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01.10.2007 19:10 Uhr von 89.57.250.216 -
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!!!'''Biographisches Interview'''

Biographische Interviews werden häufig gemacht, um das Lebensgefühl oder die kollektive Erinnerung einer bestimmten Generation oder Bevölkerungsgruppe zu einem bestimmten Zeitpunkt oder einem Zeitraum zu dokumentieren und zu untersuchen.
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!!!'''Narratives Interview'''

Narrative Interviews werden häufig gemacht, um das Lebensgefühl oder die kollektive Erinnerung einer bestimmten Generation oder Bevölkerungsgruppe zu einem bestimmten Zeitpunkt oder einem Zeitraum zu dokumentieren und zu untersuchen.
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Biographische Interviews werden auch narrative Interviews genannt, weil weniger der Wechsel von Frage und Antwort im Vordergrund steht, sondern die '''Geschichte''', die eine interviewte Person Ihnen erzählt. Die Interviews werden als sozialwissenschaftliche Methode der Erkenntnissgewinnung eingesetzt, deshalb ist streng darauf zu achten, dass allen Personen die gleiche Eingangsfrage gestellt wird, nur so ist überhaupt Vergleichbarkeit möglich. Auch bei Biographischen Interviews steht eine Forschungsfrage oder Hypothese im Hintergrund, die mit den Interviews beantwortet werden soll. Da es sich hier nicht um ein klassisches Interview handelt, müssen Sie die Eingangsfrage genau überlegen. Gegebenenfalls sollten Sie die Frage im Vorfeld einigen Kollegen/innen oder Freunden/innen gestellen, um herauszufinden, ob die beginnende Erzählung in die gewünschte Richtung geht.
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Narrative Interviews werden auch häufiger biographische Interviews genannt, weil weniger der Wechsel von Frage und Antwort im Vordergrund steht, sondern die '''Geschichte''', die eine interviewte Person Ihnen erzählt. Die Interviews werden als sozialwissenschaftliche Methode der Erkenntnissgewinnung eingesetzt, deshalb ist streng darauf zu achten, dass allen Personen die gleiche Eingangsfrage gestellt wird, nur so ist überhaupt Vergleichbarkeit möglich. Auch bei Biographischen Interviews steht eine Forschungsfrage oder Hypothese im Hintergrund, die mit den Interviews beantwortet werden soll. Da es sich hier nicht um ein klassisches Interview handelt, müssen Sie die Eingangsfrage genau überlegen. Gegebenenfalls sollten Sie die Frage im Vorfeld einigen Kollegen/innen oder Freunden/innen gestellen, um herauszufinden, ob die beginnende Erzählung in die gewünschte Richtung geht.
25.09.2007 11:07 Uhr von 89.57.236.105 -
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25.09.2007 10:42 Uhr von 89.57.236.105 -
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24.09.2007 21:15 Uhr von 89.57.202.223 -
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Biographische Interviews werden auch narrative Interviews genannt, weil weniger der Wechsel von Frage und Antwort im Vordergrund steht, sondern die '''Geschichte''', die eine %rfloat with=150px%Attach:womenx.jpg|'-Quelle: www.sxc.hu-'interviewte Person Ihnen erzählt. Die Interviews werden als sozialwissenschaftliche Methode der Erkenntnissgewinnung eingesetzt, deshalb ist streng darauf zu achten, dass allen Personen die gleiche Eingangsfrage gestellt wird, nur so ist überhaupt Vergleichbarkeit möglich. Auch bei Biographischen Interviews steht eine Forschungsfrage oder Hypothese im Hintergrund, die mit den Interviews beantwortet werden soll. Da es sich hier nicht um ein klassisches Interview handelt, müssen Sie die Eingangsfrage genau überlegen. Gegebenenfalls sollten Sie die Frage im Vorfeld einigen Kollegen/innen oder Freunden/innen gestellen, um herauszufinden, ob die beginnende Erzählung in die gewünschte Richtung geht.
