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die grüne Welle


Hin und Her
8. Januar 2012, 16:07
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Was will ich von der Zukunft?

Götz Widmann – mein persönlicher Hausphilosoph hat mit zwei Werken, die ein bisschen den postmodernen Widerspruch widerspiegeln verdeutlicht, dass es gar nicht so einfach ist einen konsequenten Weg zu gehen. Sowohl das Gedicht, als auch der Song  sind nicht völlig ernst gemeint  – so steckt Götze in einer Lebenslage,die der aller größte Teil von uns kennt. Dazwischen.

Man will kein Industrieliebhaber und kein Hippie sein. Aber ein erfüllendes Leben will jeder. Die mögliche Lösung ist eine Synthese von materiellen und immateriellen Werten. Kein “Entweder – Oder”, sondern ein “Sowohl – Als auch…”
Es ist weniger konsequent – dafür massentauglich. Doch noch haben wir keinen Weg gefunden wirklich “nachhaltig” zu wirtschaften. Wir “wurschteln” uns durch und alle möglichen Unternehmen verkaufen sich “grün” und werben mit Nachhaltigkeit. Ist das nun die Synthese, oder pure Scheinheiligkeit. Ich glaube “Dazwischen” sind wir stecken geblieben.

Ich fühl mich im Dazwischen nicht recht wohl und versuche mich weiter in der Synthese. Denn ich habe mit jugendlichem Eifer kein “sowohl – als auch” anerkennen können. Ich wollte eine “Entweder – Oder” Entscheidung.

Und so zog ich in den Wald und habe Hippie “gespielt”, anders als bei Goetze habe ich das ganze sehr ernst genommen.
Wenn ich schau was ich wollte und seh wer ich bin, dann stellt sich ein “Verlierer-Gefühl” ein. Mal schaun wie lange ich dieses Gefühl mit mir tragen werde…

sind insgesamt drei Teile. Ein Projekt von meinem jüngeren Bruder Nils.

Sönke Keding

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Rettet die Natur
4. Januar 2012, 12:45
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Ein Buch aus dem Jahre 1985 von Günter Haaf heißt “Rettet die Natur” und vieles habe ich lesen können ohne zu bemerken, dass es  “Umweltsünden” beschreibt, die vor meiner Geburt (1988) begangen wurden.

“Anfang der achtziger Jahre sah es so aus, als erlahmte der grüne Schwung im Argumentationsdickicht um “Arbeitsplätze” und ” Wettbewerbsfähigkeit”. (S. 14)

1972 gab es die erste Umweltkonferenz in Stockholm.

Hier lese ich dann….http://www.wirtschaftswetter.de/ausgabe71/oelschock.html

Können Sie sich überhaupt noch an die Ölkrisen in den 70er Jahren erinnern oder waren Sie überhaupt schon anwesend, auf dem Planeten Erde, der von Geld und Öl regiert wird? Gleich zwei Mal, 1973 und 1979 kletterten die Ölpreise in bis dahin ungekannte Höhen.

Deutschland reagierte auf die erste Ölkrise nämlich mit einer ungewöhnlichen Sparmaßnahme und verhängte mit dem Energiesicherungsgesetz vom 9. November 1973 vier autofreien Sonntage (25. November, 2., 9. und 16. Dezember 1973) sowie Tempolimits.

1980 Ein “Global 2000″-Report aus den USA prophezeit für das Jahr 2000….

“Wenn der gegenwärtige Trend anhält, dann wird die Welt im Jahr 2000 überbevölkert, verschmutzter, ökologisch weniger stabil und anfälliger gegen Störungen sein als die Welt, in der wir jetzt leben” (S.15)

1984 ein Buch wird veröffentlicht “the Resourceful Earth”- das Klimawandel und Rohstoffverknappung widerlegt.

