Medien Identität Sozialisation


Tanja Thomas: Showtime für ein unternehmerisches Selbst Volltext?

Tanja Thomas: Alltag in den Medien - Medien uim Alltag: Wiesbaden, VS 2010 (als Volltext bei Springerlink unter http://www.springerlink.de/content/978-3-531-15916-4/#section=623819&page=1)

insbesondere: Wissensordnungen im Alltag: Offerten eines populären Genres

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Aushandlungsprozesse im Alltag: Jugendliche Fans von Castingshows

zu T. Thomas:

-Castingshows bieten Identifikationsangebote -> "das unternehmerische Selbst"

-Mensch ist zur Individualisierung verdammt

-Fähigkeiten, Verhaltensmuster, Körper und der Mensch selbst als inkorporierte Standortmerkmale

=>diese müssen von den C.shows-Teilnehmern entwickelt, gepflegt und angeboten werden

-es herrscht ein Anpassungsdruck

-Selbstausbeutung der Teilnehmer durch Anpassungsbeeitschaft

-Rivalität zw den Kandidaten

-Medien als Inszenierungsmaschinen und Erlebnisräume

-Teilnehmer=aktives, refklektiertes Subjekt, welches in Beziehung zu Macht steht; ist in Selbst- und Fremdführung verwoben

-Leistung in C.shows: retrospektiv bestimmt und immer weniger vorhersehbar

-Körper (d. Teilnehmer) wird zum Ort des Vollzugs der Macht (Bsp. Körpergewicht der Kandidaten und Wunsch nach einem ladylike-Auftreten

-Körper als Medium

-Umfrage mit Schüler:

-Leistung als vielseitig verwendbare Legitimationsressource erkannt und eingesetzt

(Bsp. Judith mag ich nicht, weil sie nicht singen kann..; sie hat keine Leistung gebracht)

- Disziplinierung als erzieherisches Mittel -> Leistungssteigerung

   => Mediendiskurse sind als soziales, gesellschaftliches Handeln zu verstehen
   =>Menschen reproduzieren bestehende, gesellschaftliche Verhältnisse und stellen sie auch in Frage\\\
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