HAWK-Blogs

die grüne Welle


Hin und Her
8. Januar 2012, 16:07
Abgelegt unter: Allgemein, Menschen, Umwelt | Schlagwörter: , , , ,

Was will ich von der Zukunft?

Götz Widmann – mein persönlicher Hausphilosoph hat mit zwei Werken, die ein bisschen den postmodernen Widerspruch widerspiegeln verdeutlicht, dass es gar nicht so einfach ist einen konsequenten Weg zu gehen. Sowohl das Gedicht, als auch der Song  sind nicht völlig ernst gemeint  – so steckt Götze in einer Lebenslage,die der aller größte Teil von uns kennt. Dazwischen.

Man will kein Industrieliebhaber und kein Hippie sein. Aber ein erfüllendes Leben will jeder. Die mögliche Lösung ist eine Synthese von materiellen und immateriellen Werten. Kein “Entweder – Oder”, sondern ein “Sowohl – Als auch…”
Es ist weniger konsequent – dafür massentauglich. Doch noch haben wir keinen Weg gefunden wirklich “nachhaltig” zu wirtschaften. Wir “wurschteln” uns durch und alle möglichen Unternehmen verkaufen sich “grün” und werben mit Nachhaltigkeit. Ist das nun die Synthese, oder pure Scheinheiligkeit. Ich glaube “Dazwischen” sind wir stecken geblieben.

Ich fühl mich im Dazwischen nicht recht wohl und versuche mich weiter in der Synthese. Denn ich habe mit jugendlichem Eifer kein “sowohl – als auch” anerkennen können. Ich wollte eine “Entweder – Oder” Entscheidung.

Und so zog ich in den Wald und habe Hippie “gespielt”, anders als bei Goetze habe ich das ganze sehr ernst genommen.
Wenn ich schau was ich wollte und seh wer ich bin, dann stellt sich ein “Verlierer-Gefühl” ein. Mal schaun wie lange ich dieses Gefühl mit mir tragen werde…

sind insgesamt drei Teile. Ein Projekt von meinem jüngeren Bruder Nils.

Sönke Keding

<a href=”http://www.bloggeramt.de/” title=”BloggerAmt” target=”_blank”><img src=”http://www.bloggeramt.de/images/blog_button1.gif” style=”border:0px;” alt=”Blogverzeichnis” /></a>

<a href=”http://www.blogscene.de/view-link.php?id=5699″><img src=”http://www.blogscene.de/templates/Melancholy/img/blogbutton.gif” border=”0″ alt=”Blog Button”></a>

Sende Artikel als PDF an PDF Drucker


Rettet die Natur
4. Januar 2012, 12:45
Abgelegt unter: Menschen, Umwelt | Schlagwörter: , , ,

Ein Buch aus dem Jahre 1985 von Günter Haaf heißt “Rettet die Natur” und vieles habe ich lesen können ohne zu bemerken, dass es  “Umweltsünden” beschreibt, die vor meiner Geburt (1988) begangen wurden.

“Anfang der achtziger Jahre sah es so aus, als erlahmte der grüne Schwung im Argumentationsdickicht um “Arbeitsplätze” und ” Wettbewerbsfähigkeit”. (S. 14)

1972 gab es die erste Umweltkonferenz in Stockholm.

Hier lese ich dann….http://www.wirtschaftswetter.de/ausgabe71/oelschock.html

Können Sie sich überhaupt noch an die Ölkrisen in den 70er Jahren erinnern oder waren Sie überhaupt schon anwesend, auf dem Planeten Erde, der von Geld und Öl regiert wird? Gleich zwei Mal, 1973 und 1979 kletterten die Ölpreise in bis dahin ungekannte Höhen.

Deutschland reagierte auf die erste Ölkrise nämlich mit einer ungewöhnlichen Sparmaßnahme und verhängte mit dem Energiesicherungsgesetz vom 9. November 1973 vier autofreien Sonntage (25. November, 2., 9. und 16. Dezember 1973) sowie Tempolimits.

1980 Ein “Global 2000″-Report aus den USA prophezeit für das Jahr 2000….

“Wenn der gegenwärtige Trend anhält, dann wird die Welt im Jahr 2000 überbevölkert, verschmutzter, ökologisch weniger stabil und anfälliger gegen Störungen sein als die Welt, in der wir jetzt leben” (S.15)

1984 ein Buch wird veröffentlicht “the Resourceful Earth”- das Klimawandel und Rohstoffverknappung widerlegt.