“Die Beschränkungen des Wachstums durch Umweltbelastung, Rohstoffverknappung und Bevölkerungsdruck werden immer weniger.”(S.18)

So gibt es auch heute Menschen, die an die Klimalüge glauben und die nicht verstehen können was schon Rousseau mit
“Zurück zur Natur” meinte.( † 2. Juli 1778)

“Nur wenn er [der Mensch] seine Landschaft wiedererkennt, findet der Mensch sich selbst wieder, hat er die Gewissheit, wirklich “zu Hause” zu sein.” sagt Landschaftsökologe Prof. Francisco C. Cabral

Eine rückwärts gerichtete Utopie kommt u.a in der realen Wirtschaft nicht gut an.  Wir wollen nicht alle Bauern sein um so in und mit der Landschaft zu leben. Wir können nicht alle vom Blitz getroffen in den Wald stampfen und dort unsere Freizeit verbringen. Schon in den 1970er Jahren gab es ein Bewusstsein für die von Menschen verursachten Umweltprobleme.  2011 ist das Rekordjahr des Ressourcenverbrauchs. Also müssen wir schaffen unsere Gewohnheiten zu ändern, oder

endlich tun was wir wissen… http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturfragen/1641836/

Suchst du das Höchste, das Größte? Die Pflanze kann es dich lehren.
Was sie willenlos ist, sei du es wollend – das ist’s!
Friedrich Schiller

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Ich triebe dich!
24. Dezember 2011, 16:13
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Mir ist heut in der Bannewanne was aufgefallen.Ich habe einen Antrieb und einen Auftrieb. Es hat mit “Trieb” zutun. Und nicht mit” Liebe”.Es muss aber noch gesagt sein. Der Ansatz ist nicht so ernst gemeint…

Ich triebe dich

ich triebe dich und du treibst mich
so fließt mein Lebensfluss voran
gibt acht – treib nicht ab
und übertreib es nicht
bist mein Strom – ich triebe dich
und du treibst mich

du bist Wasser
du bist mehr
du bist halb voll
du bist halb leer

du bist die grüne Welle

wenn die Liebe nicht mehr reicht
und den Trieben weicht
dann schwimmt man mit dem Strom
Liebe macht Kummer und Sorgen
Triebe denken nicht an Morgen
in ihnen ist ein Schatz verborgen

Triebe motivier´n
Verliebte verlier´n
haben Kummer und Sorgen
sagen:”ich mach kein Kind in diese böse Welt”
außer:”ich hätte genügend Geld”

den Getriebenen treibt es voran
er treibt und treibt und bleibt
nie stehen, er sagt zugleich

Hallo und auf Wiedersehn
Triebe fördern Taten
Lieben macht Verlegen
macht ängstlich und dagegen
hilft der Trieb auf der Stelle

mein Trost: die grüne Welle
ich triebe dich und du treibst mich
auf dir fließ ich voran

Sönke Keding

Ich wünsche euch eine getriebene Weihnachtszeit. Jesus war wohl auch ein getriebener Mann. Ein  jüdischer Wandercharismatiker, der von einer “besseren Welt” träumte. Weihnachten ist ein naives Fest. Aber Naivität braucht auch einen Feiertag, denn Hoffnung ist etwas höchst naives. Und ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass wir eine moderne,aufgeklärte, ökologisch-denkende Gesellschaft werden.

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in den sauren Apfel beißen
4. Dezember 2011, 15:45
Abgelegt unter: Allgemein, Energiepolitik, Menschen, Politik, Umwelt, Wirtschaft | Schlagwörter: , , , , , ,

ein Sauer-Schauer, das Gesicht verzieht sich und man weiß selber nicht so recht. Ist sauer jetzt lustig?
Das Gesichtverziehen ist eine Abwehrreaktion, wen es interessiert…

http://www.drs3.ch/www/de/drs3/sendungen/schlauer-in-60-sekunden/79818.sh10138859.html

In dem Audiobeitrag wird deutlich das Sauer erstmal nicht lustig ist und der Körper mit Warnsignalen reagiert und sofort alles versucht die Gefahr zu verdünnen oder auszuspucken.

