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Monthly Archive for Dezember, 2012

Weihnachten

Tja Maria,
da staunst Du sehr,
wo kommt so ein schicker Schneemann nur her?

Konzipiert hab ich ihn von Anfang an,
mit Hut auf dem Haupt,
sieht er nicht aus wie ein echter Staatsmann?

Ein Gutes ist auch noch an ihm zu sehn,
während andere schmelzen,
bleibt er einfach stehn.

Ob 13 oder minus 20 Grad,
der Schneemann ist für Dich,
wünscht mit mir Dir ein frohes Neues Jahr.

Doch zuvor ein herrliches Weihnachtsfest,
mit viel Freude, guter Laune,
im Kreise Deiner Lieben und das bis zuletzt.

Frohe Weihnachten

Anna Elisabeth Hahne

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Liebe Maria

Liebe Maria,
heut ist ein besonderer Tag,
sag Maria, das ist doch wahr.

Du bist heut das Geburtstagskind,
Freude, Glück und Segen ich Dir heute besonders wünsch.

Zwar kann ich nicht kaufen ein wildes Pferd,
ein Auto, ein Haus und sonst noch mehr.

Ich steh zwar da mit leerer Hand,
ich denk an Dich als Patentant.

Und willst Du mal in den Norden fahrn,
komm zu mir, ich würd mich freun, das schon seit vielen Tagn.

Alles Liebe zum Geburtstag und zum neuen Lebensjahr!

Anna Elisabeth Hahne

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Mein Leben

Genau das ist es, das wollt ich nicht,
dass Du mich einfach hast geküsst,
dass Du für mich das Wort ergreifst,
dass Du mir sagst, wie ich heiß,
dass Du an meiner Seite gehst,
dass Du mir sagst, dass das mir nicht steht,
dass Du noch meine Kleidung trägst,
dass Du bestimmst, was gut für mich ist,
dass Du was von mir willst, selbst wenn ich sage: Ich will das nicht.

Ein jeder Tag, der geht so vorbei,
ich stehe hier und frage mich:
Bin ich überhaupt noch frei?

Wann kann ich meine Schritte tun?
Wann kann ich bestimmen, was mit mir geschieht?
Wann kann ich leben, wie ich das will?

Nein, mein Freund,
so geht das nicht!

Nein, mein Freund,
ich will das nicht!

Nein, mein Freund,
so wird das nichts!

Vorbei ist die Zeit, vorbei das Leid, ich rufe:
Hurra, denn ich fühl mich frei.

Ich will leben im Hier und Jetzt,
ich will mich stellen den Anforderungen zu recht,
ich will meine Schritte tun,
ich will Erfahrungen sammeln,
ich will nicht ruhn,
ich will mich erleben,
ich will mich spürn,
ich will frei und glücklich sein und das bis ans Ende meiner Zeit.

Anna Elisabeth Hahne

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Ohropax

Der gute Morgen nach dem Fest.
Der riesen Kater gab den Rest.

Die Beine, die Arme taten mir weh.
Mein Gott, was war los? Ich konnt nicht mehr stehn.

Mein Bauch war voll, gesättigt bis zum Hals.
Getränke gabs, sehr gute halt.

Freude, Jubel, Lärm überall.
Oldies, Techno, Rock, alles war mal dran.

Gelacht, geklatscht, super getanzt.
Mal allein, mal mit anderen, es machte Spaß.

Mega Stimmung überall hier im Haus.
Selbst die Miezen hatten rote Augen, genau wie Klaus.

Dann war es gut, ich musste zurück.
Eine Etage tiefer fand ich mein Bett, doch nicht mein Glück.

Ich lag im Bett, bum bum und taramtata.
Wie sollte ich Ruhe finden bei dem Lärm, das war mir nicht klar.

Dann kam der Knüller: Immer das selbe Lied.
Haben die geknutscht? Sonst war alles still.

Ein Einbrecher schlich derweil ums Haus.
Ich hab was gehört, für eine Überführung reichte das nicht aus.

Was solls! Soll er doch kommen. Die oben hatten ihren Spaß.
Gruselgeschichten, die hatten wenigstens was.

Zwei Mädchen gingen daraufhin gemeinsam aufs Klo.
Sie wollten nicht allein sein, es gruselte so.

Egal! Was auch immer geschah.
Ich war zum Schluss nicht dabei und hatte keinen Spaß.

