Es war einmal in Holzi...

Bodenwerder


           
          

Kurze Geschichte Bodenwerders

Bodenwerder erhielt am 9. Januar 1287 durch Ritter Heinrich von der Homburg die Stadtrechte. Auch heute sieht man noch, das Bodenwerder eine Stadt ist, die im Mittelalter gegründet wurde. So kann man die Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung besichtigen oder sich Tortürme und Festungstürme ansehen. Die gute Lage der Stadt direkt an der Weser war im Mittelalter ein guter Schutz gegen Feinde und ließ die Bürger ungestört Handel betreiben, was Bodenwerder zu einer reichen und wirtschaftlich mächtigen Stadt werden ließ. Auf der Weser ließen sich Handelsgüter transportieren, auch Schiffe wurden hier gebaut.

Am 11. Mai 1720 wurde hier Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen geboren, heute noch bekannt durch seine Lügengeschichten, weshalb sich Bodenwerder auch den Zusatz „Münchhausenland“ verliehen hat. 
 

Münchhausen in Bodenwerder

Der Lügenbaron und seine fabelhaften Geschichten haben in der schönen Altstadt Bodenwerders natürlich ihre Spuren hinterlassen und so kann man heute noch das Herrenhaus, in welchem Münchhausen geboren wurde, besichtigen. Dort ist eine Sammlung an Erinnerungsstücken aus dem Besitz des Barons ausgestellt, auch Bilder und Dokumente kann man sich ansehen, um dem phantastischen Leben des Münchhausen etwas näher zu kommen. Auch die Bücher, welche ihn so berühmt gemacht haben, werden hier ausgestellt. Über 700 dieser Bücher in über 30 verschiedenen Sprachen lassen sich hier bewundern. Das Museum hat von April bis Oktober von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. In der Stadt lassen sich außerdem einige Skulpturen entdecken, die Münchhausen oder Figuren aus seinen Lügenmärchen darstellen.