Identität


Traditionelle und Netzwerkidentitäten

Manuel Castells? gilt als wegweisender und scharfsichtiger Analyst, der Auswirkungen der Globalisierung im Zusammenhang mit den Auswirkungen und Entwicklungen der Netzwerkgesellschaft. In seiner Trilogie "Das Informationszeitalter"? widmet er sich in

Band 2 "Die Macht der Identität" der Frage wie Identität in einer weltumspannenden Netzwerkgesellschaft entwickelt werden kann und welche Konsequenzen dies für den Einzelnen und die Nationalstaaten hat. Auf den folgenden Seiten werden die wichtigsten Gedanken von Manuel Castells zu Identität vorgestellt.

Ende des 20. Jahrhunderts entstehen neue Erklärungsmodelle zur Entwicklung von Identität. Identität wird nicht mehr nur als fester, unveränderbarer Bestandteil des Charakters und der Persönlichkeit gesehen, sondern als Prozess. Identität als lebenslange Baustelle oder Konstruktionsarbeit. Auch Castells ist der Überzeugung, dass gerade die neuen Informationstechnologien und ihre Auswirkungen auf unsere Gesellschaften, eine neue Identitätsarbeit von den Einzelnen als auch von Gruppen fordern. Castells schlägt drei verschiedene Entwicklungsmodelle von Identität vor. Doch zunächst zu seiner --> Definition Castells? von Identität.

Bearbeiten · Historie · Hochladen · Aktuelle Änderungen · Druckansicht · Intern · Zuletzt geändert am 06.12.2011 13:01 Uhr