Die Lösung. Keine sauren Sachen essen. Und wenn man auf einem Klimagipfel eingeladen ist, dann kann man auch von den süßen Dingen reden. Neue Seewege und neues Land dank Erderwärmung. Und die Katastrophen treffen zunächst immer die ärmere Bevölkerung, die nicht erdbebensichere Häuser haben, keine Versicherung, keine Mobilität und Geld. Es trifft jene, die keinen großen Konsumbeitrag leisten und kein wirtschaftsrelevantes Know-How besitzen. China  plant die Klimaveränderungen stets mit ein und beißt in den sauren Apfel. Staudämme provozieren Überschwemmungen, Landverlust,Dürren, aber produzieren “sauberen” Strom. Das Volk in manchen Teilen Chinas rennt schon heute mit verzogenem Gesicht herum. Sie mussten bereits in den sauren Apfel beißen – für größere Ideen.

Dazu ein tragisch-komisches Fundstück.

http://www.saurerapfel.de/warum.cfm

Eine Unternehmensberaterseite.. Wir helfen ihnen den richtigen “sauren Apfel” zu finden.
..die bei schwierigen Entscheidungen hilft.

Was fällt mir auf…

Ein saurer Apfel:   1. der Apfel ist grün (Vgl. “grüne Welle”)

2. eine Vitaminspritze ( mit Betonung auf Spritze)

3. Ein Spruch: “Wer in einen sauren Apfel gebissen hat, den schmeckt der süße desto besser”
(Vgl. die saure Politik von China)

4. ein zweiter Spruch: “verbotene Äpfel sind süß”

Aus wirtschaftlicher Sicht kann China und co. mit diesen Vorüberlegungen mit “gutem Gewissen” in jeden Klimagipfel gehen. Sie wissen auf welche Leckereien (Bodenschätze, Wertanlagen) sie scharf sind und weil in jede ausgewogene Ernährung auch etwas Saures gehört, nimmt man auch die Schattengewächse einer jeden Überlegung bewusst in kauf.

China steckt dank konsequenter Politik in keinem Gewissens- oder Wirtschaftsdilemma. Wenn man es aus einer anderen Sicht beschaut, dann ist China der größte Motor damit die gefährdeten Arten schnellstmöglich aussterben usw. , aber diese Sicht nehme ich in anderen Beitragen ausführlicher ein.

Mir ging es dieses Mal um die Frage:Warum verzieht China (und USA und und und und und) das Gesicht, wenn es um ernste(einschneidende) internationale Abkommen geht?Womöglich – weil sie schon in den sauren Apfel gebissen haben und keine Lust verspüren mit noch mehr Säure ihr Wachstum zu bremsen. So wie unser Körper sofort auf die Warnung reagiert und die gefährliche Säure mit produziertem Speichel verdünnt, verflüssigt China derzeit jede Gefahr (auch Finanzkrisen) mit Geld.

Ich will jetzt nicht mit Weltuntergangsstimmung reagieren, aber ich denke mit solch einem Kapitalismus wird es immer mehr saure Äpfel geben

und dann verziehen die Kapital-Liebhaber ihr Gesicht nicht wegen der Säure, sondern endlich wegen ihrem schlechten Gewissen.

Sönke Keding

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ganz normale Leute
9. November 2011, 16:40
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Ein kurzer Clip zu Fukushima:

Freiwillige messen Radioaktivität

http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/435054_morgenmagazin/8705682_japan-freiwillige-messen-radioaktivitaet

….sie messen die Gefahr, weil es die Regierung nicht ausreichend tut. Nur so können sie wissen woran sie sind.
Diese aktiven Unternehmungen lassen die Bevölkerung von Fukushima nicht im Stich.