“Die Beschränkungen des Wachstums durch Umweltbelastung, Rohstoffverknappung und Bevölkerungsdruck werden immer weniger.”(S.18)

So gibt es auch heute Menschen, die an die Klimalüge glauben und die nicht verstehen können was schon Rousseau mit
“Zurück zur Natur” meinte.( † 2. Juli 1778)

“Nur wenn er [der Mensch] seine Landschaft wiedererkennt, findet der Mensch sich selbst wieder, hat er die Gewissheit, wirklich “zu Hause” zu sein.” sagt Landschaftsökologe Prof. Francisco C. Cabral

Eine rückwärts gerichtete Utopie kommt u.a in der realen Wirtschaft nicht gut an.  Wir wollen nicht alle Bauern sein um so in und mit der Landschaft zu leben. Wir können nicht alle vom Blitz getroffen in den Wald stampfen und dort unsere Freizeit verbringen. Schon in den 1970er Jahren gab es ein Bewusstsein für die von Menschen verursachten Umweltprobleme.  2011 ist das Rekordjahr des Ressourcenverbrauchs. Also müssen wir schaffen unsere Gewohnheiten zu ändern, oder

endlich tun was wir wissen… http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturfragen/1641836/

Suchst du das Höchste, das Größte? Die Pflanze kann es dich lehren.
Was sie willenlos ist, sei du es wollend – das ist’s!
Friedrich Schiller

<a href=”http://www.bloggeramt.de/” title=”BloggerAmt” target=”_blank”><img src=”http://www.bloggeramt.de/images/blog_button1.gif” style=”border:0px;” alt=”Blogverzeichnis” /></a>

<a href=”http://www.blogscene.de/view-link.php?id=5699″><img src=”http://www.blogscene.de/templates/Melancholy/img/blogbutton.gif” border=”0″ alt=”Blog Button”></a>

Sende Artikel als PDF an PDF erstellen


Die größten Ereignisse
15. Dezember 2011, 16:52
Abgelegt unter: Allgemein, Energiepolitik, Menschen | Schlagwörter: ,

“Ein Baum der fällt macht mehr Krach als ein Wald der wächst” ein tibetischer Spruch

Unsere Geschichtsbücher sind voll von fallenden Bäumen, sagt Dürr. (deutscher Physiker)

Kanada wäre nun so ein Beispiel.  Die Öffentlichkeit weltweit überlegt sich – wie weit sind wir und wie ernst meinen wir es mit der Klimaerwärmung. Es sah so aus als ob der Fahrplan nun bis 2020 vollzogen wird und alle machen mit. Der Wald wächst eben langsam. Leider fällt ein Baum und wir sehen keinen Fortschritt mehr, doch es gibt ihn. Der fallende Baum macht nur mehr Krach.

Ich versuche mich immerwieder an Fortschritten hochzuziehen. Argumente die für die “grüne Welle” sprechen machen mir mehr spaß, als mit dem Finger auf “fallende Bäume” zu zeigen. Zum Beispiel die steigende Nachfrage nach Bio-,lokale Produkte,fair trade

Die grüne Welle wächst nicht so schnell und so entzieht sie sich der allgemeinen Aufmerksamkeit. Und dann schaut man wieder hin und reagiert wie eine Omi:“Mein Gott-bist du aber groß geworden.”

Man kann sich nur entwickeln, wenn man Zeit bekommt. Das Gehirn braucht Pausen um authentisch zu reagieren.
Damit meine ich nicht eine Pause bis 2015 oder länger….Verständlich,wir haben ja nicht nur Klimaprobleme. Der komplizierter werdende Alltag ist Belastung genug.

Man kann dem Gehirn eine Pause gönnen, wenn man sich einen Gedanken erlaubt.

“Weniger ist mehr.” Nicht beim konsumieren einer Ware, an die anderen Kaufmöglichkeiten denken und überlegen ob man sich richtig entschieden hat. Sondern das genießen, was man hat.  Glück findet man auch, wenn man sich radikal beschränkt. Ich meine: sich vor zu vielen Reizen schützen um bewusst die weniger gewordenen Reize verdauen zu können.( geklaute Gedanken aus einem Artikel von DIE ZEIT Wissen Ratgeber NATUR erleben. genießen. bewahren.)