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Biographische Interviews werden auch narrative Interviews
genannt, weil weniger der Wechsel von Frage und Antwort im Vordergrund steht, sondern die '''Geschichte''', die eine interviewte Person Ihnen erzählt. Die Interviews werden als sozialwissenschaftliche Methode der Erkenntnissgewinnung eingesetzt, deshalb ist streng darauf zu achten, dass allen Personen die gleiche Eingangsfrage gestellt wird, nur so ist überhaupt Vergleichbarkeit möglich. Auch bei Biographischen Interviews steht eine Forschungsfrage oder Hypothese im Hintergrund, die mit den Interviews beantwortet werden soll. Da es sich hier nicht um ein klassisches Interview handelt, müssen Sie die Eingangsfrage genau überlegen. Gegebenenfalls sollten Sie die Frage im Vorfeld einigen Kollegen/innen oder Freunden/innen gestellen, um herauszufinden, ob die beginnende Erzählung in die gewünschte Richtung geht.
24.09.2007 21:14 Uhr von 89.57.202.223 -
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Biographische Interviews werden auch narrative Interviews genannt, weil weniger der Wechsel von Frage und Antwort im Vordergrund steht, sondern die '''Geschichte''', die eine interviewte Person Ihnen erzählt. Die Interviews werden als sozialwissenschaftliche Methode der Erkenntnissgewinnung eingesetzt, deshalb ist streng darauf zu achten, dass allen Personen die gleiche Eingangsfrage gestellt wird, nur so ist überhaupt Vergleichbarkeit möglich. Auch bei Biographischen Interviews steht eine Forschungsfrage oder Hypothese im Hintergrund, die mit den Interviews beantwortet werden soll. Da es sich hier nicht um ein klassisches Interview handelt, müssen Sie die Eingangsfrage genau überlegen. Gegebenenfalls sollten Sie die Frage im Vorfeld einigen Kollegen/innen oder Freunden/innen gestellen, um herauszufinden, ob die beginnende Erzählung in die gewünschte Richtung geht.
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Biographische Interviews werden auch narrative Interviews genannt, weil weniger der Wechsel von Frage und Antwort im Vordergrund steht, sondern die '''Geschichte''', die eine %rfloat with=150px%Attach:womenx.jpg|'-Quelle: www.sxc.hu-'interviewte Person Ihnen erzählt. Die Interviews werden als sozialwissenschaftliche Methode der Erkenntnissgewinnung eingesetzt, deshalb ist streng darauf zu achten, dass allen Personen die gleiche Eingangsfrage gestellt wird, nur so ist überhaupt Vergleichbarkeit möglich. Auch bei Biographischen Interviews steht eine Forschungsfrage oder Hypothese im Hintergrund, die mit den Interviews beantwortet werden soll. Da es sich hier nicht um ein klassisches Interview handelt, müssen Sie die Eingangsfrage genau überlegen. Gegebenenfalls sollten Sie die Frage im Vorfeld einigen Kollegen/innen oder Freunden/innen gestellen, um herauszufinden, ob die beginnende Erzählung in die gewünschte Richtung geht.
24.09.2007 21:13 Uhr von 89.57.202.223 -
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20.09.2007 10:34 Uhr von 89.57.226.167 -
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* ''Erzählen Sie bitte, wie sie damals in Kriegsgefangenschaft kamen und wie sie folgenden Jahre übrstanden haben.''Hypothese: Väter, die im Krieg oder in Gefangenschaft waren, verlangen besondere Härte von ihren Kindern, weil für die Väter nichts schlimmer sein kann als ihre eigenen Erlebnisse.
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* ''Erzählen Sie bitte, wie sie damals in Kriegsgefangenschaft kamen und wie sie folgenden Jahre übrstanden haben.'' Hypothese: Väter, die im Krieg oder in Gefangenschaft waren, verlangen besondere Härte von ihren Kindern, weil für die Väter nichts schlimmer sein kann als ihre eigenen Erlebnisse.