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Atompolitik Today
7. November 2011, 18:10
Abgelegt unter: Energiepolitik, Menschen | Schlagwörter: , , , , , ,

ARTE Global..ab ca. 15:30min / Neuigkeiten von Fukushima. Wieder sehr interessant.

http://videos.arte.tv/de/videos/global-4227814.html

und für die Leser…Atompolitik unserer Nachbarländer…

http://www.sueddeutsche.de/politik/energiewende-belgien-peilt-atomausstieg-bis-an-1.1177505

Die Atomdebatte wird weiterhin sehr unterschiedlich geführt und eigentlich bräuchten wir internationale und globale Antworten auf die Zukunft der Stromversorgung und das möglichst schnelle Ende der AKWs. Irgendwie Utopie. Also ein utopisches Zitat ;)

“Nicht, dass die einen den anderen nachgeben,
im Gegenteil: dass alle ihre Anstrengungen vereinen,
um ein umfassenderes und
vollkommeneres Ergebnis zu erzielen.”

Mirra Alfassa (DIE MUTTER / Auroville)

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wo ist denn das Problem….
30. Oktober 2011, 23:32
Abgelegt unter: Menschen, Umwelt, Wirtschaft | Schlagwörter: , , , , , , ,

ach,

wir leben in einer zivilisierten Welt. Wo der Verstand herrscht und jeder das Wohl des Anderen sucht. Drei sehr nette Beispiele demonstrieren wie schön unsere Welt ist und der Mensch als – homo nachhaltikus. Wo selbst die Mächtigen alles tun um die Welt nachhaltig zu machen und wir unbedingt alle Kinder und Käufer machen wollen, dass das nie aufhört. Ach, es ist so schön…und was sind das für Beispiele? Ich wähle mal die Klassiker.

http://www.mcdonalds.de/unternehmen/umweltschutz.html

“Umweltschutz ist für uns selbstverständlich.” Ist das nicht schön. Die sind viel weiter als die Wutbürger, die noch in den Anfängen sind -  im Üben – umweltverträglicher zu verbrauchen und zu leben. Das M von mcdonalds steht für MUTTER NATUR, glaub ich, ganz fest, anderes kann ich mir das jetzt eigentlich nicht erklären und man die haben die grüne Welle schon längst durch. Das ist schon lange SELBSTVERSTÄNDLICH.

Und welcher Nobelpreisträger wählte diese Worte….help us to protect the polar bears arctic home

http://www.coca-cola.com/en/index.html

Was sie trinken keine Cola von dieser Marke? Dann haben sie die Eisbären auf dem Gewissen.

LEBE DIE ZUKUNFT – das tut man mit Cola. Weil die im Konzern voll die Nachhaltigkeitsstrategie haben.

http://www.coca-cola-gmbh.de/nachhaltigkeit/index.html

Wir machen hier voll die Welle und Unilever hat das Konzept….

Klimaschutz

Unser Ziel ist, jedes Handeln so auszurichten, dass es zu dauerhaftem Erfolg und gleichzeitig dauerhafter Schonung aller Ressourcen beiträgt.

http://www.unilever.de/

Voll gut, oder? Einfach dauerhaft Erfolg(Gewinn?!) und dauerhaft Ressourcen schonen.Das ist ja der feuchte Traum eines jeden Kapitalisten.

Und das sind globale Konzerne, die haben Einfluss und nutzen das um die Welt zu retten, die sollen doch mal von einem Umweltschützer ein bisschen Respekt bekommen. Immer nur böse Kritik, das ist doch gemein. Das sind bestimmt feine,ehrliche Leute.  Und deswegen ist der WWF wahrscheinlich ein wichtiger Partner. Nein, jetzt habe ich vergessen Tiger als SMS an den WWF zu schicken, das hol ich morgen gleich nach. Hab ja heute schon Coca Cola nicht geholfen die Eisbären zu retten.

Das Problem bin also ICH und vielleicht DU bestimmt nicht die Unternehmen, die gaaaanz viele Arbeitsplätze schaffen.

Ich könnte überlegen ehrenamtlich bei einem dieser “großen Freunde” zu arbeiten. Ein bisschen unentgeldliche Arbeit um den Konzernen was zurückzugeben.