Ein Stadtmensch erlebt gefühlt mehr, wenn er auf das Landvolk schaut. Aber wo findet er einen ruhigen Ort um die Flut an Reizen zu verdauen. Dürr sagt in etwa: Ein Computer bekommt Information und er kann nur Information ausspucken. Der Mensch macht aus der verdauten Information Wissen.  Er sagt : Wir sind eine Informations(sammel)gesellschaft,denn eine Wissensgesellschaft sind wir bestimmt nicht.  Wir zerstreuen die Informationen über die Erderwärmung und die Sünden unseres Wohlstands in der Vielfalt von Ablenkungsmöglichkeiten.

Vielleicht schafft die Winterzeit und Weihnachtszeit für manche solch einen Ort der Ruhe. Das wäre  ein schöner Ort der Ruhe.
Das “Heilige” an der Nacht funkt wohl unter den Weihnachtsbäumen auf, doch der Weg dahin ist eine groteske Reizflut in Form von Werbung und der Weihnachtseinkauf wird zu einer nervenaufreibenden Geschichte.  Wieder wünsch ich mir ein “Weniger”, gerade in der Weihnachtszeit.

Unter diesem wunderschönen Track steht ein super Kommentar. Der Hörer schreibt:

“man why cant everyone just chill and listen to music like this, im so tired of living in a world where everyone is always fighting eachother we as people just need to chill out and stop fucking up the planet”

dirtbiXe vor 3 Monaten   53 gefällt das

Das Glück ist ein Schmetterling,
angelockt vom Duft der stillen Blüte,
die sich öffnend dem Augenblick verschenkt.
Andreas Tenzer, www.zitate-aphorismen.de

Sönke Keding

<a href=”http://www.bloggeramt.de/” title=”BloggerAmt” target=”_blank”><img src=”http://www.bloggeramt.de/images/blog_button1.gif” style=”border:0px;” alt=”Blogverzeichnis” /></a>

<a href=”http://www.blogscene.de/view-link.php?id=5699″><img src=”http://www.blogscene.de/templates/Melancholy/img/blogbutton.gif” border=”0″ alt=”Blog Button”></a>

Sende Artikel als PDF an PDF


die Hoffnung schmilzt
8. Dezember 2011, 21:17
Abgelegt unter: Menschen, Umwelt | Schlagwörter: , , ,

Das Video stellt die Wirklichkeit gut dar und man erfährt was der Stand des Umwelschutzes und der Stand der Umweltverschmutzung ist.  Wie sieht es bei den “Klimaabkommenblockiererstaaten” aus? So siehts aus….

Und zurück zu einem vorherigen Eintrag. Der Gletscher ist ein gutes Symbol um den Klimawandel zu erklären – ich habe beklagt, dass der Gletscher recht schleichend stirbt und man ihn schnell aus den Augen verliert.Das zweite Video kann, dank Technik, uns bei unserer Wahrnehmung unterstützen. Und ich sah gerade das Video und dacht: “Der Gletscher ist ja gar nicht  langsam unterwegs“,dann ist das Symbol noch stärker (und trauriger) als ich erdacht habe.

Zusammenfassend lässt sich reimend sagen….

Welche Zukunft?

rosig – sieht anders aus
gelblich-graue Augen
der Zunkunft sehen mich gerad an
Ich schrei:Nein, geh weg, ich will das nicht

nehm eine Rose und dies Gedicht
geh mir aus dem Licht

Verschwinde! War mein letzter Gruß.
Die graue Zukunft war dann Weg
und auch Müll und Dreck
Finanzschlacht und Ruß

fort.
endlich hat es aufgehört.
mein Schreien war nicht laut
wenn ihr euch traut
wir dann zusammen
VERSCHWINDE! Schrein

rosig solln wir sein

und wenn die schwere Industrie
beginnt von forn
spüren sie den Rosendorn
einer duftenden Zukunft

(ein Spontangedicht)

Sönke Keding

<a href=”http://www.bloggeramt.de/” title=”BloggerAmt” target=”_blank”><img src=”http://www.bloggeramt.de/images/blog_button1.gif” style=”border:0px;” alt=”Blogverzeichnis” /></a>