20.09.2007 10:34 Uhr von 89.57.226.167 -
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20.09.2007 10:33 Uhr von 89.57.226.167 -
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** wie bei allen Interviews zu Forschungszwecken das '''[[Interviewprotokoll]] nicht vergessen'''!!!
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** wie bei allen Interviews zu Forschungszwecken das [[Interviewprotokoll]] nicht vergessen!!!
20.09.2007 10:32 Uhr von 89.57.226.167 -
Zeilen 5-6 bearbeitet:
Biographische Interviews werden auch narrative Interviews genannt, weil weniger der Wechsel von Frage und Antwort im Vordergrund steht, sondern die '''Geschichte''', die eine interviewte Person Euch erzählt. Die Interviews werden als sozialwissenschaftliche Methode der Erkenntnissgewinnung eingesetzt, deshalb ist streng darauf zu achten, dass allen Personen die gleiche Eingangsfrage gestellt wird, nur so ist überhaupt Vergleichbarkeit möglich. Auch bei Biographischen Interviews steht eine Forschungsfrage oder Hypothese im Hintergrund, die mit den Interviews beantwortet werden soll. Da es sich hier nicht um ein klassisches Interview handelt, müsst Ihr die Eingangsfrage genau überlegen. Gegebenenfalls solltet Ihr die Frage im Vorfeld einigen Kollegen/innen oder Freunden/innen gestellen, um herauszufinden, ob die beginnende Erzählung in die gewünschte Richtung geht.
geändert zu:
Biographische Interviews werden auch narrative Interviews genannt, weil weniger der Wechsel von Frage und Antwort im Vordergrund steht, sondern die '''Geschichte''', die eine interviewte Person Ihnen erzählt. Die Interviews werden als sozialwissenschaftliche Methode der Erkenntnissgewinnung eingesetzt, deshalb ist streng darauf zu achten, dass allen Personen die gleiche Eingangsfrage gestellt wird, nur so ist überhaupt Vergleichbarkeit möglich. Auch bei Biographischen Interviews steht eine Forschungsfrage oder Hypothese im Hintergrund, die mit den Interviews beantwortet werden soll. Da es sich hier nicht um ein klassisches Interview handelt, müssen Sie die Eingangsfrage genau überlegen. Gegebenenfalls sollten Sie die Frage im Vorfeld einigen Kollegen/innen oder Freunden/innen gestellen, um herauszufinden, ob die beginnende Erzählung in die gewünschte Richtung geht.
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>>bgcolor=#fff0f5<<
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Erst dann solltet Ihr - im Idealfall - Verständnisfragen stellen. Die Eingangsfrage müsst Ihr also gut überlegen im Hinblick auf das Forschungsinteresse, den Aufforderungscharakter und den möglichen Erzählumfang. Ganz grob gilt
* nur unterbrechen und auf den Erzählstrang zurückführen, wenn der Berichtende völlig abschweift,
* Verständnisfragen zwischendurch nur dann stellen, wenn sie unabdingbar für das weitere Verstehen sind und
* wie bei allen Interviews zu Forschungszwecken das '''[[Interviewprotokoll]] nicht vergessen'''!!!
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Erst dann sollten Sie - im Idealfall - Verständnisfragen stellen. Die Eingangsfrage müssen Sie also gut überlegen im Hinblick auf das Forschungsinteresse, den Aufforderungscharakter und den möglichen Erzählumfang. Ganz grob gilt
