Projekt

An acht Denkmalobjekten wurden Nachuntersuchungen zur Dauerhaftigkeit von Steinkonservierungsmaß-nahmen durchgeführt.
Die untersuchten Konservierungsmaßnehmen hatten eine Standzeit von 10 - 25 Jahren. In zwei Parallelprojekten wurden weitere Objekte untersucht, so dass insgesamt eine Datenbasis von 30 nachuntersuchten Objekten erarbeitet wurde.

Wichtig war die Erarbeitung einer gemeinsamen Untersuchungsmethodik: 

Um eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu gewährleisten, wurde zunächst eine Beschränkung auf eine Auswahl zerstörungsfreier und zerstörungsarmer Untersuchungsmethoden festgelegt. Dabei standen bewusst auch sehr einfache Untersuchungsmethoden im Fokus des Projektes, um den Weg für möglichst kostengünstige Nachuntersuchungen zu bereiten.

Daneben wurden auch einige Messverfahren angewandt, die höheren apparativen Aufwand und entsprechende Erfahrung des Untersuchenden voraussetzen.

Möglichkeiten und Grenzen der Messmethoden wurden ausgelotet bzw. aufgrund von Erfahrungen und Literaturdaten beschrieben. Die Durchführung und die Auswertung der Messungen wurden vereinheitlicht und soweit als möglich wurden Bewertungskriterien erarbeitet.
Basierend auf diesen Untersuchungen wurde zunächst Zustand und Behandlungsbedarf für jedes einzelne Objekt bewertet. Im Anschluss wurde objektübergreifend die Dauerhaftigkeit verschiedener Konservier-ungsmittel eruiert.

Zusammenführung, Vergleich und Auswertung der Ergebnisse
Jeder der genannten Kooperationspartner war verantwortlich für die Dokumentation und Auswertung der Untersuchungsergebnisse für die von ihm eingebrachten Einzelobjekte. Die Auswertung bezüglich verschiedener Untersuchungsmethoden und Konservierungsmaterialien wurde mehreren kleinen Arbeitsgruppen parallel und im Nachgang zu den Untersuchungskampagnenn durchgeführt.
Die Schlussauswertung und die Erstellung eines Leitfadens erfolgte durch die Antragsteller des Projektes.

 

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