<a href=”http://www.blogscene.de/view-link.php?id=5699″><img src=”http://www.blogscene.de/templates/Melancholy/img/blogbutton.gif” border=”0″ alt=”Blog Button”></a>

Sende Artikel als PDF an PDF Drucker


in den sauren Apfel beißen
4. Dezember 2011, 15:45
Abgelegt unter: Allgemein, Energiepolitik, Menschen, Politik, Umwelt, Wirtschaft | Schlagwörter: , , , , , ,

ein Sauer-Schauer, das Gesicht verzieht sich und man weiß selber nicht so recht. Ist sauer jetzt lustig?
Das Gesichtverziehen ist eine Abwehrreaktion, wen es interessiert…

http://www.drs3.ch/www/de/drs3/sendungen/schlauer-in-60-sekunden/79818.sh10138859.html

In dem Audiobeitrag wird deutlich das Sauer erstmal nicht lustig ist und der Körper mit Warnsignalen reagiert und sofort alles versucht die Gefahr zu verdünnen oder auszuspucken.

Die Lösung. Keine sauren Sachen essen. Und wenn man auf einem Klimagipfel eingeladen ist, dann kann man auch von den süßen Dingen reden. Neue Seewege und neues Land dank Erderwärmung. Und die Katastrophen treffen zunächst immer die ärmere Bevölkerung, die nicht erdbebensichere Häuser haben, keine Versicherung, keine Mobilität und Geld. Es trifft jene, die keinen großen Konsumbeitrag leisten und kein wirtschaftsrelevantes Know-How besitzen. China  plant die Klimaveränderungen stets mit ein und beißt in den sauren Apfel. Staudämme provozieren Überschwemmungen, Landverlust,Dürren, aber produzieren “sauberen” Strom. Das Volk in manchen Teilen Chinas rennt schon heute mit verzogenem Gesicht herum. Sie mussten bereits in den sauren Apfel beißen – für größere Ideen.

Dazu ein tragisch-komisches Fundstück.

http://www.saurerapfel.de/warum.cfm

Eine Unternehmensberaterseite.. Wir helfen ihnen den richtigen “sauren Apfel” zu finden.
..die bei schwierigen Entscheidungen hilft.

Was fällt mir auf…

Ein saurer Apfel:   1. der Apfel ist grün (Vgl. “grüne Welle”)

2. eine Vitaminspritze ( mit Betonung auf Spritze)

3. Ein Spruch: “Wer in einen sauren Apfel gebissen hat, den schmeckt der süße desto besser”
(Vgl. die saure Politik von China)

4. ein zweiter Spruch: “verbotene Äpfel sind süß”

Aus wirtschaftlicher Sicht kann China und co. mit diesen Vorüberlegungen mit “gutem Gewissen” in jeden Klimagipfel gehen. Sie wissen auf welche Leckereien (Bodenschätze, Wertanlagen) sie scharf sind und weil in jede ausgewogene Ernährung auch etwas Saures gehört, nimmt man auch die Schattengewächse einer jeden Überlegung bewusst in kauf.

China steckt dank konsequenter Politik in keinem Gewissens- oder Wirtschaftsdilemma. Wenn man es aus einer anderen Sicht beschaut, dann ist China der größte Motor damit die gefährdeten Arten schnellstmöglich aussterben usw. , aber diese Sicht nehme ich in anderen Beitragen ausführlicher ein.

Mir ging es dieses Mal um die Frage:Warum verzieht China (und USA und und und und und) das Gesicht, wenn es um ernste(einschneidende) internationale Abkommen geht?Womöglich – weil sie schon in den sauren Apfel gebissen haben und keine Lust verspüren mit noch mehr Säure ihr Wachstum zu bremsen. So wie unser Körper sofort auf die Warnung reagiert und die gefährliche Säure mit produziertem Speichel verdünnt, verflüssigt China derzeit jede Gefahr (auch Finanzkrisen) mit Geld.

Ich will jetzt nicht mit Weltuntergangsstimmung reagieren, aber ich denke mit solch einem Kapitalismus wird es immer mehr saure Äpfel geben

und dann verziehen die Kapital-Liebhaber ihr Gesicht nicht wegen der Säure, sondern endlich wegen ihrem schlechten Gewissen.