** nur unterbrechen und auf den Erzählstrang zurückführen, wenn der Berichtende völlig abschweift,
** Verständnisfragen zwischendurch nur dann stellen, wenn sie unabdingbar für das weitere Verstehen sind und
** wie bei allen Interviews zu Forschungszwecken das '''[[Interviewprotokoll]] nicht vergessen'''!!!
15.09.2007 17:25 Uhr von 89.57.249.95 -
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03.09.2007 20:36 Uhr von 89.57.204.152 -
Zeilen 13-15 bearbeitet:
'''Die Personen dürfen erzählen''' - falls sie nicht völlig abschweifen - '''bis sie selbst sagen, dass sie nun am Ende ihres Berichts angekommen seien.''' Erst dann solltet Ihr - im Idealfall - Verständnisfragen stellen. Die Eingangsfrage müsst Ihr also gut überlegen im Hinblick auf das Forschungsinteresse, den Aufforderungscharakter und den möglichen Erzählumfang. Ganz grob gilt
geändert zu:
'''Die Personen dürfen erzählen''' - falls sie nicht völlig abschweifen - '''bis sie selbst sagen, dass sie nun am Ende ihres Berichts angekommen seien.'''

Erst dann solltet Ihr - im Idealfall - Verständnisfragen stellen. Die Eingangsfrage müsst Ihr also gut überlegen im Hinblick auf das Forschungsinteresse, den Aufforderungscharakter und den möglichen Erzählumfang. Ganz grob gilt
Zeilen 18-19 bearbeitet:
* wie bei allen Interviews zu Forschungszwecken das '''[[Interviewprotokoll]] nicht vergessen'''!!!
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* wie bei allen Interviews zu Forschungszwecken das '''[[Interviewprotokoll]] nicht vergessen'''!!!
03.09.2007 20:35 Uhr von 89.57.204.152 -
Zeile 13 bearbeitet:
Die Personen dürfen erzählen - falls sie nicht völlig abschweifen - bis sie selbst sagen, dass sie nun am Ende ihres Berichts angekommen seien. Erst dann solltet Ihr - im Idealfall - Verständnisfragen stellen. Die Eingangsfrage müsst Ihr also gut überlegen im Hinblick auf das Forschungsinteresse, den Aufforderungscharakter und den möglichen Erzählumfang. Ganz grob gilt
geändert zu:
'''Die Personen dürfen erzählen''' - falls sie nicht völlig abschweifen - '''bis sie selbst sagen, dass sie nun am Ende ihres Berichts angekommen seien.''' Erst dann solltet Ihr - im Idealfall - Verständnisfragen stellen. Die Eingangsfrage müsst Ihr also gut überlegen im Hinblick auf das Forschungsinteresse, den Aufforderungscharakter und den möglichen Erzählumfang. Ganz grob gilt
03.09.2007 20:34 Uhr von 89.57.204.152 -
Zeilen 9-12 bearbeitet:
* Berichten Sie bitte, welche Umstände dazu geführt haben, dass Sie Sozialpädagogische Familienhilfe in Anspruch genommen haben. ''Hypothese: Familien, die Sozialpädagogische Familienhilfe bekommen, fühlen sich dadurch bevormundet und in ihrer Autonomie beschädigt.''
*
Erzählen Sie bitte, wie sie damals in Kriegsgefangenschaft kamen und wie sie folgenden Jahre übrstanden haben. ''Hypothese: Väter, die im Krieg oder in Gefangenschaft waren, verlangen besondere Härte von ihren Kindern, weil für die Väter nichts schlimmer sein kann als ihre eigenen Erlebnisse.''
*
Bitte erzählen Sie uns, wie es dazu gekommen ist, dass Sie in die Langzeitarbeitslosigkeit geraten sind. ''Hypothese: Menschen in Langzeitarbeitslosigkeit haben das Gefühl, das Leben und der Einfuss darauf sei ihnen entglitten.''
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* ''Berichten Sie bitte, welche Umstände dazu geführt haben, dass Sie Sozialpädagogische Familienhilfe in Anspruch genommen haben.'' Hypothese: Familien, die Sozialpädagogische Familienhilfe bekommen, fühlen sich dadurch bevormundet und in ihrer Autonomie beschädigt.
* ''Erzählen Sie bitte, wie sie damals in Kriegsgefangenschaft kamen und wie sie folgenden Jahre übrstanden haben.''Hypothese: Väter, die im Krieg oder in Gefangenschaft waren, verlangen besondere Härte von ihren Kindern, weil für die Väter nichts schlimmer sein kann als ihre eigenen Erlebnisse.