Nachbarn störn, das ging einfach nicht.
Also war der Gelackmeierte ich.

Leise, leise, so schlich ich mich durchs Haus.
Maria fands spannend und ich wollte schlafen, doch in welchem Haus?

So ging ich zum Nachbarn, doch die hatten kein Bett.
“Nimm Ohropax”, sagten sie, “dann ist alles weg”.

Anna Elisabeth Hahne

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Verlassen

Meine Seele schreit,
mein Herz, das weint,
was soll ich sagen,
ich bin nicht mehr Dein.

Du hast mich verlassen,
ich bin allein,
ich muss Dich lassen,
traurig werd ich immer sein.

Maria, Du fehlst mir,
was soll ich sagen,
ich bin allein,
ich werd auf Dich warten.

Anna Elisabeth Hahne

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Herr Frosch

Herr Frosch sitzt in Nachbars Garten,
quarkt und quarkt, ich kann nicht schlafen.

Ich schließe fest mein Fenster zu,
endlich find ich im Bett meine Ruh.

Einmal möcht ich zu ihm gehn:
“Herr Frosch, habe die Ehre, jetzt kann ich Sie sehn.”

“Was sind Sie für ein schicker Mann,
richtig grün, Kron auf dem Haupt, wie ein echter Staatsmann.”

“Hier im Garten, ich kanns verstehn,
ist ihr Königreich und es ist wunderschön.”

Anna Elisabeth Hahne

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Krisenzeit

Im Leben gibt es nichts Festes,
nicht hier und für alle Zeit,
alles ist in Bewegung,
nichts scheint selbstverständlich zu sein.

Gewiss fühlst Du Dich aufgehoben
in Deiner Kinderzeit,
alles ist für Dich geregelt,
Eltern, Organisationen stehen für Dich bereit.

Dann kommt die Frage nach dem Leben.
“Was wird für mich das Richtige sein?”
Mit dieser Frage beginnt
Deine eigene Selbstständigkeit.

“Tschüss” sagst Du zu den Lieben
und zu Deiner Kinderzeit.
Du schaust nach vorn zu den Sternen,
es naht eine neue Zeit.

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Erkenntnis

Der Körper ist die Hülle der Seele.
Wenn der stirbt, bleibt nur noch diese.
Die Seele füllt das Leben mit Energie.
Göttlichkeit in jeder Seele liegt.

Ist das nicht die Erkenntnis,
die mein Leben ausmacht?
Die Erkenntnis,
die mein Leben reich macht?

Ich hab gesehen die Rose am Bach,
ich hab gegessen die Beere in voller Pracht.
Ich hab gesehn die Sterne am Himmelszelt,
ich hörte die Sonate, die in D-Dur nur zählt.

Ich hab gesehn das Kind, das freudig lacht,
ich hab gehört von der Oma mit dem Wackelzahn.
Ich hab getanzt zum Lied in der letzten Nacht,
ich hab geschlafen und bin dennoch müde aufgewacht.

Ich hab das Tor geöffnet, das verschlossen mir erschien,
ich hab geraucht, obwohl alle sagen man kriegt Krebs.
Ich hab geträumt die ganze Nacht,
ich hab die Augen geöffnet oder war ich doch noch wach?

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Ich in weiß

Hochgeachtet und doch missbraucht,
ganz in weiß, aus den Schuhn kaum raus.
Und das von früh bis spät,
ein Privatleben gibts kaum.

Studiert hab ich
mein halbes Leben lang.
Die Konkurrenz ist riesig.
Vorsicht, sonst ist der Nächste dran.

Leistung und Ellbogen sind gefragt,
ich glaubte mich am Ziel.
Oh nein, mein ganzes Leben
änderte sich alsdann.

Meine Freude am Tun
ist immer noch da.
Das hat sich nicht geändert,
doch der Stress nimmt Überhand.

Die Belastungen steigen,
Hetze ist überall.
Zuhause gibts keine Entspannung:
“Du bist Schuld daran”.

Was will ich machen?
Ich bin am End.
Die Herausforderungen steigen noch weiter
und ich bin stresskrank.

Ich zweifel an mir.
Bin ich noch normal?
Wie gehst den Kollegen?
Okay, jetzt ist alles klar.

Therapie ist wohl das Einzigste,
das Hilfe mir verspricht.
Mein Gott ich will schlafen.
“Fahrt den Stress runter, mehr will ich doch nicht”.

Anna Elisabeth Hahne

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