Sönke Keding

<a href=”http://www.bloggeramt.de/” title=”BloggerAmt” target=”_blank”><img src=”http://www.bloggeramt.de/images/blog_button1.gif” style=”border:0px;” alt=”Blogverzeichnis” /></a>

<a href=”http://www.blogscene.de/view-link.php?id=5699″><img src=”http://www.blogscene.de/templates/Melancholy/img/blogbutton.gif” border=”0″ alt=”Blog Button”></a>


Sende Artikel als PDF an PDF erstellen


Rückschläge
28. November 2011, 19:19
Abgelegt unter: Demokratie, Energiepolitik, Menschen, Politik, Umwelt, Wirtschaft | Schlagwörter: , , , , ,

Kann die grüne Welle zurückschlagen? Erstmal muss sie die Rückschläge verkraften. Der Castortransport wird mit Macht im wahrsten Sinne durchgeboxt.

Und gleichzeitig stimmen die Stuttgarter FÜR das Großprojekt.

http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE7AR00320111128

Und nun schaue ich in meine zweite Heimat, mein Geburtsland Südafrika. In den nächsten zwei Wochen wird versucht miteinander über den Klimawandel und die Verantwortung der Staaten zu verhandeln. Angela Merkel hat im Vorfeld schon deutlich gemacht, dass der Gipfeltreff keine historischen Ergebnisse erreichen wird.

Ist die Katastrophe nicht groß genug? Die Redaktion von n-tv sagt…

http://www.n-tv.de/politik/Katastrophe-noch-nicht-gross-genug-article4874401.html

ein Absatz des Artikels…

2015 müsste es losgehen

Das offizielle deutsche Verhandlungsziel ist nach wie vor “der Abschluss eines globalen, ausgewogenen, umfassenden, rechtsverbindlichen Klimaschutzabkommens mit bindenden Minderungszielen”, wie Umweltstaatssekretärin Katherina Reiche am 11. November im Bundestag sagte.

Also zurücklehnen und die Jahre zählen und auf Katastrophen warten. Igitt. Das will ich doch gar nicht.

Mal schaun wann und warum es wieder zu einem Umdenken kommt. Vielleicht ändert sich zumindest die Meinung Japans….

Mit schmelzenden Gletschern hat man  ein symbolvolles Bild. Jedes Jahr kann man vor Ort die Veränderungen wahrnehmen, aber der Prozess ist zu schleichend, dass man unverzüglich umdenkt und gegensteuert. Die Veränderungen sind aber nicht so ein eindrucksvolles Bild (das sich ins Gedächtnis brennt) wie ein Tsunamie ,eine atomare Explosion,fallende Türme oder hungernde Kinder. Wir können, gerade in Deutschland, den Klimawandel viel besser verdrängen als die Finanzkrise.

Ich sehe das Wirtschaftssystem in der Krise. Es versteht seine fallenden Kurse oftmals nicht. Extreme Verschuldung ohne doppelten Boden. Und wie soll ein Konkurenzsystem,wie der freie Markt, auf ein ernstgemeint und kooperativ beschlossenes Abkommen  unter den Staaten reagieren? Wie soll da  Wachstum herrschen, wenn  Klima- und Finanzabkommen bremsen?! Aber wir wollen doch den Wohlstand. In Wohlstandsländern ist die Geburtenrate geringer als in Entwicklungsländern. Aber dann können sich zu viele Chinesen und Inder ein eigenes Auto leisten. Schlecht fürs Klima gut für den Absatz von deutschen Autofirmen.

Dilemma. Ist wohl die beste Antwort auf die heutigen Krisen auf der Welt.
Hier müssen Ideen her. Und hier ist die Quelle der grünen Welle.

Sönke Keding

<a href=”http://www.bloggeramt.de/” title=”BloggerAmt” target=”_blank”><img src=”http://www.bloggeramt.de/images/blog_button1.gif” style=”border:0px;” alt=”Blogverzeichnis” /></a>

<a href=”http://www.blogscene.de/view-link.php?id=5699″><img src=”http://www.blogscene.de/templates/Melancholy/img/blogbutton.gif” border=”0″ alt=”Blog Button”></a>


