Es war einmal in Holzi...

Ottenstein

 
           
          

Kurze Stadtgeschichte Ottensteins und seiner Burg

1318/19 erbaute Otto VIII von Everstein mitten in einem sumpfigen Gelände, welches zu dieser Zeit noch Garbrock hieß, eine Burg, die dank einem doppelten Wassergraben und nur einem befestigten Weg zur Burg sehr gut geschützt war. An der Straße, welche zur Burg führte, siedelten sich einige Menschen an, welche von der Sicherheit der Burg profitierten und in gefährlichen Zeiten dorthin flohen. Die Burg wurde nach ihrem Erbauer Ottenstein genannt. Später wohnt die Tochter von Otto und ein Raubritter darin, welcher vom Bischof von Münster besiegt wurde, in dem dieser ihn in seiner eigenen Burg aushungern ließ. Zu diesem Ereignis gibt es heute die Sage von Agnes. In Ottenstein wurde eine Kirche erbaut und vergrößert, die Siedler wuchsen zu 300 Einwohnern heran. Der Bischof von Münster gab den Befehl, die Burg von Ottenstein abzubrechen und aus den Steinen die Kirche abermals zu erweitern.