* ''Bitte erzählen Sie uns, wie es dazu gekommen ist, dass Sie in die Langzeitarbeitslosigkeit geraten sind.'' Hypothese: Menschen in Langzeitarbeitslosigkeit haben das Gefühl, das Leben und der Einfuss darauf sei ihnen entglitten.
03.09.2007 20:32 Uhr von 89.57.204.152 -
Zeilen 7-8 bearbeitet:
Die Eingangsfrage ist hier Dreh-und Angelpunkt, an dem sich der Erzählstrang des/der Interviewpartners/in entwickelt. Sie soll den/die Erzählende/n anregen, seine Geschichte zu erzählen, ohne dass dauernd Zwischenfragen gestellt werden. Der Berichtende soll möglichst wenig gelenkt und beeinflusst werden. Einige mögliche Eingangsfragen wären:
geändert zu:
Die '''Eingangsfrage''' ist hier Dreh-und Angelpunkt, an dem sich der Erzählstrang des/der Interviewpartners/in entwickelt. Sie soll den/die Erzählende/n anregen, seine Geschichte zu erzählen, ohne dass dauernd Zwischenfragen gestellt werden. Der Berichtende soll möglichst wenig gelenkt und beeinflusst werden. Einige mögliche Eingangsfragen wären:
03.09.2007 20:31 Uhr von 89.57.204.152 -
Zeilen 5-6 bearbeitet:
Biographische Interviews werden auch narrative Interviews genannt, weil weniger der Wechsel von Frage und Antwort im Vordergrund steht, sondern die '''Geschichte''', die die interviewte Person erzählt. Die Interviews werden als empirische Methode der Erkenntnissgewinnung eingesetzt, deshalb ist streng darauf zu achten, dass allen Personen die gleiche Eingangsfrage gestellt wird, nur so ist überhaupt Vergleichbarkeit möglich. Auch bei Biographischen Interviews steht eine Forschungsfrage oder Hypothese im Hintergrund, die mit den Interviews beantwortet werden soll. Da es sich her nicht um ein klassisches Interview handelt, ist die Eingangsfrage genau zu überlegen. Gegebenenfalls kann die Frage im Vorfeld einigen Kollegen/innen oder Freunden/innen gestellt werden, um herauszufinden, ob die beginnende Erzählung in die gewünschte Richtung geht.
geändert zu:
Biographische Interviews werden auch narrative Interviews genannt, weil weniger der Wechsel von Frage und Antwort im Vordergrund steht, sondern die '''Geschichte''', die eine interviewte Person Euch erzählt. Die Interviews werden als sozialwissenschaftliche Methode der Erkenntnissgewinnung eingesetzt, deshalb ist streng darauf zu achten, dass allen Personen die gleiche Eingangsfrage gestellt wird, nur so ist überhaupt Vergleichbarkeit möglich. Auch bei Biographischen Interviews steht eine Forschungsfrage oder Hypothese im Hintergrund, die mit den Interviews beantwortet werden soll. Da es sich hier nicht um ein klassisches Interview handelt, müsst Ihr die Eingangsfrage genau überlegen. Gegebenenfalls solltet Ihr die Frage im Vorfeld einigen Kollegen/innen oder Freunden/innen gestellen, um herauszufinden, ob die beginnende Erzählung in die gewünschte Richtung geht.