Sende Artikel als PDF an PDF erstellen


wo ist denn das Problem….
30. Oktober 2011, 23:32
Abgelegt unter: Menschen, Umwelt, Wirtschaft | Schlagwörter: , , , , , , ,

ach,

wir leben in einer zivilisierten Welt. Wo der Verstand herrscht und jeder das Wohl des Anderen sucht. Drei sehr nette Beispiele demonstrieren wie schön unsere Welt ist und der Mensch als – homo nachhaltikus. Wo selbst die Mächtigen alles tun um die Welt nachhaltig zu machen und wir unbedingt alle Kinder und Käufer machen wollen, dass das nie aufhört. Ach, es ist so schön…und was sind das für Beispiele? Ich wähle mal die Klassiker.

http://www.mcdonalds.de/unternehmen/umweltschutz.html

“Umweltschutz ist für uns selbstverständlich.” Ist das nicht schön. Die sind viel weiter als die Wutbürger, die noch in den Anfängen sind -  im Üben – umweltverträglicher zu verbrauchen und zu leben. Das M von mcdonalds steht für MUTTER NATUR, glaub ich, ganz fest, anderes kann ich mir das jetzt eigentlich nicht erklären und man die haben die grüne Welle schon längst durch. Das ist schon lange SELBSTVERSTÄNDLICH.

Und welcher Nobelpreisträger wählte diese Worte….help us to protect the polar bears arctic home

http://www.coca-cola.com/en/index.html

Was sie trinken keine Cola von dieser Marke? Dann haben sie die Eisbären auf dem Gewissen.

LEBE DIE ZUKUNFT – das tut man mit Cola. Weil die im Konzern voll die Nachhaltigkeitsstrategie haben.

http://www.coca-cola-gmbh.de/nachhaltigkeit/index.html

Wir machen hier voll die Welle und Unilever hat das Konzept….

Klimaschutz

Unser Ziel ist, jedes Handeln so auszurichten, dass es zu dauerhaftem Erfolg und gleichzeitig dauerhafter Schonung aller Ressourcen beiträgt.

http://www.unilever.de/

Voll gut, oder? Einfach dauerhaft Erfolg(Gewinn?!) und dauerhaft Ressourcen schonen.Das ist ja der feuchte Traum eines jeden Kapitalisten.

Und das sind globale Konzerne, die haben Einfluss und nutzen das um die Welt zu retten, die sollen doch mal von einem Umweltschützer ein bisschen Respekt bekommen. Immer nur böse Kritik, das ist doch gemein. Das sind bestimmt feine,ehrliche Leute.  Und deswegen ist der WWF wahrscheinlich ein wichtiger Partner. Nein, jetzt habe ich vergessen Tiger als SMS an den WWF zu schicken, das hol ich morgen gleich nach. Hab ja heute schon Coca Cola nicht geholfen die Eisbären zu retten.

Das Problem bin also ICH und vielleicht DU bestimmt nicht die Unternehmen, die gaaaanz viele Arbeitsplätze schaffen.

Ich könnte überlegen ehrenamtlich bei einem dieser “großen Freunde” zu arbeiten. Ein bisschen unentgeldliche Arbeit um den Konzernen was zurückzugeben.

———————————

Und warum verarschen sich die Konzerne selber und uns? Weil sie schlau sind. Es wäre ja selten dämlich damit zu werben, dass man in seiner Gier alles tun würde  um immer größeren Erfolg zu haben. Und warum halten sie sich nicht fern von Begriffen wie Nachhaligkeit und Umweltschutz,wenn sie doch wenigstens nichts sagen würden, dann wär es nur halb so unehrlich und vor allem nicht so peinlich. Weil “grün” im Trend ist und voll cool ist. Und damit verlorene Schäfchen in die (Konsum)Herde zurückgeholt werden können. Hallo, ich bin der böse Wolf, was wollen sie kaufen empfehlen die Wirtschaftspsychologen nicht.

Es ist doch entwaffnend und genial…Angriff ist die beste Verteidigung.

MC-D bringt den Kindern bei wie man sich richtig ernährt. ja wer denn sonst ;)     Das ist doch genial. Das ist ein gutes Gegengewicht für Kritik. Und die märchenhafte Selbstverarsche, lässt dann auch den einzelnen Chef nachts schlafen.

Wer anderen eine Grube gräbt fällt selbst hinein.

Wenn du so stumpf lügst, dann stumpfst du ab und glaubst an deine Selbstverarsche….wie sagen die Frommen.

Es ist ein Sache des Glaubens.

