Audiotechnik




Speichern der Aufnahme: Formate, Kompression und Qualität

Es gibt bei Audio, wie bei fast allen anderen Daten, komprimierte und unkomprimierte Dateiformate.

Die geläufigsten Formate, mit denen wir arbeiten, sind WAV und MP3.

Das WAV-Format ist ein unkomprimiertes Datenformat. Das bedeutet, dass auch bei mehrmaligem Öffnen und Speichern einer Datei kein Verlust auftritt. Dies ist der entscheidende Vorteil gegenüber MP3-Dateien und auch der Grund, warum Sie unbedingt mit Dateien im WAV-Format arbeiten sollten, solange Sie Ihre Audioproduktion noch nicht endgültig abgeschlossen haben.

Der Vorteil des komprimierten MP3-Dateiformats besteht darin, dass die Dateien um ein Vielfaches (das 5 bis 20-fache) kleiner sind als WAV-Dateien. Zudem lassen sie sich auf mobilen Geräten abspielen und gut im Internet darstellen. Wenn Sie also eine Produktion abgeschlossen haben, speichern oder exportieren Sie sie im MP3-Format.

Dabei gibt es verschiedene Kompressionsstufen: je geringer die Qualität, desto kleiner die Datei. Eine Einstellung von 44,1 kHz/128 kBps/Stereo sollte ein guter Kompromiss von Dateigröße und Qualität sein. Dabei schrumpft die Größe auf ca. 1 MB pro Minute.

Konvertierungsprogramme

Da manche Audioeditoren wie z. B. Wavosaur nicht im MP3-Format speichern können, ist es notwendig, die letzte Version Ihres Beitrags/Hörspiels als WAV abzuspeichern und mit einem externen Konvertierungsprogramm ins MP3-Format umzuwandeln.

Empfehlenswert finde ich das Programm FormatFactory, das (nebenbei bemerkt) nicht nur viele Audioformate beherrscht, sondern auch Videos in andere Formate umwandeln kann.

Die Oberfläche von Formatfactory

Bearbeiten · Historie · Hochladen · Aktuelle Änderungen · Druckansicht · Intern · Zuletzt geändert am 20.04.2010 11:42 Uhr