Zeile 13 bearbeitet:
Die Personen dürfen erzählen - falls sie nicht völlig abschweifen - bis sie selbst sagen, dass sie nun am Ende ihres Berichts angekommen seien. Erst dann sollten - im Idealfall - Verständnisfragen gestellt werden. Die Eingangsfrage muss also gut überlegt werden im Hinblick auf das Forschungsinteresse, den Aufforderungscharakter und den möglichen Erzählumfang. Ganz grob gilt
geändert zu:
Die Personen dürfen erzählen - falls sie nicht völlig abschweifen - bis sie selbst sagen, dass sie nun am Ende ihres Berichts angekommen seien. Erst dann solltet Ihr - im Idealfall - Verständnisfragen stellen. Die Eingangsfrage müsst Ihr also gut überlegen im Hinblick auf das Forschungsinteresse, den Aufforderungscharakter und den möglichen Erzählumfang. Ganz grob gilt
19.08.2007 16:29 Uhr von 127.0.0.1 -
Zeile 10 bearbeitet:
* Erzählen Sie bitte, wie sie damals in Kriegsgefangenschaft kamen und wie sie folgenden Jahre übrstanden haben. ''Hypothese: Väter, die im Krieg oder in Gefangenschaft waren, verlangen besondere Härte von ihren Kindern, weil für die Väter nichts schlimmer sein kann als ihre eigenen Erlebnise.''
geändert zu:
* Erzählen Sie bitte, wie sie damals in Kriegsgefangenschaft kamen und wie sie folgenden Jahre übrstanden haben. ''Hypothese: Väter, die im Krieg oder in Gefangenschaft waren, verlangen besondere Härte von ihren Kindern, weil für die Väter nichts schlimmer sein kann als ihre eigenen Erlebnisse.''
19.08.2007 16:28 Uhr von 127.0.0.1 -
Zeilen 10-12 bearbeitet:
* Erzählen Sie bitte, welche Lebensumstände Sie zum Leistungssport geführt haben. ''Hypothese: Die meisten Leistungssportler kommen aus Lebenskontexten, in denen Sport die höchste Anerkennung vermittelt.''
* Bitte erzählen Sie uns, wie es dazu gekommen ist, dass Sie in die Langzeitarbeitslosigkeit geraten sind.
''Hypothese: In Langzeitarbeitslosigkeit geraten vor allem Menschen mit niederigem Bildungsstand und hohem Alter.''
geändert zu:
* Erzählen Sie bitte, wie sie damals in Kriegsgefangenschaft kamen und wie sie folgenden Jahre übrstanden haben. ''Hypothese: Väter, die im Krieg oder in Gefangenschaft waren, verlangen besondere Härte von ihren Kindern, weil für die Väter nichts schlimmer sein kann als ihre eigenen Erlebnise.''
* Bitte erzählen Sie uns, wie es dazu gekommen ist, dass Sie in die Langzeitarbeitslosigkeit geraten sind. ''Hypothese: Menschen in Langzeitarbeitslosigkeit haben das Gefühl, das Leben und der Einfuss darauf sei ihnen entglitten
.''
19.08.2007 15:52 Uhr von 127.0.0.1 -
Zeilen 5-6 bearbeitet:
Biographische Interviews werden auch narrative Interviews genannt, weil weniger der Wechsel von Frage und Antwort im Vordergrund steht, sondern die '''Geschichte''', die die interviewte Person erzählt. Die Interviews werden als empirische Methode der Erkenntnissgewinnung eingesetzt, deshalb ist streng darauf zu achten, dass allen Personen die gleiche Eingangsfrage gestellt wird, nur so ist überhaupt Vergleichbarkeit möglich. Auch bei Biographischen Interviews steht eine Forschungsfrage oder Hypothese im Hintergrund, die mit den Interviews beantwortet werden soll. Da es sich her nicht um eine klassisches Interview handelt ist die Eingangsfrage genau zu überlegen. Gegebenenfalls kann die Frage im Vorfeld einigen Kollegen/innen oder Freunden/innen gestellt werden, um herauszufinden, ob die beginnende Erzählung in die gewünschte Richtung geht.
geändert zu:
Biographische Interviews werden auch narrative Interviews genannt, weil weniger der Wechsel von Frage und Antwort im Vordergrund steht, sondern die '''Geschichte''', die die interviewte Person erzählt. Die Interviews werden als empirische Methode der Erkenntnissgewinnung eingesetzt, deshalb ist streng darauf zu achten, dass allen Personen die gleiche Eingangsfrage gestellt wird, nur so ist überhaupt Vergleichbarkeit möglich. Auch bei Biographischen Interviews steht eine Forschungsfrage oder Hypothese im Hintergrund, die mit den Interviews beantwortet werden soll. Da es sich her nicht um ein klassisches Interview handelt, ist die Eingangsfrage genau zu überlegen. Gegebenenfalls kann die Frage im Vorfeld einigen Kollegen/innen oder Freunden/innen gestellt werden, um herauszufinden, ob die beginnende Erzählung in die gewünschte Richtung geht.
