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MedienidentitT: MedienidentitT

Medien und Identität

Dass Medien unsere Identität beeinflussen, steht außer Frage. Spannender ist die Frage wie. Darum soll es in diesem Wiki gehen.

Attach:Orangeball10.png Δ Was ist eigentlich Identität? Zunächst ist eine Beschäftigung mit den verschiedenen Vorstellungen von

Identität sinnvoll und notwendig.



Attach:Orangeball10.png Δ Dann setzen wir uns mit einfachen Modellen der Medienwirkung auseinander. Wir erkennen, dass

einfache Wirkungsmodelle nicht ausreichen. Auf der Grundlage des symbolischen Interaktionismus und von massenmedialen Theorien entwickeln wir ein komplexes Modell zum Zusamenhang von Medienidentität und -wirkung.



Attach:Orangeball10.png Δ Im Raster dieses Modells werden wir empirische Ergebnisse der Medienforschung und der

Medienpädagogik darstellen und interpretieren.



Attach:Orangeball10.png Δ Es wird bei unserer Auseinandersetzung mit Medien und Identität hauptsächlich um den besonderen

Schwerpunkt der Kommunikation im Internet und den Möglichkeiten des Web2.0 gehen. Hier befassen wir uns vorrangig mit den Aspekten der Selbstpräsentation und der Einbindung in Communities.

Zunächst ist es sinnvoll, sich aus den Identitätstheorien die einzelnen Aspekte von Identität vorzustellen.

  1. Identität betrifft Selbsterleben: das Erleben von Kontinuität und Kohärenz (Erikson und Keupp).
  2. Identität hat etwas mit der Bewältigung altersspezifischer Entwicklungsaufgaben zu tun (Erikson)
  3. Identität meint die Einbindung in soziale Zusammenhänge, insbesondere Gruppen (Erikson, Castells). In den Gruppen ist es wichtig, eine bestimmte Position zu haben, die identisch ist mit der Wahrnehmung der Anderen (Rollen).
  4. Identität meint die Auseiandersetzung mit sozialen Rollen, das Ausfüllen von Rollen (Goffman). IN diesem Sinn hat Identität auch etwas mit sozialen Ritualen zu tun.
  5. Identität muss von Außen bestätigt werden. Es genügt nicht, dass ich mich meiner Identität bewußt bin. Auch relevante soziale Andere müssen meine Identität bestätigen.
  6. Identität meint auch Selbstpräsentation. Die Möglichkeit, sich selbst in einem Spiegel der Medien zu sehen. Hierunter ist auch die Selbstvergewisserung zu verstehen, die durch die Selbstpräsentation entsteht.
  7. Identität meint auch Selbstvergewisserung. In diesem Sinn vermitteln Medien Bilder von Gefühlen und POersönlichkeitsaspekten, die ansonsten unfassbar wären (z. B. Angst) und mir eine Sprache an die Hand geben, um Eigenes in den Medien wiederzuentdecken.
  8. Das Erleben von Kontinuität und Kohärenz macht sich auch in der Strukturierung des Tagesablaufs fest: zu regelmäßigen Zeiten schaue ich eine bestimmte Sendung im Fernsehen.
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Zuletzt geändert am 17.03.2011 16:16 Uhr