Wer´s glaubt


Sönke Keding

Sende Artikel als PDF an PDF erstellen


nicht so schön…
13. Oktober 2011, 19:14
Abgelegt unter: Menschen, Politik, Umwelt, Wirtschaft | Schlagwörter: , , , ,

Wilmar International der weltgrößte Palmölkonzern. “Nachhaltig ist nur ihre Umweltzerstörung” – ein Zertifikat für Nachhaltigkeit bekommen sie dennoch ausgestellt und wir wollen etwas tun und kaufen diese verteuerten Produkte. Das sollte doch die Wutbürger auf die Ölpalme bringen. Nicht nur die Dummheiten vor Ort sollten uns ärgern, sondern auch “sowas selten gemeines…”

Ein erschreckender Doku-Bericht über den “Terror der Palmölkonzerne”

…dann noch was Schönes…gelebte Zukunft

http://direktrecycling.net/DEUTSCHLAND/PRODUKTENEU04-2002/BUERO/PRODUKTE-BUERO.htm

und ein Nachtrag zum Staudamm, der die Stimmung des Umweltschützers auf den Tiefpunkt befördert…”Todesstoß für Amazonien?”

http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/329478_weltspiegel/8428054_brasilien–der-monster-staudamm–todessto–f-r-amaz?type=null&buchstabe=W

Sende Artikel als PDF an PDF


das wird mir zu blöd….
22. August 2011, 14:59
Abgelegt unter: Menschen, Umwelt, Wirtschaft | Schlagwörter: , ,

Wenn es Dir zu blöd wird, dann schalte den Fernseher aus.

Wenn es Dir zu blöd wird, dann brech das Studium ab.

Wenn es Dir zu blöd wird in der teuren Stadt dann ziehe aufs Land.

Wenn es einem nicht zu blöd wird, ist man dann selber schon so blöd geworden, dass man sich in der eigenen Haut fremd fühlt?Dass man sich so leer fühlt,dass egal was man in sich reinschmeißt alles wieder ausgeschissen wird und nichts mehr aufgenommen werden kann. Seien es Ideen oder Erfahrungen.

Was ist dein Nährwert in deinem Leben?

http://www.regenwald.org/

Das Klima braucht den Regenwald. Der Regenwald bietet einen wichtigen Nährwert. Der Nährwert von unseren Lebensmitteln aus dem Supermarkt ist manchmal ein schändlicher Verlust für ein wertvolles Leben. Mir wird es zu blöd, wenn ich lesen muss, dass der Regenwald abgeholzt wird für Palmkernöl und “wasauchimmer”. Und mir wird schlecht, wenn ich als Endverbraucher einsehe: ” Ja, auch ich esse manchmal Rama und teile meinen kleinen Beitrag dazu bei, dass die Welt ein kleines Stückchen unerträglicher wird.” (Natürlich boykottiere ich nun dieses Produkt.)

Die blutige Margarine

https://www.regenwald.org/mailalert/747/rama-die-blutige-margarine-aus-dem-hause-unilever

Schicksale des Klimawandels

Klimawandel in Zeiten von Börsenkrise interessiert den Zeitgeist jetzt Mal gerade nicht allzusehr. Ein interessanter kurzer Beitrag in dem SICHTBARE Beispiele einer schleichenden Katastrophe vorgestellt werden.

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7975270

Und nochmal zurück zu Unilever (Rama und Co.) ich wollte mir die Produkte durchschauen und sehe auf der Startseite wieder “KLIMASCHUTZ…” Das wird mir zu blöd…..” Sie schreiben:

Unser Ziel ist, jedes Handeln so auszurichten, dass es zu dauerhaftem Erfolg und gleichzeitig dauerhafter Schonung aller Ressourcen beiträgt.

Absoluter Schwachsinn. Aber ähnlich wie das “grüne Mc Donalds” und das grüne RWE und grüne Henkel betreiben sie allesamt schlaue Wirtschaftspsychologie frei jeder Bildung und Moral. Aber schlau und gewinnorientiert. 

Die Produktpalette von Unilever ist gruselig riesig. Und ich fühle eine Ohnmacht vor so viel Macht. Aber wenigstens macht es mich noch wütend und aggressiv wenn ich verarscht werde und

diese Wut macht mir deutlich, dass ich noch ein emotionales Wesen bin und           Emotionen sind ein Nährwert für mein Leben.

Sönke

Sende Artikel als PDF an PDF Creator