Zeile 9 bearbeitet:
* Berichten Sie bitte, welche Umstände dazu geführt haben, dass Sie Sozialpädagogische Familienhilfe in Anspruch genommen haben. ''Hypothese: Familien, die Sozialpädagogische Familienhilfe bekommen, fühlen sich dadurch bevormundet und in ihrer Autinomie beschädigt.''
geändert zu:
* Berichten Sie bitte, welche Umstände dazu geführt haben, dass Sie Sozialpädagogische Familienhilfe in Anspruch genommen haben. ''Hypothese: Familien, die Sozialpädagogische Familienhilfe bekommen, fühlen sich dadurch bevormundet und in ihrer Autonomie beschädigt.''
Zeilen 11-17 bearbeitet:
* Bitte erzählen Sie uns, wie es dazu gekommen ist, dass Sie in die Langzeitarbeitslosigkeit geraten sind. ''Hypothese: In Langzeitarbeitslosigkeit geraten vor allem Menschen mit niederigem Bildungsstand und hohem Alter.'

Die Personen dürfen erzählen - falls sie nicht völlig abschweifen - bis sie selbst sagen, dass sie nun am Ende ihres Berichts angekommen seien. Erst dann sollten - im Idealfall - Verständnisfragen gestellt werden. Die Eingangsfrage muss also gut überlegt werden im Hinblick auf das Forschungsinteresse, dem Aufforderungscharakter und dem möglichen Erzählumfang. Ganz grob gilt
* nur unterbrechen und auf den Erzählstrang zurückführen, wenn der Berichtende völlig abschweift und
*
Verständnisfragen zwischendurch nur dann stellen, wenn sie unabdingbar für das weitere Verstehen sind.

Und
wie bei allen Interviews zu Forschungszwecken das '''[[Forschungsprotokoll]] nicht vergessen'''!!!
geändert zu:
* Bitte erzählen Sie uns, wie es dazu gekommen ist, dass Sie in die Langzeitarbeitslosigkeit geraten sind. ''Hypothese: In Langzeitarbeitslosigkeit geraten vor allem Menschen mit niederigem Bildungsstand und hohem Alter.''

Die Personen dürfen erzählen - falls sie nicht völlig abschweifen - bis sie selbst sagen, dass sie nun am Ende ihres Berichts angekommen seien. Erst dann sollten - im Idealfall - Verständnisfragen gestellt werden. Die Eingangsfrage muss also gut überlegt werden im Hinblick auf das Forschungsinteresse, den Aufforderungscharakter und den möglichen Erzählumfang. Ganz grob gilt
* nur unterbrechen und auf den Erzählstrang zurückführen, wenn der Berichtende völlig abschweift,
*
Verständnisfragen zwischendurch nur dann stellen, wenn sie unabdingbar für das weitere Verstehen sind und
*
wie bei allen Interviews zu Forschungszwecken das '''[[Interviewprotokoll]] nicht vergessen'''!!!
19.08.2007 15:48 Uhr von 127.0.0.1 -
Zeilen 3-17 bearbeitet:
Biographische Interviews werden häufig gemacht, um das Lebensgefühl oder die kollektive Erinnerung einer bestimmten Generation oder Bevölkerungsgruppe zu einem bestimmten Zeitpunkt oder einem Zeitraum zu dokumentieren und zu untersuchen.
geändert zu:
Biographische Interviews werden häufig gemacht, um das Lebensgefühl oder die kollektive Erinnerung einer bestimmten Generation oder Bevölkerungsgruppe zu einem bestimmten Zeitpunkt oder einem Zeitraum zu dokumentieren und zu untersuchen.

