Es war einmal in Holzi...

Polle

 
           
          

Polle und die Eversteiner Burg

Die Gemeinde liegt direkt an der Weser. Die erste schriftliche Erwähnung Polles stammt aus dem Jahr 1285. Die erste Erwähnung der Burg, welche auf einer ca. 25 Meter hohen Bergkuppe eindrucksvoll über der Gemeinde Polle ragt, stammt aus dem gleichen Jahr. Die Burg gilt als eine der Stammburgen der Eversteiner Grafen, welche im ganzen Landkreis Holzminden Burgen besaßen. Die Eversteiner Burg in Polle wurde allerdings 1631 im Dreißigjährigen Krieg vollständig zerstört und blieb bis 1984 eine Ruine. In dem Jahr wurde sie saniert und besteht heute aus einer Vorburg, einer Ringmauer und einer Hauptburg. Die sanierte Ruine kann besichtigt werden, außerdem finden mehrmals im Jahr kulturelle Veranstaltungen im Burghof statt.

Die Heimat Aschenputtels

So wie einst der Graf von Everstein in Polle zuhause war, so soll auch das Aschenputtel einst hier gelebt haben. Aus diesem Grund wird in der Burgruine der Eversteiner Burg regelmäßig das Märchen des armen Aschenputtels aufgeführt, das von ihrer Stiefmutter und der Stiefschwester geknechtet wurde, bis es sich eines Tages heimlich und unerkannt zu einem prächtigen Fest auf einem Schloss schleicht und sich dort in den Prinzen verliebt, welcher sie dank eines Schuhs, welchen sie verloren hatte, aufspürt. Wer weiß, vielleicht fand dieses wunderbare Fest auf der Eversteiner Burg statt, vor langer Zeit…

 

Außer den Freilichtschauspielen in der Burgruine gibt es auch noch einen Aschenputtel-Weihnachtsmarkt. Natürlich dreht sich in Polle nicht alles um Aschenputtel, auch hier kann man schön Wandern gehen und sich erholen. Immerhin ist Polle ein staatlich anerkannter Erholungsort (www.polle-weser.de).