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Die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit einer Region hängt wesentlich davon ab, ob die regional tätigen Unternehmen ihren Fachkräftebedarf dauerhaft decken können und so ihre betriebliche Entwicklung sicher gestellt ist. Gleichzeitig bedeutet Zukunftsfähigkeit aber auch, ausreichend und nachfragegerechte Erwerbsmöglichkeiten und Möglichkeiten für berufliche Entwicklung von Frauen und Männern bereitzustellen. In beiden Bereichen sind in der Region Holzminden aktuell Defizite festzustellen.

Die Untersuchung hatte das Ziel, Grundlagen für regionalentwicklungspolitische Entscheidungen unterschiedlichster Akteure in der Region zu erarbeiten. Wir gehen davon aus, dass Akteure der Regionalentwicklung in allen drei Sphären Staat, Markt und lokaler Gesellschaft/Gemeinschaft zu finden sind und dass positive Entwicklungen nur durch abgestimmtes Handeln zwischen und innerhalb der Sphären initiiert und dauerhaft aufrechterhalten werden können. Eine Analyse von Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken in den angesprochenen Untersuchungsfeldern hat Zusammenhänge zwischen der Entwicklung verschiedener Felder aufdecken, strukturelle Probleme und Entwicklungstrends offenlegen können.

Der Endbericht liegt nun vor und kann für 28,80 Euro über den Buchhandel bezogen werden:
Alexandra Engel, Anke Kaschlik, Swantje Penke, Heike Stratmann-Berthold:
Geschlechtergerechtigkeit, lokale Identität, Kooperation und Bildung als Schlüssel zur Fachkräfteentwicklung in ländlichen Räumen. Eine empirische Studie aus Bevölkerungs- und Unternehmenssicht in der Region Holzminden
Holzmindener Schriften zur Sozialen Arbeit „Sozial Denken und Handeln"
Band 11, Mensch und Buch Verlag, Berlin 2010, ISBN 987 3 86664 840 1

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse kann hier herunter geladen werden.

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