Filmanalyse


Sequenzprotokoll, Szene 2

Bei der Entscheidung war die ursprüngliche Fragestellung zu berücksichtigen. Demnach sollte es um die Interaktion zwischen den Kindern gehen, die im Verhalten der Erwachsenen Bruchstellen entdecken und diese in der Interaktion ausnutzen, um eigene Handlungsmöglichkeiten herauszufinden und zu nutzen. Nicht im Zentrum der Betrachtung sollte der Prozess der Kinder stehen, wie ihn die ganze Filmhandlung zeigt. Weiterhin ist auswertungsökonomisch der Umfang des Materials zu berücksichtigen; je kürzer das Material, desto besser. Berücksichtigt man diese Aspekte, scheint die Szenenfolge 2 die geeignetste zu sein. Sie greift eine Menge an Handlungssträngen auf, zeigt die erste Situation, in der Annika bewußt und gezielt durch Desinformation Einfluss auf die Erwachsenenwelt nimmt. Zudem zeigt sie exemplarisch die Situationskomik des Films, die entsteht, wenn Morton die Selbstpräsentation von Johanson enttarnt.

Schaukel.flv Δ

Quelle:Memfis Film & Television

Szene: "Schaukel", 27min 15sek - 29min 32sek

ZeitHandlung
27.15- 27.30Annika und Morten streichen die Schaukel, Johanson holt eine Flagge ein. Er fragt die Kinder ob sie Frl. Svanström über den Vorfall mit dem Sarg berichtet haben
27.31 - 27.33Johanson erklärt das er eine guten Ruf im Ort habe und diesen nicht riskieren wolle
27.34 - 27.50Annika sagt, dass Frl. Svanstörm Herrn Johanson mögen würde (Morten weiß, dass Frl. Svanström das nicht gesagt hat und schaut etwas verwundert), Johanson sagt das ihn das nicht interessieren würde
27.51 - 28.30Morten fragt Annika warum sie gelogen hat. Annika meint das man lügen müsse um im Leben etwas zu erreichen
28.31 - 29.11Johanson erzählt beim Abendessen etwas über sich, da man ihn ja für tüchtig halte. Er erklärt das er als Anlaufstelle im Ort gelte, da alle irgendwann zu ihm kommen würden.
29.12 - 29.32Morten meint das sie (die Menschen) ja alle tot wären wenn sie zu Johanson kommen. Annika lacht daraufhin.Johanson ist nicht erfreut darüber und erklärt das nur er bei Tisch reden dürfe und das "tot sein" nicht das richtige Wort sei.
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