———————————

Und warum verarschen sich die Konzerne selber und uns? Weil sie schlau sind. Es wäre ja selten dämlich damit zu werben, dass man in seiner Gier alles tun würde  um immer größeren Erfolg zu haben. Und warum halten sie sich nicht fern von Begriffen wie Nachhaligkeit und Umweltschutz,wenn sie doch wenigstens nichts sagen würden, dann wär es nur halb so unehrlich und vor allem nicht so peinlich. Weil “grün” im Trend ist und voll cool ist. Und damit verlorene Schäfchen in die (Konsum)Herde zurückgeholt werden können. Hallo, ich bin der böse Wolf, was wollen sie kaufen empfehlen die Wirtschaftspsychologen nicht.

Es ist doch entwaffnend und genial…Angriff ist die beste Verteidigung.

MC-D bringt den Kindern bei wie man sich richtig ernährt. ja wer denn sonst ;)     Das ist doch genial. Das ist ein gutes Gegengewicht für Kritik. Und die märchenhafte Selbstverarsche, lässt dann auch den einzelnen Chef nachts schlafen.

Wer anderen eine Grube gräbt fällt selbst hinein.

Wenn du so stumpf lügst, dann stumpfst du ab und glaubst an deine Selbstverarsche….wie sagen die Frommen.

Es ist ein Sache des Glaubens.

Wer´s glaubt


Sönke Keding

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der gute Mensch
2. September 2011, 17:01
Abgelegt unter: Menschen, Umwelt, Wirtschaft | Schlagwörter: ,

Wann ist man einer von den Guten? Und würde jemand sich selber auf die Seite des “Bösen” stellen… Auf die Frage kam ich nachdem ich ein altes Interview von Bush Junior nach den 9/11 Anschlägen gesehen habe…”Es ist ein Kampf Gut gegen Böse und die Guten gewinnen.” Es ist doch phantastisch,wie im Film. Er meinte natürlich, dass die Amerikaner die Guten sind.

Wer ein positives Menschenbild entwickelt hat, der glaubt, dass in allen (Menschen) die Voraussetzung sitzt, das Leben zu lieben und am Leben interessiert zu sein.

Wie seht das aus – das Leben lieben? Was muss man tun um das Leben zu lieben. Kann ich ein Atheist sein und das Leben lieben? Ein Christ sagt eher: NEIN.  Kann ich an Profitmaximierung glauben und das Leben lieben. ICH sage: “eher Nein.” Kann ich die Natur wissentlich zerstören, kann ich ihre Zerstörung in Kauf nehmen für die Liebe an mein Leben oder das meiner Familie?

Es ist alles sehr abstrakt. Was ist “lieben” und was ist “das Leben.”?

Das Leben steckt in unzählbaren Varianten.  Das Leben ist verwunderlich…Wie will ich mit meinem Verstand darauf reagieren. Ich versuche mit meiner Persönlichkeit auf die Dinge zu reagieren und spüre Verzweiflung, wenn ich mit meinem Verstand nicht erfassen kann, warum jeder sich auf der richtigen Seite fühlt und wir uns dennoch die Lebensgrundlagen zerstören.

Ich fühle mich selber auf der Seite der Guten. Weil ich eine Beziehung zur Natur habe.

Der nächste sagt:” Ich liebe das Leben meiner Familie und meiner Nation. Ich liebe die Natur in meinem Nutzgarten. Hier kann er unmittelbar begreifen und verstehen. Die Zerstörung ist so weit weg. Ich kann nur in meiner kleinen Welt ein positives Menschenbild aufbauen. Ja, meine Freunde und Familie beschütze ich….,aber die Anderen, die sind doch alle gleich..!”

Wir müssen lernen universaler zu lieben. Das Lieben in meiner kleinen Welt übt das Lieben für die große Welt.

Und im “grünen Denken” erkenne ich ein Mittel am Leben interessiert zu sein.
Das begreift man mit dem Verstand nicht – was das Leben ist. Wenn man sich nicht auf die Seite des Geldes stellt oder auf die Seite des ausgedachten Systems, sondern immer von dem ausgeht was schon VOR dem Menschen war. Dann hat man damit ein gutes Werkzeug zu argumentieren.

