Diskurs - Homosexualität im gesellschaftlichen Wandel- eine Kurzvorstellung heutiger Entwicklung, Orientierung und Präsentation - Einleitung Homosexualität

Einleitung Homosexualität

Homosexualität (HS) ist für junge Leute, für Menschen aus der Szene oder der Community (= schwule oder lesbische Bezugsgruppe) oder aber für Sozialarbeiter nichts, was eine große Aufmerksamkeit hervorruft- und dennoch ist HS und seine Auslebung (immer noch) etwas Auffälliges, etwas wo der Mainstream hinschaut.

 

Als ich in Afrika war, konnte ich viele Männerpaare in Maputo beobachten, die sich an den Händen hielten und durch die Stadt liefen. Anfangs war ich irritiert doch ein einheimischer Freund erzählte mir, dass dies ganz normal sei. Als guter Freund geht man -in der Langsamkeit des dortigen Lebensstils- schlendernd durch die Stadt, erzählt sich etwas und genießt die Gegenwart des anderen- ohne sexuelle Bedürfnisse oder verheimlichte Homosexualität.

Ich überlegte, wie es ist wenn ich mit einem guten Freund Hand in Hand durch eine Stadt wie Lübeck oder Köln laufe. Mein Freund würde mich vermutlich zuerst etwas verwirrt anschauen, doch dann wäre schon der erste interessante Moment, wenn es darum geht, ob er es mitmachen würde oder nicht. Immerhin klatschen sich Fußballer während des Spiels doch ständig auf den Hintern der anderen Mitspieler… Warum ist der öffentliche Körperkontakt zwischen Homosexuellen in der Öffentlichkeit also noch so ein kleines Tabu-Thema und warum gibt es keine homosexuellen Werbespots, Serien die am Nachmittag oder Abend laufen- abgesehen von dem „Quoten-Schwulen“ in der Lindenstraße?

Ich möchte die Fragen nach dem Körperkontakt und den wenigen schwulen Serien in der Breite der Fernsehlandschaft aufwerfen und in einen Kontext mit verschiedenen Aspekten bringen. Hierzu zählt die sexuelle Orientierung ebenso wie Entwicklung von Homosexualtitä nach dem II. Weltkrieg. Eine Antwort lässt sich vermutlich nur subjektiv finden in dem sich jeder selbst mit dem Thema Homosexualität beschäftigt und eine Meinung bzw. ggf. sexuelle Orientierung dazu entwickelt.

Wie oben formuliert, bewegten mich die obigen Fragen zur Erarbeitung verschiedener Aspekte in Form einer Hausarbeit. Leider kommt die Thematik in meinem Studium so gut wie gar nicht vor. Minderheiten, z. B. Männer in der Sozialenarbeit werden von Frauen z. B. in Gender- Seminaren buchstäblich überrannt, so dass eigentlich nur bleibt: selbst ist der Mann!

Allerdings wirft diese Prüfungsleistung nur einen sehr kleinen Fokus auf die mediale Darstellung von HS in Medien und ist nur exemplarisch zu betrachten.

Formale Texterklärung

Die Hausarbeit ist aus Gründen der Vereinfachung in maskuliner Schreibform niedergeschrieben. Diese Form schließt explizit keine weiblichen Betreuerinnen oder Teilnehmerinnen bzw. generell Frauen aus!

Abkürzungen für Wörter stehen einmal (bei erstmaliger Aufzählung) hinter dem abzukürzenden Wort in Klammern. Ein weggelassenes Wort in wörtlichen Zitaten wird mittels eines Punktes, zwei für zwei fehlende Wörter oder drei Punkte für drei oder mehr als drei fehlende Wörter dargestellt. Von dem Autor ergänzte Wörter, werden in eckigen Klammern samt seinem Kürzel eingefügt. Beispiel: „Der frühe Vogel fängt [nie DG] den Wurm!“ (Zitierter Jahr: Seite).

Die Hausarbeit ist so aufgebaut, dass größtenteils in jedem Abschnitt ein theoretischer Input vorgestellt wird und folgend der Praxistransfer auf meine Unternehmensidee erfolgt.

 

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