Biographische Interviews werden auch narrative Interviews genannt, weil weniger der Wechsel von Frage und Antwort im Vordergrund steht, sondern die '''Geschichte''', die die interviewte Person erzählt. Die Interviews werden als empirische Methode der Erkenntnissgewinnung eingesetzt, deshalb ist streng darauf zu achten, dass allen Personen die gleiche Eingangsfrage gestellt wird, nur so ist überhaupt Vergleichbarkeit möglich. Auch bei Biographischen Interviews steht eine Forschungsfrage oder Hypothese im Hintergrund, die mit den Interviews beantwortet werden soll. Da es sich her nicht um eine klassisches Interview handelt ist die Eingangsfrage genau zu überlegen. Gegebenenfalls kann die Frage im Vorfeld einigen Kollegen/innen oder Freunden/innen gestellt werden, um herauszufinden, ob die beginnende Erzählung in die gewünschte Richtung geht.

Die Eingangsfrage ist hier Dreh-und Angelpunkt, an dem sich der Erzählstrang des/der Interviewpartners/in entwickelt. Sie soll den/die Erzählende/n anregen, seine Geschichte zu erzählen, ohne dass dauernd Zwischenfragen gestellt werden. Der Berichtende soll möglichst wenig gelenkt und beeinflusst werden. Einige mögliche Eingangsfragen wären:

* Berichten Sie bitte, welche Umstände dazu geführt haben, dass Sie Sozialpädagogische Familienhilfe in Anspruch genommen haben. ''Hypothese: Familien, die Sozialpädagogische Familienhilfe bekommen, fühlen sich dadurch bevormundet und in ihrer Autinomie beschädigt.''
* Erzählen Sie bitte, welche Lebensumstände Sie zum Leistungssport geführt haben. ''Hypothese: Die meisten Leistungssportler kommen aus Lebenskontexten, in denen Sport die höchste Anerkennung vermittelt.''
* Bitte erzählen Sie uns, wie es dazu gekommen ist, dass Sie in die Langzeitarbeitslosigkeit geraten sind. ''Hypothese: In Langzeitarbeitslosigkeit geraten vor allem Menschen mit niederigem Bildungsstand und hohem Alter.'

Die Personen dürfen erzählen - falls sie nicht völlig abschweifen - bis sie selbst sagen, dass sie nun am Ende ihres Berichts angekommen seien. Erst dann sollten - im Idealfall - Verständnisfragen gestellt werden. Die Eingangsfrage muss also gut überlegt werden im Hinblick auf das Forschungsinteresse, dem Aufforderungscharakter und dem möglichen Erzählumfang. Ganz grob gilt
* nur unterbrechen und auf den Erzählstrang zurückführen, wenn der Berichtende völlig abschweift und
* Verständnisfragen zwischendurch nur dann stellen, wenn sie unabdingbar für das weitere Verstehen sind.

Und wie bei allen Interviews zu Forschungszwecken das '''[[Forschungsprotokoll]] nicht vergessen'''!!!
25.07.2007 13:25 Uhr von 127.0.1.1 -
Zeilen 1-2 bearbeitet:
'''Biographisches Interview'''
geändert zu:
!!!'''Biographisches Interview'''
25.07.2007 00:47 Uhr von 127.0.1.1 -
Zeilen 1-2 hinzugefügt:
'''Biographisches Interview'''
25.07.2007 00:29 Uhr von 127.0.1.1 -
Zeile 1 hinzugefügt:
Biographische Interviews werden häufig gemacht, um das Lebensgefühl oder die kollektive Erinnerung einer bestimmten Generation oder Bevölkerungsgruppe zu einem bestimmten Zeitpunkt oder einem Zeitraum zu dokumentieren und zu untersuchen.
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