Identität


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!!Legitimierende Identität

Legitimierende Identität wird durch herrschende Institutionen einer Zivilgesellschaft vorgegeben und bestimmt. Castells orientiert sich bei dem Begriff der Zivilgesellschaft an Gramsci, nach dessen Konzept eine solche Gesellschaft aus einer Reihe von Institutionen besteht, deren Funktion und Charakter Gramsci durchaus zweischneidig sieht.

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Gewerkschaften,
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Parteien,
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Kirchen und
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Bürgervereinigungen

sind in Gramscis Augen "Apparate", die einerseits durchaus die Macht und Einflussnahme des Staates verlängern können. Andererseits würde aber eine Beschränkung der staatlichen Macht möglich, wenn selbstbewusste, freie Bürger und ihre Vereinigungen und Vertreter ihre Einflussmöglichkeiten und Partizipationsrechte wahrnähmen. Identifikationsmöglichkeiten böten sich nach Castells, in dem Menschen die Arbeit in den Institutionen als sinnvoll erachteten und unabhängig von Status oder Berufszugehörigkeit gesellschaftlichen Wandel gemäß ihrer Ziele vorantrieben. (vgl. Castells: 2003,S. 11)

Castells rechnet jedoch auch Konstrukte wie Regierungen und Nationalstaaten zu den legitimierenden Identitäten und beschreibt gleich in seinem 2. Band, wie schnell sicher geglaubte Macht und Einflussmöglichkeiten entschwinden können. --> [[Identitätstheorien/Machtloser Staat]]
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