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Was ist Sucht eigentlich?

 

 

Was kann unter Sucht verstanden werden? Der in der Medizin am häufigsten verwendete Versuch der Suchtbegriffsdefinition kann wie folgt zusammengefasst werden:

 

Sucht ist als eine psychische Störung zu sehen, welche durch einen unbesiegbaren Drang aber auch den mindestens abschnittsweisen Wegfall eigener Selbstbeherrschung gekennzeichnet ist, in dessen Folge Verhaltensweisen auftreten die „normalerweise“ mit einem positiven Veränderungsprozess der körperlichen und psychischen Selbstwahrnehmung einhergehen, nun jedoch ein Ausmaß annehmen, dass der Betroffene in seinen sozialen, psychischen und / oder physischen Funktionen stark beeinträchtigt ist - es können in Folge der Sucht einer Person auch andere Menschen in Mitleidenschaft gezogen werden.

Die zentrale Frage nach der eben genannten Suchtbegriffsdefinition ist, ab wann ein Mensch überhaupt als suchtkrank gilt? Diese Frage lässt sich folgendermaßen beantworten:

 

Suchtkrank ist jeder, der auf einen bestimmten Substanzkonsum angewiesen ist, da er das Auftreten undangenehmer physischer und/ oder seelischer Erscheinungen (Zustände) zu verhindern versuchen. Weiterhin gilt als Suchtkrank jede Person, die wiederholt Substanzen konsumiert, die ihr selbst oder anderen Menschen schadet, als Betroffene daran aber nichts ändert.

 

In Bezug auf Alkoholismus:

wird unter dem Begriff Alkohol- bzw. Drogenabhängigkeit eine chronische Störung des Verhaltens verstanden, bei der der Betroffene über die soziale Norm hinaus Alkohol zu sich nimmt. Die Folgen sind physische und psychische Abhängigkeiten. Die Alkoholsucht nimmt derartige Präsenz im Leben des Betroffenen ein, dass dieser unfähig ist seinen Alkoholkonsum aufzuhalten.