Identität



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Symbolischer Interaktionismus

Herbert Blumer? (1900-1987), erst ein Schüler von G.-H.Mead (1863-1931),übernahm nach dessen Tod seine Vorlesungen und prägte um 1937 den Begriff des symbolischen Interaktionismus.

Die vorherrschende Lehrmeinung ging damals davon aus, dass der Mensch ein komplexer Organismus sei, dessen Verhalten als Reaktion auf unterschiedlichste Faktoren zu verstehen sei. Je anch sozialwissenschaftlichem oder psychologischem Ansatz kamen dafür verschiedene Stimuli in Frage z.B. Bedürfnisse, menschliche Triebe, Gefühle, kulturelle Vorschriften, Normen, Statusanforderungen oder soziale Rollen. Sozial waren die Menschen dadurch, dass sie auf andere reagierten oder als Mitglied einer sozialen Gruppe. (vgl. Blumer: 1981, S. 93)

Der symbolischer Interaktionismus ist als Gegenentwurf zu den herrschenden Theorien der Sozialwissenschaft und der Psychologie entwickelt worden. Meads Analysen der Bedeutung und Funktion von Gesten und Symbolen? und der Interaktion des Menschen mit sich selbst (I and Me) führten Blumer zu der Überzeugung, dass der Mensch als aktiv Handelnder, mit sich selbst und anderen interagierender Organismus ist:

Sein Verhalten ist in Bezug auf das, was er wahrnimmt, nicht eine Reaktion, die durch die Darstellung des Wahrgenommenen hervorgerufen wurde, es geht vielmehr um eine Handlung, die aus der Interpretation hervorgeht, die in dem Prozess des Selbst-Anzeigens vorgenommen wurde." (Blumer: 1981, S. 94)

Der Symbolischer Interaktionismus beruht wesentlich auf drei Prämissen, die nun erläutert werden --> Prämissen?

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