angstpsychose Schaden an den Menschen anrichtet!

Hätte das Atom Gefahren, dann wären wohl alle Menschen in Hiroshima und Nagasaki alle schon tot!

Grün = dumm!

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Gast: nixpassiert
08.01.2012 12:19
hosenscheisser
Bitte es ist nix passiert! Alles sicher und die Verstrahlung ist auch nicht so schlimm. Also warum jammern diese verweichlichten Japaner überhaupt?
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angstmache

solche angstmache mit emotionen und schlechte recherche der fakten ist man eig von der krone gewohnt
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(Aber auch:)

Re: hosenscheisser

dann können sie ja nach fukushima ziehen, oder trauen sie sich nicht? sie könnten sich ja die dortigen angebauten lebensmittel importieren lassen (gehen sicher billig her) um zu zeigen das es nicht gefährlich ist!

bei manchen postern hier im forum denke ich mir die haben nur den kopf damit es ihnen nicht in den hals regnet!!

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Die Stimmung ist lange nicht mehr so wie kurz nach Fukushima.  Wirtschaftlichen Aufschwung erlebt zur Zeit Polen und sie wollen ja nicht dumm sein. Polen will sich  nicht von Russlands Gas abhängig machen (was ich sehr gut verstehe), Arbeitsplätze schaffen und Wohlstand. Der Clip verdeutlicht ein bisschen das Dilemma einzelner Staaten, dass jetzt eine Atomdiskussion nervt und verdrängt werden muss, denn aus volkswirtschaftlicher Sicht befürchten Behörden und Bürger Armut und Abhängigkeit in der Zukunft, wenn sie eben nicht auf die Atomenergie setzen.
Selbstverständlich gibt es sehr gute Argumente, dass es auch anders geht. Schaut rein…

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=9306458
Sönke Keding
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Rückschläge
28. November 2011, 19:19
Abgelegt unter: Demokratie, Energiepolitik, Menschen, Politik, Umwelt, Wirtschaft | Schlagwörter: , , , , ,

Kann die grüne Welle zurückschlagen? Erstmal muss sie die Rückschläge verkraften. Der Castortransport wird mit Macht im wahrsten Sinne durchgeboxt.

Und gleichzeitig stimmen die Stuttgarter FÜR das Großprojekt.

http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE7AR00320111128

Und nun schaue ich in meine zweite Heimat, mein Geburtsland Südafrika. In den nächsten zwei Wochen wird versucht miteinander über den Klimawandel und die Verantwortung der Staaten zu verhandeln. Angela Merkel hat im Vorfeld schon deutlich gemacht, dass der Gipfeltreff keine historischen Ergebnisse erreichen wird.

Ist die Katastrophe nicht groß genug? Die Redaktion von n-tv sagt…

http://www.n-tv.de/politik/Katastrophe-noch-nicht-gross-genug-article4874401.html

ein Absatz des Artikels…

2015 müsste es losgehen

Das offizielle deutsche Verhandlungsziel ist nach wie vor “der Abschluss eines globalen, ausgewogenen, umfassenden, rechtsverbindlichen Klimaschutzabkommens mit bindenden Minderungszielen”, wie Umweltstaatssekretärin Katherina Reiche am 11. November im Bundestag sagte.

Also zurücklehnen und die Jahre zählen und auf Katastrophen warten. Igitt. Das will ich doch gar nicht.

Mal schaun wann und warum es wieder zu einem Umdenken kommt. Vielleicht ändert sich zumindest die Meinung Japans….

Mit schmelzenden Gletschern hat man  ein symbolvolles Bild. Jedes Jahr kann man vor Ort die Veränderungen wahrnehmen, aber der Prozess ist zu schleichend, dass man unverzüglich umdenkt und gegensteuert. Die Veränderungen sind aber nicht so ein eindrucksvolles Bild (das sich ins Gedächtnis brennt) wie ein Tsunamie ,eine atomare Explosion,fallende Türme oder hungernde Kinder. Wir können, gerade in Deutschland, den Klimawandel viel besser verdrängen als die Finanzkrise.

Ich sehe das Wirtschaftssystem in der Krise. Es versteht seine fallenden Kurse oftmals nicht. Extreme Verschuldung ohne doppelten Boden. Und wie soll ein Konkurenzsystem,wie der freie Markt, auf ein ernstgemeint und kooperativ beschlossenes Abkommen  unter den Staaten reagieren? Wie soll da  Wachstum herrschen, wenn  Klima- und Finanzabkommen bremsen?! Aber wir wollen doch den Wohlstand. In Wohlstandsländern ist die Geburtenrate geringer als in Entwicklungsländern. Aber dann können sich zu viele Chinesen und Inder ein eigenes Auto leisten. Schlecht fürs Klima gut für den Absatz von deutschen Autofirmen.