Es ist beschwerlich, dass niemand weiß was gut und richtig ist. Zwar gibt es viele Sinnangebote – aber weiß ein Christentum oder Islam oder Buddhismus oder die Wissenschaft wirklich Antworten zu finden?

Ich persönlich achte auf meine eigenen Gefühle. Ich werde aggressiv, wenn ich von Zerstörung und Tod höre und ich versuche die Aggression nicht zu nutzen um selber Zerstörung und Tod zu säen. Ich will nicht ungerecht auf Ungerechtigkeit reagieren.

Ich vermute was falsch ist und will das “Falsche” nicht wiederholen und gebe aber zu – mir fehlt manches mal die Antwort was richtig ist. Ich weiß nicht einmal was gut und böse ist und trotzdem:

Es sind nicht immer die Anderen die Scheiße bauen und Fehler machen…

P.S. Kleingeldprinzessin – ein großartige Sängerin mit Texten zum Nachdenken und Schmunzeln

Sönke

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überraschende Kommentare
24. Juli 2011, 22:22
Abgelegt unter: Menschen, Umwelt | Schlagwörter:

Ich bin oft geschockt, wenn ich Kommentare lese. Auf Nachrichtenseiten oder Youtube und anderen Videoportalen. Hassparolen, Judenfeindlichkeit und andere unendlich dumme Meinungen liest man zu häufig. Mir wurde ein Video “zugetragen”, wo man einen Menschen mit einen Hai kämpfen sieht und es ist doch erstaunlich wie die Leute dieses Mal reagieren. Denn das Video wird auch anders dargestellt.

Ich denke, auch in solchen Kommentaren und den ensprechenden “gefällt mir” anzeigen, dass wir uns wandeln im Blick auf uns selbst, aber schaut es euch an…

http://de.nachrichten.yahoo.com/spektakul%C3%A4rer-kampf-zwischen-mensch-und-hai.html

Ich habe meinen eigenen Menschenhass abgelegt. Ich denke man muss an die Menschheit glauben.(das sagte auch Erich Fromm über den rationalen Glauben)  Um auch an sein eigenes menschliches Dasein glauben zu können.  Nicht alles gut finden, was die Menschen zerstören und wie sie sich benehmen, aber sehen: “Es geht anders und es ist und wäre möglich, anders mit Tieren und Natur umzugehen.” Ich hoffe es klinkt nicht zu kitschig.

P.S.

Nach der Wirtschaftspsychologie, scheint es eine Art Webpsychologie zu geben. Um auf seine Webseiten oder Blogs aufmerksam zu machen, pöbelt man extra rum, beschimpft und schreibt direkt Leute an um einen Streit zu entfachen…Warum? Damit “die Leute” neugierig und vielleicht empört auf die ensprechenden Links klicken. Ich finde es widerlich Hass und Dummheit zu säen um mehr Klicks zu bekommen.

PS.2: Ich habe die Frauen WM verfolgt und mich sehr für Japan gefreut,mehr als ich es bei einem deutschen Gewinn je könnte…

Sönke Keding

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fast vergessen
15. Juni 2011, 19:17
Abgelegt unter: Allgemein, Menschen | Schlagwörter: ,

nur fast haben wir Fukushima vergessen. Das Unglück ist so gewaltig, dass einzelne Menschen nicht im Blick sind. Sondern, nur eine graue Masse an “armen Japanern”. Aber was würdest du tun, wenn deine Heimat und dein Traum vom eigenen Heim für immer zerstört wird? Würdest du grau werden und in der Trauer und Wut versinken und eingehen wie eine Blume? Oder gibt es einen anderen Weg. In diesem Video wird eine Geschichte von einer Person erzählt aus Fukushima und es ist berührend, wie Menschen mit Schicksalen umgehen. Es sind dann meist Menschen, die sich besinnen auf die wesentlichen Dinge im Leben. Auf einmal lieben die Bewohner die Natur um sich herum in Fukushima und wissen gar nicht wie man so eine (Atom-)Katastrophe zulassen und tolerieren konnte.

http://www.tagesschau.de/ausland/sternwartefukushima100.html

sternwartefukushima

Sönke

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