Identität


Eine unendliche Geschichte?

In seiner empirischen Untersuchung hat Keupp 152 junge Menschen, 17 bis 21jährige, über vier Jahre lang begleitet und versucht mittels Interviews die Entwicklung von Identität nachzuzeichnen.

Keupp begreift Identität als lebenslangen und aktiven Prozess der Konstruktion als erstens

"...permanente Verknüpfungsarbeit, die dem Subjekt hilft, sich im Strom der eigenen Erfahrungen selbst zu begreifen."

Mit der Verknüpfungsarbeit kann es den Menschen gelingen

Erfahrungen aus der Vergangenheit mit Gegenwartserfahrungen zu verknüpfen und

zu klären, welche Rolle zukunftsorientierte Entwürfe von sich selbst bei diesem Verknüpfungsprozess spielen.

und als zweitens

"...Passungsprozess an der Schnittstelle von Innen und Außen."

Bei diesem Versuch Kohärenz? herzustellen, findet ein Aushandlungsprozess zwischen dem Einzelnen und seiner Umwelt statt. (vgl. Keupp: 2002, S. 190/191)

Keupp sieht vor allem drei Ebenen, auf denen Identitätsarbeit stattfindet --> Ebenen der Identitätsarbeit?

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