Dilemma. Ist wohl die beste Antwort auf die heutigen Krisen auf der Welt.
Hier müssen Ideen her. Und hier ist die Quelle der grünen Welle.

Sönke Keding

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ganz normale Leute
9. November 2011, 16:40
Abgelegt unter: Menschen, Umwelt | Schlagwörter: , , ,

Ein kurzer Clip zu Fukushima:

Freiwillige messen Radioaktivität

http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/435054_morgenmagazin/8705682_japan-freiwillige-messen-radioaktivitaet

….sie messen die Gefahr, weil es die Regierung nicht ausreichend tut. Nur so können sie wissen woran sie sind.
Diese aktiven Unternehmungen lassen die Bevölkerung von Fukushima nicht im Stich.

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Atompolitik Today
7. November 2011, 18:10
Abgelegt unter: Energiepolitik, Menschen | Schlagwörter: , , , , , ,

ARTE Global..ab ca. 15:30min / Neuigkeiten von Fukushima. Wieder sehr interessant.

http://videos.arte.tv/de/videos/global-4227814.html

und für die Leser…Atompolitik unserer Nachbarländer…

http://www.sueddeutsche.de/politik/energiewende-belgien-peilt-atomausstieg-bis-an-1.1177505

Die Atomdebatte wird weiterhin sehr unterschiedlich geführt und eigentlich bräuchten wir internationale und globale Antworten auf die Zukunft der Stromversorgung und das möglichst schnelle Ende der AKWs. Irgendwie Utopie. Also ein utopisches Zitat ;)

“Nicht, dass die einen den anderen nachgeben,
im Gegenteil: dass alle ihre Anstrengungen vereinen,
um ein umfassenderes und
vollkommeneres Ergebnis zu erzielen.”

Mirra Alfassa (DIE MUTTER / Auroville)

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“gib niemals auf Fukushima”
23. Oktober 2011, 13:13
Abgelegt unter: Menschen, Umwelt | Schlagwörter: , , ,

…so ein Zitat aus dem kurzen Bericht.  Aber vielleicht sollte im Mindestumkreis von 80 Km Fukushima aufgegeben werden bzw. evakuiert. Es stellt sich kein vielleicht, wenn man in Fukushima lebt und womöglich noch eigene Kinder hat….der kurze Bericht fasst die aktuelle Lage gut zusammen und macht deutlich das die Bemühungen der Regierung nicht erfolgreich sind und das man evakuieren muss. Vor allem die Familien. Aber natürlich sollten auch alte Menschen den Respekt ihres Landes bekommen, dass man sie nicht im (Strahlen-)Stich lässt.

Ein Vorteil, die Antiatombewegung ist nun in Japan aktiv und wütend. Also hat der Tsunami für eine “grüne Welle” gerade in Japan gesorgt. Aber es ist widerlich, dass so viele Opfer dafür nötig sind/waren.

Aus den verstrahlten Zonen sollten Denkmäler werden. Zum Beispiel könnte man die Natur bewusst die verlassenen Städte und Gemeinden (zurück)erobern lassen. In dem versiegelte Böden aufgerissen werden und zum Beispiel Bäumchen etc. gepflanzt werden. So eine Geisterstadt mit wilder Natur ist doch ein anschauliches Erlebnis. Sollen doch Touristen und Schulklassen(auch ehemalige Bewohner,die ihre Heimat besuchen wollen) in Strahlenschutzkleidung zutritt haben und fotografieren und sehen (wie die aktuellen Strahlenwerte sind) Zwar leidet die Natur und einzelne Tiere wie der Mensch, sprich es gibt Mutationen und Unfruchtbarkeit, dennoch wird die Natur insgesamt mit Radioaktivität fertig.  Aber das Denkmal macht deutlich: Menschen haben sich ihren eigenen Lebensraum zerstört(nachdem sie mit ihren Fähigkeit erreicht haben die gesamte Welt zu besiedeln). Und da kann man schonmal Schamgefühle bekommen, die pädagogisch wertvoll sind. Dann brauchen wir keine weiteren Katastrophen um ein zügigeres Umdenken möglich zu machen.

Sönke Keding

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Was ist ein Denkimeter?
25. Juli 2011, 21:33
Abgelegt unter: Menschen | Schlagwörter: ,

Nein, es hat nur indirekt mit (nach)denken zu tun ;) Aber seht selbst…

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7758488

Ich find das Video auch dank den Wortspielereien sehenswert.

