Kinder brauchen Religion.

Kinder brauchen Religion 

 

Format: Feature von Klaus Hofmeier/ Sendereihe Camino - Religionen auf dem Weg/ Deutschland, April 2007Kinder beim Schaukeln

 

CD: 3/ Audio/ Kinder sind Zukunft

Sender: hr2 kultur

Titel: Gepflanzt am Wasser des Lebens: Kinder brauchen Religion

Thema: Religion

Sendezeit ab: 0:55 Minuten

Sendelänge: 25 Minuten

 

Themenschwerpunkte: Religion/ Gott/ religiöse Erziehung/ Lebenshilfe/ Unterstützung bei Entwicklungsschritten/ Religionspädagoge/ Beten/ Gottesdienst

 

Inhaltsangabe:

Die Beitragsüberschrift ist nach dem Titel eines Buches benannt: „Kinder brauchen Religion“. Umfragen fanden heraus, dass religiöse Verankerungen entscheidet zur Lebenszufriedenheit bei Kindern und Erwachsenen beitragen können. Die Fundamente dazu werden in der Kindheit gelegt. Religion kann eine konkrete Lebenshilfe sein und ist deshalb für Kinder ein großer Schatz. Lange galt Religion als Entfremdung, Unterwerfung, Unfreiheit. Heute sagen viele: Kinder brauchen Religion! Der Autor trägt dazu Stimmen, Argumente und Lebenserfahrungen zusammen, die hinter dieser Überzeugung stehen. Früher wurde die religiöse Erziehung meist zum Abschrecken genutzt, heut bietet sie offene und freundliche Hilfestellungen und kann eine wichtige Stütze bei Entwicklungsaufgaben sein. Umfragen bei Jugendlichen, die zum Gebet oder Gottesdienst hingeführt wurden zeigen, dass auffällig viele dieser Jugendlichen zufriedener mit dem Leben sind, weniger Drogenprobleme und Suizidgedanken haben und sich oft hilfsbereiter als „nicht-religiöse“ Jugendliche verhalten.

 

Rezension:

Eine interessante und informative Reportage von der man durchaus etwas Lernen bzw. Mitnehmen kann. Allerdings empfand ich es, trotz der sehr gelungenen vielfältigen Aussagen, etwas religionsverherrlichend. Auch wenn die Eltern nicht religiös sind, sollten sie ihrem Kind trotzdem die Möglichkeiten bieten und das Wissen geben, dass da noch jemand ist, der helfen kann und zuhört. Wichtig dabei sind der kindgemäße Umgang und genügend Freiheit, damit das Kind selbst entscheiden kann. Interessant in diesem Kontext ist, dass Kindergedanken nicht an den Grenzen der rationalen Welt der Erwachsenen enden, sondern weit darüber hinausgehen. Kinder sind also immer irgendwo spirituell angehaucht.