Filmanalyse


4. Ästhetik und Gestaltung


Quelle:www.pixeilo.de

Filme nutzen bestimmte Darstellungsmittel, mit denen sie Zuschauer an das Geschehen auf der Leinwand binden, Aufmerksamkeit steuern, Emotionen wecken, kognitive Aktivitäten anregen etc. Das sind alle Mittel der Kameraperpektive, der Einstellungsgröße, der Bewegungen vor der Kamera, des Tons, der Montage. „Man weiß, wie ein ‚großer Auftritt' vorbereitet wird, man weiß, wie eine suspense [Spannung, R.B.]-Szene eingeleitet wird, man weiß, welche (musikalischen, visuellen) Mittel den Show-down verkünden“ (Kuchenbuch, S. 96). Diese Gestaltungsweisen beruhen auf Konventionen der Darstellung (Mikos, S. 50), und Kuchenbuch bezeichnet sie daher als Codes. Aufgrund ihrer Konventionalität sichern Codes die Verstehbarkeit von Filmen. Die einzelnen gestalterischen Elemente haben eine narrative Funktion, denn sie unterstützen die Geschichte, indem sie als Hinweisreize fungieren, wie eine Szene wahrzunehmen und zu verstehen ist. (S. 51): „Spieluhren wecken immer lebhafte Erinnerungen.“

Dieses und viele weitere Klischees aus Hollywoodfilmen hat Salis (2006) in seinem Buch „Das Böse steht noch einmal auf“ gesammelt.

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