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In dem inter- und transdisziplinären Forschungsschwerpunkt DIALOG arbeiten 15 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fakultäten Ressourcenmanagement und Management, Soziale Arbeit, Bauen der HAWK mit Praxispartner/innen aus fünf Niedersächsischen Regionen zusammen. Themen sind gesellschaftliche und demographische Veränderungen, die in ihren Ursachen und Auswirkungen aus der Sicht von verschiedenen Disziplinen und Praxispartner/innen aus fünf niedersächsischen Regionen beleuchtet werden.

Der Forschungsschwerpunkt wird von Januar 2012 bis Dezember 2016 aus Landesmitteln des Niedersächsischen Vorab gefördert.

Der Forschungsschwerpunkt trägt den Langtitel: Gestaltung des demografischen Wandels und der zunehmenden gesellschaftlichen Diversität durch Nutzung endogener Potenziale und im Dialog mit Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft in peripheren ländlichen Räumen



Ausgangslage

Aktuelle Veränderungsprozesse haben auch in kleineren Städten und ländlichen Räume zur Folge, dass die Menschen weniger und älter werden und die Gesellschaft bunter; die wirtschaftliche Basis ist oftmals nicht zukunftsfähig. In der Folge sinkt beispielsweise die Auslastung von Einrichtungen wie Schulen oder Kindergärten, aber auch von technischen Infrastrukturen, die Nachfrage nach Angeboten für Senioren steigt bei gleichzeitig geringer werdenden finanziellen Spielräumen, um nur einige mögliche Herausforderungen zu nennen. Sicher ist, dass die Entwicklungsbedingungen auch oder gerade für die peripheren Regionen komplexer werden. Die Handlungsstrategien müssen an den jeweils spezifischen Potenzialen vor Ort ansetzen, um die Lebensqualität vor Ort zu erhalten oder auszubauen.

Jede Region zeichnet sich durch ihre Besonderheiten aus, geografisch, kulturell, wirtschaftlich und durch die Menschen, die über ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten verfügen. Wie diese Potenziale besser ausgeschöpft werden können, soll in diesem Forschungsschwerpunkt zusammen mit den Menschen vor Ort erarbeitet werden und in übertragbare Konzepte und Strategien münden.

 

 


Forschung im Theorie-Praxis-Dialog:
Inter- und transdisziplinäres Arbeiten und Lernen

Beteiligte Disziplinen dieses Forschungsschwerpunkts sind: Soziale Arbeit, Psychologie, Regionalmanagement, Geografie, Stadtentwicklung, Energie- und Umwelttechnik, Soziologie und Ökonomie.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dieser Disziplinen arbeiten interdisziplinär zusammen, um die Komplexität der sozialen, politischen, ökonomischen, ökologischen und raumstrukturellen Faktoren und ihre Wechselwirkungen angemessen bearbeiten zu können.

Darüber hinaus arbeiten die Forscher/innen mit Praxispartner/innen aus den fünf niedersächsischen Städten und Regionen Cuxhaven, Cloppenburg, Göttingen / Duderstadt, Nienburg und Holzminden „transdisziplinär“ zusammen. So sollen Lösungen in Zusammenarbeit mit Vertreter/innen aus Wirtschaft, Politik, Verbänden und Verwaltung sowie Bürgerschaft möglichst anwendungsorientiert entwickelt werden.

 

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