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Saskia Weifenbach

Vergleich von zwei medienpädagogischen Broschüren, die sich an Eltern richten, zum Thema „Kinder/Jugendliche im Netz“

Hierbei habe ich eine Broschüre von „webhelm“: „Persönlichkeitsrechte, Datenschutz & Co. im Netz, Informationen für Eltern genutzt. (http://webhelm.netzcheckers.net/assets/webhelm/dateibox/1326718441_webhelm_Informationen_fuer_Eltern.pdf) Die zweite Broschüre ist von „Klicksafe“: „Sicher in Sozialen Netzwerken, Tipps für Eltern“ (http://www.klicksafe.de/service/materialien/broschueren-ratgeber/sicherer-in-sozialen-netzwerken-tipps-fuer-eltern/)

Die erste Broschüre „Persönlichkeitsrechte, Datenschutz & Co. im Netz, Informationen für Eltern“ wurde im Rahmen des Projektes „Selbstverantwortung im Web 2.0“ entwickelt. Das Projekt verfolgt das Ziel, Kinder und Ju¬gendliche für einen bewussten Umgang mit ihren eigenen und mit den Daten anderer im Internet zu sensibilisieren und fit zu machen. Ziel dieses Projektes ist es ebenfalls, Eltern bei der Medienerziehung ihrer Kinder zu unterstützen. Zu Anfand steht von der Bayerischen Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen geschrieben, dass vor allem Soziale Netzwerke, wie Facebook und SchülerVZ einen hohen Stellenwert bei Kinder und Jugendlichen haben und es deshalb auch so wichtig ist, dass man den Kindern und Jugendlichen ein sichereres Surfen durch das Internet beibringt. Die vorliegende Broschüre enthält konkrete Tipps zur Medienerziehung, Wissenswertes zu den Themen Persönlichkeitsrechte, Datenschutz, Urheberrechte und zu Cybermobbing. Die Broschüre beinhaltet kurze Informationstexte und Tipps zu den Themen: „Kinder im Internet – Begleitung und Unterstützung“, „Jugendliche im Internet – Freiräume und Grenzen“, „Datenschutz und Persönlichkeitsrechte – Der Umgang mit den eigenen Daten“, „Datenschutz und Persönlichkeitsrechte – Der Umgang mit den Daten und Rechten von anderen“, „Jugendschutz“ und „Onlinesucht – Übermäßige Mediennutzung“. Webhelm führt in der Broschüre Stellen auf bei Fragen zum Jugendschutz und bei Beschwerden, wie z.B. http://www.jugendschutz.net/hotline/, http://www.fsm.de/, http://www.bundespruefstelle.de/, http://www.kjm-online.de/de/pub/home.cfm. Auch führen sie Links zu Jugendschutzprogrammen und Filtersoftware auf oder auch für Hilfe bei Onlinesucht.

Bei der zweiten Broschüre „Sicher in Sozialen Netzwerken, Tipps für Eltern“, wird am Anfang auch deutlich gemacht, wie beliebt Soziale Netzwerke bei Kindern und Jugendlichen sind. 78 % der 12 bis 19-Jährigen und 39 % der 6 bis 13-Jährigen nutzen Soziale Netzwerke. (JIM Studie 2011, KIM Studie 2011) Das Ziel der Broschüre ist es, den Eltern Tipps zu geben, die ihnen dabei helfen, den Umgang mit Sozialen Netzwerken für ihre Kinder sicherer zu gestalten. Hierbei wurden 10 Themen in der Broschüre zusammengestellt: „Wie erkenne ich ein sicheres Netzwerk“, „Wie kann mein Kind seine Privatsphäre schützen“, „Was kann ich tun, wenn peinliche Fotos meines Kindes im Netz stehen?“, „Was soll ich machen, wenn mein Kinde gemoppt wird?“, „Wie reagiere ich auf problematische Internetbekanntschaften?“, Wie wird in Sozialen Netzwerken geworben?“, „Welche Folgen hat eine Gruppenmitgliedschaft oder der Like-Button?“, „Was passiert beim Adressbuch-Abgleich…?“, „…oder bei der Verwendung von Ortungsdiensten?“, „Wie kann mein Kind seine Mitgliedschaft beenden?“ und „Wie kann ich mein Kind im Internet begleiten?“. Unter www.klicksafe.de gibt es viele weitere Informationen, Leitfäden, Flyer und z.B. auch Videos zum Thema Kinder und Jugendliche und Medien. Die Flyer können kostenlos gedownloadet werden. Weiterhin geben sie Hinweis auf die Seite www.nummergegenkummer.de, bei denen es anonyme und kostenlose Beratungsangebote zu allen Themen und speziell zu „Web-Sorgen“ gibt. Auch weisen sie auf zwei Internetseiten hin, bei denen man illegale, jugendgefährdende oder entwicklungsbeeinträchtigende Inhalte melden kann: www.jugendschutz.net und www.internetbeschwerdestelle.de.

Beide Broschüren, klären die Eltern dazu auf, wie die Kinder sicher durch das Internet surfen, was sehr wichtig ist, da das Internet neben den vielen schönen Sachen, genau so auch Risiken beinhaltet. Die Eltern zum einen selbst sicherer im Umgang mit dem Netz und zum anderen, wissen Sie, was ihre Kinder machen und, dass es sicher ist.

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