Spielfilme

Spielfilme begeistern uns, rühren uns zu Tränen aus Freude oder Leid und wecken eine Vielzahl von Emotionen in uns. Dabei wissen wir um die Fiktion der Geschichte. Um den Schauspieler beispielsweise, der heute im Film die Welt rettet und morgen vielleicht sogar im nächsten Blockbuster zum Bösewicht mutiert und selbige vernichten will.

Dennoch leben wir die Geschichte mit. Denn sie existiert für den Moment des Schauens. Und irgendwo finden wir im Film auch immer etwas Reales, etwas Wirkliches und identifiziert man sich nicht manchmal sogar mit der ein oder anderen Person der Handlung?

Die Fiktion eines Films beinhaltet immer einen Spiegel unserer Selbst. Nehmen wir unsere Wünsche, Träume, Ideale, Ängste, Probleme und schütten sie in einen Topf, kommt dabei vielleicht der nächste hochdekorierte Oscargewinner heraus.

Filme berühren uns, weil sie uns spiegeln, aufarbeiten und recyclen- als Menschen aber auch als Gesellschaft.Sie reagieren als Kunstform auf eine Kultur, eine Gesellschaft, die Menschen, auf uns und irgendwo, beim genaueren hinsehen, ist auch immer eine Botschaft versteckt.

Was sie uns dabei allerdings vorraus  haben?                                                                            

Sie dürfen maßlos übertreiben, dramatisieren und Inhalte hochstilisieren und haben zu 99% ein perfektes Happy End. Kein Zuschauer möchte nämlich gerne sehen, wie seine Träume zerplatzen und seine Ängste die Obermacht erlangen.

Die hier aufgeführten Beiträge beschäftigen sich grundlegend mit Menschen und deren Leben - mit uns.