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Theorie: Widerstandsidentitaet

Widerstandsidentität

Identitätsbildung über Widerstandsidentität entwickelt sich als Gegenpol oder Gegenentwurf zu einem bereits vorhandenen jedoch als unterdrückend empfundenen Gesellschafts- oder Lebensentwurfes. Widerstandsidentitäten entstehen in Randgruppen der Gesellschaften z.B. religiösen Sekten, die Homosexuellenbewegung, ethnische Minderheiten, Behindertenbewegung. Denkbar sind auch Grenzziehungen auf Grund politischer Ausgrenzung oder Unterdrückung bzw. religiöser Verfolgung oder wegen --> Armut?.

Identität im Widerstand geht immer mit dem Gefühl der Entfremdung oder der ungerechten Behandlung einher. Häufig sind es historisch "gewachsene", von Generation zu Generation vererbte Minderheitenidentitäten:

ethnische Identität als Bosnier oder Kroate auf dem Balkan, als Baske in Nordspanien oder als Katholik Nordirland,

religiöse Identität als Christ in Asien oder Arabien, oder als Moslem im überwiegend hinduistischen Indien

ethnische Identität wegen der Hautfarbe wie bei den Indianern in Nord- und Südamerika oder den Inuit in Europa.

Auch aus der jüngeren Geschichte gibt es einige Beispiele, wo Identität, und damit Sinn, nur noch defensiv rekonstruiert wird, als Widerstand gegen die globale Entgrenzung von Zivilgesellschaft:

islamischer und amerikanischer --> Fundamentalismus?

Ökobewegung und Attac

AUM-Sekte

Zapatisten

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Zuletzt geändert am 11.10.2011 14:51 Uhr