Beim Parkour überwindet der Sportler Hindernisse auf dem kürzesten oder effizientesten Weg zu einem selbtsgestecktem Ziel.

Eine ähnliche Disziplin ist das oft mit Parkour verwechselte Freerunning, das eine andere Zielsetzung verfolgt. Hier geht es um Zwanglose Bewegung in beliebiger Umgebung. 

Kreative Turnübungen stehen im Vordergrund und weniger die Effizienz der Fortbewegung wie beim Parkour.

Entwickelt wurden die beiden Sportdisziplinen von David Belle und Sebastien Foucan, zwei Franzosen, die nach anfänglichem gemeinsamen Training ihre jeweils ihre eigenen Disziplinen verfolgten. Freerunning verbreitete sich sehr schnell um die Welt und gewinnt immer mehr Bekanntheit, wodurch es das Interesse von Firmen und Medien weckte. Auch Mitglieder der Royal Marines ließen sich bereits von der britschen Stuntfirma Urban Freeflow im Freerunning unterrichten. Wie auch immer: Parkour als der gebräuchlichere Begriff ist der ständigen Kreativität und Weiterentwicklung seiner Anhänger und der gewählten Umgebung unterworfen und wird als eine Art Kunstform medial in Bild und Ton verarbeitet und vornehmlich um seiner Selbst willen ausgeübt. Hilfreich für die Verbreitung dieses Sports ist sicherlich auch die Tatsache, dass es keiner sehr umfangreichen Ausrüstung bedarf.