Es war einmal in Holzi...

Fürstenberg

 
           
          

Kurze Geschichte Fürstenbergs

Fürstenberg entstand als Siedlung in der Nähe einer Burg, die auf Grund ihrer guten Lage auf einem Berg und umflossen von der Weser Fürstenberg genannt wurde. Ab dem Anfang des 12. Jahrhunderts lebten hier die Herren von Homburg und die Grafen von Eberstein sowie andere Siedler adliger Herkunft, welche über die Macht in dieser Region stritten. Im Schmalkaldischen Krieg wurde die Burg 1545 fast vollständig zerstört. Ab 1590 wurde die Burg dann als Jagdschloss wieder aufgebaut, saniert und im Stil der Weserrenaissance geschmückt. Die Siedlung dehnte sich zu dieser Zeit langsam aus und der Handel kam etwas in Schwung. 1747 wurde eine Porzellanmanufaktur eröffnet, für die Fürstenberg noch heute bekannt ist.

 


Ritter und Schlösser

In der Zeit des Mittelalters spielt die Sage vom weißen Ritter, der die Burg Fürstenberg vor Räubern und Gesindel geschützt haben soll (die Sage findet man auf www.gemeinde-fuerstenberg.de).  In und um Fürstenberg dreht sich einiges um Ritter, Schlösser und Märchen. So werden im Schlosstheater unter anderem auch Märchen aufgeführt. In den letzten Jahren waren es Dornröschen, Rumpelstilzchen, der gestiefelte Kater, das singende springende Löweneckerchen und der Wolf und die sieben Geißlein. Im „Rittergut Meinexen“ kann man ritterlich schmausen, Feste feiern, Konzerten lauschen oder sich Ausstellungen ansehen.

Im Schloss Fürstenberg findet man eine große Ausstellung über das Porzellan, welches hier schon lange hergestellt wird und kann sich die prachtvollen Räume näher ansehen oder die Aussicht auf das Wesertal genießen. Vom Schloss aus gibt es einen Wanderweg zum Dampfanleger, denn auf der Weser kann von hier aus auch Schiff gefahren werden. Mehr Wanderwege bietet der Naturpark Solling-Vogler mit seinen märchenhaften Wäldern.