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Monthly Archive for April, 2013

Kinder–Computer-Welt

Unsere Kinder leben in unserer Erwachsenen – Welt. Nicht alles ist passend für sie, das wissen wir. Wir lieben unsere Kinder und wollen, dass sie keinen psychischen, geistigen, emotionalen Schaden erleiden.

So wie wir sie eh durchs Leben begleiten, so begleiten wir sie durch die anfängliche Computerzeit und sorgen für ihr Wohlergehen. Natürlich gehen wir davon aus, dass Computerspiele, Lernprogramme, die gesamte Software, für sie geeignet sind.

Das heißt, die Voraussetzungen bei unseren Kindern sind da:
- die motorischen,
- die intellektuellen,
- die emotionalen Fähigkeiten.

Die PC-Spiele und Programme sind alters- und entwicklungsgerecht.

Wie bereits beim ersten Fernsehgucken, begleiten wir unsere Kinder beim ersten Computerspiel.

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Gereinigt

Ich möchte verlassen dieses Haus,
und alle, die da gehen ein und aus.

Ich hab geschafft hier ein Leben lang,
heute ist der Tag, an dem ich nicht mehr kann.

Ich möchte die Wärme, die Sonne sehn,
ich möchte unergründetes Neues verstehn.

Hier auf Erden fand ich nicht meine Zeit,
im Himmel werde ich arbeiten und irgendwann bin ich soweit.

Werd ich geboren noch ein weiteres Mal,
weiß ich, dass ich auf Erden nicht fertig war.

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Kindliches Rollenspiel

Maria ist zwei Jahre. Sie weiß, dass jedes Mal, wenn Oma zu Besuch kommt, sie ein buntes Tuch dabei hat.

Maria ist in dem Alter, in dem sie sich selbst und ihre Umwelt immer mehr wahrnimmt und in dem ihre Sinneseindrücke zusammenführt werden. Maria weiß, wie die Dinge ausschauen, wie sie sich anfühlen, denn vieles hat sie zuvor in den Mund gesteckt.

Begreifen heißt Ergreifen.

Zufälligerweise findet Maria einen leichten, bunten Schal. Sie nimmt ihn, kleidet sich damit und besieht sich im Spiegel. Mit einfachen, wenigen Worten und Sätzen erklärt sie: “Ich Oma”.

Maria spielt, als wäre sie Oma. Nein, sie ist Oma. Sie schlüpft in diese Rolle der Oma und zeigt einige Verhaltensweisen von ihr. In diesen Momenten ist Maria ganz und gar Oma. Wenn Papa von Maria etwas wissen will, so ist es nicht erstaunlich, dass Maria auf ihren Papa nicht reagiert. Sie ist ja nicht Maria, sondern Oma. Wird Maria aber mit Oma angesprochen, z.B.: „Oma, weißt Du wo meine Pantoffeln sind?“ So reagiert Maria sofort.

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