Stadtentwicklungspolitik

Stadtentwicklungspolitische Entscheidungsfindung in kleinen Städten

 

Dr. Anke Kaschlik, Verw.-Prof.
Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen
Haarmannplatz 3
37603 Holzminden
kaschlik@hawk-hhg.de
05531.126-179

 


Im Rahmen der Neuordnung und Inwertsetzung endogener Potenziale liegt das Interesse des Teilprojekts Stadtentwicklungspolitische Entscheidungsfindung auf den lokalen Machtverhältnissen und dessen Wechselwirkungen mit den Ausprägungen der lokalen politischen Kultur. Denn insbesondere bei Konzentration auf endogene Potenziale ist die lokale Entwicklung abhängig von der Diversität der Mitwirkenden an der lokalen Entwicklung: Nur eine breite Beteiligung an lokalen Meinungsbindungs- und Entscheidungsprozessen stellt sicher, dass die ein hoher Anteil der Ausstattung mit den verschiedenen Kapitalien erkannt und genutzt werden kann. Damit geraten die herrschenden lokalen Machtverhältnisse bzw. die entscheidungsmächtigen Akteur/innen und ihre jeweiligen Interessenlagen und Handlungsfähigkeiten ebenso in den Blick wie jene Gruppen die in lokale Entwicklungsprozesse nicht involviert sind. Eine offene Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozesse bzw. eine ausgeprägte lokale Kommunikationskultur/politische Kultur erhöhen die Wahrscheinlichkeit für neue Lösungen/Innovationen und damit auch für eine positive Gesamtentwicklung bzw. für mehr Lebensqualität und ein positives soziales Klima, so die Ausgangshypothese.

Ziel ist es deshalb, Grundlagen für eine reflexive Stadtgesellschaft, die über ihre politische Kultur/Kommunikationskultur und deren Konsequenzen nachdenkt und diese weiter entwickelt, zu erarbeiten. Dabei geht es um:

Diese Fragestellungen werden in den Städten Cloppenburg, Holzminden und Duderstadt anhand des lokalen Diskurses aktueller Themen der Stadt- und Regionalentwicklung untersucht.

 

print