Mir wachsen die Japaner ans Herz. Vor Fukushima hatte ich nichts mit Japan am Hut. Ich will eine deutsche Version vom Denkimeter. Wenn jemand ähnliches kennt,

bitte melden

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Eins, Zwei oder Drei…Alle Drei
24. Mai 2011, 19:02
Abgelegt unter: Energiepolitik | Schlagwörter: , , , ,

Alle Drei  Reaktoren in Fukushima  hatten eine Kernschmelze. Betreiberfirma Tepco hatte bis jetzt nur für Reaktor 1 zugegeben, dass es zu einer Kernschmelze gekommen ist. Bei den anderen Reaktoren fehlten laut Tepco die Beweise. Nun ist vor ein paar Tagen der Chef zurückgetreten, vorher wurde nach und nach Versagen zugegeben. Die Politik wird immer offensichtlicher.

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/fukushima508.html

Die Menschen in Japan sind “schockiert und hilflos”

Tepco will keine Panik (Taktik) Motto: “verheimlichen wo es nur geht”) und “spendiert” nur in kleinen Portionen die Öffentlichkeit mit Informationen. Hier ist wieder einmal wichtig das Organisationen wie Greenpeace zusätzlich die Radioaktivität messen und Informationen sammeln, damit sich Tepco unter Druck sieht und wenigstens überhaupt mit ehrlichen Informationen herausrücken.

http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/nachrichten/artikel/update_fukushima_die_lage_wird_immer_ernster/

In diesem Artikel vom 18.5.2011 erkennt bereits die Kernschmelze von den Reaktoren 2 und 3.

Das bedeutet die Lage ist schon irgendwie auf lange Zeit in Japan dramatisch, aber irgendwie haben sich viele Journalisten und Zuschauer abgearbeitet an dem Thema Atomkraft.

Es verlangt wirklich einen langen Atem. Die Tepco Informtionspolitik ist ja nicht blöd. (wenn man sein Gewissen mal vergisst). Mit Ehrlichkeit wäre Tepco schon am Boden und so mogeln sie sich irgendwie durch…

Große Informationen schaffen es dann auch immer in die Zeitungen und ins TV. Aber kleine Infos, die doch schon irgendwie jedem klar waren, die halten nicht lange in den Nachrichten durch. Sie bleiben eine Randnotiz.

Vielleicht irre ich mich andauernd mit meinen Vermutungen und meinen unwissenschaftlichen Behauptungen ;) …Falls jemand tatsächlich diese Gedanken bis hierher liest, würde ich mich mal über einen Kommentar freuen, ich will auch darauf reagieren :)

Sönke Keding

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Ungewollte Hilfe
3. Mai 2011, 21:56
Abgelegt unter: Energiepolitik | Schlagwörter: , ,

bei meiner Suche nach neuen spannenden „grünen“ Anzeichen eines Wandels bin ich auf viele, viele Berichte rund um Terrorismus (Bin Laden tot) gestoßen. Vollkommen offensichtlich zeigt sich, dass die Angst vor dem Terrorismus weit größer ist, als die tatsächliche Angst von Störfällen bei AKWs) im eigenen Land.

Dennoch unterstützt der Terrorismus ungewollt die Angst vor den Atommeilern. Terrorverdächtige haben in Großbritannien sich in der Nähe eines Atommeilers aufgehalten.

Fünf Terrorverdächtige nahe britischer Atomanlage festgenommen http://www.volksblatt.li/?newsid=126716&src=sda&region=in

Dennoch erschreckend wie wenig ich finden konnte über die aktuelle Lage in Fukushima.

http://nachrichten.t-online.de/atom-angst-stoerfall-in-weiterem-japanischen-akw/id_46142694/index

Da kommen nach und nach Meldungen über weitere aktuelle und zurückliegende Störfälle ans Tageslicht. Die Antiatombewegung wird langsam aber sicher die breite  Bevölkerung Japans erreichen können, wenn sich die Meldungen als korrekt erweisen.

http://nachrichten.t-online.de/radioaktivitaet-im-akw-fukushima-stark-gestiegen/id_45989830/index

Und die Radioaktivität steigt und die Welt schaut vorerst weg. Mitarbeiter haben in der Sperrzone begonnen die hungernden Nutztiere(tausende) zu töten. Für mich ein trauriges Symbol für die Situation der Bauern. Alles verloren_________________________ Land und Gut und Vertrauen in die Fortschrittlichkeit der Energieversorgung.

In Deutschland scheinen die angedrohten Mehrkosten für Strom doch eine Vielzahl von uns „langsamer“ denken zu lassen. Nach dem Motto: Ein langsamer Ausstieg ist auch ein Ausstieg. Die große Panik ist vorbei.

Sönke Keding

P.S. von Seiten der Politik gibt es nichts neues, dass wird sich bald wieder ändern

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