Eigentlich ist Boccia eine sehr alte Sportart, die schon durch Grabzeichnungen aus dem alten Ägypten belegbar ist. Der griechische Arzt Hypokrates sprach sich für die gesunde Wirkung dieser Freizeitbeschäftigung aus. Im altertümlichen Rom spielte bereits Kaiser Augustus mit Bocciakugeln aus Olivenholzwurzeln und Kokosnüssen. 

Boccia ist die italienische Variante des französichen Boule-Spiels. In Deutschland wurde man besonders auf Boccia durch Bundeskanzler Konrad Adenauer aufmerksam, der sich in Wochenschauen beim Boccia-Spiel erholte. Zur Zeit ist der Sport weltweit organisiert im CBI, in der EBA für Europa und hierzulande im BBD. Man geht Europaweit von 2 Millionen Spielern aus.

Beim Crossboccia gibt es hingegen keine klar definierten Spielfelder, sondern  der Ort, an dem man sich gerade befindet wird zur Sportstätte ( Plätze, Parkanlagen, Treppenhäuser oder der Hörsaal). Also wurde ein neuer Ball entwickelt der robust genug ist und wie ein Sack schnell liegen bleibt.