Denkmäler aus Naturstein sind trotz Verbesserungen in der Luftreinhaltung immer noch gravierenden anthropogenen Umweltbelastungen ausgesetzt.
Die Schadstoffe sowie die natürlichen Witterungseinflüsse reduzieren auch die Wirksamkeit und Dauerhaftigkeit von Konservierungsmaßnahmen, so dass immer kürzere Instandsetzungsintervalle erforderlich geworden sind. Regelmäßige Kontrolle und Wartung findet nur an sehr wenigen Baudenkmälern statt. Umso wichtiger sind fundierte Aussagen zur Dauerhaftigkeit von Steinkonservierungsmaßnahmen, um rechtzeitige Kontrollen und Pflegemaßnahmen einleiten zu können.
Im von der Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten, bundesweiten Pilotprojekt
Steindenkmäler im Einfluss anthropogener Umweltverschmutzung – Entwicklung von Methoden und Kriterien zur Langzeitkontrolle von Verwitterung und Konservierung
wurden über zwei Jahre lang an insgesamt 34 Objekten einfache und verlässliche Messmethoden zur Langzeitkontrolle festgelegt, welche von Fachleuten unterschiedlicher Disziplinen noch nach Jahren sicher angewendet und interpretiert werden können.
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Das Gesamtprojekt, an dem sehr viele namhafte Wissenschaftsinstitutionen beteiligt waren, wurde in drei Regionalgruppen aufgeteilt, deren Leitung bei Frau Dr. Meinhardt-Degen vom Institut für Diagnostik und Konservierung e.V. (Halle), Prof. Dr. Snethlage vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege (München) und Dr. Auras vom Institut für Steinkonservierung e.V. (Mainz) lag. Die Projektergebnisse wurden in dem beim Fraunhofer IRB-Verlag erschienenen Buch „Leitfaden Naturstein-Monitoring“ publiziert. |
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